Nachrichtenüberblick

Lokales

Die Gemeindeaufsicht des Landes kann bald einen Siegendorf-Ordner anlegen. Drei Aufsichtsbeschwerden aus der Grenzgemeinde sind zuletzt im Eisenstädter Landhaus eingelangt.

Vom KURIER am Freitag darauf angesprochen, weiß Rita Stenger, Bürgermeisterin und SPÖ-Landtagsabgeordnete, nur von zwei Beschwerden. Beide stammten von der ÖVP, sagt Stenger. Bernd Pichlbauer, Gemeindevorstand der ÖVP, die in der erzroten Marktgemeinde vier der 23 Gemeinderäte stellt, sagt nichts. 

Laut Stenger gelte eine Beschwerde der Protokollführung im Gemeinderat. Die zweite zum Kabinenumbau des Fußballlandesligisten ASV Siegendorf sei erledigt, die Aufsicht hätte alles für korrekt befunden.

Die dritte Beschwerde ist frisch. Darin verlangt der ASV in Person von Peter Krenmayr, „Präsident mit Generalvollmacht“, die Aufhebung eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses vom Juni 2023. 

Die „Affäre hinter Gittern“ hatte im Vorjahr für viel Aufsehen in Justizkreisen gesorgt. Sogar Ministerin Alma Zadic war im Zuge einer parlamentarischen Anfrage damit befasst.

Eine Beamtin der Justizanstalt Wiener Neustadt war über eine Liaison mit einem Häftling gestolpert, nachdem kompromittierende Bilder und Videos, die sie gemeinsam mit dem Mann zeigen, auf dessen Mobiltelefon entdeckt worden waren.

Die Rudigierstraße führt in Linz zum Mariendom. Sie ist benannt nach Bischof Franz Josef Rudigier, der die Initiative für den Bau des neuen Doms in Linz und 1862 den Grundstein für diese Kirche gelegt hat.

62 Jahre wurde am Mariendom, dem damals größten Bauvorhaben Europas, gebaut – am 29. April jährt sich das Kirchweihfest nun das 100. Mal. Dabei geht es dem Mariendom fast wie der unvollendeten „Sagrada Familia“ in Barcelona. „Fertig wird der Dom nie sein“, sagt der Linzer Bischof Manfred Scheuer über „seine“ Kirche, die er 1967 das erste Mal betreten hat. 

Eine 80-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung wurde am Donnerstag Opfer von falschen Polizisten. Die Frau übergab einem unbekannten Täter Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro.

Ein bisher Unbekannter kontaktierte gegen 10 Uhr telefonisch die 80-Jährige und teilte ihr mit, dass es in der Nähe ihres Hauses zu Einbrüchen gekommen sei. Sie stünde auf einer Liste und dadurch sei ihr Geld nicht mehr sicher. Zur Sicherung ihrer Wertsachen komme ein Polizist zu ihr und nehme diese in Verwahrung.

Eine damals Zwölfjährige soll in Wien von bis zu 17 Burschen bzw. jungen Männern sexuell missbraucht worden sein. Die "Kronen Zeitung" berichtete das am Donnerstag als erster und schrieb von Gruppenvergewaltigungen, an denen sich zeitweise acht Täter gleichzeitig beteiligt haben sollen. 

Die Staatsanwaltschaft Wien (STA) präzisierte das am Donnerstagabend gegenüber dem KURIER und bestätigte Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen. Gegen einen Beschuldigten werde zudem wegen mutmaßlicher Vergewaltigung ermittelt. Die zunächst medial kolportierte Gruppenvergewaltigung habe es aber eben so wenig gegeben wie Festnahmen und Hausdurchsuchungen, stellte Behördensprecherin Nina Bussek ausdrücklich klar.

Politik

Es war ein seltener Moment politischer Einigkeit, als sich ÖVP, FPÖ und die SPÖ kürzlich auf einen Termin für die Gemeinderatswahlen 2025 in Niederösterreich verständigten. Am 26. Jänner werden die Bürger in 568 Kommunen zur Stimmabgabe aufgerufen sein.

