Lokales

Ein Bergsteiger aus NÖ ist am Samstag tot am Fuß einer rund 40 Meter hohen Felsstufe im Gemeindegebiet von Spital am Pyhrn im oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf gefunden worden. Einem Hüttenbesitzer war zu Mittag aufgefallen, dass seit Freitag ein Pkw am Parkplatz des Ausgangspunktes Richtung Gowilalm geparkt war und erstattete Anzeige. Fast zeitgleich nahmen Wanderer im Bereich Gowilalm-Bad-Haller-Steig Hundegebell bzw. Hundegewimmer wahr und meldeten dies laut Polizei.

Nach kurzer Suche mit zwei Hubschraubern der Flugpolizei beziehungsweise der ÖAMTC Flugrettung (NAH C14) entdeckte das Team des "Christophorus 14" den leblosen Körper des 49-Jährigen aus dem Bezirk Amstetten. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Im Anschluss wurde der Leichnam von der Flugpolizei und der Alpinpolizei geborgen.

Unterdessen begannen Bergrettung und Polizei mit der Suche nach dem Hund des Abgestürzten, welcher oberhalb der Felsstufe zu hören war. Bergretter wurden mittels Hubschrauber in der Nähe abgesetzt, ein Hundeführer drang im unwegsamen und felsdurchsetzten Steilgelände bis zum Vierbeiner vor, von wo ihn der Polizeihubschrauber am Tau aufnahm und in Sicherheit brachte, berichtete die Polizei Samstagabend in einer Aussendung.

Bewaffnet mit einem Messer sollen Freitagabend zwei Burschen im Alter von zwölf und 14 Jahren in Wien-Alsergrund fünf Buben bedroht und beraubt haben.

Die beiden syrischen Staatsbürger dürften nicht zimperlich gewesen sein. Mit einem Butterfly-Messer gingen sie nahe einer Bushaltestelle in Wien-Alsergrund auf die fünf Buben im Alter zwischen zehn und 15 Jahren los. Dann raubten sie einem der Opfer das Handy samt Bluetooth-Kopfhörer und auch Kleidungsstücke. Ein anderer Bub wurde mit Schlägen traktiert, sodass er später im Spital behandelt werden musste. 

Festnahme

Alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Bolzmanngasse hielten das Duo dann im Zuge einer Fahndung nahe dem Tatort an. Der 14-Jährige  wurde in weiterer Folge festgenommen, der Zwölfjährige musste auf freiem Fuß angezeigt werden.

Das Butterfly-Messer hatten die beiden Verdächtigen weggeworfen.  Es wurde aber später im  Zuge eines Stöbereinsatzes durch die Polizeihundeeinheit  gefunden und sichergestellt. 

Politik

Der Gesetzesentwurf von Umweltministerin Leonore Gewessler zum Ausstieg aus dem Russengas mit 2027/2028 wird von den Neos als zu wenig ambitioniert kritisiert. Die Oppositionspartei fordert Maßnahmen gegen die hohen Gaspreise beim Endverbraucher, wie auch raschere Schritte in Richtung Diversifizierung der Bezugsquellen.

Für Neos-Energiesprecherin Karin Doppelbauer ist der Gewessler-Plan wörtlich "zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch er kommt nicht nur zu spät, sondern geht auch nicht weit genug“. 

Das Außenministerium ruft alle Österreicherinnen und Österreicher zum Verlassen des Iran auf. Dies wurde in den am Freitag aktualisierten Reisehinweisen bekräftigt. "Vor Reisen in den Iran wird gewarnt. Österreicherinnen und Österreicher werden aufgefordert, den Iran zu verlassen", hieß es wörtlich. "Insbesondere in den kommenden Tagen ist aufgrund der aktuell angespannten Lage in der Region von einer erhöhten Gefährdung auszugehen."

Flüge nach Teheran ausgesetzt

Ein Sprecher des Außenministeriums präzisierte am Freitagabend gegenüber der APA, dass es für das Land schon seit längerem eine Reisewarnung gebe. Neu sei der Hinweis auf die erhöhte Gefährdung aufgrund der aktuell angespannten Lage. 

Trotz der aufrechten Reisewarnung hatte etwa auch die AUA Flüge nach Teheran durchgeführt. Diese wurden am Freitag zunächst bis zum kommenden Donnerstag ausgesetzt. Zuvor hatte auch schon die AUA-Mutter Lufthansa ihre Flüge von und nach Teheran gestrichen. Am Abend teilte auch das deutsche Außenministerium mit, dass es Staatsangehörige zum Verlassen des Iran auffordere.

Andreas Babler beschäftigen derzeit viele Dinge – und manche davon sind fordernd bis ungemütlich. 

Vor wenigen Tagen zwang den SPÖ-Chef eine geschwollene Backe (Schuld war ein garstiger Zahn!), sein Hintergrund-Gespräch zum Transformationsfonds kurzfristig abzusagen. 

