"Sie waren unfreundlich"
US-Präsident Donald Trump ist "not amused". Gilt sein Argwohn kurz nach Beginn der Angriffe auf den Iran Großbritannien, so steht nun Spanien in des Präsidenten Fokus und Kritik. Das NATO-Land Spanien habe sich "schrecklich verhalten" - Deutschland hingegen "großartig", lässt er Kanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch im Weißen Haus wissen. In vier Wochen will Trump den Krieg beendet haben.
Seit Kriegsbeginn in den Morgenstunden des Samstag re-agieren nicht nur Länder und deren Lenker, sondern auch die Märkte. Die Preise für Energie steigen - unmittelbar spürbar auch in Österreich. Die Angst vor einer erneuerten Teuerung steigt.
Eben diese Angst zu nehmen, das versucht die Dreierkoalition im ORF-Interview anlässlich ihres ersten, gemeinsamen Jahres. Man habe ein "Katastrophenbudget" übernommen und sei gewillt, nun Reformen anzugehen. Daran glaubt einer nicht: FPÖ-Chef Herbert Kickl. Der gibt keine Stunde nach den Parteichefs von ÖVP, SPÖ und Neos - Christian Stocker, Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger - eines seiner raren TV-Interviews in der ZiB2 und lässt aufhorchen. Er ist für eine Wehrdienstverlängerung, das bereits mehrfach vorgestellte Modell 8 + 2 und eine Volksbefragung. Damit hat Stocker sein ehemaliges Verhandlungsgegenüber auf seiner Seite - doch die Koalitionspartner sind dagegen.
Heute werden 170 Österreicher ihren Rückführflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat antreten können - so der Plan. Zuvor tagt der Nationale Sicherheitsrat.
Eine Wochenmitte, die Ihre Pläne wahrwerden lässt, wünscht Ihnen,
Johanna Hager
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