Lokales

Ein Bergführer aus Klagenfurt ist am Montag ums Leben gekommen, als er beim Canyoning bei einem Wasserfall in Tignale unweit des westlichen Ufers des Gardasees in eine Schlucht stürzte.

Der 38-Jährige war mit einer Gruppe aus neun Personen unterwegs, als er 45 Meter in die Tiefe stürzte, berichteten die Carabinieri der APA. Der Vorfall ereignete sich in einem Gebiet, das für Canyoning besonders beliebt ist.

Ein 78-jährige Pkw-Lenkerin ist am frühen Montagnachmittag bei einem Frontalzusammenstoß auf der B3 in Krems an der Donau ums Leben gekommen.

Laut Polizei war die Frau mit ihrem Wagen auf der B3 von Melk kommend in Richtung Krems unterwegs. Aus bisher unbekannter Ursache geriet sie kurz vor 13.30 Uhr schon im Kremser Gemeindegebiet auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen den Wagen eines 71-Jährigen aus dem Bezirk Melk.

Um kurz vor 9 Uhr wurde am heutigen Montag die Polizei in der Gemeinde Niederthalheim im Bezirk Vöcklabruck alarmiert: Ein Kleinkind stürzte vier Meter vom ersten Stock eines Einfamilienhauses ab und landete auf dem Asphalt.

Während des Unfalls war die Mutter mit ihrem Säugling im Haus und der 18 Monate alte Bub dürfte in einem unbeobachteten Moment über eine Couch geklettert und durch das offenstehende Fenster hinabgestürzt sein. 

Die Mutter hatte sich gerade um ihren Säugling gekümmert, als der Sturz passierte.

Ein erschütternder Vorfall beschäftigt derzeit die Polizei in Niederösterreich. Eine Frau gab an, von einem Unbekannten im Schlosspark in Wieselburg (Bezirk Scheibbs) vergewaltigt worden zu sein.

Laut Landespolizeidirektion NÖ soll sich die Tat am 29. Juni, kurz nach 1 Uhr Früh, ereignet haben. Zum Opfer selbst macht die Exekutive aus Datenschutzgründen keine Angaben.

Der mutmaßliche Täter soll etwa 20-25 Jahre alt und ca. 1,75 Meter groß sein.  Er trägt dunkle Haare und hat ein rundliches Gesicht. Sein Aussehen wird als südländisch beschrieben. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Wieselburg unter 059133-3157 erbeten.

Politik

Die Serie juristischer Erfolge in höchster Not reißt für Donald Trump nicht ab. Der am Wochenende einem Mordanschlag entgangene Präsidentschaftskandidat der Republikaner muss sich fortan nicht mehr über das in Florida gegen ihn anhängige Verfahren wegen illegaler Aufbewahrung brisanter Staatsgeheimnisse sorgen.

 

Die von ihm 2020 selbst ernannte Bundesrichterin Aileen Cannon hat den Prozess am Montagmorgen auf Antrag der Anwälte Trumps eingestellt. Begründung: Die Ernennung des Sonder-Ermittlers Jack Smith durch das Justizministerium sei illegal gewesen. Das Departement of Justice” widersprach umgehend.

Für Trump ist das in kurzen Abständen bereits der zweite fulminante Sieg, der viele Juristen an der Solidität des amerikanischen Rechtssystem zweifeln lässt. Erst vor wenigen Tagen hatte der Oberste Gerichtshof mit einer konservativen 6:3-Mehrheit Trump im Zusammenhang mit seinen Versuchen, den Wahlsieg Joe Bidens 2020 nachträglich kippen zu lassen, Immunität vor strafrechtlicher Verfolgung bescheinigt.

Es sieht aus wie ein Renaissance-Gemälde, wie der Höhepunkt einer mit viel Pathos inszenierten Theaterszene: Sekunden, nachdem auf ihn geschossen wurde, steht Ex-US-Präsident Donald Trump mit erhobener Faust in einem Pulk aus Agenten des Secret Service. Trump blickt in die Ferne, ruft seinen Anhängern zu: "Kämpft!" Dahinter, zur Gänze im Bild, weht die Flagge der Vereinigten Staaten.

