Lokales

Die auf den Fahndungsbilder gezeigte Frau soll nach dem Diebstahl einer Geldbörse in der Favoritenstraße mit einer gestohlenen Bankomatkarte drei Mal widerrechtliche Behebungen in Bankfilialen in der Troststraße durchgeführt zu haben.

Gegen die derzeit unbekannte Täterin ermittelt das Landeskriminalamt Wien wegen des Verdachts der Urkundenunterdrückung und Diebstahls. Der Vorfall ereignete sich am 28. Februar 2024 zwischen 16.30 und 18 Uhr. 

Mit einem sehr ungewöhnlichen und vor allem dreisten Trick wollte sich ein Mann in der Nacht auf Dienstag Zutritt zu einem Auto verschaffen. 

Der 35-jährige Serbe hielt einfach ein Auto in der Kefergasse in Wien-Penzing an und sagte, er sei Polizist. Dann zog er eine SoftAir-Pistole und soll die zwei Männer, die im Auto saußen, genötigt haben, eine Durchsuchung des Autos zuzulassen.

Ein unglücklicher Unfall ereignete sich am vergangenen Sonntag im Hafen von Oggau. Ein Mann stürzte gegen 19 Uhr von seinem Boot in den See und blieb an einer Leine seines Bootes hängen. Aus eigener Kraft konnte sich der ältere Herr nicht mehr aus dem Wasser befreien.

Glücklicherweise bemerkte die diensthabende Mannschaft der Wasserrettung Burgenland den Vorfall und griff sofort ein.

 

Ein 41-Jähriger ist Dienstagnachmittag bei einem Unfall in einem Versorgungstunnel des im Bau befindlichen Brennerbasistunnels (BBT) im Tiroler Steinach am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) getötet worden. Der Mann hatte mit einem Gabelstapler ein Metallrohr transportiert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dabei kollidierte er aus unklarer Ursache mit einem an der südlichen Tunnelwand abgestellten Lkw. Der Arbeiter wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und tödlich verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine gerichtliche Obduktion sowie Sicherstellung des Staplers an. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck, die zuständige Sicherheitsbehörde und das Arbeitsinspektorat erstattet, hieß es seitens der Polizei.

Ab Oktober wird es wieder turbulenter am derzeit sehr ruhigen Linzer Flughafen. Soeben wurde bekannt, dass Ryanair, Europas größte Fluglinie, ab Herbst vier wöchentliche Flüge (je zwei hin und retour) nach London-Stansted durchführen wird. Freitag und Sonntag sind die Fixtage.

2018 verabschiedete sich die Fluglinie von Oberösterreich, jetzt gibt es also ein Comeback. Nach Salzburg, Klagenfurt und der Basis Wien ist Linz somit der vierte Österreich-Standort der Low-Budget-Fluglinie.

"Wir rechnen mit rund 14.000 Passagieren im ersten Jahr", sagt Andreas Gruber von Ryanair. Zum Start gibt es Flugtickets ab 29,99 Euro, das ist noch günstiger als der durchschnittliche Ticketpreis von 49 Euro.

Sollte die Route angenommen werden, "wollen wir schon mit Sommer 2025 weitere Destinationen von Linz aus anfliegen", prognostiziert Gruber.

Politik

Nach dem Antrag auf Haftbefehle gegen Israels Premier Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Yoav Gallant erwägen die USA mögliche Sanktionen gegen den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH bzw. englisch: ICC), Karim Khan. 

Die US-Regierung sei bereit, mit dem Kongress zusammenzuarbeiten, um möglicherweise Sanktionen gegen Beamte des Internationalen Strafgerichtshofs zu verhängen, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag.

Nach Norwegen und Irland hat auch Spanien am Mittwoch die Anerkennung von Palästina als Staat angekündigt. Der Ministerrat werde die Anerkennung am 28. Mai billigen, teilte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch in Madrid mit. 

Auch in Norwegen werde die Anerkennung am 28. Mai erfolgen, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Störe. Irlands Premier Simon Harris sagte, der Schritt erfolge gemeinsam mit Norwegen und Spanien.