Die Landesgeschäftsführer Matthias Zauner (ÖVP), Alexander Murlasits (FPÖ) und Wolfgang Zwander (SPÖ) versprachen bei der Bekanntgabe des Datums vor ein paar Tagen zudem einen „möglichst kurzen Wahlkampf“.

Jeden Tag verschwinden in Österreich zwölf Hektar Natur. In der Frage, wie viel Boden in Österreich künftig verbaut werden soll, scheinen Regierung und Länder keinen gemeinsamen Nenner finden zu können.  Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) kam dazu am Freitagabend in die ZiB2.

Kogler übt scharfe Kritik am Beschluss der Länder, vom 2,5 Hektar-Ziel der Regierung bei der Bodenstrategie Abstand zu nehmen: "Es heißt Land der Äcker und nicht der unnotwendigen Parkplätze", sprach er in der ORF-Sendung von einer "Zeit für Umkehr".

Wer glaubt eigentlich, dass das unentwegte „Skandal“-Geschrei in der Politik wirklich jenen nutzt, die Empörendes und weniger Empörendes über ihre Mitbewerber auswalzen?

Das im Prinzip vernünftige Minderheitenrecht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, das Aufklärung politischer Verantwortung und eine Art Selbstreinigungsprozess auslösen sollte, verkommt zum Scherbengericht. Es entstand ein Misstrauensvorschuss für Parteien, und zwar für alle. Außerdem werden die (meist inquisitorisch befragten) „Auskunftspersonen“ hinkünftig eben schweigen, um nachher nicht eine Verurteilung vor einem „echten“ Gericht zu riskieren.

Die Disziplinarstrafe gegen Richter Michael Radasztics sorgte diese Woche für gehörige Aufregung. Konkret der Umstand, dass sie erst am Montag publik wurde – also drei Tage, nachdem Radasztics seine Urteile gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz und Ex-Kabinettschef Bernhard Bonelli gesprochen hat (der KURIER berichtete).

Zur Erinnerung: Die Entscheidung des zuständigen Oberlandesgerichts Graz fiel im Mai 2023, wurde im Dezember 2023 rechtskräftig, aber erst am Montag, 26. Februar, im Rechtsinformationssystem (RIS) veröffentlicht.

Das Timing ist noch aus einem weiteren Gesichtspunkt spannend: An diesem Tag ist nämlich eine mögliche Straftat verjährt, auf die es im Urteilstext Hinweise gibt. Und wie es aussieht, hat diesen Verdacht vorher niemand geprüft.

Trotz massivem Polizeiaufgebot und Repressionen sind Tausende Menschen in Moskau zur Beerdigung von Kremlgegner Alexej Nawalny gekommen. Die Trauerbekundungen schlugen zwischenzeitlich in offene Anti-Kreml-Proteste und Anti-Kriegs-Proteste um - der ersten derartigen Kundgebung seit langer Zeit in diesem Ausmaß. Mehr als 100 Menschen wurden in Russland nach Angaben von Bürgerrechtlern bei den Trauerveranstaltungen für Nawalny festgenommen.

Die Bürgerrechtsplattform OWD-Info schrieb am Freitagabend von 128 Festnahmen in 19 Städten. "In jedem Polizeirevier können mehr Festgenommene sein als in den veröffentlichten Listen", heißt es zudem. In den meisten Fällen wurden die Betroffenen nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt. Die meisten Festnahmen gab es demnach in der sibirischen Millionenstadt Nowosibirsk. Dort seien mindestens 31 Personen in Gewahrsam genommen worden, berichtet OWD-Info. In der Ural-Metropole Jekaterinburg hat die Polizei weitere 19 Menschen festgenommen. In Moskau sollen es 17 Personen sein, davon müssten drei die Nacht auf dem Revier verbringen, heißt es.

Aus aller Welt

Ein Vierjähriger ist beim Versteckspielen auf Mallorca in einen Wäschetrockner geklettert, hat die Tür zugezogen und ist dann erstickt. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Das Unglück habe sich am Donnerstag in der Wohnung der Eltern in dem beliebten Ferienort Magaluf im Südwesten der Ferieninsel ereignet, berichteten die Mallorca Zeitung und das Mallorcamagazin.

