Sport-News

Nach der 0:2-Viertelfinalniederlage der Algerier am Samstag in Marrakesch gegen Nigeria ist auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen, wie algerische Spieler den Schiedsrichter beim Abgang in die Kabine verfolgen. 

Der afrikanische Fußball-Kontinentalverband (CAF) hat Untersuchungen eingeleitet, ebenso betreffend Vorgängen nach der Partie Marokko gegen Kamerun. „Die CAF hat aktuelle Spielberichte und Videomaterial gesammelt, die auf möglicherweise inakzeptables Verhalten einiger Spieler und Offizieller hindeuten, und hat eine Untersuchung eingeleitet“, hieß es in einer CAF-Erklärung. 

Nach dem Spiel war es auch zu Auseinandersetzungen zwischen algerischen Fans und Sicherheitspersonal gekommen. Algerien hat das Spiel verdient verloren, war aber mit der Leistung von Schiedsrichter Issa Sy unzufrieden und hat beim CAF Beschwerde gegen den Senegalesen eingereicht.

„Der algerische Fußballverband kann die Schiedsrichterleistung im letzten Spiel nicht ignorieren, da sie zahlreiche Fragen aufwarf und erhebliche Verwirrung stiftete. Bestimmte Entscheidungen haben die Glaubwürdigkeit des afrikanischen Schiedsrichterwesens beschädigt und tragen nicht dazu bei, den Wert des kontinentalen Fußballs auf internationaler Ebene zu steigern“, begründete der algerische Verband sein Vorgehen. 

Bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist Algerien am 28. Juni (04.00 Uhr MEZ) in Kansas City letzter Gegner des ÖFB-Teams in der Gruppe J. Davor geht es für die Auswahl von Ralf Rangnick am 17. Juni (06.00) in San Francisco gegen Jordanien und am 22. Juni (19.00) in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien.

Immer mehr Österreicher greifen zum Schläger, offiziell sind es rund 400.000, aber wahrscheinlich darf die Zahl sogar noch ein bisschen höher angesetzt werden. Und ja, wir sind ein tennisbegeistertes Land.  

Und wir wollen beitragen, dass ihre Lust auf diesen Sport, sowie ihre Entwicklung auf dem Platz auch gewürdigt wird. Und deshalb heißt es wieder: Hobbyspieler vor den Vorhang, auch in der kommenden Ausgabe des KURIER-Tennismagazins, das erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband auf den Markt geht, können Sie sich mit ihren besten Fotos und Beiträgen wiederfinden. Denn Tennis gehört nicht nur den Profis. 

Am 25. März, rechtzeitig zum Start der Freiluft-Saison erscheint bereits die 11. Ausgabe des einzigen periodischen Tennis-Magazins in Österreich. Und Sie können wie in den vergangenen Jahren Teil davon werden, wenn Sie uns Ihre Beiträge bis mailen. Und zwar bis 10. Februar 2026 an thema@kurier.at.

Der 53-jährige Skisprung-Oldie Noriaki Kasai kehrt am Wochenende in Sapporo laut dem Fachportal skispringen.com über die nationale japanische Gruppe in den Weltcup zurück. Der achtfache Olympia-Teilnehmer schlägt so seinen eigenen Altersrekord. Über die Qualifikation für den Bewerb und ein ansehnliches Ergebnis möchte sich der seit 1988 im Weltcup springende Athlet für Mailand/Cortina qualifizieren. Seinen jüngsten Weltcupeinsatz hatte Kasai im Februar 2025 in Sapporo als 45. 

Kasai hat im Weltcup 17 Einzelerfolge gefeiert, sowie drei Siege im Team. Bei Olympia holte er zwei Mal Silber (1994 und 2014) und ein Mal Bronzen (2014). 1992 krönte er sich in Harrachov zum Skiflug-Weltmeister. Sein Debüt im Weltcup hatte er im Dezember 1988 gegeben.

Es kam durchaus überraschend, als Sportvorstand Stefan Kuntz (63) den HSV mit Jahresbeginn verlassen hat. Offiziell wurden familiäre Gründe als Ursache für die Trennung angegeben. Doch es dürfte viel mehr dahinter stecken, wie jetzt nach und nach ans Licht kommt.

Die deutsche Bild-Zeitung berichtete, dass Vorwürfe der sexuellen Belästigung Grund für die Trennung gewesen sein sollen. Kuntz äußerte sich via Instagram dazu: "Erst einmal möchte ich sagen, dass mich die Vorwürfe hart treffen. Klar ist: Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück." Er habe "im Sinne meiner Familie und aller mir nahestehenden Personen" seine Anwälte eingeschaltet. Diese sollten laut Kuntz "gegen diese falschen Vorwürfe und Vorverurteilungen" vorgehen.

Der Ticketverkauf läuft bereits, eine wichtige Bewerbungsfrist endet schon an diesem Dienstag. Offene fragen gibt es dennoch.

Kann man sich noch um Tickets bewerben?

Ja, bis zum 13. Januar um 17 Uhr läuft die dritte Verkaufsphase -  auf FIFA.com/tickets. Erstmals sind dabei Einzeltickets für bestimmte Spiele und Teams in der Gruppenphase erhältlich. Fans, die noch keine FIFA-ID haben, müssen zuerst ein Konto auf der Ticket-Website erstellen. Wer in dem zufälligen Auswahlverfahren Glück hat, wird in den kommenden Wochen per E-Mail benachrichtigt. In dieser wird ein Zeitfenster mitgeteilt, in dem man Tickets erwerben kann. 

Läuft der Verkauf noch weiter? 

Ja, es wird mindestens noch eine vierte Phase geben, in der sich Fußballfans um Tickets bewerben können. Ein konkretes Zeitfenster hat die FIFA bislang jedoch nicht mitgeteilt.

Warum steht die FIFA in der Kritik? 

Die FIFA hatte damit geworben, dass es Tickets bereits für 60 US-Dollar gebe. Das Problem nur: Die grünen Bereiche, die diese Preiskategorie vier darstellen, sind in den WM-Stadien verschwindend gering. Und: Auf dem Zweitmarkt, auf dem die FIFA jeweils 15 Prozent von Käufer und Verkäufer kassiert, explodieren die Ticketpreise mitunter. Fanorganisationen kritisieren die auch im Vergleich zur WM in Katar deutlich gestiegenen Preise. Vor allem Fans mit Behinderung fühlen sich benachteiligt. 

Wie reagiert die FIFA auf die Vorwürfe? 

Die FIFA hatte während der laufenden Verkaufsphase eine neue Ticketpreis-Kategorie für „treue Fans“ bekanntgegeben und damit auf weltweite Proteste gegen die hohen Preise reagiert. „Der neue Basisrang für Fans ist zum Festpreis von 60 US-Dollar pro Ticket und Spiel für alle 104 Partien, einschließlich Finale, erhältlich“, teilte der Verband mit. Basisrangtickets sind für Fans qualifizierter Teams bestimmt. Die internationale Fanvereinigung Football Supporters Europe hatte die Einführung des 60-Dollar-Tickets zwar begrüßt, deren Anzahl jedoch als zu gering kritisiert.

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