Und nun ist er mitten in einer der schwierigsten Übungen, die Parteichefs zu stemmen haben: Er muss die Bundesliste für die Nationalratswahl erstellen. Am 27. April wird die Liste im Bundesparteirat beschlossen. Vereinfacht gesagt geht es bis dahin darum, die Wünsche und Befindlichkeiten aller Teil-Organisationen abzubilden bzw. abzufangen. „Das kann man eigentlich nie richtig machen. Man kann dabei nur möglichst wenige Fehler begehen“, sagt ein Stratege in der Bundesparteizentrale.

Schlagzeilen

Die australische Polizei geht nach der tödlichen Messerattacke in einem Einkaufszentrum in Sydney nicht von einem terroristischen Motiv des Täters aus.

Der 40 Jahre alte Angreifer habe psychische Probleme gehabt und allem Anschein nach kein ideologisches oder anderes konkretes Motiv, sagte Anthony Cooke, der stellvertretende Chef der Polizei des Bundesstaats New South Wales, am Sonntagfrüh (Ortszeit).

Bei einem Bootsunfall auf einem Stausee in der chinesischen Provinz Hebei sind 12 Menschen ums Leben gekommen und mehr als ein Dutzend verletzt worden.

Das Ausflugsboot mit 31 Menschen an Bord habe keine Betriebsgenehmigung gehabt und sei am Samstagnachmittag (Ortszeit) auf dem See im Dorf Taolinkou gekentert, teilten die Behörden in der Nacht auf Sonntag mit. Der Unglücksort liegt ungefähr 250 Kilometer östlich der Hauptstadt Peking.

Die von Bewertungen gespeiste Touristik-Plattform „Tripadvisor“ führt selbstverständlich auch eine Top-10-Liste der besten Sehenswürdigkeiten von Leverkusen. Auf Platz eins liegt die BayArena, das Fußballstadion von Bayer Leverkusen; Rang acht nimmt das riesige Logo „Bayer-Kreuz“ des Pharma-Giganten ein, der nicht nur für die Stadt identitätsstiftend war, sondern auch für die Fußballer. Seine Fußballer.

Nur minimal besser bewertet, auf Rang sieben, ist das „Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer“, in dem die wichtigsten Schritte der Sensen- und Sichelherstellung zu begutachten sind.

All das sagt ein bisschen etwas über Potenzial und Charme der Rhein-Metropole aus, aber vielmehr eine Menge über Bayer 04 Leverkusen. Der Klub ist spätestens in dieser Saison zu einer Attraktion geworden in Deutschland und Europa.

Bei einem Seilbahnunglück in der südtürkischen Touristenmetropole Antalya ist ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere wurden verletzt. Eine Kabine der auch bei Feriengästen populären Tünektepe-Seilbahn war am Freitag abgestürzt. In den anderen Kabinen waren Menschen eingeschlossen. Nach fast 24 Stunden in luftiger Höhe konnten die letzten Insassen gerettet werden. Auch die zuletzt verbliebenen 29 Passagiere seien in Sicherheit, erklärten die Rettungskräfte am Samstagnachmittag.

Stützpfeiler umgeknickt

Ein Stützpfeiler der Seilbahn Sarisu-Tünektepe in den Bergen nahe Antalya war am Freitag gegen 17.30 Uhr umgeknickt und hatte eine Kabine getroffen. Dabei brach der Kabinenboden auf, die Insassen stürzten in felsigem Gelände in die Tiefe. Die übrigen 174 Passagiere der Seilbahnkabinen konnten nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde bis Samstagnachmittag in einer „äußerst riskanten Aktion“ nach und nach geborgen werden.

"Mängel und Rost"

Dabei waren zehn Hubschrauber und mehr als 600 Rettungskräfte im Einsatz.
Die Behörden nahmen Ermittlungen auf. Gegen 13 Verdächtige wurde Haftbefehl erlassen, darunter die Chefs des Seilbahnbetriebs. Auslöser des Unglücks seien „Mängel und Rost an den Verbindungspunkten der Stützpfeiler“, erklärte Justizminister Yilmaz Tunc. Auch die Rollen der Seilbahn seien nach ersten Untersuchungen in schlechtem Zustand gewesen.

Besonders stark besucht

Die Seilbahn war wegen des Zuckerfests am Ende des Fastenmonats Ramadan besonders stark besucht. Laut Angaben des Betreibers ist die Seilbahn seit 2017 in Betrieb und besteht aus 36 Kabinen. Sie befördert ihre Gäste auf den Gipfel des Tünektepe in eine Höhe von 605 Metern. Die Fahrt dauert rund neun Minuten. In einer Kabine finden demnach sechs Menschen Platz. 1.200 Personen können pro Stunde befördert werden. Vom Gipfel bietet sich eine Aussicht auf Antalya und das Mittelmeer. Antalya ist ein beliebtes Touristenziel.

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