Lokales

Der 28-jährige Serbe, der am Dienstag im Landesgericht für Strafsachen Wien auf der Anklagebank Platz nimmt, ist ein Kraftpaket. Was an und für sich kein Thema wäre - gäbe es nicht massive Vorwürfe gegen ihn. Der Mann soll seine Frau über Jahre massiv misshandelt und genötigt haben. Auch seinen mittlerweile fünfjährigen Sohn soll der gelernte Bäcker geschlagen haben. Doch der Mann bestreitet einen Großteil der Vorwürfe.

Die Anklage listet eine Reihe von Misshandlungen, Nötigungen und auch sexuellem Missbrauch auf. "Mindestens einmal in der Woche gab es für die Frau Schläge und Tritte. Sie wurde an den Haaren gezerrt, ihr wurde gegen den Kopf getreten", sagt die Staatsanwältin. Im vergangenen Juli schließlich sei die Gewaltwelle auch auf den gemeinsamen Sohn übergeschwappt. Als der noch schnell ein Spielzeug aus der Wohnung holen wollte, hätte er Schläge kassiert. Als die Mutter dazwischenging, soll der Angeklagte mit dem Spielzeug auf sie eingeprügelt haben.

"Wir sind beim Rohbau auf den letzten Metern", sagt David Speiser. Der Geschäftsführer ist mit seinem Unternehmen Greenreb Lizenznehmer des weltweit operierenden "Topgolf"-Konzerns in Mitteleuropa. 

An 100 Standorten in den USA, China, Großbritannien, Deutschland, Australien, Kanada, Mexiko und Dubai betreibt Topgolf Sportanlagen mit besonderem Schwerpunkt auf Entertainment. Eine solche wächst derzeit in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) aus dem Boden.

102 Abschlagplätze

Am Areal neben dem Eventhotel "Pyramide", wo sich einst eine Badeanlage befand, sind bereits die gewaltigen Dimensionen des Bauprojekts sichtbar. "Rund 15 Meter hoch wird der dreigeschoßige Bau", verrät Speiser. "Ein 140 Meter langes, geschwungenes Gebäude mit insgesamt 7.000 Quadratmetern Fläche." Daran schließt ein etwa 200 Meter langes Spielfeld an. Es handelt sich um keinen vollwertigen Golfplatz - über einen solchen verfügt Brunn am Gebirge bereits - sondern um eine riesige Driving Range.

102 Abschlagplätze sind geplant, jeden können bis zu sechs Spieler gleichzeitig nutzen. Dazu wird es ein gastronomisches Angebot geben. "Essen und trinken ist direkt an den Abschlagplätzen möglich, außerdem haben wir verschiedene Bars mit über 300 Bildschirmen im Gebäude verteilt und einen 34 Quadratmeter großen Videoscreen für Sportübertragungen", berichtet David Speiser.

Politik

Volkswagen gibt grünes Licht für seinen geplanten Einstiegsstromer. Die Weltpremiere ist für 2027 geplant, und das Fahrzeug soll in der Preisregion um 20.000 Euro angeboten werden, wie Europas größter Autobauer am Dienstag nach einer Sitzung des Vorstandes mitteilte.

Hergestellt werden solle das Fahrzeug in Europa. "Damit verbinden wir ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Europa", sagte Konzernchef Oliver Blume laut Mitteilung. "Es geht um elektrische Einstiegsmobilität aus Europa für Europa." Einen konkreten Produktionsstandort nannte VW noch nicht.

Wenn gewünscht, kommt ab Juli der Postler auch ins Vorzimmer. Die Österreichische Post startet kommenden Monat nämlich mit dem Regelbetrieb der sogenannten Vorzimmer-Zustellung, der Probebetrieb läuft seit 2021.

Technologiepartner ist die Firma Nuki. In einem ersten Schritt schaltet die Post 200 Nutzerinnen und Nutzer frei, die sich bereits angemeldet haben, weitere Kundinnen und Kunden sollen kontinuierlich dazu kommen.

Der frühere Chef des Geheimdienstes und der Anti-Terrorismusbehörde, Dick Schoof (67), soll neuer Regierungschef der Niederlande werden.

Das teilten die vier künftigen Koalitionsparteien am Dienstag in Den Haag mit. Der parteilose Schoof ist bisher höchster Beamter im Justizministerium. Er soll die rechteste Regierung der Landesgeschichte führen und Nachfolger des heutigen Premiers Mark Rutte werden, der NATO-Generalsekretär werden soll.

Seit ein paar Wochen fließt in Johannesburg der Strom wieder. 24 Stunden pro Tag – eine lang erwartete Sensation. Denn bis Mitte April hatte der staatliche Energieriese Eskom, abwechselnd von Region zu Region in Südafrika, bis zu 12 Stunden lang täglich den Strom abgedreht. Dieses „load sheding“ verhinderte zwar landesweite Blackouts des, doch es ließ die rund 60 Millionen Menschen der Regenbogennation ununterbrochen spüren: Die Infrastruktur ihres Landes ist desolat, die Korruption frisst jegliche Wirtschaftserfolge auf, Inkompetenz hat die junge Nation an den Rand des Kollapses geführt.

