Nachrichtenüberblick

Lokales

Der Kampf gegen den Krebs wird weltweit geführt. Mit dem Behandlungs- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt liegt Niederösterreich im Wettlauf gegen die tödliche Krankheit im Spitzenfeld. Laut eigenen Angaben arbeiten derzeit rund 250 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen bei MedAustron.

Unter ihnen befand sich auch ein junger Mann, der während seines Physik-Studiums in dem Zentrum tätig war. Er kümmerte sich als Anlagenbetreiber um den Teilchenbeschleuniger und arbeitete Teilzeit.

Ausgerechnet zu Weihnachten wurde bekannt, dass vier Personen Pläne geschmiedet haben sollen, um einen Anschlag auf den Wiener Stephansdom durchzuführen. Darunter befand sich auch ein Paar. Die beiden Verdächtigen, sie stammen aus Tadschikistan, befinden sich seither in U-Haft. Sie alle sollen dem IS-Ableger ISPK angehören, die sich erst vor wenigen Tagen zum verheerenden Anschlag in Moskau bekannt hatte.

Die drei gemeinsamen Kinder des Paares im Alter von 3, 5 und 7 Jahren wurden in der Zwischenzeit in einer Kriseneinrichtung der Stadt Wien untergebracht. Doch Montagfrüh wurden sie in die Türkei gebracht - dort leben ihre Großeltern.

Zuvor hatte die Mutter der Kinder dem Ganzen zugestimmt. "Aber nur, weil Druck auf sie gemacht wurde. Ihr wurde gesagt, dass sie nie wieder aus dem Gefängnis kommen wird", sagt Rechtsanwalt Andreas Schweitzer. Im persönlichen Gespräch mit der Mutter habe diese ihre Zustimmung zurückgezogen.

Der Widerruf der Zustimmung wurde auch der MA 11, der Wiener Kinder- und Jugendhilfe, zugeschickt. Auch mit der Anmerkung, dass die Mutter unter Druck gesetzt worden sei. Das wies die MA11 umgehend zurück. "Es war der ausdrückliche Wunsch der Mutter."

Seit Monaten spricht Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) von drei großen Verbrechenstrends, die für Österreich eine besondere Gefahr darstellen: Terrorismus, Schlepperei und die Internetkriminalität.

Am Montag präsentierte Karner die Kriminalstatistik für das Jahr 2023. Und hier zeigt sich, dass die Eigentumskriminalität der größte Brocken ist. 

In der Nacht auf Sonntag war ein offenbar betrunkener 34-Jähriger bei einer Veranstaltung in der Wien-Donaustadt mit seiner Begleitung in einen lautstarken Streit geraten. Ein 25-jähriger und ein 28-jähriger Mann forderten ihn deswegen auf, sich zu beruhigen. Der Österreicher soll die beiden dann mit einem Teppichmesser bedroht und versucht haben, einen der beiden zu verletzen.

Anschließend flüchtete der mutmaßliche Täter mit seiner Begleitung in einem Auto.

Die Stadt Wien hat den Vertrag mit einem der vier E-Scooter-Betreiber, die in der Hauptstadt tätig sind, gekündigt. Ein zweiter Betreiber hat den Vertrag - im Einverständnis mit der Stadt - aufgelassen. Von den vier in Wien tätigen E-Scooter-Verleihern bleiben somit nur zwei übrig.

Aber zuerst zur Vorgeschichte: Um das E-Scooter-Chaos in Wien in den Griff zu bekommen, hat die Stadt Wien Konzessionen an Betreiber ausgegeben. Die Vergabe wurde dafür eigens europaweit ausgeschrieben. Vier Betreiber - Voi, Link, Bird und Lime - wurden ausgewählt und sollten seitdem dafür sorgen, dass ihre Geräte nicht mehr illegal am Gehsteig abgestellt bzw. von dort entfernt werden.

Mehrere hunderttausend Strom- und Gas-Kunden der Wien Energie erhalten nach erfolgreicher Einigung mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) Geld zurück. Die Höhe richtet sich nach dem individuellen Verbrauch, im Durchschnitt sind es 275 Euro.

