Johanna G. ist tot, Verdächtiger ist Cobra-Beamter

Ein stilisierter Geist steigt aus einer Tasse mit der Aufschrift „Frühdienst Newsletter“.
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Die seit Samstag vermisste Steirerin Johanna G. (34) ist tot. Tausendfach geteilte Suchmeldungen in sozialen Medien hatten Hoffnung geweckt, doch die Landespolizeidirektion bestätigte am Dienstag den Fund der Leiche; die Frau sei mutmaßlich zu Tode gewürgt worden. Unter Verdacht steht ein 30-jähriger Cobra-Beamter, der am Montag festgenommen wurde, weil er laut Chatverläufen der letzte Kontakt war. 

Am Dienstagnachmittag führte er die Ermittler zum Leichenfundort auf einem Anwesen seiner Familie; einen Mord bestreitet er und spricht von einem „Unfall“. Bei Durchsuchungen fanden Kriminalisten zudem zwei Pistolen, darunter eine 2018 als gestohlen gemeldete Glock-Dienstwaffe sowie eine mutmaßlich entwendete Farbmarkierungswaffe. Ermittlungen und Spurensicherung laufen.

Die Spitzen von ÖVP, SPÖ und Neos verhandelten bis spät in die Nacht über ein Maßnahmenpaket, das heute nach Ministerrat präsentiert werden soll. Fix ist ein neuer „Österreich-Tarif“ beim Verbund: Ab März sinkt der Haushaltsstrompreis von 15,6 auf zehn Cent netto/kWh; für die Industrie wird ein Modell diskutiert, das laut KURIER in Richtung fünf Cent zielt. Dazu kommt eine Industriestrategie bis 2035 mit neun Schlüsseltechnologien. In der Gastronomie erwägt die SPÖ ein günstiges Pflicht-Gericht, die ÖVP drängt auf Scharia-Verbot und eine „Österreich-Charta“ für Asylberechtigte. FPÖ und Grüne kritisieren „Symbolpolitik“ und fehlende Anti-Teuerungsmaßnahmen.

Während die Zahl der getöteten Demonstranten im Iran massiv zunimmt, zieht Trump wirtschaftlich die Daumenschrauben an: Der US-Präsident verschärft den Druck mit der Drohung, alle Länder, die mit Teheran handeln, mit 25-Prozent-Zöllen zu belegen – eine Form von Sekundärsanktionen, die vor allem China trifft. Peking nimmt über 80 Prozent des iranischen Rohöls ab, 2025 rund 1,38 Mio. Barrel pro Tag. Trotz westlicher Sanktionen fließt das Öl oft mit Abschlägen weiter. In Washington wird über härtere Optionen bis hin zu einem Militärschlag spekuliert – vorerst setzt Trump auf Druck und Diplomatie.

Einen schönen Mittwoch wünscht Ihnen
Armin Arbeiter

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