Eine Tante habe auf den Buben aufpassen sollen, während die Eltern bei der Arbeit gewesen seien. Sie sei aber eingeschlafen. Später habe sie zusammen mit der Großmutter länger vergeblich nach dem Buben gesucht, bis sie ihn schließlich in dem Trockner entdeckten. Er habe aber schon keinen Puls mehr gehabt und Rettungssanitäter hätten nur noch seinen Tod feststellen können. Der Bub sei schon öfter ausgeschimpft worden, weil er in den Trockner geklettert war, schrieb die Zeitung. Die Familie, bei der es sich um Einheimische handelte, hätten psychologische Betreuung erhalten.

Ein Autofahrer ist im polnischen Stettin in eine Menschenmenge gefahren und hat mindestens 19 Passanten verletzt. Unter den Verletzten seien sechs Kinder, erklärte Provinzgouverneur Adam Rudawski am Freitag, zwei Verletzte befänden sich in einem kritischen Zustand. Zunächst war von 17 Verletzten die Rede gewesen. Die Polizei schloss einen terroristischen Hintergrund aus.

Laut Gouverneur Rudawski ergriff der Fahrer nach dem Vorfall zunächst die Flucht, wurde jedoch kurz darauf festgenommen. "Es handelt sich nicht um einen Terrorakt", sagte Polizeisprecher Pawel Pankau. Bei dem festgenommenen Fahrer handle es sich um einen 33-jährigen in Stettin lebenden Polen. Bei seiner Flucht habe der Mann drei Autos gerammt, deren Fahrer seien verletzt worden.

Asiatische Elefanten halten beim Tod ihres Nachwuchses einer Studie zufolge besondere Trauerrituale ein.

Die Tiere trauerten lautstark um ihre toten Kälber, trugen sie davon und begruben sie auf eine ganz bestimmte Art, wie indische Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Threatened Taxa berichten.

Sport

Wenn das so weiter geht, dann steht Marco Odermatt bald auf einer Stufe mit Hermann Maier. Der legendäre "Herminator" aus Flachau war der letzte Läufer, der in einer Saison (2000/'01) neben dem Gesamtweltcup auch noch die kleinen Kristallkugeln in Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf gewinnen konnte. Ein alpines Kunststück, das fast ein Vierteljahrhundert später nun auch Odermatt vollführen kann. 

Den dritten Gesamtweltcupsieg in Folge hatte der Schweizer schon am vergangenen Wochenende fixiert. In Aspen machte Marco Odermatt am Freitag auch den Triumph im Riesentorlauf-Weltcup perfekt. Und zwar standesgemäß: Mit seinem saisonübergreifend elften Sieg in Folge in seiner Paradedisziplin Riesentorlauf.

Der Russe Andrej Rublew hat am Freitag im Halbfinale des ATP-500-Turniers in Dubai die Nerven verloren. Der Weltranglisten-Fünfte schrie im Duell mit dem Kasachen Alexander Bublik einen Linienrichter an und wurde wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert.

Bublik hatte sich nach Satzrückstand zurückgekämpft. Im Finale trifft der 26-Jährige auf den Franzosen Ugo Humbert, der sich überraschend mit 7:5,6:3 gegen den topgesetzten Russen Daniil Medwedew durchsetzte.

Die Kameras in der Wüste von Sakhir hatten den sandfarbenen Pavillon von Red Bull im Fokus. Diesmal war aber nicht der dreifache Weltmeister Max Verstappen (26) der Gesuchte, sondern sein britischer Teamchef Christian Horner.

Nur von kurzer Dauer war die Erleichterung beim 50-Jährigen nach dem Freispruch in der pikanten Affäre um unangemessenes Verhalten gegenüber einer Mitarbeiterin.

Am vergangenen Wochenende bejubelte Stefan Kraft in Oberstdorf noch seinen 40. Weltcupsieg, wenige Tage später fabrizierte der Salzburger einen kapitalen Absturz. 

