Lokales

Seit dem meteorologischen Sommerbeginn am 1. Juni zeigte sich eben dieser Sommer von seiner durchwachsenen Seite: Zu kühl und zu nass mit schweren Unwettern im Süden und Südosten Österreichs.  

Laut Wetterdienst Ubimet lag die erste Monatshälfte weit unter dem Durchschnitt: Der Juni war demnach im landesweiten Mittel um ein Grad kühler als in der Vergleichsperiode 1990 bis 2020.

Insbesondere im Westen: In Innsbruck betrug diese Abweichung gleich 1,4 Grad.

Mit mehr als 1,4 Promille hat ein 33-jähriger Lenker eines Kleintransporters am Sonntagnachmittag im Raum Ebreichsdorf (Bezirk Baden) einen Verkehrsunfall ausgelöst.

Polizeiangaben vom Montag zufolge hatte der Einheimische an einer Kreuzung den Pkw eines 29-Jährigen übersehen. Der schwer verletzte Autofahrer wurde per Rettung in das Landesklinikum Baden gebracht.

Politik

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben eines Regierungsvertreters das sechsköpfige Kriegskabinett aufgelöst. Der Schritt war jedoch erwartet worden, nachdem der eigentliche Oppositionspolitiker und Ex-General Benny Gantz sich schon vor einer Woche aufgrund interner Streitigkeiten aus der Notstandsregierung zurückgezogen hatte.

Gantz hatte am Sonntag vor einer Woche, wie erwartet, seinen Rückzug als Minister ohne Portfolio aus dem Kriegskabinett erklärt. Er hatte Netanyahu Wochen zuvor ein Ultimatum gestellt, nachdem es zu Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft des Gazastreifens gekommen war.

Gantz, der mit seinem Bündnis die rechte Koalition unter Netanyahu unterstützt hatte, hat zu Neuwahlen aufgerufen. Netanyahu hat aber auch ohne die Unterstützung von Gantz eine Mehrheit im Parlament.

Mehr dazu in Kürze.

Der Sudan gleicht einer Blackbox: Abgesehen von einzelnen, verwackelten Videos in den sozialen Netzwerken dringen kaum Infos nach außen; überprüfbare Einblicke darüber, wer welche Regionen kontrolliert, bekommt man kaum.

Abdirahman Ali, der für den Sudan zuständige CARE-Länderdirektor, schildert gegenüber dem KURIER die fatalen Zuständen: "25 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, das ist die Hälfte der Bevölkerung. Fünf Millionen Menschen sind in einer wirklich katastrophalen Lage. Sie müssen um ihr Überleben fürchten, es mangelt an Zugang zu Nahrung, Trinkwasser, Sanitäranlagen." Gleichzeitig häuften sich die Fälle von Durchfallerkrankungen, Cholera und tropischen Krankheiten wie Malaria. "Es ist unvorstellbar, wie die Menschen überleben."

Seit über einem Jahr tobt der Krieg zwischen dem Militär um General Abd al-Fattah al-Burhan und den paramilitärischen "Rapid Support Forces", kurz RSF, von al-Burhans ehemaligem Stellvertreter Mohammed Hamdan Dagalo. Die geplante Eingliederung der 100.000 RSF-Mitglieder in die Armee hat Ende 2022 bestehende Spannungen zwischen den Kräften verschärft, die 2021 noch gemeinsam gegen die damalige Übergangsregierung geputscht hatten. Seit April 2023 wird im ganzen Land gekämpft.

"Alles Lügen, Fake News!": Zu solchen drastischen Formulierungen greift Ekaterina Casinge selten. Doch der Sprecherin von EU-Ratspräsident Charles Michel wurde es Ende der Woche einfach zu viel, was man ihr an wilden Gerüchten so auftischte.

Ein Stimmungsbild für die wenigen, dafür aber umso hektischeren Tage, die in Brüssel seit den EU-Wahlen vor einer Woche vergangen sind. Denn seither geht es um die Machtverteilung in Brüssel: um die Spitzenposten vom Chef der EU-Kommission abwärts, aber auch um Bündnisse und Koalitionen im EU-Parlament. Schließlich muss eben dieser Kommissionschef dort mit absoluter Mehrheit gewählt werden.