Für die Rückzahlung anspruchsberechtigt sind alle Strom- und Gaskunden, die am 31. August 2022 einen aufrechten Vertrag im Optima-Tarif hatten - egal ob sie automatisch umgestellt wurden, widersprochen oder aktiv zugestimmt haben. 

Ein Auto mit Wiener Kennzeichen ist in der Nacht auf Montag neben einem Wertstoffsammelzentrum bei Pressbaum (Bezirk St. Pölten) in Flammen gestanden. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Dabei wurde im Wagen eine tote Person entdeckt. Das Landeskriminalamt ermittelt, bestätigte Polizeisprecher Stefan Loidl auf APA-Anfrage einen Bericht des ORF NÖ. Die Hintergründe waren vorerst unklar.

Politik

Beinahe 190 Raketen und 140 Drohnen feuerten die russischen Streitkräfte vergangene Woche auf die Ukraine ab, beschossen vor allem die zivile kritische Infrastruktur: Staudämme, Kraftwerke, Umspannwerke. 1,5 Millionen Menschen sind ohne Strom, allein in der Stadt Charkiw sind 200.000 ohne Energie. Nothilfestellen schenken Trinkwasser an die Bevölkerung aus, Polizisten regeln den Verkehr, in Tankstellen werden Benzinkanister von Hand befüllt. 

Der größte private ukrainische Stromerzeuger DTEK verlor allein bei den Angriffen am Freitag nach Angaben des Versorgers Yasno 50 Prozent seiner Produktionskapazität. Am Montag meldeten ukrainische Behörden erneut massive russische Angriffe und Tote. 

Front oder Stadt?

Das Ziel Moskaus ist klar: Die ukrainische Energie-Infrastruktur zu vernichten, den Willen der Ukrainer zu brechen, Produktionskapazitäten des Landes zu zerstören. Nach wie vor gelingt es, durch die ukrainische Flugabwehr zu dringen, auch wenn sich diese im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Flugabwehrsysteme wie Patriot oder IRIS-T sind in der Ukraine im Einsatz – zahlenmäßig allerdings nach wie vor zu wenige, um die gesamte zivile Infrastruktur zu schützen.

Der Terrorismusexperte Peter Neumann sieht eine "recht große" Terrorgefahr in Deutschland und Westeuropa.

Seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober gebe es eine riesige "Mobilmachung von Islamisten, von Dschihadisten überall in Westeuropa", sagte Neumann am Montag im Deutschlandfunk. In Deutschland seien drei oder vier Anschläge verhindert worden.

Ein Gericht in Moskau hat am Sonntagabend die ersten Haftbefehle gegen mutmaßliche Akteure des blutigen Terroranschlags auf eine Konzerthalle nordwestlich der russischen Hauptstadt erlassen

 Vier Tadschiken, die in Russland gelebt haben, wurden der Beteiligung an einem terroristischen Angriff beschuldigt. Die Verdächtigen sollen auf Anordnung des Gerichts für zwei Monate in Untersuchungshaft genommen werden. 

Drei Verdächtige bekannten sich schuldig.

Fast sechs Monate nach Beginn des Gaza-Krieges hat der UNO-Sicherheitsrat erstmals eine "sofortige Waffenruhe" im Gazastreifen gefordert. Die Vetomacht USA enthielt sich bei der Abstimmung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen am Montag in New York und ermöglichte so die Annahme der völkerrechtlich bindenden Resolution. Dadurch steigt der internationale Druck auf die Konfliktparteien Israel und Hamas weiter.

Israels Armee droht indes im Gazastreifen einem Medienbericht zufolge mangels einer ersichtlichen Strategie von der islamistischen Hamas in einen endlosen Guerilla-Krieg verwickelt zu werden. Die israelischen Streitkräfte kämpften an immer mehr Orten im Gazastreifen, die sie eigentlich zuvor eingenommen und aus denen sie sich zurückgezogen hätten, berichtete das Wall Street Journal am Sonntag.

