Lokales

Über 100 Anzeigen gegen Fahrzeuglenker, 15 abgenommene Kennzeichen, eine Anzeige für den Veranstalter – ein Tuning-Treffen in der Speedworld in Pachfurth (Bezirk Bruck a. d. Leitha) sorgte am Samstag für Chaos in und rund um die Gemeinde.

Denn der Zustrom der zum Teil auch aus dem Ausland angereisten Autofans war so groß, dass sich am Samstag auf der L211 zwischen Bruck und Pachfurth ein kilometerlanger Stau bildete.

So unterschiedlich die Positionen in puncto Arbeit, Bildung oder Migration – so einig sind sich Österreichs Parteien, wenn es um die Zahlungsmöglichkeiten geht.

Die FPÖ initiiert 2023 ein Bargeld-Volksbegehren, plädiert wie ÖVP und SPÖ auf ein Grundrecht auf Bargeld, selbiges gelte es gar in der Verfassung zu verankern – und das, obwohl der Euro als Zahlungsmittel ohnedies gesetzlich festgeschrieben ist.

Es gibt Gründe, warum die Parteien die Möglichkeiten des Bezahlens zum Thema machen. Abseits des Emotionalen wie der Gewohnheit ist es gegenwärtig insbesondere auch die Einführung des digitalen Euros, dem viele mit Skepsis begegnen.

Wer am 29. Mai 1999 dabei war, dem geht der Geruch des Todes bis heute nicht mehr aus dem Gedächtnis. Junge Feuerwehrmänner, einige gerade einmal 15 oder 16 Jahre alt schauten nach ihrem Einsatz mit verängstigten Augen in die Gegend. Über dem Tunnel kreisten rund ein halbes Dutzend Hubschrauber von deutschen Medienunternehmen. CNN hatte sogar noch vor dem ORF von der Katastrophe berichtet. Jedem war klar, dass die offizielle Darstellung von einem Opfer nicht stimmen konnte.

Es dauerte Tage, Wochen und Monate bis alle Versäumnisse ans Tageslicht kamen.

„Das war kein Naturereignis, sondern eine Verkettung menschlicher Fehler“, sagt Willy Matzke einer der führenden Experten in Europa. Als Folge des tödlichen Feuer-Infernos testete der heute 75-Jährige Dutzende Tunnels auf dem gesamten Kontinent auf mögliche Sicherheitsprobleme.

Politik

Der EU-Abgeordnete und Listenzweite, Thomas Waitz, hat sich am Sonntag als künftiger Delegationsleiter der heimischen Grünen im EU-Parlament angeboten. Er bringe Erfahrung und Netzwerke mit, sagte Waitz am Sonntag in der ORF-Sendung "Hohes Haus". Einen eigenen Vorzugsstimmenwahlkampf wolle er nicht führen, aber freilich wähle man eine Partei, könne aber natürlich auch eine Vorzugsstimme abgeben, betonte er. Waitz ist auch Ko-Vorsitzender der europäischen Grünen.

Wenn er sehr viele Vorzugsstimmen erhalten sollte, dann stehe er "selbstverständlich" als Delegationsleiter zur Verfügung, so Waitz: "Der Wähler und die Wählerin hat immer recht." Dennoch genieße Spitzenkandidatin Lena Schilling seine Unterstützung. Seit sie sich für die Kandidatur entschieden habe, sei sie "aktiv unterwegs". Er habe keinen Grund, an ihrer Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Die Zusammenarbeit mir ihr bezeichnete Waitz als "exzellent".

Nach der geplanten Anerkennung Palästinas durch Spanien eskaliert der diplomatischer Konflikt mit Israel. Am Sonntag wies der spanische Außenminister José Manuel Albares ein von seinem israelischen Kollegen Israel Katz auf X gepostetes Videoals "skandalös" und "abscheulich" zurück. Zu sehen sind Aufnahmen des Hamas-Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023, unterbrochen mit Szenen eines Flamenco tanzenden Paares und der Aufschrift "HAMAS: GRACIAS ESPAÑA" ("Hamas: Danke Spanien").

"Niemand wird uns einschüchtern, und wir werden uns auch nicht auf Provokationen einlassen, die uns vom Weg des Friedens abbringen", kommentierte Albares am Sonntag in Brüssel das 18 Sekunden lange Video. Erst am Vortag hatte der Spanier Israel zum sofortigen Ende des Militäreinsatzes in Rafah im Süden des Gazastreifens aufgefordert, wie es der Internationale Gerichtshof (IGH) zuvor angeordnet hatte. Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles warf Israel außerdem vor, in Gaza "einen wahren Völkermord" zu begehen.