Es ist schon jetzt das ikonische Bild des gescheiterten Attentatsversuchs auf Donald Trump am Samstagabend, ein Foto für die Ewigkeit, das sich wohl noch auf Jahrzehnte hinaus in Schul- und Geschichtsbüchern wiederfinden wird. Geschossen hatte es Evan Vucci, leitender Fotograf der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) in Washington und Pulitzer-Preisträger.

Trump-Fotograf erzählt: "In diesem Job geht es immer darum, vorauszudenken"

"Ich hörte die Schüsse, also rannte ich auf die Bühne zu, wo die Secret-Service-Agenten damit begonen hatten, Trump abzuschirmen", erzählt Vucci dem britischen Guardian. In solche Situationen sei es die Aufgabe des Secret Service, "Trump mit ihren Körpern völlig zu verdecken", damit kein Schütze ihn mehr ins Visier nehmen könne.

Nach dem versuchten Attentat auf Donald Trump ist der Online-Verkauf von T-Shirts mit Bildern des angeschossenen Ex-US-Präsidenten binnen kürzester Zeit zum Verkaufsschlager geworden. Auf den T-Shirts für Preise zwischen neun und 40 Dollar (8,26 bis 36,73 Euro) ist Trump mit Blut im Gesicht zu sehen, wie er kämpferisch seine Faust in die Höhe reckt. Aufgedruckt sind Slogans wie "Kugelsicher", "Legenden sterben nie" und "Schießen macht mich stärker".

Die 25-jährige Li Jinwei, die Produkte auf der chinesischen Plattform Taobao von Alibaba verkauft, ließ umgehend T-Shirts entwerfen, als sie von dem Attentat hörte. "Innerhalb von drei Stunden hatten wir mehr als 2.000 Bestellungen aus China und den USA", sagte die Geschäftsfrau zu Medien in Hongkong.

Die FPÖ hält sich zwei Monate vor der Nationalratswahl weiterhin komfortabel an der Spitze der Umfragen. Im APA-Wahltrend, der Umfragen aus den jeweils vergangenen fünf Wochen berücksichtigt, hält sie im Schnitt bei 27,2 Prozent, womit die Kurve nach kleinen Einbußen wieder leicht nach oben zeigt. Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es um die Plätze zwei und vier, wobei die ÖVP vor der SPÖ und die Neos vor den Grünen liegen. Den Einzug in den Nationalrat schaffen würde die Bierpartei.

Nicht erst seit Jahresbeginn, sondern bereits seit Ende 2022 konnte keine Partei den Freiheitlichen den ersten Platz in den Umfragen streitig machen. Die ÖVP konnte dafür zuletzt mit der EU-Wahl wieder etwas aufholen. Sie liegt im APA-Wahltrend bei 23,1 Prozent. Die SPÖ, mit der die Kanzlerpartei sich derzeit ein Rennen um Platz zwei liefert, hält mit knapp zwei Prozentpunkten weniger bei 21,2 Prozent. Dabei hatten die Sozialdemokraten seit Jahresanfang eigentlich die besseren Umfragewerte, seit Mitte des Vormonats - das EU-Parlament wurde am 9. Juni gewählt - müssen sie sich mit Platz drei zufrieden geben.

In Oberösterreich sind am Montag die ersten bebuchten Sachleistungskarten in der Grundversorgung ausgegeben worden. Rund 250 Asylwerbende in acht Quartieren im Raum Steyr nehmen an dem Pilotbetrieb teil, berichteten Innenminister Gerhard Karner und Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) in einer Presseaussendung am Montag.

In einer zweiten Phase sollen ab Herbst auch Asylwerbende in privaten Quartieren Karten erhalten. Auf Basis des Pilotbetriebs in Oberösterreich soll die Sachleistungskarte anschließend für den bundesweiten Vollbetrieb ausgeschrieben werden. So funktioniert die Karte: Die Leistung aus der Basisversorgung wird auf die guthabenbasierte Debitkarte gebucht. Die Asylwerbenden erhalten ein tägliches Verpflegungsgeld von sieben Euro, Minderjährige erhalten fünf Euro. Die Leistungen für Minderjährigen werden auf die Karte der Erwachsenen gebucht. Die Buchung erfolgt zweimal monatlich.