Dies zeige, wie sehr Israel darum kämpfe, die Hamas auszuschalten und das palästinensische Küstengebiet unter seine Kontrolle zu bringen. Israels Führung habe mit ihrem Kriegsziel, die Hamas militärisch und politisch auszuschalten, eine hohe Messlatte angelegt, die nur schwer zu erreichen sein werde, sagte Yossi Mekelberg, Nahost-Analyst bei der in London ansässigen Denkfabrik Chatham House, der Zeitung. "Alles, was darunter liegt, wird als Misserfolg empfunden werden."

Aus aller Welt

Delhi, ganz besonders seine Altstadt, verbinden westliche Touristen oft mit Gedränge, Chaos, Lautstärke. Das Imperial Hotel in Neu-Delhi ist das Gegenteil davon. Ruhe und Entspannung werden hier großgeschrieben. Beides strahlt Hoteldirektor Louis Sailer aus, als der KURIER ihn in dem eindrucksvollen Gebäude zum Gespräch trifft.

Der heute 59-Jährige, der aktuell rund 800 Mitarbeiter hat, bezeichnet sich selbst als "Luxus-Reparateur". Er übernehme historische Hotels und führe sie an die Weltspitze. Seine Karriere hat ihn u.a. bereits in die USA, nach Japan und China geführt. Begonnen hat der Tiroler aber als Lehrling in einem Innsbrucker Hotel. 

Dass er einmal viel reisen würde, habe er früh gewusst, so Sailer: "In Tirol ist man von Bergen umgeben. Da schaut man nicht geradeaus, sondern rauf in die Luft, wo oft Flieger zu sehen sind." Schon als kleiner Bub habe er erklärt, später regelmäßig in so einem sitzen zu wollen. Der Rest sei Geschichte - heute sei er eher froh, wenn er nicht mehr allzu häufig fliegen müsse. 

Schokohasen, Löffeleier und bunte Osterhasen stehen seit Wochen in den Regalen bereit. Kurz vor Ostern fordern ukrainische Aktivistinnen und Aktivisten nun, die Produkte des Herstellers Milka aus dem Sortiment der Supermärkte Rewe und Edeka zu nehmen.

Der Grund: Der US-Mutterkonzern Mondelez mache weiter Geschäfte in Russland, heißt es in einem offenen Brief der Organisation Vitsche, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Obwohl Mondelez angekündigt habe, seine Aktivitäten in Russland zurückzufahren, betreibe der Konzern weiterhin drei Fabriken in dem Land.

Sport

Christoph Baumgartners Weltrekord-Tor hat selbst den FIFA-Präsidenten auf den Plan gerufen. Gianni Infantino gratulierte dem ÖFB-Teamspieler nach dessen Treffer am Samstag im Test in der Slowakei (2:0) via Instagram zum schnellsten Tor der Länderspiel-Geschichte.

"Es ist schon etwas Besonderes, von so jemandem auch Lob zu bekommen", sagte Baumgartner am Montag in Wien. Sein Schuss aus 20 Metern hatte laut inoffiziellen Messungen nach 6,3 Sekunden die Torlinie überquert.

Infantino hatte am Samstag seinen 54. Geburtstag gefeiert und am Tag danach ein Video vom Tor online gestellt. "Das ist wahrlich eine großartige Leistung", schrieb der Schweizer dazu auf Instagram. Der Treffer hätte seinen Geburtstag "noch spezieller" gemacht. Baumgartner antwortete laut eigenen Angaben im sozialen Netzwerk, bedankte sich und gratulierte dem FIFA-Chef zu dessen Ehrentag. "Er hat dann nochmal geschrieben: vielen Dank, ein schönes Geschenk", schilderte Baumgartner.

35.000 Tickets sind für den zweiten von vier EM-Tests des ÖFB-Teams am Dienstag in Wien gegen die Türkei verkauft. Dass es nicht unbedingt ein echtes Heimspiel wird, stört den ÖFB nicht. Im Gegenteil, die Türkei wurde bewusst als Gegner in Wien ausgewählt.

Warum, erklärt Teamchef Ralf Rangnick. "Wir werden ja bei der EM auch eine Situation haben, wo das Verhältnis der Fans im Stadion ausgeglichen ist." Dementsprechend sei es sinnvoll, eine Situation wie diese im Vorfeld zu testen.

