Lokales

Beim 41. Vienna City Marathon werden in diesem Jahr wieder über 41.000 Teilnehmerinnen erwartet. Los geht es am Samstag, den 20. April mit mehreren kleineren Bewerben. Das Großereignis ist jedoch der Marathon am Sonntag, den 21. April.

Das Sportevent wird auch wieder Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben, es kommt zu großräumigen Sperren und Umleitungen

Aufgrund der zahlreichen Sperren empfiehlt sich die Anreise mit den U-Bahn-Linien. Aber auch die Wiener Linien sind naturgemäß vom Vienna City Marathon betroffen.

Umleitungen auf den Ring-Linien 

Die Bim-Linien 1, 2, 71 und D werden von Samstag ab Betriebsbeginn bis Sonntag, 20:00 Uhr umgeleitet. Die U2Z verkehrt in dieser Zeit gar nicht. Weitere 24 Autobus- und Straßenbahnlinien werden am Sonntag kurzgeführt oder umgeleitet, Details gibt es online.

Erneut hat am Freitag ein maskierter Mann mit einer Schusswaffe eine Trafik in Wien-Favoriten überfallen. Laut Aussendung der Landespolizeidirektion Wien kam es am Freitag gegen 19.00 Uhr zu der zweiten Tat innerhalb von zwei Tagen.

Zuvor war am Donnerstag gegen 18.15 Uhr eine Trafik in der Gellertgasse überfallen worden.

Täter konnte mit Bargeld flüchten

Der Unbekannte bedrohte jeweils eine Angestellte des Geschäfts und entkam dann mit Bargeld. Eine sofortige Fahndung blieb in beiden Fällen erfolglos, niemand wurde verletzt. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei hat in Graz eine 14-Jährige festgenommen, die bei zahlreichen Ladendiebstählen Waren im Wert von mehr als 10.000 Euro gestohlen haben soll.

Die Jugendliche gab zu, seit dem Volksschulalter immer wieder gestohlen zu haben, weil sie kein Taschengeld bekommen habe. Sie wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert, außerdem wurde eine Meldung an das Amt für Jugend und Familie erstattet, teilte die Polizei in einer Aussendung mit.

Mädchen zückte Taschenmesser und flüchtete

Bereits am Dienstagabend war das Mädchen von Mitarbeitern eines Drogeriemarktes auf frischer Tat bei einem Diebstahl erwischt worden. Bei der Befragung durch die Angestellten zückte die 14-Jährige plötzlich ein Taschenmesser, bedrohte die Mitarbeiter und flüchtete. Eine Fahndung verlief vorerst negativ. 

Später an diesem Abend wurde die Fassade des Geschäfts mit Farbe besprüht. Bei den folgenden Ermittlungen wurde schließlich die Jugendliche als Täterin ausgeforscht.

In Wien wurde am Freitag ein Kameramann des Fernsehsenders Puls4 mit einem Sackerl Fäkalien beworfen. Der Mann war mit einem Firmenwagen, auf dem ein Logo des Senders zu sehen ist, unterwegs.

 „Er hat unser Dienstauto mit Senderlogos eingeparkt. Während er das Auto entladen hat, wurde er mit einem Sackerl voll mit Fäkalien beworfen und zum Glück!! verfehlt“, berichtet die Journalistin Magdalena Punz von dem Sender auf der Plattform X (vormals Twitter). Danach sei noch etwas mit "Presse" gerufen worden. Wer hinter dem Angriff steckte, ist unklar.

Politik

Das US-Repräsentantenhaus hat nach monatelanger Blockade ein milliardenschweres Hilfspaket für die von Russland angegriffene Ukraine gebilligt. Die Parlamentskammer verabschiedete am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen entsprechenden Gesetzentwurf, der rund 61 Milliarden US-Dollar (57 Milliarden Euro) für Kiew enthält.

Der Entwurf wurde in der Kammer mit einer überparteilichen Mehrheit von 311 zu 112 Stimmen angenommen. Im Plenum gab es nach der Abstimmung Applaus. Etliche Abgeordnete wedelten mit Ukraine-Flaggen und riefen "Ukraine, Ukraine". Sie wurden zur Ordnung gerufen. Zahlreiche Republikaner votierten gegen die Hilfen, konnten aber die Annahme mithilfe der Demokraten von US-Präsident Joe Biden nicht verhindern. Die Republikaner haben in der Kammer eine hauchdünne Mehrheit. 

Den republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, könnte die Abstimmung den Job kosten. Mehrere radikale Abgeordnete, die Ex-Präsident Donald Trump treu ergeben sind, stemmten sich gegen die Ukraine-Hilfe.

