Lokales

In einem großen Gemeindebau in Wien-Leopoldstadt ist Freitagvormittag im Kellerbereich ein Brand ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr rief Alarmstufe 3 aus und war zu Mittag mit 25 Einsatzfahrzeugen ausgerückt.

Ein Kindergarten im Erdgeschoß des Kurt-Heller-Hofes musste wegen der starken Rauchentwicklung evakuiert werden, ebenso mehrere Wohnungen, sagte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf der APA. "Mehrere Stiegen sind verraucht." Anrainer sollten die Fenster geschlossen halten.

Mit gesenktem Kopf sitzt der jüngste der angeklagten Brüder am Freitag im Wiener Landesgericht im großen Schwurgerichtssaal vor dem Richter. Seine Nervosität ist ihm erst anzumerken, als er zu sprechen beginnt.

Es bricht regelrecht aus dem 22-Jährigen heraus, sobald der vorsitzende Richter den jungen Mann nach dem 7. Oktober des vergangenen Jahres befragt.

Es gibt eine große Auswahl an Pommes und sogar Veganer Burger. Toll fand ich auch die bunten Buns. In meinem Burger war leider eine sehr intensive Sauce, das war aber das einzig negative“, schreibt einen Gast auf Tripadvisor.

Die Burger schmecken zwar gut, aber der Preis ist überhaupt nicht berechtigt. Die Saucen in den Burgern sind extrem intensiv, dadurch schmeckt man das Patty kaum. Die Beilagen (Sweet Potato Fries und Onion Rings) waren beide sehr gut, aber wahrscheinlich gekauft und nicht hausgemacht“, schreibt ein weiterer Gast auf Tripadvisor. „Und der Service hätte leider nicht schlechter sein können: man bestellt an der Kasse, während dessen schreibt der Kassierer/Kellner eine WhatsApp Nachricht oder redet mit seinem Kollegen. Nachdem ich ihm dreimal sagte, welchen Burger ich gern hätte, kam die Antwort: den haben wir leider nicht mehr, ist seit 15 Minuten aus. Er dürfte wahrscheinlich durch das Schreiben auf WhatsApp abgelenkt gewesen sein.“

Die Rede ist von der RBG Rainbow Burger GmbH. Sie hat unter der Marke „Space Burger“ am Hohen Markt 8-9 in Wien eine Burgerlokal betrieben. Sie hat nun laut Creditreform ein Konkursverfahren beantragt. Im Unternehmen waren im Durchschnitt fünf Mitarbeiter beschäftigt. Die vier Gesellschafter der RBG Rainbow Burger GmbH sind in Deutschland angesiedelt. Die beiden Geschäftsführer haben ihren Wohnsitz in Düsseldorf.

Nach drei Verdächtigen sucht die Polizei nach einer tödlichen Auseinandersetzung am 29. Mai dieses Jahres im Bezirk Mödling. Sasa K., Milovan D. und Sasa J. sollen gemeinsam einen 66-jährigen Mann und dessen Sohn (29) im Zuge einer Streitigkeit "durch wuchtige Faustschläge und Fußtritte gegen Gesicht und Oberkörper" schwer verletzt haben. Zu der Auseinandersetzung sei es während einer Feier gekommen, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager.

KURIER-Informationen zufolge dürfte sich Täter und Opfer gekannt haben.

Erst als ein Zeuge die Polizei verständigte, ließen die drei von ihren Opfern ab und flüchteten mit einem Fahrzeug vom Tatort. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.  Doch für den 66-Jährigen gab es keine Rettung mehr - er verstarb am 13. Juni an den Folgen seiner lebensgefährlichen Verletzungen.

Politik

Die Bundesregierung will eine "Cooling-Off-Phase" für Politiker einführen, die Verfassungsrichter werden möchten - der KURIER berichtete. Politiker sollen drei Jahre warten müssen, bis sie zum VfGH wechseln können. Eine derartige Wartefrist gibt es bislang nur für den Präsidenten und die Vizepräsidentin. "Mit der Ausweitung der Cooling-Off Phase auf Richterinnen und Richter beim Verfassungsgerichtshof sorgen wir für mehr Transparenz und stärken das Vertrauen in den Gerichtshof", sagt Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP).

