Lokales

Ordentlich Betrieb herrschte im Vorjahr in der Geburtenabteilung des Linzer Kepler-Universitätsklinikums. Mit 3.562 Babys erblickten im Schnitt fast zehn Kinder pro Tag dort im Vorjahr das Licht der Welt.

Die Burschen hatten dabei die Mehrheit - aber nur knapp. 1.883 Buben stehen 1.679 Mädchen gegenüber. Und das Klinikum ist auch auf Mehrlingsschwangerschaften spezialisiert. Im Vorjahr kamen 88 Zwillinge und drei Mal Drillinge zur Welt. 

Das letzte Trio war gleichermaßen ein kleines Weihnachtswunder: Die Drillinge Laurenz, Raphael und Valentin erblickten am 10. Dezember gesund und munter das Licht der Welt, schildert das Klinikum in einer Aussendung. 

Dreifache Überraschung bei erster Untersuchung

Die 37-jährige Bernadette Aumayr, damals schon Mutter eines Mädchens, war auf natürlichem Weg schwanger geworden. Bei der ersten Eltern-Kind-Pass-Untersuchung gab es dann die große Überraschung: Es werden Drillinge.

Und aus medizinischer Sicht besondere Drillinge. Denn jedes Kind verfügte sowohl über eine eigene Plazenta als auch über eine eigene Fruchthöhle, was im Fachjargon als eine sehr selten auftretende trichoriale-triamniote Drillingsschwangerschaft bezeichnet wird. 

In Österreich leben rund 500.000 orthodoxe Christen. Sie feiern nach dem Julianischen Kalender erst am kommenden Montag, dem 6. Jänner, den Heiligen Abend, und am Dienstag, dem 7. Jänner, den Christtag. Auch das neue Jahr wird entsprechend später gefeiert – nämlich am 13. Jänner.

Zu Weihnachten finden vor allem für serbisch- und russisch-orthodoxe Christen in Wien Liturgien in den Kirchengemeinden statt. Zudem wird das traditionelle Badnjak-Feuer entzündet.

Badnjak-Ritual im Mittelpunkt

Am Heiligen Abend wird traditionell der Badnjak gefällt, ein Eichenbaum oder -zweig, der das serbische Weihnachtssymbol darstellt. Die Badnjak-Zeremonie hat ihren Ursprung in vorchristlicher Zeit und symbolisiert sowohl die Geburt als auch die Kreuzigung Jesu. Im Mittelpunkt des serbischen Weihnachtsfestes steht der Badnjak, der in der Kirche geweiht und in einem öffentlichen Ritual verbrannt wird. Dies soll an das Feuer der Hirten von Bethlehem und die Erlösung durch die Kreuzigung erinnern. Heutzutage wird der Badnjak oft symbolisch durch ein Bündel Eichenzweige mit braunen Blättern dargestellt. Auch in Wien wird das traditionelle Badnjak-Feuer veranstaltet. 

Alle Jahre wieder kommt bekanntlich das Christkind – und alle paar Jahre wieder kommen dann in Wien zum Jahreswechsel neue Parkscheine. 2025 ist es nun wieder so weit: Gemeinsam mit den Gebühren für Müll, Wasser und Kanal steigen auch die Parktarife um vier Prozent; eine Stunde kostet in der Bundeshauptstadt dann mit 2,60 Euro um 10 Cent mehr als bisher. Im Gegensatz zu den anderen kommunalen Gebühren, die automatisch (meist über die Wohnhaus-Betriebskosten) verrechnet werden, müssen Lenker aber gut aufpassen: Alte Parkscheine können nämlich nicht mehr zurückgegeben oder umgetauscht werden, sondern müssen bis spätestens 30. Juni 2025 aufgebraucht werden.

Wechselnde Varianten

Diese Praxis haben vielleicht nicht alle Kfz-Nutzer präsent, zumal sie erst seit einigen Jahren gilt und es früher andere Lösungen gegeben hat: Nach der Euro-Einführung 2002 etwa waren Parkscheine mit Schilling-Beträgen lange danach noch gültig und sogar zehn Jahre später noch umtauschbar. Bis 2017 existierte ebenfalls die Möglichkeit, abgelaufene Parkscheine sechs Monate lang umtauschen zu können; eine Nutzung zum alten Tarif war zwar nicht möglich, allerdings galten Kulanzfristen.

In der Steiermark ermittelt die Polizei nach dem Tod eines betagten Geschwisterpaars: Ein 81-Jähriger und seine Schwester (77) wurden am Donnerstag tot aufgefunden. Laut Landespolizeidirektion Steiermark ist von einem Gewaltverbrechen auf dem abgelegenen Gehöft in Pischelsdorf am Kulm (Bezirk Weiz) auszugehen. 