Nach den starken Verlusten bei der EU-Wahl und rund drei Monate vor der Nationalratswahl mahnt Tirols ÖVP-Chef LH Anton Mattle die Bundes-ÖVP, das Thema "Leistung" in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen. 

Wenn die Partei in Zukunft wieder Erfolg haben wolle, dann dürfe sie "nicht nur vom Leistungsgedanken reden, sondern muss auch etwas für Leistungsbereite tun", erklärte Mattle in einem Schreiben an die Mitglieder und Funktionäre seiner Landespartei, das der APA vorliegt.

"Beim Thema Leistung muss die Volkspartei die notwendige Konsequenz an den Tag legen", schrieb der Landeshauptmann. Er pochte dabei auf Taten, "Kompromisslosigkeit" und sah darin den Schlüssel für künftige Wahlerfolge auf Bundesebene. 

Dabei dürfe man sich auch nicht "vom jetzigen oder einem zukünftigen Koalitionspartner bremsen lassen": "Nur wenn wir das Wohlstandsversprechen, das wir bei der Gründung unserer Partei den Menschen in Österreich gegeben haben, halten, gewinnt die Volkspartei ihre Glaubwürdigkeit zurück."

Weitere Meldungen

Es ist bisher die EM der Favoriten, nach Deutschland, Spanien und Italien zog gestern auch England mit einem Sieg nach. Allerdings zeigte die Mannschaft von Gareth Southgate gegen Serbien eine weit weniger dominante Vorstellung als manch anderer Titelanwärter (mehr dazu).

Einen Favoritensieg heute muss es aus österreichischer Sicht nicht geben. Und es gibt gute Argumente, warum Österreich gegen Frankreich bestehen kann (mehr dazu). Auch KURIER-Experte Marc Janko findet in seiner Expertenkolumne, dass die Österreicher zuletzt viel richtig gemacht haben und dass es durchaus von Vorteil ist, gleich zu Beginn auf die Franzosen zu treffen (mehr dazu).

Einen schönen Start in die Woche wünscht Ihnen
Philipp Albrechtsberger

DER SPIELTAG

  • 15 Uhr, Gruppe E: Rumänien - Ukraine (ServusTV, RTL)
  • 18 Uhr, Gruppe E: Belgien - Slowakei (ORF1, ZDF)
  • 21 Uhr, Gruppe D: Österreich - Frankreich (ServusTV, ARD)

Die Töchter des früheren US-Präsidenten Barack Obama werden seiner eigenen Einschätzung nach nicht in die Fußstapfen ihres Vaters treten. "Michelle hat ihnen so früh eingebläut, dass sie verrückt wären, in die Politik zu gehen", sagte der 62-Jährige laut dem Promi-Portal "People" bei einer Spendenveranstaltung in Los Angeles. "Es wird nie passieren." Obama und seine Frau Michelle sind seit 1992 verheiratet und haben zwei gemeinsame Töchter, Malia (25) und Natasha (23).

Moderator Jimmy Kimmel sprach bei dem Event am Samstag gut eine halbe Stunde lang auf der Bühne mit Obama und US-Präsident Joe Biden. Kimmel fragte Obama laut "People" unter anderem, welche seiner Töchter die bessere Präsidentin der USA wäre.

Von Finnland über Mombasa nach Sansibar. Nicht einmal einen Tag nach der Übergabe des neuen Kreuzfahrt-Riesen „Mein Schiff 7“ in der finnischen Meyer Turku Werft flog Sebastian Ebel, CEO der TUI-Gruppe, in Sansibar ein. Auf der ostafrikanischen Gewürzinsel mit den weißen Puderzucker-Stränden feierte Europas größter Tourismuskonzern den Start seiner neuen Hotelmarke. Auch der Präsident von Sansibar war gekommen. 