Aber auch aus sportlicher Sicht seien die Türken ein sinnvoller Gegner. Der WM-Dritte von 2002 will Fußball spielen, spielbestimmend sein und setzt auf Kreativität. Gut möglich, dass es da dem ÖFB-Team etwas leichter fällt, die Stärken im eigenen Pressing auf den Platz zu bekommen. "Sie wollen aber auch selber den Gegner unter Druck setzen", sagt Rangnick. "Das zeichnet eine moderne Mannschaft aus."

Wirtschaft

„Die schuldnerische Gesellschaft hatte im Verbund der Teuerung und dem insgesamt schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld mit einem Rückgang des Interesses an Fahrschulausbildungen zu kämpfen. Insbesondere wurden auch weniger Fahrschulklassen seitens der Fahrschüler absolviert. Dieser Nachfragerückgang scheint nach den nun vorliegenden Anmeldungen zwar überwunden, jedoch sind die finanziellen Auswirkungen des Umsatzrückganges durchgeschlagen. Auch ein Preisdruck ist gegeben. Darüber hinaus ist auch bemerkbar, dass ein Anteil von Jugendlichen gar keine Führerscheinausbildung mehr absolviert“, so der KSV1870.Zudem konnte auch aufgrund des Preisdrucks die steigende Inflation nur langsam verzögert und nicht im vollen Ausmaß an die Fahrschüler weitergegeben werden, während die Ausgaben insbesondere Gehälter der steigenden Inflation angepasst werden mussten. All diese Umstände führten letztlich zur Zahlungsunfähigkeit.“

Die Rede ist von der Fahrschule Lubensky-Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Admont und Standorten in Leoben und Liezen. Sie hat laut KSV1870 ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Neun Dienstnehmer sind betroffen.

Fortführung geplant

„Das Traditionsunternehmen wurde bereits vom Vater des derzeitigen Geschäftsführers Ing,. Ralph Lubensky in den 1960er Jahren gegründet. Mit Gesellschaftsvertrag vom 30.03.1979 errichtete man die gegenständliche Gesellschaft“, heißt es weiter.

Der US-Flugzeugbauer Boeing steht nach einer Serie von Sicherheitsmängeln in der Flugzeugproduktion vor einem Chefwechsel. Dave Calhoun verlässt das Unternehmen bis Jahresende, wie Boeing am Montag mitteilte. Der 66-Jährige stand zuletzt massiv in der Kritik für den Umgang des Unternehmens mit dem Vorfall vom 5. Januar, als bei einer fast neuen 737 Max 9 im Flug ein Rumpfteil herausgebrochen war. 

Die Entscheidung zum Rücktritt war ganz alleine meine Entscheidung“, sagte Calhoun dem Sender CNBC. Er werde bei der Suche nach einem Nachfolger helfen. Auch der für das Zivilflugzeuggeschäft zuständige Manager Stan Deal geht. Seine Aufgabe werde von Stephanie Pope übernommen. Steve Mollenkopf sei als neuer Aufsichtsratschef nominiert worden, hieß es weiter. 

Österreich hat diesen Jänner und Februar erstmals seit 2003 mehr Strom exportiert als importiert. Geschuldet ist das einer deutlich überdurchschnittlichen Erneuerbaren-Produktion, vermeldet der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG).

Dem warmen Wetter geschuldet, lag die Produktion aus Wasserkraft im Februar um ein Drittel höher, als gewöhnlich. Viele stürmische Tage führten außerdem dazu, dass bei der Windkraft mehrere Rekorde gebrochen wurden.

„Um in der heutigen Geschäftswelt erfolgreich und nachhaltig zu bestehen, müssen Sie in der Lage sein, sich auf Ihr Kerngeschäft zu fokussieren. Ablenkungen und Nebensächlichkeiten verlangsamen Ihre Geschäftsprozesse und können Gründe für eine geminderte Wettbewerbsfähigkeit sein. Unser professionelles Reinigungsunternehmen hilft Ihnen dabei, sich voll auf Ihr eigentliches Geschäft zu fokussieren“, heißt es auf der Firmen-Homepage. “Die KFMS bietet eine breite Palette von Reinigungsdienstleistungen an. Wir kümmern uns um Büroreinigung, Gebäudereinigung, Teppichreinigung, Fensterreinigung, Baureinigung, Hygiene und Desinfektion, Spezialreinigung, umweltfreundliche Reinigung, Grünanlagenpflege, Winterdienst und Schädlingsbekämpfung.“ Nachsatz: „Unsere Fachleute verwenden modernste Ausrüstung und umweltfreundliche Produkte, um sicherzustellen, dass Ihre Räumlichkeiten sauber, gesund und einladend sind. Ihr Wohl und die Zufriedenheit Ihrer Kunden und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt unserer Dienstleistungen.“

