Sport-News

Sepp Straka hat sich zum Auftakt der 152. British Open im schottischen Royal Troon GC im Spitzenfeld klassiert. Österreichs Nummer eins kämpfte sich bei giftigem Wind zu einer starken 70er-Runde (1 unter Par). Damit liegt der Olympiastarter auf Platz elf, fünf Schläge hinter dem führenden Engländer Daniel Brown, dem eine Traumrunde gelang. „Das war einer dieser Tage, an denen man den Kopf unten halten und ein Ergebnis erzielen muss“, sagte Straka.

Eingemummt in einen dicken Pullover trotzte der gebürtige Wiener den kühlen, windigen und feuchten Verhältnissen. „Es hat den ganzen Tag stark geblasen. Am Anfang war es ziemlich schwierig mit dem Wind vom Abschlag weg. Ich habe den Ball immer wieder links verfehlt. Ich habe früh ein paar Pars gerettet und mich dann angepasst und den Rest des Tages wirklich gutes Golf gespielt“, erklärte Straka.

Rafael Nadal kommt vor dem olympischen Tennisturnier immer besser in Form. Der 38-Jährige steht beim ATP-250-Turnier in Bastad im Viertelfinale.

 Der 22-fache Grand-Slam-Sieger gewann am Donnerstag gegen den an Nummer fünf gesetzten Briten Cameron Norrie mit 6:4 und 6:4.

Gegen Norrie zeigte Nadal eine seiner besten Saisonleistungen. Hatte dem 14-fachen French-Open-Champ im ersten Satz ein Break zum 4:3 genügt, musste er im zweiten Durchgang einen 1:4-Rückstand aufholen. Dies erledigte Nadal mit fünf Spielgewinnen en suite mit Bravour.

Österreichs Nationalteam darf sich in seinen ersten beiden Heimspielen nach der EM im Herbst auf eine gute Kulisse einstellen. Das Nations-League-Spiel am 13. Oktober (20.45 Uhr) in Linz gegen Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland war laut ÖFB-Angaben vom Donnerstag bereits 30 Minuten nach Verkaufsstart ausverkauft. Auch für die Partie drei Tage zuvor ebenfalls in Linz gegen Kasachstan bestehe laut Verbandsangaben große Nachfrage.

Bei Länderspielen fasst die Raiffeisen Arena rund 16.500 Besucher. Diese waren im Vorjahr bei den ersten beiden Männer-Länderspielen im neuen Stadion in der EM-Quali gegen Aserbaidschan (4:1) und Estland (2:1) auch anwesend.

Die ÖFB-Auswahl von Teamchef Ralf Rangnick startet Anfang September mit einem Auswärtsdoppel in Slowenien (6. September) und in Norwegen (9. September) in die Liga B der Nations League. Abgeschlossen wird die Gruppe 3 am 17. November mit einem Heimspiel im Ernst-Happel-Stadion in Wien gegen die Slowenen. Tickets dafür sind ab Samstag (14.00 Uhr) erhältlich.

Zu seinem 130-jährigen Jubiläum lädt der First Vienna FC 1894 am Freitag (19.07.) zu einem besonderen Spiel auf die Hohe Warte ein. Österreichs ältester Fußballverein empfängt zum Auftakt seiner Jubiläumsfeierlichkeiten den TSV 1860 München. Auch die 1860-Legenden Harald Cerny, Martin Stranzl und Christian Prosenik werden zu Gast sein.

Die drei 1860-Legenden haben zusammengerechnet 439 Spiele für die Münchner bestritten. Auch spielten Cerny, Stranzl und Prosenik gleichzeitig bei 1860 zusammen im selben Team.

„Ich hatte eine wunderbare Zeit bei 1860 und es erfüllt mich mit Stolz und Freude, anlässlich dieses besonderen Spiels nach Wien zurückzukehren", sagt Cerny. "Es wird großartig sein, alte Freunde und Weggefährten auf der Hohen Warte zu treffen." 

Die Tore auf der Hohen Warte öffnen um 17.30 Uhr, das Spiel wird um 18.30 angepfiffen. 

Der Streit zwischen der alteingesessenen Fußballspieler-Vertretung VdF und dem ÖGB mit seiner Sparte Younion eskaliert. Das Duell der beiden Organisationen könnte noch vor einem Richter landen.  

Mit dem Vorwurf des "gewerbsmäßigen Betrugs" lud die VdF zu einer Pressekonferenz. VdF-Chef Gernot Baumgartner erklärt: "Es gab in den letzten Monaten  eine Kampagne, in der Spieler mit falschen Informationen verleitet wurden, ihre Mitgliedschaft bei der VdF zu kündigen und zur younion zu wechseln."

Doch schon vor dem Beginn der Veranstaltung war wieder alles anders. Die Staatsanwaltschaft Linz sah keinen Anfangsverdacht und stellte die Ermittlungen ein. 

Zu Erklärung:  Die VdF hat laut eigenen Angaben 75 Prozent der Profis in Österreich als Mitglieder. Die Younion zirka 10 Prozent. Der ÖGB mit der Younion hat das Recht, den Kollektivvertrag der Fußballer zu verhandeln.

Marcus Eibensteiner vom ÖGB widerspricht: "Diese Zahlen sind nicht korrekt, aber wir sprechen nicht über Zahlen."

VdF-Rechtsanwalt Andreas Doschek nennt ein Beispiel für die Vorwürfe: "Spielern wurde gesagt, dass es sich nur um eine Namensänderung handle und sie neu unterschreiben müssten. Außerdem wurde ihnen gesagt, dass ihre Verdienstentgang-Versicherung weiterlaufe." Doch die Versicherung ist mit der Mitgliedschaft bei der VdF verknüpft.

Der KURIER-Sport empfiehlt