Nachrichtenüberblick

Lokales

Im Februar 2023 klickten die Handschellen für Florian A. Und ein tragischer Fall, der im gesamten deutschsprachigen Raum für Aufsehen gesorgt hat, nimmt eine dramatische Wende. 

Die Ermittler im Fall eines im August 2022 in der Kitzbüheler Ache in St. Johann ertrunkenen 6-jährigen Buben gehen davon aus, dass dessen Vater "seinen Sohn Leon in Wirklichkeit umgebracht" und einen Raubüberfall auf sich "nur vorgetäuscht hat, um von seiner eigentlichen Tat abzulenken". 

Schwere Vorwürfe

So steht es laut Albert Heiss, dem Verteidiger des Verdächtigen, im Vorhabensbericht des LKA an die Staatsanwaltschaft, welcher der Festnahme vorausgegangen ist. Mit kommendem Samstag würde der 39-jährige Vater des behinderten Buben ein Jahr in Untersuchungshaft sitzen. 

Der bekannte Rechtsanwalt brachte nun einen Enthaftungsantrag eingebracht. Am Freitag fällte der Haftrichter schließlich eine Entscheidung: Der Vater bleibt weiterhin in U-Haft. Das berichtet die Tiroler Tageszeitung. "Man geht weiterhin von dringendem Tatverdacht aus", heißt es gegenüber dem KURIER. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung kündigte Heiss eine Beschwerde für kommende Woche an.

Heiss übte im Vorfeld gemeinsam mit Mathias Kapferer, dem Anwalt der Mutter des Buben, scharfe Kritik an der Ermittlungsarbeit.

Der Traum vom schnellen Geld hat in den vergangenen Wochen für einen 52-jährigen Salzburger mit einem Verlust von über 100.000 Euro geendet.

Der Mann aus dem Flachgau war Mitte Jänner im Internet auf eine Möglichkeit zur Geldanlage aufmerksam geworden und registrierte sich mit seinen persönlichen Daten. Über einen Messenger-Dienst wurde ihm dann angeboten, Kryptowährung billig zu erwerben und wenig später teuer weiterzuverkaufen, berichtete die Polizei.

Die Stimmung war im Schwurgerichtssaal am Landesgericht Krems an der Donau an allen drei Prozesstagen angespannt. Es waren unglaubliche Vorwürfe, die gegen eine 33-jährige Mutter und ihre damalige 40-jährige Freundin erhoben worden waren. Letztendlich sprachen die Geschworenen die beiden Waldviertlerinnen nach langer Beratung in allen Anklagepunkten für schuldig. Die 33-jährige Hauptangeklagte, die ihren nunmehr 13-jährigen Sohn in eine Hundebox gesperrt und gepeinigt haben soll muss 20 Jahre in Haft. Ihre Komplizin (40) für 14 Jahre. In beiden Fällen wurde zudem die Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum ausgesprochen. Die Entscheidungen sind nicht rechtskräftig.

Versuchter Mord

Verurteilt wurde die Mutter wegen versuchten Mordes, Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen sowie wegen Freiheitsentziehung. Die Hauptfrage nach versuchtem Mord wurde von sieben der acht Geschworenen nach rund siebenstündiger Beratung bejaht, die beiden weiteren Punkte einstimmig.

Beitragstäterin 

Die ehemalige Freundin der Waldviertlerin, die Aufträge zu den Misshandlungen des Buben gegeben haben soll, wurde wegen fortgesetzter Gewaltausübung als Beitrags- oder Bestimmungstäterin belangt. Hier fiel das Votum der Laienrichter ebenfalls einstimmig aus.

Die Höhe der Strafen sei erforderlich, um deutlich vor Augen zu führen, dass die Beschuldigten „mit ihren Handlungen ein Leben fast zerstört hätten“, führte die vorsitzende Richterin aus. Auf psychischer Ebene sei der Bub, den es vorher gegeben habe, „auf jeden Fall zur Gänze zerstört“ worden. Die beiden Frauen müssen dem Kind zudem gemeinsam insgesamt 80.000 Euro bezahlen.

Das Martyrium, das ein 12-jähriger Bub im Jahr 2022 erleben musste, war selbst für langjährige Gerichtsberichterstatter nicht leicht mitanzuhören. 