Vor genau 30 Jahren wählte Südafrika bei den ersten freien Wahlen nach dem Ende der Rassentrennung  seinen Volkshelden Nelson Mandela zum Präsidenten. Drei Jahrzehnte lang regierte seine Partei, der Afrikanische National Kongress (ANC), seither ununterbrochen mit absoluter Mehrheit. Am Mittwoch könnte diese unangefochtene Machtstellung des ANC zu Ende gehen – bei den Parlamentswahlen könnte die Partei erstmals ihre absolute Mehrheit verlieren. 

In Umfragen rangierte der ANC zuletzt bei 45 Prozent – mit riesengroßem Vorsprung vor insgesamt 52 Oppositionsparteien.

"Die Sonne strahlt stündlich mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht. Der mit Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Stützen im Garten erzeugte Strom kann sowohl selbst verbraucht als auch ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden. Letzterer Weg ist aus wirtschaftlicher Sicht derzeit besonders sinnvoll. Um einen hohen Ertrag zu erhalten, ist eine gute Planung und qualitativ hochwertiges Material notwendig", heißt es auf der Firmen-Homepage. "Nutzen auch Sie die Kraft der Sonne und steigen Sie um auf Photovoltaik. Dadurch schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. MAYBERG plant und installiert Ihre Photovoltaik-Anlage. Dabei stimmen wir diese genau auf Ihre Bedürfnisse ab und achten auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis."

Die Rede ist von der Mayberg GmbH mit Sitz in Gmunden. Über ihr Vermögen wurde laut KSV1870  ein Konkursverfahren am Landesgericht Wels eröffnet. 15 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.

Der Hintergrund

"Die 2021 gegründete Schuldnerin wollte groß am Markt einsteigen und hat dafür Investitionen von rund 430.000,- Euro getätigt. Diese wurden für den Büro-Zubau an eine gemietete Halle (rund 300.000,-) Euro und die dortige Neuinstallation einer PV-Anlage (rund 130.000,- Euro) verwendet. Weil damit erhebliche Investitionen in fremde Gebäude getätigt und mit dem Vermieter keine Vereinbarungen zu etwaigen Ablösezahlungen getroffen wurden, ist auch fraglich, ob diese Werte im Insolvenzverfahren entsprechend angesetzt werden können. Deshalb ergibt sich im Status auch ein Überhang der Aktiva über die Passiva", heißt es dazu vom KSV1870

"Als Hauptursache der Zahlungsunfähigkeit wird zudem angeführt, dass der Markt für PV-Anlagen laut Schuldnerin massiv einbrach und versuchte zusätzliche Geschäftsfelder (Lieferung und Montage von Luftwärmepumpen sowie Montage und Austausch von Beleuchtungskörpern in Industrieanlagen) nicht die gewünschten Erträge brachten", heißt es weiter. "Da die schuldnerische Steuerberatung auch keine positive Fortbestehensprognose erstellen konnte, wurde auch kein Sanierungsplan beantragt und spricht man sich im Konkursantrag für eine Schließung und Gesamtverwertung aus. Die Schuldnerin will die noch offenen Montagetätigkeiten bei Kunden vor der Schließung aber noch fertigstellen."

Weitere Meldungen

Der 911 Carrera GTS - das ist also der erste 911er, der mit einem Hybridantrieb ausgerüstet wird. Grundsätzlich ist es ein Facelift bzw. eine Überarbeitung für die aktuelle Baureihe. Und die bringt als Besonderheit nun also auch den Hybrid.

Porsche spricht von einem T-Hybrid. Herzstück des T-Hybrid-Antriebs ist ein neu entwickelter 3,6-Liter-Boxermotor. Durch das Hochvolt-System kann der Klimakompressor elektrisch angetrieben werden und der Riementrieb entfallen, wodurch der Motor deutlich kompakter baut. Dies schafft über dem flachen Aggregat Bauraum für Pulswechselrichter und DC-DC-Wandler. Für die Turboaufladung setzt Porsche auf einen neu entwickelten elektrischen Abgasturbolader. Die E-Maschine im Abgasturbolader arbeitet gleichzeitig als Generator. Sie erzeugt dabei bis zu 11 kW/15 PS elektrische Leistung.

Dazu kommt eine in das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) integrierte, permanenterregte Synchronmaschine. Sie unterstützt den Boxermotor bereits ab Leerlaufdrehzahl mit einem Antriebsmoment von bis zu 150 Nm und stellt eine Leistung von bis zu 40 kW zur Verfügung. Beide Elektromotoren koppelt Porsche an eine leichte und kompakte Hochvoltbatterie. Sie entspricht in Größe und Gewicht etwa einer konventionellen 12 Volt-Starterbatterie, speichert aber bis zu 1,9 kWh Energie (brutto) und arbeitet mit einer Spannung von 400 Volt. 

Ohne elektrische Unterstützung leistet der Boxermotor 485 PS, die Systemleistung beträgt 398 kW/541 PS. Der Gewichtszuwachs im Vergleich zum Vorgänger durch das Mehr an Technik liegt bei 50 Kilogramm. Das 911 Carrera GTS Coupé beschleunigt in 3,0 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 312 km/h. 