Die Rede ist von der KFMS GmbH mit Sitz in Linz. Über ihr Vermögen wurde bereits am 14. März ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das Unternehmen ist in der Gebäude-, Fassaden- und Denkmalreinigung tätig. Laut Creditreform wurde das Verfahren mittlerweile in einen Konkurs umgewandelt und das Unternehmen wird nun liquidiert.

Schließung war unumgänglich

„Laut Auskunft der ÖGK waren bei Insolvenzeröffnung 139 Dienstnehmer in Oberösterreich beschäftigt. In Wien schienen noch 3 Dienstnehmer aufrecht auf, wobei diese 3 Ende Februar vom Steuerberater abgemeldet wurden und die Abmeldung noch nicht durchgeführt wurde“, heißt es im ersten Bericht des renommierten Insolvenzverwalters Wilhelm Deutschmann. 

Und weiter heißt es: „Am 19. März 2024 wurde eine Erstbesprechung mit dem Geschaftsführer der Schuldnerin, Herrn Dragan A. und dessen Rechtsvertretung, dem Steuerberater und Herrn Mag. K. durchgeführt, um eine mögliche Fortführung zu besprechen. Es hat sich in dieser Besprechung herausgestellt, dass die Teilbetriebe defizitär sind und wurde der Schließungsantrag eingebracht und die insolvenzgerichtliche Schließung bewilligt.“

Am 22. März hat der Insolvenzverwalter mit der Arbeiterkammer eine Betriebsversammlung mit allen Mitarbeitern abgehalten. „Der Insolvenzverwalter hat am 20. März 2024 somit unmittelbar nach der Entscheidung über die Schließung das Frühwarnsystem des AMS ausgelöst“, heißt es weiter.

 

Die gute Nachricht vorweg: Nicht alle Zigaretten werden teurer. Marlboro Gold in der 24er-Packung (7 Euro) oder die Marlboro Touch (6 Euro) bleiben im Preis stabil. Und die eine oder andere Sorte wurde auch schon im März preislich angehoben. Das hat etwa mehrere Marken des japanischen Tabakkonzerns Japan Tobacco International (JTI) betroffen. 

So kosten die Packung Benson & Hedges Gold, Camel (diverse Sorten), Meine Sorte, Memphis Strato Blus  und Smart Export bereits seit Anfang März um 20 Cent mehr.

Stars

In Pörtschach war am Wochenende ganz schön was los, denn da fand das Werzers Saisonopening statt. Mittendrin war auch ORF-Moderatorin Eva Pölzl mit einem bis dato unbekannten Mann an ihrer Seite. Pölzl stellte ihn als Unternehmer Alfred Reinprecht vor und bestätigte dem KURIER die Beziehung.

"Ja, Alfred und ich sind ein Paar". Und so neu ist diese Beziehung auch gar nicht mehr. "Wir haben das länger nicht an die große Glocke gehängt, haben uns nie versteckt, aber jetzt scheint es allen aufgefallen zu sein", schmunzelte Pölzl.

"Ich möchte etwas Persönliches mit euch teilen", beginnt "Terminator" Arnold Schwarzenegger (76) seine aktuelle Podcast-Folge von "Arnold's Pump Club" am Montag. "Letzten Montag wurde ich operiert, um ein bisschen mehr zu einer Maschine zu werden: Ich bekam einen Herzschrittmacher", erzählte er dann.

Wichtig war es ihm dann, zu betonen, dass es ihm gut gehe und die Operation gut verlaufen sei. Denn bereits am Freitag war er mit Schauspielerin Jane Fonda (86) bei einer großen Umweltveranstaltung.