Die Gesetzesänderung benötigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Heißt: Entweder SPÖ oder FPÖ müssten dem Vorhaben zustimmen. Die SPÖ steht der Grundidee einer Cooling-Off-Phase jedenfalls positiv gegenüber. „Im Wesentlichen ist das eine langjährige Forderung von uns, um den VfGH zu stärken“, sagt SPÖ-Verfassungssprecher Jörg Leichtfried zum KURIER. 

Kocher konterkariere Vorhaben

Man kenne noch keine Details und wolle den Vorschlag nun „sorgfältig prüfen“. Allerdings findet es Leichtfried schade, dass die Cooling-Off-Phase nicht auch für andere staatsnahe Institutionen eingeführt wird, die ebenfalls Einfluss auf die Gesetzgebung haben. Dass Wirtschafts- und Arbeitsminister nun gleichzeitig Gouverneur der Österreichischen Nationalbank (OeNB) werde „konterkariert das Vorhaben der Regierung“, betont Leichtfried.

Als "Sieger mit einem blauen Auge" betitelten Medien CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz nach der EU-Wahl: Die Union wurde mit 30 Prozent zwar stärkste Kraft. Doch selbst Merz räumte ein: "Wir haben die Untergrenze von dem erreicht, was wir wollten." 1,1 Prozentpunkte mehr als das historisch schlechte Ergebnis von 2019 ist wahrlich kein Triumphmarsch angesichts der Abstrafung, die die Regierungsparteien erhalten haben. Schnell war der Schuldige ausgemacht: "Die AfD ist die Partei, die von der Ampel am meisten profitiert", so Merz.

Ihr bundesweiter Zuwachs (plus 4,9 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent) und ihre Dominanz in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern seien "beunruhigend".

Die Internet-Kriminalität explodiert, die Bekämpfung ist allerdings nicht gut aufgestellt. Der Rechnungshof übt daran nun scharfe Kritik. "Die Reformmaßnahmen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität gehen noch nicht weit genug", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Prüfpapier. Im Visier sind dabei vor allem das Innen-, aber auch das Justizministerium. 

"Im Rahmen einer Reorganisation, der Kriminaldienstreform 2.0, ging das Innenministerium von einem Bedarf an 300 neuen Arbeitsplätzen für die Prävention und Bekämpfung von Cyberkriminalität aus", berichtet der Rechnungshof. Die Reform wurde bereits 2022 präsentiert, das Recruiting für diese Arbeitsplätze war zur Zeit der aktuellen Überprüfung allerdings noch immer nicht festgelegt.

300 Polizisten für die "Cyber-Cobra" fehlen

Faktisch habe sich bei der Bekämpfung von Cybercrime seit 2021 nichts weiterentwickelt. "Wie es diese 300 Arbeitsplätze besetzen will, dazu stellte das Innenministerium keine konkreten Überlegungen an", urteilt der Rechnungshof. Und das, obwohl Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) mit diesen Polizisten eigentlich den Aufbau einer eigenen "Cyber-Cobra" angekündigt hatte, die im world-wide-web auf virtuelle Streife gehen sollte. 

Auch sei das Landeskriminalamt Wien, das mit Abstand größte Österreichs, nicht Teil des Gesamtkonzepts zur Stärkung der Bekämpfung von Cyberkriminalität, kritisieren die Prüfer. Dabei habe die IT-Beweissicherung aktuell kaum Ressourcen, sodass Akten monatelang nicht bearbeitet werden können. 