Der Erstangeklagten (33) wird versuchter Mord, Quälen eines Minderjährigen sowie Freiheitsenziehung vorgeworfen. So soll sie ihren Sohn oft mehrere Stunden in eine Hundebox gesperrt haben. Sie bekennt sich teilschuldig. Ihrer damaligen 40-jährigen Freundin wird vorgeworfen, dass sie ihr Anweisungen dazu gegeben hätte.

Bibliotheken sind alarmiert: Speziell in Büchern aus dem 19. Jahrhundert sollen sich grüne Farbpigmente befinden, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen können, berichtet der ORF in einem Beitrag.

Auf ihrer Homepage informiert die Universitätsbibliothek Bielefeld derzeit etwa ihre Studierenden über den Umgang mit potenziell belasteten Büchern: "Bibliotheken sind konfrontiert mit einer ernstzunehmenden Thematik: bei der Produktion von Büchern und Zeitschriften des 19. Jahrhunderts sind mitunter Arsenverbindungen zum Einsatz gekommen."

Über Monate hinweg sollen 17 Verdächtige zwischen 13 und 18 Jahren ein zwölfjähriges Mädchen missbraucht haben. Das berichtet die Krone. Ermittler des Landeskriminalamts stürmten Donnerstagfrüh mehrere Wohnungen und nahmen  17 Verdächtige zur Einvernahme mit, bestätigte die Polizei dem KURIER den Einsatz. 

„Der zeitgleiche Zugriff erfolgte, damit sich die Verdächtigen nicht absprechen“, sagte Nina Bussek, Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft (STA). Bei den Beschuldigten handelt es sich um Kinder bzw. Jugendliche – offenbar mit türkischem und bulgarischem Migrationshintergrund. 

Entgegen einiger Medienberichte soll es sich nicht um mehrfache Gruppenvergewaltigungen gehandelt haben, die Tatverdächtigen dürften sich einzeln an dem Mädchen vergangen haben. Laut STA wird mit Ausnahme von einem Fall aber nicht wegen Vergewaltigung ermittelt, sondern wegen schweren sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen.

Handys sichergestellt

Die Übergriffe fanden  laut Krone in einer Parkgarage beim Hauptbahnhof, in einer Wohnung und in einem Stiegenhaus statt. Ihre Taten sollen die Verdächtigen auch per Videos festgehalten und das Opfer damit erpresst haben. Die Ermittler stellten dem Bericht zufolge mindestens vier Handys sicher. 

Auf einem der Videos soll zu hören sein, wie das Mädchen immer wieder „Hör auf!“ gerufen habe.  „Aus Opferschutzgründen können wir vorerst keine Details nennen. Es handelt sich um ein äußerst sensibles Thema und wir ermitteln auf Hochtouren“, hielt sich Polizeisprecherin Julia Schick bedeckt. 

Politik

Die türkis-grüne Koalition hat sich auf eine Finanzspritze für den Ausbau der West-Austria-Gasleitung (WAG) im Mühlviertel geeinigt. "Wer die Kosten trägt, ist geklärt. Jetzt geht es tatsächlich um die Umsetzung", kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) im APA-Interview an. Bezüglich der Details befindet sich das Projekt demnach auf den letzten Metern.

Der Ausbau der 40 Kilometer langen WAG-Pipeline, die durch Oberösterreich geht, soll die Unabhängigkeit Europas von russischem Gas fördern. Die Pipeline führt zwar bereits sowohl von Ost nach West als auch von West nach Ost, allerdings ist die Kapazität in letzterem Fall deutlich geringer. Der Ausbau soll eine 30-prozentige Steigerung der Importkapazität zwischen Deutschland und Österreich bringen, kostet aber gut 200 Millionen Euro und ist bisher an der Finanzierungsfrage gescheitert.

Finanzministerium übernimmt 70 Millionen Euro

Man habe innerhalb der Regierung "sehr intensiv verhandelt", sagte Nehammer, und nun sei die Frage, wer die Kosten trägt, geklärt. Die Gasversorgung sei ein prioritäres Thema, weshalb seitens des Finanzministeriums "aus dem Budget heraus Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit das Projekt gestartet werden kann", stellte der Kanzler in Aussicht. 

Der Bund rund 70 Millionen Euro der Kosten. Das Geld wird vom Finanzministerium zur Verfügung gestellt. Zuvor hatte Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) betont, das Energieministerium (BMK) hätte die nötigen Mittel, die Kosten aus dem eigenen Budget zu decken. "Eine unverzügliche Umsetzung des Pipeline-Ausbaus in Oberösterreich ist wichtig für die heimische Versorgungssicherheit. Wir sind zufrieden, dass das Finanzministerium nun zusätzliche 70 Millionen Euro zur Verfügung stellt um den Bau zu beschleunigen", sagt Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne).