Der britische König Charles III. (75) ist laut seinem Neffen Peter Phillips frustriert über den langsamen Fortschritt in seiner Krebstherapie. Das sagte der Sohn von Prinzessin Anne (73) dem australischen TV-Sender Sky News Australia.

Charles sei "guter Dinge", versicherte Phillips, fügte aber hinzu: "Ich glaube, er ist letztlich sehr frustriert. Er ist frustriert, dass er nicht vorankommt und alles tun kann, was er gerne würde."

Bei Prinzessin Kate ist nach ihrer Bauch-Operation Krebs diagnostiziert worden. Die Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William bekommt Chemotherapie, wie sie in einer am Freitag veröffentlichten Videobotschaft sagte. 

"Ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen persönlich für all die wundervollen, unterstützenden Nachrichten und für Ihr Verständnis zu danken, während ich mich von der Operation erholt habe", erklärte sie unter anderem und verriet: "Die Operation war erfolgreich. Tests nach der Operation zeigten aber, dass Krebs vorhanden war. Mein Ärzteteam riet mir daher zu einer vorbeugenden Chemotherapie, und ich befinde mich jetzt in der Anfangsphase dieser Behandlung."

Wie es die gute, alte Tradition will, sprang Mister Ferrari Heribert Kasper auch beim heurigen Werzers Saisonopening wieder in den Wörthersee. Dieser hatte übrigens frische 9 Grad.

Das kalte Wasser sollte aber gar nicht das Hauptproblem sein, wie Kasper am Montag dem KURIER verriet. "Am Wochenende wollte ich meinen höchsten Sprung in den Wörtherseee durchführen. Leider habe ich mich im Flug leicht gedreht und bin deshalb seitlich im See gelandet."

Kultur

Der beliebte Schauspieler Fritz Wepper ist 82-jährig gestorben. Das hat laut Bild-Zeitung seine Ehefau bestätigt. Er sei friedlich eingeschlafen, sagte Susanne Kellermann demnach. Weppers wohl berühmteste Rolle war die des Assistenten Harry in der Krimiserie „Derrick“, außerdem war er als Bürgermeister Wolfgang Wöller in der ARD-Fernsehserie „Um Himmels Willen“ bekannt. Sein jüngerer Bruder Elmar war im Oktober im Alter von 79 Jahren gestorben.

Geboren wurde Wepper im Kriegssommer 1941. Knapp drei Jahre später kam sein Bruder Elmar auf die Welt - eine enge Beziehung bis zuletzt.  Als Kinder liebten sie die Geschichten, die ihnen ihre Mutter erzählte und gaben Vorstellungen mit dem Kasperltheater. Eine glückliche Zeit. „Mutti überschüttete uns mit Liebe“, schreibt Wepper. 

Von: Silvia Kargl

John Neumeiers am Sonntag erstmals vom Wiener Staatsballett in der Staatsoper aufgeführtes Stück „Die Kameliendame“ hat alles, was zu einem erstklassigen Ballett gehört. Die Rollen werden allein durch die Choreografie mit Tanz, Körperhaltung und Mimik gestaltet, der Inhalt wird ausschließlich im Tanz vermittelt. Dazu kommen die Ausstattung Jürgen Roses mit Kostümen, die vor den spärlich eingesetzten Requisiten besonders gut zur Geltung kommen, und Musik von Frédéric Chopin.

Sowohl die Kompositionen für Orchester und Klavier, von Markus Lehtinen dirigiert und vom Pianisten Michał Białk interpretiert, als auch die Soloparts für Klavier, auf der Bühne von Igor Zapravdin gespielt, wirken wie für Neumeiers Ballett geschaffen.

Die ersten drei Teile der sechsteiligen ORF/ARD-Miniserie "Kafka", die am Sonntag auf ORF1 zu sehen waren, kann man, was die Quoten betrifft, als Flop bezeichnen. Der Auftakt um 20.15 Uhr hatte zwar noch durchschnittlich 289.000 Zusehende (bei 10 Prozent Marktanteil), aber am Schluss, also bei Folge 3 waren es nur noch 141.000 Zusehende bei einem Marktanteil von 7 Prozent. Ein Erfolg sieht anders aus.

