Lokales

Nicht nur seinen Führerschein, sondern auch sein Motorrad ist ein Raser in Tirol vorläufig los. Der 40-jährige Österreicher geriet am Samstagnachmittag bei Tösens im Bezirk Landeck in eine Geschwindigkeitsmessung der Polizei .

Dabei wurde er mit 158 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung wurde das Motorrad des Mannes vorläufig beschlagnahmt. Außerdem wurde ihm auch der Führerschein vorläufig abgenommen.

Der brutale Raubüberfall auf einen  24-jährigen Brasilianer beschäftigt in Straßwalchen die Polizei. Zwei bislang unbekannte Täter fügten dem Opfer massive Verletzungen zu und beraubten es.  die Ermittler erhoffen  Hinweise aus der Bevölkerung. 

Zum Überfall kam es am Freitagabend gegen 21 Uhr in Straßwalchen im Bereich Gehweg "Schwemmstraße“ – parallel zum Hainbach, kurz vor der Einmündung in die Gemeindestraße "Schwemmstraße“. Der 24-Jährige befand sich am Nachhauseweg, als er plötzlich von hinten niedergeschlagen wurde.

Brutale Attacke

Die beiden unbekannten Täter traten mit den Füßen auf den jungen Mann ein.  Ein Krimineller nahm das Handy des Opfers und warf es zu Boden, wodurch es beschädigt wurde. Der zweite Täter zog dem 24-Jährigen die Geldbörse aus der Hosentasche und entnahm daraus Bargeld in Höhe eines zweistelligen Eurobetrages.

Das Opfer erlitt bei dem Überfall Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Kopfes, der rechten Schulter, des rechten Knies und an den Fingern. Der Verletzte begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Ein Radausflug in Kärnten endete am Samstag für einen Tiroler Urlauber tödlich: Der 71-jährige und seine 64-jährige Lebensgefährtin aus Innsbruck fuhren am Vormittag mit ihren Mountainbikes auf einer Forststraße nahe des Weißensees Richtung Naggler Alm, als der Mann offenbar einen Herzanfall erlitt und starb.

Der Mann verspürte laut Polizei während der Fahrt Schmerzen in der Brust, setzte die Radtour aber trotzdem fort. Kurz darauf fiel er aber vom Rad und blieb regungslos am Boden liegen. 

Seine Lebensgefährtin begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, die von anderen Mountainbikern bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers fortgesetzt wurden, der Mann starb aber noch an der Unfallstelle.

Ein dramatisches Ende nahm eine angebliche Übungsfahrt mit dem Pkw eines Vaters mit seiner zehnjährigen Tochter im Bezirk Vöcklabruck. Letztendlich knallte das Auto nämlich gegen eine Hauswand und die Zehnjährige und ihre mitfahrende siebenjährige Schwester wurden schwerverletzt. 

Der 37-Jährige soll mit seinen beiden Töchtern gegen Samstagmittag auf einem privaten Feld neben dem Haus der Familie in St. Lorenzen das Autofahren geübt haben. Er überließ dabei der zehnjährigen Tochter den Fahrersitz und setzte sich auf den Beifahrersitz. Die Siebenjährige saß rechts auf dem Rücksitz im Fond des Wagens

Außer Kontrolle

Nach der Übungsfahrt stieg der Vater aus und öffnete das Weidegatter. Währenddessen dürfte  die Zehnjährige die Kupplung losgelassen und das Gaspedal betätigt haben. Aufgrund der später untersuchten Spuren in der Wiese dürften sich dabei zuerst  die Räder durchgedreht haben. Beim anschließenden Kontakt mit dem griffigen Asphalt nahm der  Wagen Fahrt auf und krachte dann vorne wuchtig in die Hausmauer. Das Mädchen hatte dabei keine Kontrolle über das Auto.

Die zwei Frontairbags lösten durch den Anprall aus. Die beiden Mädchen im Wageninneren wurden schwer verletzt und mussten vom Roten Kreuz in das Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert werden.

Politik

Von den weltweiten Computer-Störungen waren rund 8,5 Millionen Microsoft-Geräte betroffen. Damit habe der Technik-Ausfall am Freitag, der mit einem Software-Update der Cybersecurity-Firma CrowdStrike zusammenhing, weniger als ein Prozent aller Windows-Geräte betroffen, teilte der US-Softwarekonzern am Samstag mit.