Porsche hat an der Optik des 911 gearbeitet, vor allem um die Aerodynamik zu verbessern. So gibts nun neue, modellspezifische Bugverkleidungen. Bei den GTS-Modellen verfügt das Bugteil über fünf von außen sichtbare, vertikal angeordnete, aktive Kühlluftklappen und eine weitere nicht sichtbare Klappe pro Seite. Als Ergänzung werden (erstmals im 911) adaptive Frontdiffusoren in der Unterbodenverkleidung, die gemeinsam mit den Kühlluftklappen gesteuert werden, eingesetzt. Diese Elemente lenken den Luftstrom bedarfsgerecht: Bei geringer Leistungsanforderung optimieren geschlossene Klappen die Aerodynamik. Bei hoher Leistungsanforderung, etwa auf der Rundstrecke, lenken die Klappen große Luftmengen zu den Kühlern. 

Wenn in Sachen Partnersuche nicht mehr viel oder gar nichts mehr geht, kommt Arabella Kiesbauer ins Spiel. Denn die Moderatorin und ATV-Chef-Kupplerin hat schon viele Bauern glücklich gemacht. Und das wird ihr auch in der 21. Staffel von „Bauer sucht Frau“ gelingen. Bevor es aber ans Eingemachte geht, heftig geflirtet und gemustert wird, müssen sich die Suchenden erst einmal dem TV-Publikum vorstellen – und das machen sie am 29. Mai um am 5. Juni – jeweils ab 20.15 Uhr.

Zwei Bäuerinnen und 13 Bauern lassen sich diesmal bei ihrer Bräutigam- bzw. Brautschau von der Kamera begleiten. Mit dabei ist etwa die Bäuerin Kathi (27) aus Scheibbs (NÖ). Die Alpakazucht ist die große Leidenschaft der hilfsbereiten und abenteuerlustigen Frau. Der Salzburger Bernhard (31) ist zwar ein erfolgreicher Jäger, aber bei den Frauen will es einfach nicht klappen. Vielleicht sind seine Ansprüche zu hoch? Eher nicht, denn die Optik sei ihm bei Frauen nicht so wichtig. Vegetarierin darf sie halt keine sein ... 

Terence Atmane hatte bei seiner Erstrunden-Niederlage gegen den Steirer Sebastian Ofner für einen Skandal gesorgt. Der Franzose drosch im vierten Satz den Ball ins Publikum und traf eine Frau. Der Schiedsrichter verwarnte Atmane nur, viele hatten eine Disqualifikation gefordert. Auch, weil sich der Lokalmatador nicht entschuldigt hat. 

Nun hat Atmane nun das schlechte Gewissen geplagt. Den auf Instagram bietet der 22-Jährige ein umfängliches Mea Culpa an. "Ich bitte Sie, meinen Gefühlsausbruch zu entschuldigen, und vor allem möchte ich mich persönlich bei der Dame entschuldigen, die ich momentan zusammen mit meinem Agenten und den Organisatoren des Turniers suche, um mich direkt bei ihr zu entschuldigen", schreibt Atmane. 

Jetzt ist alles erledigt, der Transfer von Louis Schaub finalisiert. Rapid konnte den Rückkehrer, mit dem große Hoffnungen durch die sportlich Verantwortlichen verbunden sind, offiziell präsentieren.

Wie vom KURIER bereits am Freitag berichtet, haben die Hütteldorfer alles mobilisiert, um den 29-Jährigen aus Hannover kaufen zu können.

Mit dem deutschen Zweitligisten wurde eine Ablöse in Höhe von rund 500.000 Euro fixiert, der lange Vertrag läuft über vier Jahre bis 2028. Dafür kam der Linksfuß Rapid beim Gehalt massiv entgegen.

Der Wu-Tang Clan hat mit "The Wu – Once Upon a Time in Shaolin" 2014 ein einzigartiges Album veröffentlicht - und zwar im Wortsinn: Von der Songsammlung existiert nur ein einziges physisches Exemplar. Die Musik wurde bisher nur privat, in kleinem Kreis oder in Auszpgen vorgeführt - vom jeweiligen Besitzer des Albums (erster Käufer war der später in Ungnade gefallene Investor Martin Shkreli). 

Nun kann man das Album erstmals öffentlich hören - zumindest, wenn man es bis nach Australien schafft. Das Museum of Old and New Art (Mona) spielt das Album als Teil der Ausstellung "Namedropping", berichtet der Independent.

Die letzte Auktion des Albums durch die US-Regierung, die es von Shkreli ausgehändigt bekam, soll 4 Millionen Dollar gebracht haben. Das Museum lieh das Album vom Digitalkunst-Kollektiv Pleasr, heißt es in dem Bericht. Das Album gilt als das teuerste der Geschichte, es besteht aus zwei CDs (!) und einer silbernen Box. Der jeweilige Besitzer verpflichtet sich, die Songs nicht vor dem Jahr 2103 zu veröffentlichen. 

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Der Begriff ist recht dehnbar.

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