Auch Hilfspakete für Israel und Taiwan beschlossen

Das Paket sieht etwa 23 Milliarden US-Dollar für die Aufstockung des US-Militärbestands vor. Das Geld geht somit indirekt an die Ukraine, da die USA das von Russland angegriffene Land in der Regel mit Ausrüstung aus ihren Beständen ausstatten. Der Rest ist für weitere militärische Unterstützung und Finanzhilfe vorgesehen. Letztere ist als Darlehen angelegt. Zudem heißt es in dem Text, US-Präsident Biden solle der Ukraine "so bald wie machbar" weittragende Raketensysteme vom Typ ATACMS zur Verfügung stellen. Kiew hofft seit langem auf das Waffensystem, dessen Raketen vom Boden aus auf Ziele am Boden abgefeuert werden.

Das Repräsentantenhaus votierte am Samstag nicht nur für die Unterstützung für Kiew, sondern auch für die Unterstützung Israels durch Hilfen im Umfang von 26 Milliarden US-Dollar. Einerseits sollen damit zum Beispiel Israels Raketenabwehr und die laufenden Militäroperationen der USA in der Region finanziert werden. Andererseits sind rund neun Milliarden US-Dollar für humanitäre Unterstützung gedacht, darunter für die Menschen im Gazastreifen. 

Angenommen wurden auch rund acht Milliarden US-Dollar an Unterstützung für Taiwan und den Indopazifik-Raum und ein Text, der einen Verkauf der chinesischen Kurzvideo-App Tiktok vorsieht sowie Sanktionen gegen den Iran und die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte.

Es war ein Setting, das man von der SPÖ kaum mehr gewohnt ist: Ohne Angst vor Querschüssen aus den eigenen Reihen, kontroversiellen Anträgen und Personaldebatten konnte Wiens SPÖ-Parteichef Michael Ludwig am Samstag entspannt in den Landesparteitag der Wiener Genossen gehen. 

Während auf Bundesebene auch nach dem Wechsel von Pamela Rendi-Wagner auf Andreas Babler die Obmann-Debatten nicht abgeebbt sind, sitzt der 63-Jährige sechs Jahre nach seiner Kür fest im Sattel – und das unterstrich auch das Wahlergebnis mit mehr als 92 Prozent.

Allerdings wurde der Wind auch für den Wiener Bürgermeister, der kraft seines Amtes großen Einfluss in der Bundespartei hat, zuletzt zusehends rauer. 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Samstag den Hamas-Auslandschef Ismail Haniyeh in Istanbul getroffen. Die beiden sprachen unter anderem über humanitäre Hilfe für Gaza sowie über eine Waffenruhe, wie der staatliche Rundfunk TRT nach Abschluss des Gesprächs berichtete. Das etwa zweistündige Treffen habe in Erdoğans Büro im Dolmabahce-Palast stattgefunden. Auch Außenminister Hakan Fidan sowie Geheimdienst-Chef Ibrahim Kalin seien dabei gewesen.

Die Türkei habe sich während des Treffens für diplomatische Bemühungen mit dem Ziel einer sofortigen Waffenruhe eingesetzt, ergänzte Erdoğans Büro in einer Mitteilung auf X (früher Twitter). Außerdem habe der Präsident die Palästinenser zur Einheit aufgerufen. In der Mitteilung nicht erwähnt wurden die israelischen Geiseln in Gaza.

Die Wiener Festwochen proklamieren am 17. Mai die "Freie Republik". Ein 100-köpfiger „Rat der Republik“ erklärt sich im Rahmen der aktivistischen Zeremonie zum „Souverän“. Darunter sind zwei Teilnehmer, gegen die Antisemitismusvorwürfe bestehen: die französische Schriftstellerin Annie Ernaux und den griechischen Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis. 

Ein Monat vor Beginn des Kulturfestivals stellt sich noch immer die Frage: Sollen die beiden ausgeladen werden?

Schlagzeilen

Das US-Repräsentantenhaus hat erneut für ein Gesetz gestimmt, das die beliebte chinesische Kurzvideo-App Tiktok unter amerikanische Kontrolle bringen soll. Die Parlamentskammer in Washington nahm den Entwurf am Samstag mit einer großen überparteilichen Mehrheit an. Das Gesetz könnte zur Verbannung von Tiktok aus amerikanischen App-Stores führen, wenn der Dienst weiter im Besitz des chinesischen Konzerns Bytedance bleibt.

Der Entwurf sieht eine Frist von neun Monaten für einen Verkauf vor. US-Präsident Joe Biden kann diese um drei weitere Monate erweitern.