Gewessler: "Gibt keine Ausreden mehr"

Die finalen Details beim WAG-Loop werden aktuell fixiert. "Klar muss sein: Wenn das Finanzministerium zahlt, muss auch wirklich so schnell wie möglich gebaut werden. Klar ist auch: Mit dieser Entscheidung gibt es nun keinerlei Ausreden mehr, den Ausstieg aus russischem Erdgas zu verzögern", heißt es aus dem BMK. Zudem werde man nun die Diversifizierungspflicht rasch ausarbeiten, die den Ausstieg beschleunigen soll. "Das wird dann die Nagelprobe für alle, die heute vom Ausstieg sprechen", meint Gewessler auch in Richtung Koalitionspartner.

"Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es Krisen geben kann, denen zu begegnen ist", erklärte Nehammer, etwa wenn kein russisches Gas mehr kommt. Man habe dafür zwar jetzt schon Vorsorge getroffen, "um aber tatsächlich abgesichert zu sein, brauchen wir eine zusätzliche Pipeline", die Österreich in die Lage versetze, zusätzliches Flüssiggas oder norwegisches Gas hierher zu bekommen, und in Zukunft dann auch Wasserstoff. Zur Frage, wann das Projekt realisiert wird, verwies Nehammer darauf, dass der Bau einer Pipeline im Schnitt ein bis zwei Jahre dauere.

Auf der Straße hupen die Autos, dazwischen geht ein älterer Mann mit verwelkten Blumen in der Hand. Er hält sie den Fahrern an die Fenster, doch die winken ab. Jeder braucht hier Geld, doch wert ist es kaum etwas: Die Inflation liegt bei mehr als 220 Prozent, Geld abheben funktioniert ohnehin nicht.

Seit Langem geht im Libanon viel schief, 2019 die Bankenkrise, ein Jahr später die Explosion am Beiruter Hafen. Geschätzt 85 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, die Libanesen sind im Schnitt gleich arm wie die geflohenen Syrer hier. 

Und seit dem 7. Oktober ist hier alles noch einmal komplizierter: Seit die Hamas Israel angegriffen hat, lässt die Hisbollah im Südlibanon die Waffen nicht mehr schweigen, täglich fliegen Raketen über die Grenze. Und Israel schießt zurück, jeden Tag ein wenig mehr.

Nach Berichten über den Tod Dutzender Palästinenser bei der Ankunft von Hilfsgütern im Gazastreifen haben mehrere Staaten und Institutionen tief betroffen reagiert.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigte sich in der Nacht auf Freitag auf der Plattform X empört über die Bilder, "die uns aus Gaza erreichen, wo Zivilisten von israelischen Soldaten ins Visier genommen wurden". UNO-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, dass sich eine unabhängige Untersuchung aufdränge.

Aus aller Welt

Der Diät-Spezialist WeightWatchers hat an einem Tag fast ein Fünftel seines Werts verloren. Das US-Unternehmen hatte das abgelaufene Quartal mit einem Umsatzrückgang und einem höheren Verlust abgeschlossen - und zudem kündigte die populäre Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Oprah Winfrey ihr Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat an. Sie will zudem ihre Aktien spenden.

Die Aktie von WW International, wie das Unternehmen offiziell heißt, ist bereits seit Herbst unter Druck. Anleger fragen sich, was die steigende Verbreitung von Abnehm-Medikamenten wie Ozempic oder Wegowy für die Zukunft des klassischen Diät-Geschäfts von WeightWatchers bedeuten wird. Am Donnerstag fiel der Kurs um rund 18 Prozent auf 3,12 Dollar (2,9 Euro).

In einer Zahnarztpraxis in Kalifornien hat ein Angreifer drei Menschen erschossen und zwei weitere verletzt.

Die Polizei teilte mit, sie fahnde nach dem Vorfall in der Stadt El Cajon nahe San Diego nach einem 29-jährigen Verdächtigen.

Die Zahl der Menschen mit starkem Übergewicht ist rasant gestiegen. Weltweit waren nach einer Studie 2022 mehr als eine Milliarde Menschen von Adipositas betroffen. Der Anteil der stark Übergewichtigen an der Bevölkerung habe sich seit 1990 mehr als verdoppelt, unter Heranwachsenden zwischen 5 und 19 Jahren sogar vervierfacht, berichtete die Fachzeitschrift "The Lancet".