Der Plan (falls es einen gegeben hat?) des ORF, der mit "Unten" in ORF2 einen alten Wiener "Tatort" aus dem Jahr 2020 gegenprogrammierte, ist also nicht wirklich aufgegangen, denn den "Tatort" haben durchschnittlich 686.000 Zusehende verfolgt, bei einem Marktanteil von 25 Prozent. 

Im Vergleich zu den ersten drei Folgen von "Kafka" war die unlängst zu sehende Serie „Biester“ ein Erfolg. Rund 300.000 Seherinnen und Seher wurden pro Folge ausgewiesen. 

Der ORF war heute, Montag, nach KURIER-Anfrage zu keinem Statement bereit. Man wolle noch die Ausstrahlung der restlichen drei Folgen (heute, Montag, ab 20.15 Uhr), abwarten. 

Mehr zum Inhalt

Die Serie „Kafka“ stammt von Regisseur David Schalko, der gemeinsam mit Autor Daniel Kehlmann die Drehbücher geschrieben hat. Die in Koproduktion von ORF und ARD gemeinsam mit Superfilm produzierte sechsteilige Mini-Serie widmet sich dem Leben und Schaffen des Literaten. 

Franz Kafka hat in seinen dunklen, literarischen Visionen eine zukünftige Welt erahnt, die heute noch zu erkennen ist. Die Ideen dazu bekam er aus seinem täglichen Leben, seiner Familie, seinem privaten Umfeld – über Menschen, die in der sechsteiligen Miniserie ihren Blick auf Kafka offenbaren. Zu diesen zentralen Wegbegleiterinnen und -begleitern gehören seine langjährige Verlobte Felice Bauer (Lia von Blarer), Kafkas Freund Max Brod (David Kross), sein strenger und dominierender Vater Hermann (Nicholas Ofczarek), die Schriftstellerin Milena Jesenská (Liv Lisa Fries), mit der Kafka eine kurze, aber intensive Beziehung hatte, und Kafkas letzte große Liebe Dora Dymant (Tamara Romera Ginés).

Sendungshinweis: Die letzten drei Folgen sind heute Abend ab 20.15 in ORF1 zu sehen. Wer die ersten drei Folgen verpasst hat, kann das nachholen: Sie stehen auf ORF ON und in der TVthek-App zum Streamen zur Verfügung. Die ganze Serie wird dann ab Dienstag zum Abruf zur Verfügung stehen.

Der Hugo-Portisch-Preis 2024 geht an die ehemalige RTL-Chefreporterin, frühere ORF-Korrespondentin und bekannte  Kriegs- und Krisenberichterstatterin Antonia Rados. Diese habe "über ihr ganzes Berufsleben hinweg journalistische Qualitätsstandards hoch gehalten, ungeheuren Einsatz, Vielseitigkeit, aber auch Kollegialität gezeigt", hieß es. Der Nachwuchspreis ging an KURIER-Redakteur Armin Arbeiter. Der Preis im Bereich Zeitgeschichte und Dokumentation geht an das Redaktionsteam der Reihe „Österreich – Die ganze Geschichte“.  

Der Hugo-Portisch-Preis ist mit 60.000 Euro einer der höchstdotierten Journalistenpreise Europas. Erster Träger des Hauptpreises war im Vorjahr ORF-Journalist Peter Fritz.

Wissen

Wieder werfe ich eine Handvoll Studentenfutter mit rund 150 Kalorien in meinen Mund. Besser als Gummibärchen und zumindest keine Zigarette, denke ich mir. Aber ich bin ein entsetzliches Klischee. 

Es ist nun 2 Wochen her, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Und ich erkläre jedem, der es nicht wissen will, dass ich nach 15 Jahren endlich aufgehört habe. Dieser Text ist der dritte Teil der Serie Ich hör' auf zu Rauchen, die mich in meinem Prozess begleitet -lesen Sie vom Entschluss, warum er nötig war (Teil 1) und wie ich erkannte, dass ich mich von vielem verabschieden (Teil 2). 

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