Lokales

Ein Wanderer ist Montagmittag in den Tiroler Achensee (Bezirk Schwaz) gestürzt und gestorben. Der Mann war gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gaisalmsteig zwischen Pertisau und der Gaisalm unterwegs. Plötzlich stürzte er acht bis zehn Meter ab und fiel in den See, bestätigte die Polizei Medienberichte gegenüber der APA.

Die Freiwillige Feuerwehr Achenkirch barg den Verunglückten aus dem Achensee.

Das Opfer war mittels Boot geborgen worden und zur zwischenzeitlich eingetroffenen Besatzung des ÖAMTC-Notarzthubschraubers gebracht. Die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Der Mann starb noch an der Unglücksstelle.

Bereits in der Nacht zum Samstag kam es in weiten Teilen Österreichs zu schweren Unwettern mit selten registrierten Regenmengen, die zu massiven Schäden führten. Und auch in der Nacht zum Montag entspannte sich Lage nicht.

Im Burgenland wurde Montagvormittag ein Mann als vermisst gemeldet.

In Mischendorf (Bezirk Oberwart) wird seit Sonntag im Zuge der Unwetter ein Mann vermisst, Polizei und Feuerwehr haben die Suche am Montag in der Früh wieder aufgenommen, so die Landespolizeidirektion Burgenland.

Politik

Nach ihrem historisch schwächsten EU-Ergebnis pendelt die SPÖ zwischen Realitätsverweigerung und Zweckoptimismus.

Er wolle nichts Schönreden, aber es würden nur 2,5 Prozentpunkte auf die FPÖ fehlen, sagt Parteichef Andreas Babler am Montag. Er glaubt an einen "offenen Dreikampf" mit den Blauen und der ÖVP bei der Nationalratswahl. Garniert mit faktisch fragwürdigen Botschaften wie: "Für uns geht die Aufholjagd ungebremst weiter." Gemeint ist der Vergleich zu den Umfrageergebnissen, die Babler vor einem Jahr noch schwächer auswiesen.

Der UNO-Sicherheitsrat hat sich für einen von US-Präsident Joe Biden vorgestellten mehrstufigen Plan für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesprochen. Eine entsprechende Resolution wurde vom mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen am Montag in New York angenommen. 14 Mitgliedsländer stimmten dem Entwurf zu, die Veto-Macht Russland enthielt sich.

Mit dem Papier unterstützte das Gremium erstmals seit Kriegsausbruch einen spezifischen Plan für eine Waffenruhe. "Heute haben wir für den Frieden gestimmt", sagte die US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield im Anschluss.

Das Papier spricht einem von Biden vorgestellten Plan, der eine Beendigung der Kämpfe im Gazastreifen in drei Phasen vorsieht, seine Unterstützung aus. Den USA zufolge hat nur die islamistische Hamas dem Plan bisher nicht zugestimmt. Eine klare und öffentliche Zustimmung zu dem Plan gab es bisher aber auch von der Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nicht.

Forderung an Hamas

In der völkerrechtlich bindenden Resolution heißt es jedoch, dass Israel den Plan akzeptiert habe und fordert die islamistische Hamas auf, dies ebenfalls zu tun, und drängt alle Beteiligten zu einer Umsetzung des Plans "ohne Verzögerungen und ohne Bedingungen".

Sie haben alles versucht und damit das genaue Gegenteil bewirkt.

Seit Bekanntwerden des Ibiza-Videos im Frühjahr 2019 werden alle politischen Mitbewerber der FPÖ nicht  müde zu betonen, dass mit der Freiheitlichen Partei kein Staat zu machen sei.

Allen voran  ist die Volkspartei bemüht, den einstigen Koalitionspartner (2000–2003/07, 2017–2019) als regierungsunfähig abzustempeln.

Ein drittes Mal mit dem Dritten Lager ein Bündnis eingehen, vor allem, weil man bei Themen von A wie Arbeit bis Z wie Zuwanderung eins und de facto deckungsgleich unterwegs ist?

„Nö“, antwortete der deutsche Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend auf die Frage von Journalisten, ob er das desaströse Wahlergebnis seiner Partei kommentieren wolle. Er, der von seiner Partei in den Mittelpunkt des EU-Wahlkampfs gestellt worden war. Während Emmanuel Macron nach einer krachenden Niederlage in Frankreich Neuwahlen für das Parlament ausrufen ließ, wird Scholz aller Voraussicht nach das machen, was er meistens tut: die Lage aussitzen

Grüne: Habeck zu "wirtschaftsliberal“

Mit dem dritten Platz und 13,9 Prozent der Stimmen fuhr die SPD das schlechteste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl ihrer Geschichte ein, unterbot jenes von 2016 um noch einmal 1,9 Prozentpunkte. Während einige Genossen, darunter SPD-Geschäftsführer Kevin Kühnert Selbstkritik übten, aber Neuwahlen ausschlossen, schweigt der Ampel-Kanzler.