In einigen wohlhabenden Ländern und bestimmten Bevölkerungs- und Altersgruppen erreiche die Zahl inzwischen ein Plateau oder sinke leicht, sagte Majid Ezzati vom Imperial College in London, etwa bei Frauen in Spanien und Frankreich. Die genauen Gründe dafür herauszufinden war nicht Teil der Analyse.

Tonga und Amerikanisch-Samoa

In Österreich lag der Anteil bei Frauen mit Adipositas nach dieser Studie 2022 bei 13 Prozent, was Platz 170 in der Länderliste entsprach. Nummer 1 auf der Liste und damit am schlimmsten betroffen ist hier Tonga mit 81 Prozent. Bei Männern lag der Anteil in Österreich bei 19 Prozent (Platz 113). Hier ist der Inselstaat Amerikanisch-Samoa mit 70 Prozent adipöser Männer auf der Listenplatz 1. Unter den Mädchen und Frauen bis 19 Jahren lag der Anteil in Deutschland bei sieben Prozent (119. Platz), bei Burschen und jungen Männern bei 10 Prozent (111. Platz).

Der frühere Regieassistent David Halls hat in einer emotionalen Zeugenaussage beschrieben, wie - gemäß seiner Erinnerung - die Kamerafrau Halyna Hutchins durch einen Schuss auf dem Set des Westerns "Rust" ums Leben kam. Dabei am es auch zu Tränen im Gerichtssaal in Santa Fe. In dem laufenden Strafprozess ist die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Er habe ganz in der Nähe von Hutchins gestanden, als Hauptdarsteller Alec Baldwin die Waffe bedient habe, sagte Halls. Er sei zu der am Boden liegenden Kamerafrau geeilt und habe sie gefragt, wie sie sich fühle. Sie sagte, sie spüre ihre Beine nicht mehr, gab Halls unter Tränen zu Protokoll.

Sport

Ohne Rennen zum Triumph: Der Niederösterreicher Benjamin Karl steht bereits vorzeitig als Gewinner des Parallel-Gesamtweltcups 2023/24 fest. Grund dafür ist die Absage des für 16. und 17. März geplant gewesenen Weltcup-Finales in Berchtesgaden (GER). 

Nachdem die Verlegung dieser Rennen ins deutsche Winterberg, wo  am 9. und 10. März mit einem Einzel- und einem Mixed-Teambewerb die Saison Snowboarder abgeschlossen wird, nicht zustande kam, ist dem 38-jährigen Karl die große Kristallkugel bei 116 Punkten Vorsprung auf den Italiener Daniele Bagozza nicht mehr zu nehmen.

2., 3., 2. - diese Daten wirft der Flugschreiber für Jacqueline Seifriedsberger aus. Die oberösterreichische Skispringerin befindet sich gerade im Hoch und landete in den letzten drei Weltcupbewerben stets auf dem Podest. Am Freitag wurde die 33-Jährige in Lahti hinter der Slowenin Nika Krizner Zweite und präsentierte sich einmal mehr in hervorragender Verfassung.

Diesen Höhenflug hatten Jacqueline Seifriedsberger nur die wenigsten zugetraut. Nach dem zweiten Kreuzbandriss (2020) mühte sich Seifriedsberger ab und hatte große Probleme, wieder Anschluss zu finden. Manche glaubten sogar, sie würde die Karriere beenden. Mit einem Kreuzbandriss wolle sie aber nicht abtreten, ließ die erfahrene Springerin alle Skeptiker wissen.

Wie an einem ganz normalen Rennwochenende stand Christian Horner am Donnerstag am Boxenstand von Red Bull. Dem 50-jährigen Briten war von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten vorgeworfen worden. Am Mittwoch teilte Red Bull dann mit, dass die Beschwerde nach einer unabhängigen Untersuchung abgewiesen wurde.

Der Untersuchungsbericht werde vertraulich behandelt. Laut britischen Medien zieht die betroffene Mitarbeiterin sogar in Erwägung, rechtliche Schritte einzuleiten.

