Lokales

Auf einem Naturbadeplatz trafen Sonntagnachmittag im Bezirk Urfahr-Umgebung zwei umgestürzte Bäume eine im Fluss badende Frau.  Sie wurde von Ästen am Kopf verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.

Die 44-Jährige aus Altenberg hielt sich am Sonntag gegen 16 Uhr gemeinsam mit ihrer 7-jährigen Tochter und mehreren anderen Badegästen im Gemeindegebiet von Gramastetten im dortigen Rodlbad auf,  um zu baden. Die Frau saß zu diesem Zeitpunkt mit der Tochter auf einem Felsen im Wasser.

Plötzlich stürzten vom dortigen nördlichen Waldgebiet vermutlich  zwei circa 15 Meter hohe Eschen um.  Die 44-Jährige wurde vom Geäst am Kopf erwischt. Ihre Tochter sowie weitere Badende, die sich in unmittelbarer Nähe aufhielten, konnten sich im letzten Moment in Sicherheit bringen. Sie blieben laut Polizeidirektion Oberösterreich unverletzt.

Ein 74-Jähriger ist am Sonntag nach einem Sturz mit seinem Motorrad in Linz ums Leben gekommen. Der Mann aus dem Bezirk Wels-Land war am Vormittag auf der Prager Straße (B125) mit seinem Gefährt gestürzt und auf die Gegenfahrbahn gerutscht. Dort prallte er gegen die linke Front eines entgegenkommenden Linienbusses. Er war ansprechbar, der Notarzt und das Rote Kreuz versorgten den Motorradfahrer und brachten ihn in den Med Campus 3, teilte die Polizei in Oberösterreich mit.

Dort erlag der Mann aber dann seinen schweren Verletzungen, wie am Nachmittag bekannt gegeben wurde. Warum der 74-Jährige die Herrschaft über sein Krad verlor, ist derzeit noch Gegenstand von Erhebungen.

Beim Buslenker wurde keine Beeinträchtigung festgestellt. Der Fahrtenschreiber des Linienbusses wird ausgewertet, wie es hieß.

Der Zusammenbruch mehrerer Mitglieder eines französischen Jugendchors in der Wiener Innenstadt hat Sonntagmittag zu einem Großeinsatz der Berufsrettung Wien geführt. 

Weil man nicht genau wusste, warum die Jugendlichen zusammengebrochen waren, waren die Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen an Ort und Stelle, so ein Sprecher der Rettung. Der Zusammenbruch dürfte allerdings aufgrund von Hitze und Wassermangel verursacht gewesen sein. Drei Mädchen mussten ins Spital.

In den Hügeln des Hausruckviertels braut sich etwas zusammen. Man erwartet den Ansturm der Pressefotografen und Hobbyfilmer, der Tierbewunderer und Affenliebhaber. Krenglbach, ein kleiner Ort mit schlichten Einfamilienhäusern, zwei Schlössern und einem Zoo, hat seit Kurzem ein Gorillababy. Und das gab es in Österreich noch nie.

Bereits an diesem Donnerstagmorgen stehen Menschen vor dem Eingang des oberösterreichischen Zoos Schlange. Dabei ist das Kind samt Mutter noch im verschlossenen Innengehege. Aber der erste öffentliche Auftritt naht. Und wenn es so weit ist, wolle man wiederkommen.

Als das Bangen begann

Hasibe Can kennt das Jungtier bereits. Sogar besser, als sie es zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte. Die Tierpflegerin mit dem Pferdeschwanz und der Zahnlücke musste einspringen, als Mutter Kibibi aus Erschöpfung aufgab und ihr schreiendes Baby im Stich ließ.

Die Geburt war kräftezehrend, der kleine Affenbub mit 2,8 Kilogramm deutlich schwerer als die üblichen 2 Kilogramm. „Sie hat so viel gewogen wie meine Tochter bei der Geburt“, sagt die Tierpflegerin nicht ohne Rührung im Gesicht.

Politik

Wirklich überraschend kam der Rückzug Joe Bidens nicht – am Sonntag nahm sich der amtierende US-Präsident aus dem Rennen für das Weiße Haus. Die Reaktionen von Politikern weltweit waren großteils voller Respekt und Dankbarkeit, einige wenige Politiker – und auch Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Elon Musk - schickten Biden hämische Grüße hinterher.

Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb auf X, sein „Freund @POTUS Joe Biden hat viel erreicht: für sein Land, für Europa, die Welt. Dank ihm ist die transatlantische Zusammenarbeit eng, die NATO stark, die USA ein guter und verlässlicher Partner für uns.“ Sein Entschluss, nicht noch einmal zu kandidieren, verdiene Anerkennung. Ähnlich Oppositionschef Friedrich Merz: „Seine heutige Entscheidung verdient größten Respekt“.

"Die Welt wurde dank Biden sicherer"

Polens neuer Premier Donald Tusk schrieb ebenso auf X, Biden habe schwierige Entscheidungen getroffen, "dank derer Polen, Amerika und die Welt sicherer und die Demokratie stärker geworden sind. Ich weiß, dass Sie von denselben Beweggründen angetrieben wurden, als Sie Ihre endgültige Entscheidung bekannt gaben. Wahrscheinlich die schwierigste." 

Israels Präsident Isaac Herzog dankte Biden für seine "Freundschaft und unerschütterliche Unterstützung für das israelische Volk" und bezeichnete ihn als "wahren Verbündeten des jüdischen Volkes". 