Ein Beweis für die Bedeutung des Bereiches Hotels & Resorts innerhalb der Gruppe, die weltweit zu den Branchenführern zählt. „The Mora“ (aus dem Lateinischen übersetzt Pause, Anm.) soll Gästeschichten ansprechen, die Luxus im Urlaub wollen, doch längst nicht mehr auf die klassische, stereotype Art.

Beim Kongress der Österreichischen Apothekerkammer in Pörtschach in Kärnten widmeten sich am Samstag mehrere Vorträge den Ursachen dafür. Demnach wird die Resilienz des Organismus nicht nur durch Alter oder Vorerkrankungen verringert, ebenso können Medikamente die Widerstandskraft schwächen.

Michael Freissmuth, Leiter des Zentrums für Physiologie und Pharmakologie an der MedUni Wien, berichtete beim Kongress mit dem Motto "Umweltmedizin im Zeichen des Klimawandels" unter anderem über unerwünschte Nebenwirkungen von Anticholinergika (z.B. in Mittel gegen Harninkontinenz oder Asthma), indem diese die Schweißdrüsen blockieren. 

Doch das Schwitzen ist die effizienteste Methode des Körpers auf Hitze zu reagieren - was jedoch einen weiteren, oft auch negativen Nebeneffekt zur Folge hat: Das Blutvolumen erhöht sich, was wiederum bei Menschen mit Herzinsuffizienz die Belastungen verstärkt. Bei Personen, die an Diabetes mellitus leiden, kann dieser Anstieg der Hautdurchblutung wiederum nur eingeschränkt erfolgen, und so die Schweißproduktion reduzieren, was wiederum die Hitzeresistenz vermindere.

Suchtkranke mit Opioid-Abhängigkeit bekommen nun seit kurzem ein Gegenmittel für den Fall einer Überdosis von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) erstattet. Das bestätigten die ÖGK und der Dachverband der Sozialversicherungsträger (SV) auf APA-Anfrage.

Dabei handelt es sich um einen speziellen Nasenspray mit dem Opioid-Antidot Naloxon. "Nyxoid kann nun in Österreich seit März 2024 auf Krankenkassen-Kosten verschrieben werden", so der Dachverband.

Frage des Tages

Unsere Newsletter

Michael Pammesberger

Immer wieder, immer wieder?

Immer wieder, immer wieder?

16.6.2024

Herbertokratie

15.6.2024

Ode an Europa

14.6.2024

Und so geht das jetzt bis 29. September...

13.6.2024

Blick in die Zukunft

12.6.2024

Zu früh gemalt?

11.06.2024

Pfffffffffff!

10.6.2024

„L’EU – c’est moi!“

09.06.2024

Ja eh. Man kann nicht immer glühen.

08.06.2024

Vilimsky – ein Politikertyp, der schon – na ja … polarisiert.

Vilimsky – ein Politikertyp, der schon – na ja … polarisiert.

07.06.2024

Was macht Wolfgang Sobotka nach der Politik?

06.06.2024

Koalitions-Nachbarn

05.06.2024

Autogipfel für Verbrenner

04.06.2024

Vorübergehend beerdigt.

Vorübergehend beerdigt.

03.06.2024

Seine Heiligkeit neigt angeblich zu Kraftausdrücken etc.

Seine Heiligkeit neigt angeblich zu Kraftausdrücken etc.

02.06.2024

Das Wetter bleibt anhaltend . . . stormy.

Das Wetter bleibt anhaltend . . . stormy.

1.6.2024

Pinguinberger: „Pfeif auf die Wahlbeteiligung!“

Pinguinberger: „Pfeif auf die Wahlbeteiligung!“

31.05.2024

DJ "Brown Adi" und der nächste Party-Kracher! Geiiil!

DJ "Brown Adi" und der nächste Party-Kracher! Geiiil!

30.5.2024

Wieder Tierpatenschaften der EU-Kandidaten im Zoo! Danke!

Wieder Tierpatenschaften der EU-Kandidaten im Zoo! Danke!

29.05.2024

Des schaumasi an!

Des schaumasi an!

28.05.2024

Karriere

Gesellschaft

Klima