Die Exekutive wurde gegen 7.30 Uhr vom 53-jährigen Besitzer des bäuerlichen Anwesens alarmiert, in dem die Senioren lebten. Der entfernt mit dem Geschwisterpaar verwandte Mann war zum Hof gefahren, um nach einem Sturmschaden Reparaturen am Dach vorzunehmen.

Politik

Es klang fast wie ein Scherz, als ÖVP-Landeshauptmann Thomas Stelzer im Juli des Vorjahres der SPÖ Oberösterreich ausgerichtet hat, dass er für Oberösterreich die Einführung einer Leerstandsabgabe kategorisch ausschließe. Die dazu nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen hatte er im April zuvor noch vom Bund eingefordert - und von diesem auch erhalten.

SPÖ-Raumordnungssprecherin Heidi Strauss kritisierte damals, dass Stelzer "lieber die Privilegien von Multiimmobilienbesitzern schütze, anstatt die Sorgen der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ernst zu nehmen und leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen". 

Luger auf Stelzers Linie

Nicht auf Linie der SPÖ Oberösterreich war allerdings der damalige Bürgermeister der oö. Landeshauptstadt Linz, Klaus Luger. Er betonte in der Diskussion, eine Leerstandsabgabe grundsätzlich abzulehnen, "da es keine positiven Erfahrungen aus vergleichbaren Städten gibt.“ Aus seiner Sicht sei es sinnvoller, „den geförderten Wohnbau massiv zu forcieren“.

Offenes Ende, geheimer Ort: Die Parteichefs haben am Donnerstag wieder an der türkis-rot-pinken Koalition gefeilt. Vor allem über die Budgetsanierung und mögliche „Leuchtturm-Projekte“ haben Karl Nehammer (ÖVP), Andreas Babler (SPÖ) und Beate Meinl-Reisinger (Neos) dem Vernehmen nach gesprochen. Und zwar im engsten Kreis, nur zeitweise sollten die Generalsekretäre hinzugezogen werden.

Aus Verhandlerkreisen ist zu hören, dass dieser Tage wesentliche Entscheidungen fallen sollen. In Budgetfragen ist das auch dringend nötig: Bis Mitte Jänner sollte Österreich der EU sein Maßnahmenpaket übermittelt haben. Brüssel entscheidet dann, ob es zu einem Defizitverfahren kommt oder nicht.

Während Türkis-Rot-Pink das Budget jedenfalls über sieben Jahre sanieren will, fehlen die Leuchttürme – also herzeigbare Projekte für jede Partei – bisher noch. Parallel dazu debattieren sie darüber, wie sich die künftige Ministerriege zusammensetzen soll. Gesetzt sind: Bundeskanzler Nehammer, Vizekanzler Babler und Meinl-Reisinger, die ein „Zukunftsministerium“ mit Wirtschafts- und Energieagenden erhalten könnte. Und abseits davon?

Inoffizielle Ministerlisten kursieren seit Wochen, fest steht wenig, teilweise fallen kuriose Namen. Wie ist der aktuelle Stand? Der KURIER hat sich bei Partei-Insidern umgehört.

Südkoreas Strafverfolgung ist beim Versuch, den suspendierten Präsidenten Yoon Suk-yeol festzunehmen, gescheitert. Zunächst hatte eine Militäreinheit die Ermittler auf dem Gelände des Präsidentenamtssitzes am Vordringen gehindert, wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Korruptionsermittlungsbehörde berichtete. Später ließ auch der Sicherheitsdienst des Präsidenten die Beamten unter Verweis auf "Beschränkungen in abgesicherten Bereichen" nicht weiter vor.

Die Behörde bedaure das Verhalten Yoons und wolle nun weitere Schritte prüfen, berichtete Yonhap. Die von einem Gericht gebilligte Anordnung zur Festnahme ist noch bis Montag gültig. Der Festnahmebefehl war erlassen worden, weil Yoon dreimal eine Befragung zu seiner kurzzeitigen Ausrufung des Kriegsrechts verweigert hatte. Gegen Yoon ermitteln die Staatsanwaltschaft sowie ein gemeinsames Team aus Polizei, Verteidigungsministerium und Antikorruptionsbehörde.

Zivildiener und Grundwehrdiener erhalten per 1. Jänner 2025 ab sofort 605,60 Euro und damit um 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit sei das Grundentgelt in der gesamten Legislaturperiode um fast 70 % erhöht worden – von 362,60 auf 605,60 Euro, heißt seitens Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und der für Zivildienst zuständigen Staatssekretärin Claudia Plakolm (beide ÖVP). 

