"Danke lieber Herrgott, ..."
„... dass ich die Brutalität des Krieges nicht erleben habe müssen. Und bitte, lieber Herrgott, sorg' dafür, dass das auch unsere Kinder und Enkelkinder nicht müssen.“ Zum 5. Mal spricht Herbert Kickl als FPÖ-Chef beim Neujahrstreffen. Diesmal fand es in seinem Heimatbundesland Kärnten statt - und rund 5.000 Menschen wollten in der Messe Klagenfurt dabei sein, um Kickl reden zu hören.
Darüber, dass er die "Verliererampel in die Luft sprengen" will, dass er nichts vom "Europa-Patriotismus" von Bundespräsidenten Alexander van der Bellen hält und Neuwahlen als einzig Möglichkeit für Österreich erachtet. Irgendwann, das verspricht der FPÖ-Chef mehrfach, werde er "Volkskanzler" werden, die FPÖ in der Regierung sein. Wie unwahrscheinlich das Szenario ist, das kommentiert Chefredakteur Martin Gebhart.
Apropos Kommentar: In der Sonntag-Ausgabe des KURIER schreibt heute EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, warum das Mercosur-Abkommen doch noch zustande gekommen und von höchster Relevanz ist.
KURIER-Außenpolitik-Expertinnen Ingrid Steiner und Evelyn Peternel analysieren anlässlich des ersten Jahrestages der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump, wie er die Welt sieht und wie sich die Welt verändert hat.
Wie der neue Rapid-Trainer die Mannschaft sieht und welche Vorbilder er hat, das hat Johannes Hoff Thorup Kollegen Alexander Huber erzählt. Ob ORF-Generaldirektor Roland Weißmann erneut kandidieren wird, das hat er KURIER-Herausgeberin Martina Salomon verraten. Welchen Herausforderungen sich Sylvia Mayer stellen wird, darüber hat die Chefin der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst mit Martin Gebhart gesprochen. Viel Lesestoff also und Interviews in Ton und Bild. Dabei gibt es in diesen Stunden leider auch Dramatisches zu berichten. Alles über die tragischen Hintergründe zu den Lawinenunglücken im Gasteinertal lesen Sie in der Sonntag-Ausgabe und auf kurier.at.
Einen guten Sonntag wünscht Ihnen,
Johanna Hager
Kommentare