Harris geht davon aus, dass noch andere europäische Länder in den kommenden Wochen dem Schritt Irlands, Spaniens und Norwegens folgen werden. Die Regierung des EU-Landes Irland hatte bereits erklärt, dass sie "sicherlich" bis Ende Mai einen Palästinenserstaat anerkennen werde. Auch Slowenien und Malta haben eine bevorstehende Anerkennung Palästinas als Staat angedeutet. 

Schweden hat diesen Schritt bereits vor zehn Jahren gesetzt. Die anderen neun EU-Staaten, die Palästina bereits als Staat anerkennen, haben dies bereits getan, als sie noch nicht EU-Mitglieder waren, darunter etwa Ungarn, Polen, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, die Slowakei u.a.

Österreich pocht auf politischen Prozess

Österreichs Regierung hingegen zieht nicht mit. „Österreich ist ein langjähriger Befürworter einer verhandelten Zweistaatenlösung auf Basis des Völkerrechts. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass das die einzige Möglichkeit ist, die Israelis und Palästinenser ein friedliches Leben Seite an Seite erlaubt", sagt Außenminister Alexander Schallenberg zum KURIER. "Das verlangt selbstverständlich auch die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen und lebensfähigen palästinensischen Staates."

Für eine Zweistaatenlösung bedürfe es Verhandlungen, fährt der Außenminister fort. Und die Anerkennung Palästinas müsse deswegen "im Rahmen eines politischen Prozesses erfolgen. Mit einer symbolischen Anerkennung zum jetzigen Zeitpunkt ist den Palästinensern nicht geholfen. Vielmehr braucht es eine nachhaltige Lösung, damit beide Seiten in Frieden und Sicherheit leben können.“

Das deutsche Innenministerium rechnet eine Desinformationskampagne mit gefälschten Zitaten deutscher Prominenter dem 2022 aufgedeckten russischen "Doppelgänger"-Netzwerk zu. Zur neuen Taktik der Kampagne gehörten auch die gefälschten Zitate, die "prominenten Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche in den Mund gelegt" würden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit.

Zuletzt verbreiteten sich in sozialen Medien vereinzelt gefälschte Zitate, bei denen etwa dem Schauspieler Til Schweiger oder "Rammstein"-Sänger Till Lindemann erfundene Aussagen zur Ukraine in den Mund gelegt wurden. Diese sogenannten Sharepics wurden auch als Facebook-Werbeanzeigen ausgespielt.

Weitere Meldungen

In Männedorf hat am Dienstagabend ein Mann eine Joggerin in einem Park getötet. Trotz Reanimation sei diese gestorben. Beim Täter handelt es sich um einen 19-jährigen Schweizer.

Passanten hatten gemeldet, dass im Alma Park direkt am Zürichsee ein nackter Mann herumschreie und Menschen tätlich angreife. Ob sich der mutmaßliche Täter und die Joggerin kannten, ist noch unklar. Laut Polizei verletzte der Verdächtige noch eine weitere Person leicht.

Die Region um die süditalienische Stadt Neapel, die am Dienstag von den heftigsten Erdbeben seit 40 Jahren erschüttert worden war, kommt nicht zur Ruhe.

Im Gebiet des Vulkankessels Campi Flegrei (Phlegräischen Felder) ereignete sich Mittwochfrüh ein Beben der Stärke 3,4. Die Erschütterung war in vielen Stadtteilen und in mehreren anderen Städten der Region deutlich zu spüren und löste erneut Angst in der Bevölkerung aus, berichtete das italienische Vulkanologie-Institut INGV.

Mit mehr als 20 Gramm Cannabis in ihrem BH ist eine 34-Jährige am Nürnberger Flughafen von Zöllnern erwischt worden. Wie das Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte, war die Frau von Mallorca eingereist und hatte zunächst behauptet, nichts Anmeldepflichtiges dabei zu haben.

Als die Zollbeamten in ihrem Gepäck dann einen Zerkleinerer für Marihuana fanden, wurde sie den Angaben nach nervös.

Sie gab zu, in ihrem BH Drogen zu haben und händigte den Beamtinnen daraufhin insgesamt 22,5 Gramm Marihuana in zwei eingeschweißten Kugeln aus. Gegen sie wird nun ermittelt.

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