CrowdStrike habe geholfen, eine Lösung zu entwickeln, mit der Microsofts Cloud-Plattform Azure die Behebung des Problems beschleunigen könne.

Einen Tag nach dem tödlichen Drohnenangriff der Houthi-Miliz auf Tel Aviv hat Israels Militär nach eigener Darstellung mit einem Gegenschlag im Jemen reagiert. "Israelische Kampfflugzeuge haben militärische Ziele des Houthi-Terrorregimes im Hafen von Hodeida angegriffen", teilte das Militär auf seinem Telegram-Kanal mit.

Es sei die Antwort "auf Hunderte Attacken der letzten Monate auf Israel". Nach Angaben der Rebellen wurden 80 Menschen verletzt. Die meisten Verletzten hätten "schwere Verbrennungen" erlitten, teilte das von den Houthis kontrollierte Gesundheitsministerium am Samstag mit. Todesopfer meldete das Ministerium nicht. Die Angriffe hatten einen Großbrand im Hafen ausgelöst

Nach Bekanntwerden eines Todesurteils gegen einen Deutschen in Belarus hat das Außenministerium in Minsk den Fall offiziell bestätigt. Der deutsche Bürger sei wegen Terrorismus und Söldnertums verurteilt worden, teilte Außenministeriumssprecher Anatoli Glas im sozialen Netzwerk VK mit.

Glas sprach lediglich von einer Verurteilung, nannte aber die Todesstrafe nicht. Er sprach dagegen von "konkreten Lösungsvorschlägen", die Minsk Berlin gemacht habe.

Im Westen der Ukraine ist die wegen ihrer antirussischen Äußerungen bekannte rechtsnationalistische frühere Parlamentsabgeordnete Iryna Farion durch einen Schuss in den Kopf getötet worden. 

Die 60-Jährige erlag in Lwiw (Lemberg) im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die Polizei und Geheimdienstmitarbeiter seien auf der Suche nach dem Täter, sagte der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko.

Farion hatte vor allem die in der Ukraine verbreitete russische Sprache mit radikalen Aussagen bekämpft. Ihre rechtsnationalistische Partei Swoboda vermutet deshalb eine russische Spur in dem Mordfall.

Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Anschlag auf Farion und wies Innenminister Klymenko und den Geheimdienstchef Wassyl Maljuk an, das Verbrechen aufzuklären. Die Verantwortlichen müssten zur Verantwortung gezogen werden, sagte der Staatschef. Farion war am Freitagabend vor ihrem Wohnhaus durch einen Schuss in die Schläfe lebensgefährlich verletzt worden. Im Krankenhaus kämpften Ärzte ohne Erfolg um ihr Leben.

Innenminister Klymenko sieht einen Zusammenhang zwischen dem Mord und Farions gesellschaftlicher Tätigkeit. "Die grundlegenden Versionen, die derzeit in Betracht gezogen werden, sind persönliche Feindseligkeit, soziale und politische Aktivitäten von Frau Farion. Wir schließen nicht aus, dass es sich um einen Auftragsmord handelt", schrieb der Minister bei Telegram. Auch er schloss eine russische Spur nicht aus.

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung die Armee auf die Straßen.

Bei den Protesten wurden nach einer AFP-Zählung bisher mindestens 115 Menschen getötet. Offiziell bestätigt wurden die Opferzahlen nicht. Die US-Botschaft in Bangladesch sprach von Hunderten bis zu Tausenden Verletzten. Mehrere Krankenhäuser meldeten, seit Donnerstag seien dort deutlich mehr Menschen an Schusswaffenverletzungen gestorben.

Weitere Meldungen

Was war nicht alles im Vorhinein befürchtet worden ab dem 1. April. Mit der Teillegalisierung des Cannabiskonsums in Deutschland kam die Sorge vor Massen an Drogentouristen, auch die österreichische Polizei kontrollierte massiv.

Dabei war der Verkauf von „Gras“ – also Cannabisblüten mit dem psychoaktiven Wirkstoff THC – zu diesem Zeitpunkt außerhalb von Apotheken noch gar nicht erlaubt. 

Erst ab dem 1. Juli sind sogenannte „Anbauvereinigungen“ gesetzlich zugelassen. Dabei handelt es sich nicht um klassische „Coffeeshops“, sondern um „eingetragene, nicht-wirtschaftliche Vereine“ zum „gemeinschaftlichen, nicht-gewerblichen Eigenanbau“, wie es im Gesetzestext heißt. Nur die dürfen Cannabis zum Eigenkonsum an ihre Mitglieder weitergeben. 