Zusätzlich erhalten Grund- und Zivildiener das Klimaticket kostenlos zur Verfügung gestellt ebenso gegebenenfalls Verpflegungsgeld und Wohnkostenbeihilfe. "Zudem setzen wir kontinuierlich auf neue Impulse, wie etwa den freiwilligen Grundwehrdienst für Frauen", sagt Tanner. Plakolm lobt unter anderem die Einführung der Pflege-Grundausbildung im Zivildienst.

Weitere Meldungen

Es herrscht große Ungewissheit, was das ukrainische Langlauf-Team betrifft: Seit dem 28. Dezember läuft die 19. Auflage der Tour de Ski. Vier Rennen fanden dabei im italienischen Toblach statt, am Freitag eht es im italienischen Val die Fiemme weiter. Vorm letzten Start in Toblach sorgten die Ukrainer aber für Verwunderung: Von ihnen fehlte jede Spur. 

"Ich habe keine Ahnung, wohin sie gegangen sind. Sie sind einfach nie am Start aufgetaucht. Manchmal vergessen einige Teams, uns zu benachrichtigen. Was dieses Mal der Grund war, weiß ich nicht“, sagt Michael Lamplot, Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS). "Es gibt keine Regel, die besagt, dass man uns Bescheid geben muss. Aber an einem solchen Tag mit der Verfolgung wäre es gut für uns gewesen, wenn die Startreihenfolge besonders ist.“

Mehr als 10,2 Millionen Menschen folgen Pamela Reif auf YouTube, wo die Fitness-Influencerin für ihre Wokout-Videos bekannt ist. Doch die 28-Jährige meldet sich nun bei ihren Fans auf Instagram und berichtet, dass sie die Feiertage krank im Bett verbracht hat. Neuen Content zu drehen, würde der Influencerin schwerfallen. 

Pamela Reif scherzt über neues "Workout"

Auf Social Media meldete sich die Fitness-Influencerin mit mehreren Fotos, die nicht nur ihre selbstgemalten Bilder zeigen, sondern auch die Deutsche im Bett: "Hallo 2025, ehrlich gesagt nicht so, wie ich mir die Feiertage vorgestellt habe, aber es ist wie es ist. Ich habe mit einer Woche Grippe angefangen, Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwindel, Körperschmerzen etc.

Die Content Creatorin berichtet weiter, dass sie aktuell mit einer Lungenentzündung zu kämpfen habe und nur mehr in der Lage wäre zu flüstern, weil sie keine Stimme mehr habe. Das Einzige, was sie zurzeit trainieren könne, sei "Atmen". 

In Australien suchen Einsatzkräfte intensiv nach einem jungen Surfer, der Augenzeugen zufolge von einem Hai attackiert worden ist.

Der Angriff habe sich am frühen Donnerstagabend (Ortszeit) am Granites Beach südlich der Kleinstadt Streaky Bay im Süden des Landes ereignet, berichtete der australische Sender ABC unter Berufung auf die örtliche Polizei.

Das Surfbrett sei kurze Zeit später von einem Helfer auf einem Jetski geborgen worden - von dem 28-jährigen Opfer fehlt aber seither jede Spur. Der Mann stammte aus der wenige Hundert Kilometer entfernten Stadt Port Lincoln. Vom Strand aus hätten Menschen beobachtet, wie er beim Herauspaddeln auf seinem Board von dem Hai angegriffen wurde, hieß es. Retter suchten aus der Luft und mit Booten nach ihm, jedoch ohne Erfolg. Der Strand blieb vorläufig geschlossen.

Bei der Explosion eines unbekannten Gegenstandes am Zaun eines Polizeigeländes in Berlin-Wittenau sind am Abend ein Polizist und dessen Kollegin teils schwer verletzt worden.

Der Mann habe schwere Verletzungen im Gesicht und am Auge erlitten, die Polizistin ein Knalltrauma, teilte die Polizei Berlin auf der Plattform X mit. Lebensgefahr könne bei beiden ausgeschlossen werden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Detonation habe sich gegen 20.20 Uhr an der Umzäunung des Polizeiabschnitts 12 ereignet. Die Beamten seien auf einem routinemäßigen Sicherheitsgang gewesen. Die Kripo ermittle, der Tatort werde derzeit untersucht.

Die Schweizer Prominente Jocelyn Alice Wildenstein (geborene Jocelyne Périsset) wurde auch durch ihre umfangreichen Schönheitsoperationen bekannt, die zu ihrem katzenartigen Aussehen führten und ihr den Spitznamen "Catwoman" (deutsch: "Katzenfrau") einbrachten. Ihrem langjährigen Partner Lloyd Klein zufolge ist sie zu Silvester verstorben. Wildenstein wurde 79 Jahre alt.

Zu Lebzeiten soll Jocelyn Wildenstein Unsummen für Beauty-OPs ausgegeben haben.

Frage des Tages