Der irische Außenminister Micheál Martin sagte, er habe die Nachricht "mit Trauer und Bewunderung" vernommen und nannte Biden einen "treuen Freund Irlands". Martin sagte, der Präsident habe "unschätzbare Unterstützung für Frieden und Wohlstand auf dieser Insel" geleistet und wünschte ihm alles Gute.

Tschechiens Regierungschef Petr Fiala schrieb: „Das ist zweifellos die Entscheidung eines Staatsmanns, der seinem Land jahrzehntelang gedient hat. Es ist ein verantwortungsvoller und persönlich sicher nicht leichter Schritt, der aber deshalb umso mehr Anerkennung verdient“, führte der liberalkonservative Politiker aus. Er drücke den USA die Daumen, dass aus der Wahl im November ein guter Präsident hervorgehe.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu reist am Montag zu einem offiziellen Besuch in die Vereinigten Staaten. Am Dienstagmittag (Ortszeit) ist nach Angaben seines Büros ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden geplant, der am Sonntag seinen Rücktritt als Präsidentschaftskandidat der Demokraten erklärt hat. Am Montag sind für Netanyahu bisher keine Termine vorgesehen.

Zusammentreffen kurz nach dem Massaker der Hamas

Biden und Netanyahu waren zuletzt im vergangenen Herbst in Tel Aviv persönlich zusammengekommen, kurz nach dem Massaker der islamistischen Hamas am 7. Oktober. Bei dem geplanten Gespräch mit Biden soll es nach Medienberichten vor allem um die Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und eine Freilassung der Geiseln im Gegenzug für die Freilassung palästinensischer Häftlinge gehen. Am Mittwoch will der israelische Gast vor beiden Kammern des US-Kongresses eine Rede zu Israels militärischem Vorgehen im Gazastreifen halten.

Ein knapp dreiminütiges Video mit politisch, musikalisch und grammatikalisch fragwürdigem Inhalt kursiert gerade auf Twitter und Tiktok: ein Schlagersong - augenscheinlich von einer KI kreiert - in dem SPÖ-Chef Andreas Babler beworben wird.

Aber sehen Sie selbst: 

Kickl mit Chihuahua als Bodyguard

Mit ungelenken Reimen zu Schlager-Beats bekommen erst einmal alle Parteichefs ihr Fett weg: ÖVP-Kanzler Karl Nehammer habe das Land gegen die Wand gefahren. Nach der Wahl wolle er "seinen Posten behalten, das wäre für ihn fein, aber vor Andi Babler schei*t er sich ein".

Vizekanzler Werner Kogler wolle kein Atomkraftwerk, wichtig seien ihm aber "Klimakleber und grüne Birkenstockträger".

Dominik Wlazny, der mit seiner Bierpartei zur Wahl antreten will, brauche für sein Mandat "nur ein paar Prozente, das fettet ihm auf seine staatliche Rente".

Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger sei "voll fürs Kapital" und eigentlich nur ein "weiblicher Karli" (siehe oben). Sie färbe "alles pink, um zu zeigen, wie ihr die ÖVP stinkt".

FPÖ-Chef Herbert Kickl habe einen Chihuahua als Bodyguard und fühle sich in seinem "kleinen Anzug stark", aber es sei "doch egal, was er sagt".

Weitere Meldungen

Tadej Pogacar hat die Tour de France und damit als erster Radprofi seit 26 Jahren das Double aus Tour und Giro d'Italia gewonnen. Der Slowene sicherte sich den Gesamtsieg am Sonntag in Nizza vor dem dänischen Titelverteidiger Jonas Vingegaard. Im Mai hatte Pogacar bereits die Italien-Rundfahrt gewonnen.

Das abschließende Einzelzeitfahren über 33,7 Kilometer von Monaco nach Nizza gewann Pogacar ebenfalls. Zweiter wurde Vingegaard vor dem Belgier Remco Evenepoel. Dasselbe Bild ergab sich im Gesamtklassement, wo Pogacar 6:17 Minuten vor Vingegaard und 9:18 vor Evenepoel lag.

Das israelische Militär hat Einberufungsbescheide an 1000 Mitglieder der ultraorthodoxen Gemeinschaft verschickt. Damit soll die Armee aufgestockt werden, was jedoch die Spannungen zwischen religiösen und säkularen Israelis weiter anheizen könnte. 

Wehrpflicht für Ultraorthodoxe

Der Oberste Gerichtshof des Landes hatte Ende Juni entschieden, dass auch ultraorthodoxe Juden wehrpflichtig sind und zur Armee müssen. Strenggläubige Juden waren in Israel bisher vom Militärdienst befreit.

Pop-Ikone Madonna zeigt sich stolz über die künstlerische Ader ihrer Kinder und holt diese während ihrer Auftritte gerne zu sich auf die Bühne. "Wenn ich auf Tournee gehe, macht mich nichts glücklicher als die Gewissheit, dass wir alle an der gleichen Show arbeiten und gemeinsam die Magie erschaffen", erklärte die 65-jährige Sängerin ("Material Girl") kürzlich dem Modemagazin W.

Bei ihrer jüngsten "Celebration"-Tour habe sie ihre vier jüngeren Kinder, die noch mit ihr zusammenlebten, in ihre Shows integrieren wollen, erklärte die Sängerin. "Alle tanzen und spielen Musikinstrumente, und das schon seit Jahren."

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