Spanische Cannabis-Social-Clubs als Vorbild 

Als Vorbild diente ursprünglich die Rechtslage in Spanien: Dort finden sich in allen Großstädten sogenannte Cannabis Social Clubs (kurz: CSCs), deren Mitglieder gemeinsam Cannabis anbauen und in den Clubräumlichkeiten konsumieren dürfen. 

Die CSCs dürfen nicht auf ihren Standort hinweisen, nicht für sich werben und müssen ein genaues Mitgliederregister führen. Wer beitreten will, muss in Spanien gemeldet sein und von sich aus Kontakt aufnehmen.

In Deutschland gilt das alles für die Anbauvereine auch – mit einem entscheidenden Unterschied, der erst Ende April in einer Gesetzesnovelle beschlossen wurde: „In den Vereinsräumlichkeiten ist der Konsum von Cannabis und sogar Alkohol verboten“, erzählt Werner Degenhardt, der ehrenamtlich als Pressesprecher für den CSC-München tätig ist, den ersten eingetragenen Verein dieser Art.

Es gibt wenige Spiele in Hütteldorf, bei denen so viele Trikots der Gastmannschaft auf den Tribünen zu sehen sind. Doch das Rot-Schwarz des AC Milan übt seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Fußball-Fans weltweit aus. Der Klub selbst rechnet mit 500 Millionen Sympathisanten.

Am Samstag wurde es bodenständig für den ehemaligen Glamour-Verein von Silvio Berlusconi. Rapid lud zur 125-Jahr-Feier ins mit vor 24.500 Zuschauern ausverkaufte Allianz Stadion.

Haben Sie schon mal vom Internationalen Tag der Feststelltaste gehört? Oder vom Nimm-Deine-Katze-mit-zur-Arbeit-Tag? Falls nicht, wäre das kaum verwunderlich. 

Die wenigsten Menschen tippen am 28. Juni wohl sämtliche Nachrichten in Caps-Lock, und in kaum einem heimischen Büro tapsen am 17. Juni schnurrende Vierbeiner über die Schreibtische. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den beiden Daten um tatsächliche Feiertage.  

Rafael Nadal hat sein erstes ATP-Finale seit mehr als zwei Jahren erreicht. Der 38-jährige setzte sich im Halbfinale des Sandplatzturniers im schwedischen Båstad nach hartem Kampf mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen den 15 Jahre jüngeren kroatischen Qualifikanten Duje Ajdukovic durch. In seinem ersten Endspiel seit seinem Sieg bei den French Open 2022 trifft der 22-fache Grand-Slam-Gewinner auf den Portugiesen Nuno Borges.

Der 38-Jährige nutzt die Matches im Süden von Schweden als Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Paris, wo die Tennis-Wettbewerbe im Stade Roland Garros ebenfalls auf Sand ausgetragen werden. Es ist das erste Turnier für den Spanier seit seinem Erstrunden-Aus bei den French Open gegen Alexander Zverev Ende Mai. 

Große Ehre für Mert Müldür. Der gebürtige Wiener gewann mit seinem Treffer beim 3:1-Sieg in der Vorrunde gegen Georgien die Fan-Wahl zum schönsten Tor der EM 2024. Müldür übernahm einen Abpraller an der Strafraumgrenze volley mit rechts und traf scharf ins Kreuzeck. In der Shortlist der UEFA-Experten lag Müldür auf Rang sechs.

Der bei den Experten führende Lamine Yamal belegte mit seinem Treffer im Semifinale gegen Frankreich (2:1) den zweiten Rang. Dritter wurde wieder ein Spieler des türkischen Nationalteams: Jungstar Arda Güler sorgte mit seinem sehenswerten Weitschuss auch gegen Georgien zum 2:1-Zwischenstand.

Mert Müldür ist in Wien geboren und lernte das Fußballspielen im Nachwuchs von Rapid, wo er es auch zum Profi schaffte. Dennoch entschied sich der Verteidiger früh für das türkische statt für das österreichische Nationalteam. Nach einem Wechsel von Sassuolo zu Fenerbahce Istanbul ist der 25-Jährige in der vergangenen Saison zum Stammspieler des EM-Viertelfinalisten geworden. 

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