Lokales

Mit einem Messer soll ein 40-Jähriger in der Nacht zum Samstag in einem Lokal in Wien-Margareten drei Personen im Zuge eines Streits zum Teil schwer verletzt haben.

Die Opfer erlitten mitunter gravierende Stich- und Schnittverletzungen.

Die Berufsrettung brachte sie in Krankenhäuser. Derzeit bestehe jedoch keine Lebensgefahr, berichtete die Polizei am Samstag. Der Verdächtige wurde nach einer Fahndung kurz vor drei Uhr festgenommen.

Wer in den Pfingstferien mit dem Auto ins Ausland reist, kann an der Tankstelle meistens sparen. Das gilt vor allem, wenn es in den Süden oder Osten geht, wie ein Blick in die aktuellen Spritpreisdaten der EU-Kommission zeigt.

Auf eine Tankfüllung von 50 Liter umgerechnet, lassen sich in den Nachbarländern teils bis zu 10 Euro sparen. Doch nicht immer ist es finanziell vernünftig, erst hinter der Grenze zu tanken.

Politik

Seit dem Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico kommt es gehäuft zu Drohungen gegen andere Politiker in der Slowakei. 

Das sagte Innenminister Matúš Šutaj Eštok der Tageszeitung Pravda (Samstag). Auch er selbst habe Morddrohungen erhalten, sagte der zur zweitgrößten Regierungspartei "Stimme - Sozialdemokratie" (Hlas-SD) gehörende Minister.

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Covid-Finanzierungsagentur COFAG hat seine regulären Befragungen zwar schon abgeschlossen - ein medialer Höhepunkt steht aber noch kommende Woche an.

Am Mittwoch soll der insolvente Unternehmer René Benko kommen, wird er doch behördlich vorgeführt. Er selbst hat sein Kommen bereits - nach zwei Absagen - zugesichert. Er würde damit die einzige Auskunftsperson bleiben.

Weitere Meldungen

Milo Rau war im Vorfeld der Festwochen-Eröffnung mit dem Titel „Ausrufung der Freien Republik Wien“ ein Mann der großen Worte: „Wien muss brennen“, hieß es. Es sei "eine Mischung gelungen, den Platz trotz des angekündigten Regens zum Explodieren zu bringen“.

Nun finden angekündigte Regenfälle meistens statt, angekündigte Revolutionen bekanntlich eher nicht. Am Freitagabend blieb das Publikum am Rathausplatz nach einem regnerischen Tag weitgehend trocken. Und die künstlerisch herbeigeführte Explosion mit allenfalls verbrannter Erde blieb ebenfalls aus.

Frecher Beginn

Dabei hatte Raus (auf ORF2 live übertragene) Inszenierung recht frech und interventionistisch begonnen. Die feierliche Eurovisionshymne von Charpentier, die seit Jahrzehnten eingeübtes Ritual ist, wurde durch eingespielte Interferenzen und Bildausfälle  unterbrochen, eine Person in einer gestricken Sturmhaube erschien groß im Bild. Hätte man diese Ikonographie nicht schon in der ganzen Stadt auf Plakaten gesehen, hätte man sich vielleicht erschreckt.

Dann wurde der Blick auf eine Art vermummtes Revolutionskommando frei, das am Schreibtisch des Bürgermeisters Platz genommen hatte. Die neonfarbenen Masken wurden aber rasch heruntergezogen. Da saßen Festwochen-Intendant Rau, Burg-Schauspielerin Bibiana Beglau und Herwig Zamernik alias Fuzzman, musikalischer Leiter des Eröffnungsprogramms.

Die wollen nur spielen

„Hallo zusammen, hier spricht die Freie Republik Wien“, sagte Beglau. „Wir kommen in Frieden“, sagt sie und das hörte sich fast wie ein Disclaimer an. Dann, verfolgt von der Kamera, hasteten die drei die Treppen des Rathauses hinab, nicht ohne dabei vermeintlichen Bürokraten die Aktenordner aus den Händen zu schlagen und sie zum Mitmachen aufzufordern. Die dargestellten Beamten laufen sofort mit. Das wirkt dann - offenbar bewusst - etwas käsig. Und man merkte rasch: Die wollen nur spielen.

Es ist ein Video aus 2016, das nun von CNN veröffentlicht wurde und erschreckende Szenen zeigt. Und damit die Vorwürfe bestätigt, die R&B-Sängerin Cassie Ventura gegen den Rapper Sean "Diddy" Combs erhoben hatte.

Auf dem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie Combs seine Ex-Freundin in einem Hotelflur in Los Angeles körperlich angreift, wie er die Frau mit Schlägen und Tritten bearbeitet. Bekleidet ist er dabei nur mit einem weißen Handtuch. 

Ein Schiedsgericht in St. Petersburg hat Vermögen mehrerer Banken, darunter der Deutschen Bank, in Russland eingefroren. Die Maßnahme erfolge auf Antrag von RusChimAllianz, einer Tochtergesellschaft von Gazprom zum Betrieb eines LNG-Terminals an der Ostsee, die gegen die Deutsche Bank Ansprüche von 238,61 Millionen Euro erhebt. Das meldete die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass am Samstag.

Das Vermögen sei in Form von Wertpapieren, die der Deutschen Bank und anderen Gesellschaften mit deren Beteiligung gehören, sowie in Form von Immobilien und Geld auf Konten blockiert worden. Es handelt sich demnach nur um einen Teil des Vermögens der Bank in Russland.

In Polen hat eine 13-jährige Schülerin während eines Schulausfluges ein Kind zur Welt gebracht. Die junge Mutter und das Neugeborene seien in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Oswiecim am Freitag der Nachrichtenagentur PAP.

Das Baby musste wegen gesundheitlicher Komplikationen ins Universitätskrankenhaus nach Krakau gebracht werden.

Bereits 2020, ein Jahr nach dem Tod des ehemaligen F1-Piloten Niki Lauda, brachte dessen Witwe Birgit eine Klage gegen die Privatstiftung Lauda sowie die Verlassenschaft ein. Zumindest den Pflichtteil forderte die 45-Jährige für sich ein.

Birgit Lauda kämpfte vor Gericht gegen Stiftung

Am 20. Mai jährt sich der Todestag von Niki Lauda zum fünften Mal. Der dreifache Formel-1-Weltmeister starb 2019 im Alter von 70 Jahren, in der Meinung, seine Hinterlassenschaft zugunsten seiner zwei Familien (Birgit Lauda ist die Mutter seiner Zwillinge Max und Mia) gut geregelt zu haben.

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