Pilotbetrieb

Die Karte sei ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die illegale Migration, so Karner. Mit dem Pilotbetrieb "setzen wir ein klares Signal, dass wir konsequent gegen den Missbrauch von Leistungen vorgehen und machen dabei auch den Prozess der Auszahlung effizienter", erklärte Hattmannsdorfer.

Weitere Meldungen

Ein amerikanischer Tourist, der wegen Mordes an einem Carabiniere in Rom zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt worden war, ist am Montag von den Richtern in den Hausarrest versetzt worden. Er soll bei der Großmutter im Urlaubsort Fregene nahe Rom untergebracht werden.

Der Richterbeschluss, der von der Witwe des Opfers kritisiert wurde, wurde getroffen, nachdem am 3. Juli ein Berufungsgericht in Rom die Strafe für den Amerikaner von 22 Jahren auf elf Jahre und vier Monate herabgesetzt hatte.

Dominic Thiem verlor das Auftaktspiel beim ATP-250-Sandplatzturnier in Gstaad nach langem Kampf. Auf seiner Abschiedstournee musste sich der 30-jährige Niederösterreicher am Montag in der ersten Runde dem peruanischen Qualifikanten Juan Pablo Varillas nach einem 2:51-Stunden-Marathon knapp mit 3:6,7:5,6:7(4) geschlagen geben. 

Im idyllischen Schweizer Bergdorf im Berner Oberland, wo Thiem vor neun Jahren triumphiert hatte, absolvierte der frühere Weltranglistendritte sein vorletztes Sandplatzturnier. Gegen Varillas lag der Weltranglisten-133. im entscheidenden Satz bereits mit einem Break in Führung, musste sich aber im Tiebreak geschlagen geben. „Ich finde, generell war es eines der besseren Matches in letzter Zeit, es waren aber auch nicht so viele. Im Endeffekt war es ein guter Fight, fast drei Stunden, und sicher auch eine sehr gute Vorbereitung für Kitzbühel“, sagte Thiem.

Start beim Generali Open

In der Woche nach Gstaad spielt der Ex-US-Open-Sieger beim Heimturnier in Kitzbühel sein letztes Event auf Sand. Im Oktober wird Thiem beim Turnier in Wien seine Karriere beenden.

Das Attentat auf US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump markiert nach Aussage von US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas ein Sicherheitsversagen. "Ein Vorfall wie dieser darf nicht passieren", sagte Mayorkas dem TV-Sender CNN. "Wenn ich sage, dass so etwas nicht passieren darf, sprechen wir von einem Versagen."

Mayorkas war explizit danach gefragt worden, ob er ein Versagen des Secret Services dafür verantwortlich macht, dass es zum Attentat kommen konnte. Die Behörde ist für den Schutz des amtierenden und früherer Präsidenten zuständig und untersteht Mayorkas' Ministerium.

Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) überraschte am späten Montagnachmittag mit einer Amtsenthebung. Es betrifft den Teamchef des U20-Frauennationalteams.

Der ÖFB nennt den Namen nicht und hat ihn auch schon von seiner Homepage entfernt, aber es ist bekannt, dass diese Funktion Hannes Spilka ausübte. Der Fußballverband schreibt: 

Der ÖFB hat Informationen zu aufklärungsbedürftigen Vorkommnissen im Umfeld des U20 Frauen-Nationalteams erhalten. Nach einer umfassenden Aufarbeitung des Sachverhaltes wurde der Teamchef des U20 Frauen-Nationalteams mit sofortiger Wirkung vollumfänglich von seinen Aufgaben entbunden. Die Agenden hat im laufenden Lehrgang Oliver Lederer übernommen. 

Die professionelle Betreuung und der Spielbetrieb des U20 Frauen-Nationalteams sind sichergestellt, die Spielerinnen sind eng in den Prozess eingebunden.  

Dem ÖFB ist es ein großes Anliegen, ein respektvolles Umfeld für alle zu gestalten, die am Fußball teilnehmen. 

Die Privatsphäre der Beteiligten muss unter allen Umständen geschützt werden, daher ersuchen wir um Verständnis, dass keine Angaben zu weiteren Details gemacht werden. 

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