Beim Weltcupspringen auf der Großschanze in Lahti strauchelte der zehnfache Saisonsieger und kam nur auf 105 Meter - als 49. verpasste Kraft den Sprung in den zweiten Durchgang und ging leer aus. "Es hat sich nach sehr viel Seitenwind angefühlt. Sehr, sehr bitter", sagte der 30-Jährige.

Kurios: Kraft war damit auch schlechter als der 51-Jährige Noriaki Kasai (38.).

Stefan Kraft fiel aus allen Wolken. Denn die Qualifikation hatte er noch gewonnen, zudem zählt Lahti zu seinen Lieblingsschanzen. Drei Weltcupspringen hat der 30-Jährige in der finnischen Stadt bereits gewonnen, 2017 wurde er auf diesem Bakken Weltmeister.

Wirtschaft

Die mehr als 20 Jahre alten Regeln für den Strommarkt müssen neu geschrieben werden. „Wir stehen mitten in der größten Transformation, die der Energiesektor je gesehen hat“, sagte Michael Strugl, Präsident der Branchenvertretung „Oesterreichs Energie“, am Freitag vor Journalisten. Bis 2040 solle ungefähr doppelt so viel Strom erzeugt werden wie bisher, aufgrund der wetterbedingten Schwankungen müssten die Erzeugungskapazitäten dafür sogar verdreifacht werden.

Die E-Wirtschaft schätzt die Kosten in Österreich bis zum Jahr 2030 auf 60 Milliarden Euro, wobei die Hälfte auf den Netzausbau entfällt. Die Rahmenbedingungen dafür sollen im Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) geschaffen werden, mit dem ein koordinierter Ausbau ermöglicht und die EU-Strombinnenmarktrichtlinie umgesetzt werden soll. Österreich ist hier bereits säumig. Das ElWG „muss noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden“, sagte Strugl, ansonsten würde für die Umsetzung wohl mindestens ein Jahr verloren gehen.

Österreichs Supermärkte mussten erstmals Zahlen zur Lebensmittelverschwendung liefern. Verantwortlich dafür ist die Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes, die Lebensmittelhändler und große Ketten dazu verpflichtet, Angaben zu ihren Abfällen und Spenden zu machen. Insgesamt meldeten 250 Supermärkte mit rund 4.000 Verkaufsstellen ihre Abfallzahlen beim Klimaministerium ein. Verpflichtet dazu sind Betriebe mit mindestens einer Verkaufsstelle über 400 Quadratmeter oder mindestens fünf Märkten.

Das Ergebnis: Im vierten Quartal 2023 wurden mehr als 16.200 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Im Vergleichszeitraum spendete der Handel knapp 4.900 Tonnen Essen. Damit ist die Menge der entsorgten Lebensmittel mehr als dreimal so hoch wie jene, die die Supermärkte unentgeltlich weggeben.

Wissen

EEine mediterrane Ernährung mit viel frischem Fisch und einfach ungesättigten Fettsäuren, wie sie in Olivenöl enthalten sind, kann möglicherweise das Risiko für Depressionen senken. Zumindest ist dies das Ergebnis einer Studie, die im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. Allerdings zeigte sich der Effekt ausschließlich bei Frauen.

Verzehrten diese wöchentlich drei oder mehr Portionen an frischem Fisch, verringert sich ihr Depressionsrisiko um 62 Prozent. Bei Thunfischdosen zeigte sich kein Effekt. Aber auch einfach ungesättigte Fettsäuren, die etwa in Olivenöl, Avocados oder vielen Nüssen enthalten sind, hatten einen positiven Effekt auf das Depressionsrisiko.

Eine mögliche Erklärung ist, dass die Omega-3-Fettsäuren im Fisch und auch die einfach ungesättigten Fettsäuren entzündungshemmende Eigenschaften haben. Ihr Einfluss auf Botenstoffe im Gehirn könnte das Depressionsrisiko senken.