Die rassistischen Gesänge junger Partygäste auf Sylt alarmieren die Politik und schüren Ängste vor einem Rechtsruck bis hinein in die gesellschaftlichen Eliten. Der Antisemitismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Felix Klein, sagte am Wochenende, menschenfeindliche Ideologie sei inzwischen ganz offensichtlich „Teil der Popkultur“. Und sie sei in Milieus salonfähig, denen klar sein müsse, dass Ausländer maßgeblich zum Wohlstand beitrügen. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) sagte: "Wer so rumpöbelt, ausgrenzt und faschistische Parolen schreit, greift an, was unser Land zusammenhält."

Die bekannte Bar Pony im Inselort Kampen auf Sylt hatte nach Bekanntwerden des kurzen Videos Strafanzeige gestellt, der Staatsschutz der Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen. Einer der Beteiligten, der in dem Video eine Geste andeutet, die an den Hitlergruß denken lässt, schrieb laut „Bild“ in sozialen Medien: „Alle, die wir damit vielleicht verletzt haben, bitte ich um Entschuldigung.“ Er habe einen „ganz schlimmen Fehler“ gemacht und schäme sich. Er gab demnach an, sich der Polizei gestellt zu haben und die rechtlichen Konsequenzen tragen zu wollen.

In einem Binnenland wie Österreich muss die Zahl der illegalen Migranten auf null drehen, sagt Gerhard Karner im KURIER-Interview. Und er spricht darüber, wie man legal nach Österreich kommt und was ein DNA-Test mit einem Planquadrat gemein hat.

KURIER: Die Zahl der Asylanträge ist weiter rückläufig, lag im April bei 2.251. Erkennen Sie einen Trend oder werden die Zahlen wieder steigen?

Gerhard Karner: Die wichtigste Zahl ist die der illegalen Grenzübertritte. Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, dass die Asylanträge sinken. Im Burgenland gab es 2022 von Jänner bis April 12.300 illegale Grenzübertritte, heuer waren es im Vergleichszeitraum 255.

Weitere Meldungen

Tschechiens Eishockeyteam hat den Heimvorteil perfekt genutzt und erstmals seit 2010 wieder WM-Gold gewonnen. Die Gastgeber-Mannschaft besiegte am Sonntag in Prag im Finale die Schweiz mit 2:0 (0:0,0:0,2:0) und holte sich zum insgesamt siebenten Mal den Titel. Stürmerstar David Pastrnak entschied die lange von der Defensive geprägte Partie mit seinem Treffer in der 50. Minute.

Pastrnak hatte nach dem Play-off-Aus der Boston Bruins in der NHL die Tschechen während des Turniers verstärkt und war in seinen drei Spielen davor ohne Scorerpunkt geblieben. Als es zählte, war der 28-Jährige aber zur Stelle. Er bezwang mit einem knallharten Schuss den Schweizer Torhüter Leonardo Genoni und versetzte die 17.500 Zuschauer in der ausverkauften O2-Arena in Ekstase. David Kampf setzte 19 Sekunden vor der Schlusssirene den Schlusspunkt.

Österreichs Fußball-Nachwuchs feiert erneut einen großen Erfolg. Dem ÖFB-Team gelingt bei der U-17-EM auf Zypern äußerst souverän der Aufstieg ins Viertelfinale.

Gegen Dänemark wäre für die Mannschaft von Martin Scherb bereits ein Punkt genug gewesen – geworden ist es in Larnaca ein Triumph.

Die ebenfalls hoch gehandelten Dänen waren chancenlos, bereits nach 52 Minuten war der Sprung unter die besten acht Teams Europas mit einem 4:0-Zwischenstand fixiert. Über diesen Endstand durfte die Delegation aus Österreich dann auch jubeln.

Simon Schwarz (53) und Manuel Rubey (45) machen mit dem Programm "Das Restaurant" gemeinsam Kabarett. Am 21. August spielen die beiden sogar in der Wiener Staatsoper.

Durch die gemeinsame Arbeit sei ihre "Freundschaft noch tiefer geworden, obwohl wir uns sechs Tage die Woche sehen", erzählten die beiden im Ö3-Frühstück bei mir.

Dennoch sind die beiden grundverschieden. So nimmt es Simon Schwarz nicht ganz so genau mit der Ordnung, während Manuel Rubey penibelst auf Sauberkeit achtet. "Ich hab relativ genaue Vorstellungen davon, was mich im Haushalt bedroht. Ich bin Marie Kondo für Arme", lachte Rubey.

 "Ich könnte wahnsinnig gut Menschen helfen, zu entrümpeln. Alles, was man die letzten zwei Monate nicht gebraucht hat, kann weg", vertritt er einen radikalen Ansatz.

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