Lokales

Eine böse Überraschung erlebten 13 Autobesitzerinnen und -besitzer am Montagmorgen in Linz, als sie in ihre Fahrzeuge steigen wollten. Denn bei diesen Autos waren die Seitenscheiben eingeschlagen.

Die Linzer Polizei konnte nach umfangreichen Ermittlungen recht rasch die mutmaßlichen Täterinnen ausforschen: Es handelt sich um zwei Mädchen, zwölf und 15 Jahre alt. Die beiden leben nicht bei ihren Eltern, sondern in einer Wohngruppe im Linzer Stadtgebiet. 

Dort wurden die beiden von der Polizei auch angetroffen und festgenommen. Bei den Einvernahmen durch die Polizei zeigten sich die beiden jungen Kriminellen geständig und gaben ab, "aus Langeweile" gehandelt zu haben. Offenbar soll nicht die Aussicht auf eine große Beute das Motiv gewesen sein. 

Denn diese fiel höchst dürftig aus: Ein wenig Kleingeld wurde aus den Fahrzeugen gestohlen, auch einige Klein-Elektrogeräte wurden als Beute sichergestellt. Dafür war der Sachschaden an den Autos umso größer.

Auf der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) ist am Dienstag der Tunnel Vösendorf nicht passierbar gewesen.  Grund für die Sperre in Richtung Knoten Vösendorf war laut Marc Römer vom ÖAMTC, dass ein Lkw ein Kabel von der Decke gerissen hatte. Dem Sprecher zufolge bildeten sich im Frühverkehr rund zehn Kilometer Stau.

Nun ist der Tunnel wieder frei. Aktuell gibt es noch eine Stunde Zeitverlust.

Auf der Ausweichstrecke, der Ostautobahn A4, hat sich ab dem Flughafen Schwechat ein Stau gebildet. Richtung Tangente beträgt der Zeitverlust etwa 30 Minuten. 

Ein 60-jähriger Steirer aus dem Bezirk Murtal ist am Montag mit seinem vollgefederten E-Mountainbike auf einer Downhillstrecke tödlich verunglückt.

Steirer fuhr auf schwieriger Strecke

Wie die Polizei Steiermark mitteilte, stürzte der Mann bei einem Sprung über eine Rampe und zog sich beim Aufprall eine fatale Kopfverletzung zu. 

Er fuhr laut Polizeiangaben in "sehr guter" Downhillausrüstung einen Trail im Bereich Steinplan in der Gemeinde Rachau talwärts und wählte einen "sehr schweren" Schwierigkeitsgrad.

Schwarzer Rauch über dem Stift Klosterneuburg in Niederösterreich. Montagabend löste ein Feuer in der Tiefgarage beim Stift einen Großeinsatz aus. 152 Feuerwehrleute eilten gegen 18.30 Uhr zum Ort des Geschehens, um die Flammen zu löschen.

Ausgerüstet mit schweren Atemschutzgeräten konnten die Freiwilligen schließlich zum Brandherd vorstoßen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Wohnwagen in Flammen aufgegangen war. Einige Autos, die in der Nähe des Wohnwagens standen, wurden durch das Feuer ebenfalls schwer beschädigt heißt es.

Die Brandursache muss nun von der Polizei ermittelt werden, am historischen Gebäude des Stiftes dürfte zum Glück kein Schaden entstanden sein.

Fünf Personen, drei Feuerwehrleute und zwei Polizisten, wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie könnten bei dem Einsatz eine Rauchgasvergiftung erlitten haben, berichtete die Feuerwehr.

89.800 Euro beträgt das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen der Mitarbeiter im Ersten burgenländischen Rechenzentrum (EBRZ). Diese Zahl findet sich zumindest im Bericht des Bundesrechnungshofes über „Durchschnittliche Einkommen und zusätzliche Leistungen für Pensionen der öffentlichen Wirtschaft des Bundes 2021 und 2022“.

Politik

Der frühere NATO-Generalsekretär George Robertson hat Österreich vor "Selbstgefälligkeit" im Zusammenhang mit der Neutralität gewarnt.

"Es ist nicht gerade angenehm, wenn man sich darauf verlassen muss, dass einen die Neutralität oder andere Völker beschützen werden", sagte er im APA-Interview in Wien unter Verweis auf neutrale Staaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg, aber auch die Ukraine. Er wünsche sich Österreich als NATO-Mitglied, weil das für beide Seiten sinnvoll wäre.