Zwei oder drei Finger an das Handgelenk an der Innenseite des Daumens legen. Und dann beobachten, ob der Pulsschlag regelmäßig ist, oder ob Unregelmäßigkeiten auftreten. „#takeyourpulse“ – fühle deinen Puls – nennt sich eine neue Initiative der Herzrhythmusgesellschaften aus Europa, Südamerika, Asien und den USA.

„Die Bedeutung des Pulses ist zu wenig im Bewusstsein“, sagt Martin Martinek, Leiter der Abteilung „Innere Medizin 2 – Kardiologie“ am Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Völlig zu unrecht:

Stars

Nach Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose zog sich König Charles III. bis auf weiteres aus der Öffentlichkeit zurück. Er sei "vollkommen positiv hinsichtlich seiner Behandlung", hieß es vom Palast. 

Es herrscht nun Personalmangel im Palast: Auch Charles' Schwiegertochter Prinzessin Kate fällt weiterhin aus, da sie sich noch bis Ostern von einer Operation im Bauchraum erholt. König Charles könnte nun Prinz Harry bitten, einzuspringen, glaubt ein Palastinsider. 

Als „Landei“ aus Landau (120 Kilometer nordöstlich von München) kam sie keineswegs im gemachten Bett zur Welt – aber sie legte sich für ihre und in ihrer bald 60-jährigen Karriere auch nie ins „gedachte Bett“. 

Uschi (geborene Helga Ursula) Glas hat seit ihrem Filmdebüt (Der unheimliche Mönch, 1965) stets penibel darauf geachtet, dass die Leinwand „lediglich senkrecht gespannt“ blieb.

Heute, punktgenau zum 80. Geburtstag, sagt sie, in lebhafter Erinnerung an ihren ganz großen Durchbruch im deutschen Kino („Zur Sache, Schätzchen“, 1968): „Es war damals üblich, dass man sich als junge Schauspielerin – spätestens auf Seite 3 des Drehbuchs – nackt zu zeigen hatte. Ich nicht! Ich hab’ meine Haut gerettet.“

Kultur

Seit Jahresbeginn ist der britische Dirigent Ben Glassberg Musikdirektor der Wiener Volksoper. Am Samstag (2. März 2024) dirigiert er die Premiere von Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“.

Eine gute Gelegenheit für ein erstes Resümee – über die Stärken und Baustellen des Orchesters, die Suche nach neuem Publikum und die deplorable Situation der Orchestermusik abseits von Wien.

KURIER: Wo sehen Sie denn die Stärken des Volksopernorchesters – und wo jene Dinge, an denen Sie gezielt arbeiten wollen?

Ben Glassberg: Die größte Qualität ist die unglaubliche Flexibilität, weil wir so viele verschiedene Genres spielen. Wir müssen in den Proben ganz schnell zu den richtigen Tempi, zum richtigen Ausdruck finden. Da sind sie phänomenal. Und wie die Musiker mit den Sängern zusammenspielen – das ist alles da, daran muss man nicht arbeiten.

Der Franko-Kanadier Denis Villeneuve machte sich erst in seiner Heimat einen Namen mit dem Drama „Maelstrom“. In den USA und der Welt wurde er mit „Prisoners“ bekannt, für das er Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal und Viola Davis engagierte. Der Gangthriller „Sicario“ mit Benicio del Toro und das SciFi-Drama „Arrival“ mit Amy Adams zementierten seinen Aufstieg, aber es waren die 100 Millionen Dollar-plus-Filme „Blade Runner 2049 und die „Dune“-Trilogie, von denen seine Karriere abhängig war.

Zu seinem Glück war „Dune“, Teil 1 megaerfolgreich, und von Teil 2, der nun weltweit in den Kinos gestartet ist, wird nichts weniger erwartet. Abgesehen Timothée Chalamet, Zendaya, Rebecca Ferguson, Javier Bardem, Josh Brolin, Stellan Skarsgard, Dave Bautista und Charlotte Rampling, wurden Austin Butler, Florence Pugh und Christopher Walken engagiert. Jeder spricht über die schwarzweiße Gladiatorenszene in der Arena, die schon in den Büchern einen Höhepunkt bildete und im Trailer kurz angedeutet wird.

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