Wirtschaft

Die Inflation in Österreich ist im Februar nach einer ersten Schätzung der Statistik Austria auf 4,3 Prozent zurückgegangen. Das ist der niedrigste Wert seit Dezember 2021. Gegenüber dem Vormonat Jänner steigt das Preisniveau voraussichtlich um 0,7 Prozent. "Vor allem die Nahrungsmittelpreise treiben die Teuerung aktuell weitaus weniger als vor einem Jahr", sagt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

"Auch die Preise für Haushaltsenergie wirken sich nun inflationsdämpfend aus, nachdem sie im Februar des Vorjahres noch stark gestiegen waren", so Thomas. "Die Treibstoffpreise sind hingegen auf dem Niveau des Vorjahres geblieben."

Über die geheime Rezeptur des tiefschwarzen Getränks kann Coca-Cola-Chef Herbert Bauer (General Manager Coca-Cola Hellenic Bottling Company) natürlich gar nichts sagen. Das Rezept ist bestens behütet – kaum jemand kennt es. Was aber das Geheimnis des Erfolgs eines Produkts ist, das 1886 in einer Apotheke in Amerika erfunden und ein paar Jahre später als Erfrischungsgetränk seinen Siegeszug antrat, darüber hat Herbert Bauer viel zu berichten.

„Coca Cola überlebte die Jahrhunderte und ich glaube nicht nur, weil es ein gutes Getränk ist“, sagt Herbert Bauer im KURIER Business-Gespräch. Über die Marketingarbeit habe man über die Jahrzehnte gut verankern können, dieses Getränk mit Momenten in Verbindung zu bringen, in denen Leute unter positiven Emotionen zusammenkommen. „Es geht ums Miteinander – dafür stehen wir und darauf fokussieren wir. Coca-Cola ist zu einem Lebensgefühl geworden. Das hält die Marke auch nach vielen Jahren noch frisch.“

Die AUA wird am Freitag wegen einer Betriebsversammlung des fliegenden Personals über 100 Flüge streichen. Laut derzeitigem Stand fallen 112 von 302 Flügen aus. Die 12.000 betroffenen Fluggäste seien informiert sowie umgebucht worden, so die Airline. Reisende sollen am Freitag trotzdem ihren Flugstatus überprüfen. Grund für die Betriebsversammlung sind die stockenden Kollektivvertragsverhandlungen. Nach acht Gesprächsrunden gibt es noch keinen Gehaltsabschluss.

Passagiere sollen ihren Status überprüfen

Da es kurzfristig zu weiteren Anpassungen im Flugplan kommen kann, rät die Airline Passagieren, ihren Flugstatus auf der Website austrian.com, der Austrian-App oder via Travel ID (mit Registrierung) zu checken.

Der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft vida wollen die Beschäftigten bei der Betriebsversammlung über den Stand der diesjährigen Gehaltsverhandlungen informieren. Es geht um den Kollektivvertrag für Pilotinnen und Piloten sowie Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen. Die Gewerkschaft fordert nach einem guten wirtschaftlichen Jahr für die Luftfahrtbranche und einer kräftigen Anhebung der Ticketpreise, dass auch die Beschäftigten in Form von guten Gehaltserhöhungen profitieren. Start der Betriebsversammlung ist um 9 Uhr.

Stars

Beim Gedenkgottesdienst für den verstorbenen König Konstantin von Griechenland in Windsor musste Königin Camilla nach dessen Krebsdiagnose auf Charles' Anwesenheit verzichten. Auch Thronfolger William war dem Anlass ferngeblieben - er sagte seinen Auftritt kurzfristig "aus persönlichen Gründen" ab.

Somit waren weder der König noch der Prinz von Wales am Mittwoch in der St.-Georgs-Kapelle anwesend, was britischen Medien zufolge ein weiterer Beweis dafür sei, wie unterbesetzt die britische Monarchie geworden ist. 

Camilla muss aber nicht ganz ohne Hilfe auskommen, berichtet die Daily Mail, während sich ihr Mann einer Behandlung wegen einer nicht näher bezeichneten Form von Krebs unterzieht.

Ein Flugzeug, das den erkrankten norwegischen König Harald V. (87) Medienberichten zufolge nach Hause bringen soll, ist in Malaysia eingetroffen.

Aufnahmen zeigten am Freitag, wie eine Maschine der skandinavischen Airline SAS am malaysischen Flughafen Langkawi landete.egen zurückkehren könne.

Das Team von Prinzessin Kate äußert sich angesichts der Verschwörungstheorien über den Aufenthaltsort der Prinzessin von Wales nach ihrer Bauchoperation im Jänner.

"Kensington Palace hat im Jänner den Zeitplan für die Genesung der Prinzessin klargestellt und wir werden nur wichtige Updates bereitstellen", erzählt Kates Sprecher exklusiv gegenüber Page Six.