Noch härter traf das Urteil der deutschen Wähler die Grünen: Das Rekordergebnis von 2019 (20,5 Prozent) schmolz um 8,6 Prozentpunkte, die Regierungspartei landete auf dem vierten Platz, verlor vor allem bei den Jungwählern massiv an Stimmen. Weder Außenministerin Annalena Baerbock noch Wirtschaftsminister Robert Habeck waren am grünen Wahlabend anwesend. Letzteren machten Parteilinke für das Desaster eher verantwortlich: Habeck agiere zu „wirtschaftsliberal“.

Weitere Meldungen

Ein wimmerndes, schwer verletztes kleines Mädchen ist in einer Katzenbox in Berlin im Ortsteil Altglienicke vor einem Mehrfamilienhaus gefunden worden. Das Kleinkind soll am Montagmittag aus dem dritten Stock des Hauses geworfen worden sein, Medienberichten zufolge wohl von seiner Mutter. Ein Polizeisprecher wollte dies am Abend zunächst nicht bestätigen.

Nach seinem Bericht wurde nach der Entdeckung des verletzten Mädchens in einer Wohnung im dritten Stock des Hauses eine erwachsene Person angetroffen, die derzeit verhört werde. Eine Mordkommission ermittelte wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Das 21 Monate alte Mädchen sei nicht in Lebensgefahr.

Ein Bär ist in der Nacht auf Montag vor einem Wahllokal in Bozzana, einem Ortsteil der Gemeinde Caldes im Sole-Tal im norditalienischen Trentino aufgetaucht. Der Vorfall ereignete sich, als die Stimmenauszählung noch im Gange war, berichtet die Online-Zeitung Nos.

Die Anwesenden hörten seltsame Geräusche, die von außerhalb des Gebäudes kamen. Als die Wahlhelfer nach draußen sahen, erblickten sie einen Bären, der friedlich umherstreifte. Die Carabinieri, die bereits vor Ort waren, forderten den Leiter des Wahllokals und die Wahlhelfer auf, im Saal zu bleiben. Die Förster trafen ebenfalls ein, der Bär entfernte sich indessen allmählich.

In einem aufsehenerregenden Mordfall sind zwei Zwölfjährige in England schuldig gesprochen worden. 

Die Geschworenen am Gericht in Nottingham sahen es am Montag als erwiesen an, dass die beiden Buben im November 2023 einen 19-jährigen Mann mit einer Machete erstochen hatten. 

Die Kinder gelten nun als jüngste verurteilte Mörder in Großbritannien seit der Tötung des kleinen James Bulger durch zwei Zehnjährige vor gut 30 Jahren.

Die Täter hatten den 19-Jährigen und seinen Begleiter in einem Park in der Stadt Wolverhampton bei Birmingham angegriffen. Während der Freund fliehen konnte, stolperte der 19-Jährige und wurde daraufhin von den Buben getreten, geschlagen sowie mit der 42,5 Zentimeter langen Machete attackiert. Ein Stich traf ihn ins Herz.

Die Angeklagten beschuldigten sich in dem monatelangen Prozess gegenseitig. Schließlich sprach die Jury aber beide schuldig. Das genaue Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Frage des Tages

Unsere Newsletter

Michael Pammesberger

Zu früh gemalt?

11.06.2024

Pfffffffffff!

10.6.2024

„L’EU – c’est moi!“

09.06.2024

Ja eh. Man kann nicht immer glühen.

08.06.2024

Vilimsky – ein Politikertyp, der schon – na ja … polarisiert.

Vilimsky – ein Politikertyp, der schon – na ja … polarisiert.

07.06.2024

Was macht Wolfgang Sobotka nach der Politik?

06.06.2024

Koalitions-Nachbarn

05.06.2024

Autogipfel für Verbrenner

04.06.2024

Vorübergehend beerdigt.

Vorübergehend beerdigt.

03.06.2024

Seine Heiligkeit neigt angeblich zu Kraftausdrücken etc.

Seine Heiligkeit neigt angeblich zu Kraftausdrücken etc.

02.06.2024

Das Wetter bleibt anhaltend . . . stormy.

Das Wetter bleibt anhaltend . . . stormy.

1.6.2024

Pinguinberger: „Pfeif auf die Wahlbeteiligung!“

Pinguinberger: „Pfeif auf die Wahlbeteiligung!“

31.05.2024

DJ "Brown Adi" und der nächste Party-Kracher! Geiiil!

DJ "Brown Adi" und der nächste Party-Kracher! Geiiil!

30.5.2024

Wieder Tierpatenschaften der EU-Kandidaten im Zoo! Danke!

Wieder Tierpatenschaften der EU-Kandidaten im Zoo! Danke!

29.05.2024

Des schaumasi an!

Des schaumasi an!

28.05.2024

. . . said the witch!

27.05.2024

Mythos. Neu interpretiert.

26.05.2024

Unkraut. Niedermah’n!

Unkraut. Niedermah’n!

25.05.2024

Vor Lena / Lena / Seit Lena

14.05.2024

Ex-Freundin: Das war Lena Schillings Barbie-Puppe!

Ex-Freundin: Das war Lena Schillings Barbie-Puppe!

23.05.2024

Karriere

Gesellschaft

Klima