Tiktok ist die einzige international erfolgreiche Online-Plattform, die nicht aus den USA stammt. ByteDance wird in den USA parteiübergreifend als chinesisches Unternehmen gesehen, das sich entsprechend dem Willen der Kommunistischen Partei Chinas beugen müsse. Das US-Repräsentantenhaus hat im März bereits einen ähnlichen Entwurf gebilligt, der eine etwas kürzere Frist für den Verkauf vorsieht. Dieser steckt aktuell im Senat fest.

Eine 59-Jährige Frau aus Kanada hat bewiesen, dass Fitness keine Altersgrenze kennt. Ende März stellte sie einen neuen Weltrekord auf, wie Guinness World Records bekannt gab. Es handelt sich dabei um die Plank-Position, eine beliebte Ganzkörperübung, die normalerweise 60 bis 90 Sekunden lang gehalten wird.

Beim Planken (englisch für "Brett") stützt man sich auf die Unterarme, ansonsten haben nur die Zehen Kontakt mit dem Boden. Beine, Rücken und Hals werden in einer möglichst geraden Linie gehalten - eben wie ein Brett. Die Übung ist anstrengend, aktiviert aber so gut wie alle Muskelgruppen.

Training mit der Familie

Donna-Jean Wilde, eine ehemalige Lehrerin und zwölffache Großmutter, war laut eigenen Angaben immer schon sportlich und trainierte die Volleyball-Mannschaft an ihrer Schule. Vor zwölf Jahren habe sie mit dem Planken begonnen. Immer wieder hätten sie ihre Kinder herausgefordert, wer die Position länger halten kann, erzählte sie USA Today. Ihre Familie war es schließlich auch, die Wilde ermutigte, am Weltrekordversuch teilzunehmen.

Ein Jahr lang trainierte sie mehrere Stunden pro Tag. Nicht einmal ein gebrochenes Handgelenk konnte sie stoppen. "Ich habe das etwa sechs oder acht Wochen lang gemacht, während ich meinen Gips trug“, erzählt sie. Sogar Alltagstätigkeiten führte sie beim Planken durch. "Ich fand heraus, dass ich meine Schulstunden währenddessen durchgehen, Passagen markieren und eMails lesen konnte. Ich hatte das Gefühl, trotz Gips trainieren zu können und mir gefiel das Gefühl dabei.“

Das Work-out kombinierte Wilde mit Laufeinheiten und Krafttraining. Auch mental habe sie sich vorbereitet, indem sie Motivationsbücher von Top-Athleten las. 

"Die letzte Stunde war die schwierigste"

Der Weltrekordversuch fand am 24. März 2024 in ihrer ehemaligen Schule statt. Immer wieder seien neue Leute gekommen, um sie anzufeuern, sagt Wilde. Die Plank-Position hielt sie schließlich 4 Stunden, 30 Minuten und 11 Sekunden durch - so lange wie keine Frau vor ihr. Vor allem der Schluss sei hart gewesen: "Die letzte Stunde war wahrscheinlich die schwierigste Stunde. Es wurde langsam anstrengend. Ich war sehr aufgeregt und vielleicht auch ein bisschen emotional."

Den Weltrekord im Unterarmstütz der Männer hält der Tscheche Josef Šálek: Er plankte im Mai 2023 ganze 9 Stunden, 38 Minuten und 47 Sekunden.

Mike und Zara Tindall gelten als beliebte Mitglieder der britischen Königsfamilie. Sie seien aufgrund ihrer einzigartigen Position gar "unverzichtbar", schreibt der britische Mirror. Die Nichte von König Charles III. und ihr Mann stehen seit der Krebserkrankung des Monarchen verstärkt im Rampenlicht. 

Tindall gilt als Spaßvogel um macht seinem Ruf immer wieder alle Ehre. Im Vorfeld seiner Hochzeit mit Zara habe er dem britischen Hello!-Magazin zufolge ausgeplaudert, dass Schwiegermutter Prinzessin Anne den Wunsch geäußert habe, er möge vor dem Jawort eine Nasenkorrektur vornehmen lassen.

Ashton Kutcher ist sowohl auf der Leinwand als auch im echten Leben für seine lebenslustige Persönlichkeit und seinen albernen Sinn für Humor bekannt. Derweil hat den aus Cedar Rapids, Iowa, stammenden Schauspieler schon so mancher Schicksalsschlag ereilt.

Es beginnt schon einmal damit, dass ein Vergehen, dass sich der "Two And a Half Men"-Star als Jugendlicher geleistet hat, ihn um ein Haar auf die schiefe Bahn gebracht hätte.

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