Vergangene Woche war FPÖ-Chef Herbert Kickl im U-Ausschuss zum "rot-blauen Machtmissbrauch" geladen. Befragt wurde er unter anderem nach seiner Beziehung zum ehemaligen FPÖ-Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein. "Es ist schlicht und ergreifend falsch zu behaupten, der Jenewein sei meine rechte Hand gewesen", befand Kickl.

Aber trifft das wirklich zu? Und inwiefern arbeitete die FPÖ mit dem festgenommenen Ex-Verfassungsschützer Egisto Ott zusammen, dem Spionage für Russland vorgeworfen wird?

 Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat einem Bericht des Rundfunksenders Kan zufolge bei einem privaten Treffen mit Ministern seiner Likud-Partei betont, auf den Raketenangriff des Irans müsse eine kluge Reaktion folgen. Der Iran solle nervös warten müssen, wann die Gegenreaktion erfolge, so wie es Israel vor dem Angriff am späten Samstagabend ergangen sei. Der Sender berichtete , Israel habe zugesichert, die USA vor einem Gegenschlag zu informieren.

Damit solle laut einem ranghohen Beamtern den US-Truppen in der Region Zeit gegeben werden, sich auf iranische Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten. Zuvor hatte Israels Generalstabschef Herzi Halevi "eine Antwort" auf den iranischen Angriff angekündigt. Beim Besuch der Luftwaffenbasis Nevatim, die an der Abwehr des Angriffs am späten Samstagabend beteiligt gewesen war, sagte Halevi am Montag: "Während wir nach vorne blicken, erwägen wir unsere Schritte." Am Montag war erneut das israelische Kriegskabinett zusammengetreten. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Treffen gab es zunächst nicht.

Das von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) gegen eine X-(vormals Twitter)Userin angestrengte Verfahren wegen abwertender Äußerungen ist mit einem Vergleich abgeschlossen worden. Die Frau habe sich mehrmals entschuldigt, die Aussagen gelöscht und die Kosten des Verfahrens übernommen, teilte Koglers Anwältin Maria Windhager der APA mit.

Ein für Montag Nachmittag anberaumter Verhandlungstermin wurde daher abberaumt.

Kogler verfolge immer wieder als Beitrag gegen Hass im Netz solche Äußerungen, so Windhager. Derzeit seien deshalb auch einige Verfahren anhängig. Dabei gehe es auch darum zu kommunizieren, dass man sich gegen solche Äußerungen wehren kann. 

Im konkreten Fall sei es nicht nur um Beschimpfungen, sondern auch um grob abwertende Fehlbehauptungen gegangen.

Schlagzeilen

US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill haben im vergangenen Jahr 619.976 Dollar (rund 585.000 Euro) verdient.

Der größte Teil setzt sich aus dem 400.000-Dollar-Gehalt von Joe Biden sowie Jill Bidens Einkommen in Höhe von 85.985 Dollar für ihre Lehrtätigkeit an einem College zusammen, wie aus der am Montag für 2023 veröffentlichten Steuererklärung hervorgeht.

Die Sehnsucht nach einer magischen Nacht mobilisiert letzte Kräfte. Im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid will Borussia Dortmund an alte, glorreiche Festspielzeiten auf großer Bühne anknüpfen. Der mögliche erste Halbfinal-Einzug für die Elf von ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer seit elf Jahren lässt die Strapazen der jüngsten Wochen ebenso vergessen wie neue Personalsorgen. Nach dem eher schmeichelhaften 1:2 im ersten Duell nur sechs Tage zuvor hofft Trainer Edin Terzic auf eine unvergessliche Sternstunde: „Wir brauchen unsere eigenen Helden in Schwarz und Gelb.“

Auch Sebastian Kehl auf die brodelnde Atmosphäre in der ausverkauften heimischen Fußball-Kathedrale. „Wir werden die Energie benötigen, die von außen kommt. Dann glaube ich fest daran, dass wir das packen“, sagte der Sportdirektor vor dem Showdown am Dienstag (21.00 Uhr) gegen die für ihre Defensivkunst bekannten Spanier.

Am 29. April feiern Prinz William und Prinzessin Kate ihr dreizehntes Hochzeitsjubiläum. Kate, die sich derzeit aufgrund einer Krebsdiagnose einer präventiven Chemotherapie unterzieht, hat die Herzen der Briten schon längst erobert.

Umso mehr bangt man um die Gesundheit der ehemaligen Bürgerlichen, die zur Queen Consort aufsteigen wird, sobald Prinz William König wird. 

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