Kultur

In den vergangenen Jahren hat Österreich beim Eurovision Song Contest (mal mehr, mal weniger erfolgreich) auf feministische Botschaften (Teya & Salena), Schmuseballaden (Nathan Trent) oder unauffälligen Radiopop (Cesar Sampson) gesetzt. Mit Marie-Sophie Kreissl alias Kaleen schaltet man heuer mindestens zwei Gänge höher – zumindest was das Tempo der Songsauswahl betrifft.

Kaleens Beitrag „We Will Rave“, der heute, Freitag, um 7.40 Uhr im Ö3-Wecker Weltpremiere gefeiert hat, will die Party nach Malmö bringen. 

Dazu soll es eine Tanzperformance geben, die es aus Österreich noch nie gegeben hat. „Das ist Hochleistungssport. Das kann außer Kaleen nur Helene Fischer“, ist sich die ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sicher.

Sing-Star Justin Bieber ist nach wie vor auf der Suche nach sich selbst. Jugendlicher Ruhm ist in den meisten Fällen eine Garantie für ein Desaster. Justin Bieber, der im Teenageralter „Baby, Baby, Baby, ooooooohhhhh…“ ins Mikro hauchte und Millionen Mädels an die Grenze zwischen Hysterie und Ohnmacht brachte, hatte seine Ups und Downs. 

Sein Entdecker, Mega-Manager Scooter Braun, von dem er sich kürzlich getrennt haben soll, versuchte ihn in den Jahren nach seinem Durchbruch vor sich selbst zu retten. 

Seine Immer-wieder-Beziehung mit Selena Gomez hielt sieben Jahre, definierte sich jedoch durch beiderseitige Affären mit anderen Stars, seinerseits inklusive Hailey Baldwin, die er vor sechs Jahren heiratete.

Er ist der tollpatschigste Polizist der Filmgeschichte: Lieutenant Frank Drebin aus der "Nackten Kanone". Kein Einparken ohne Massenkarambolage, keine Schießerei ohne Hoppala und unvergessen auch, wie er wähernd einer Pressekonferenz dringend aufs Klo musste und vergaß, sein Mikrofon auszuschalten.

Leslie Nielsen - immer mit versteinert ernstem Gesicht - fand in diesem Schussel-Polizist die Rolle seines Lebens. Nun soll Liam Neeson in diese großen, stolprigen Fußstapfen treten. Mehr als 30 Jahre nach dem dritten und bisher letzten Teil der "Nackte Kanone"-Reihe soll die Neuauflage des Klamauks nächstes Jahr in die Kinos kommen. Das Filmstudio Paramount Pictures kündigte den Film mit Liam Neeson (71) in der Hauptrolle für Juli 2025 an, wie die US-Medien ABC News, "Variety" und "The Hollywood Reporter" berichten.

Für Regie und Drehbuch ist der frühere "Saturday Night Live"-Autor Akiva Schaffer (46) zuständig. "Family Guy"-Schöpfer Seth MacFarlane (50) ist als Produzent mit an Bord. Die drei Filme "Die nackte Kanone", "Die nackte Kanone 21⁄2" und "Die nackte Kanone 331⁄3", die hochkarätigsten Nonsens mit Slapstisck, Filmgeschichteparodien und massenhaft visuellen Gags zusammenführten, waren von 1988 bis 1994 erschienen. Neben Nielsen hatten Priscilla Presley und der ehemalige American-Football-Spieler O. J. Simpson darin mitgespielt.

Wissen

Ein runder Schatten im Lungengewebe, kaum größer als eine Fingerkuppe: Sogenannte Lungenrundherde sind oft gutartig. Manchmal können sie auch ein frühes Krebsanzeichen sein. „Solche Lungenrundherde zu detektieren, mit dem Ziel, weniger zu übersehen und besser beurteilen zu können, ob daraus Krebs werden könnte, ist in der Radiologie inzwischen eine Aufgabe, die durch KI unterstützt wird“, weiß Georg Langs.

Der Mathematiker forscht an der MedUni Wien – aber auch am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) – dazu, wie maschinelles Lernen die medizinische Bildgebung revolutionieren kann.

Es handle sich womöglich um das schwerste Tier aller Zeiten, hatte es nach der Analyse von Überresten im vergangenen Jahr zu einem ausgestorbenen Wal geheißen.

Zwei Forscher kommen nun zu anderen Schlüssen: 

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