Außerdem hatten sich die beiden betroffenen Ministerien nicht einmal abgestimmt, welche Delikte unter dem Begriff Cyberkriminalität überhaupt zusammengefasst werden. So verwendet zum Beispiel nur das Innenministerium die Kategorie „Internetbetrug“, nicht aber das Justizministerium. Das erschwere es, auf Basis vergleichbarer Zahlen wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Meinungsverschiedenheiten, die sind für Margaritis Schinas eine Sache der Vergangenheit. Die habe es bei den Verhandlungen gegeben, erklärte der Vizepräsident der EU-Kommission, jetzt aber sei der Asyl- und Migrationspakt beschlossene Sache und es sei Zeit, ihn umzusetzen. Ein Zehn-Punkte-Plan dafür liegt seit zwei Tagen in Brüssel auf. Kürzere Asylverfahren, raschere Abschiebungen, kein Asyl-Shopping mehr quer durch Europa: Der Pakt bringt eine deutliche Verschärfung der EU-Zuwanderungspolitik, vor allem aber soll er praktisch umsetzbare und gemeinsame Lösungen für die ganze EU bringen. Und diese gemeinsamen Lösungen soll Schinas mit jedem der 27 Staaten im Detail erarbeiten.

Abschieben nach Syrien und Afghanistan

Weitere Meldungen

Damit sollen zusätzlich zu den Unter-21-Jährigen auch alle Unter-30-Jährigen die HPV-Schutzimpfung nachholen können. Die Möglichkeit gilt bis Ende 2025, hatte das Gesundheitsministerium in der Vorwoche bekanntgegeben.

HPV-Impfung: Ausweitung bis zum 30. Geburtstag

Nun riefen Stadt Wien, Bundesjugendvertretung (BJV), Gewerkschaftsbund (ÖGB) und Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) gemeinsam zur Impfung auf.

Bisher ist die HPV-Impfung vom neunten bis zum 21. Geburtstag kostenlos. Bund, Länder und Sozialversicherung hatten die von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) angekündigte Ausweitung bis zum 30. Geburtstag in der Vorwoche endgültig fixiert. "Ich bin überzeugt, dass es der richtige Weg ist, alle Impfungen, die vom Nationalen Impfgremium empfohlen werden, als selbstverständlichen Teil der Sozialversicherung und damit kostenlos anzubieten. Mit der Ausweitung der kostenlosen HPV-Impfung bis zum 30. Geburtstag setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zu diesem Ziel", teilte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) in einer Aussendung mit.

22 Knoten Windstärke herrschten am Donnerstag vor Barcelona, ideal also, um die America's-Cup-Jachten bei starkem Wind zu testen.

Doch für das Team aus der Schweiz und Österreich, Alinghi Red Bull Racing endete der Test mit einem Schock. Bei voller Geschwindigkeit brach plötzlich der Mast des Carbon-Titan-Boliden. Zum Glück wurde keiner der acht Bootsinsassen verletzt.

Mühevoll mussten die Teile eingesammelt wurden und das Boot in den Hafen zurückgeschleppt werden. Teammanager Silvio Arrivabene sagte: "Solche Dinge können passieren. Das ist nicht ungewöhnlich. Jetzt geht es um die Reparatur."

Besorgt sollte nicht nur das Team der Alinghi sein. Denn die Masten sind streng reglementiert, alle AC75-Boote verwenden zirka den gleichen Mast.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Donnerstag die beiden renommierten und von der Journalistengewerkschaft ausgeschriebenen, mit je 7.500 Euro dotierten Auszeichnungen - den Kurt-Vorhofer-Preis und den Robert-Hochner-Preis - verliehen. Prämiert wurde Kleine Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer und die für den ORF-"Report" tätigen Journalisten Yilmaz Gülüm und Faris Rahoma. Bei der Veranstaltung mahnte Van der Bellen mehr Respekt seitens Politik und Medien ein.

Der Bundespräsident warnte im Zuge seiner Rede in der Präsidentschaftskanzlei vor einem "medialen Teufelskreis" in Zeiten von Zeit- und Quotendruck, von Reizüberflutung und der Macht der Digitalkonzerne. Die Folge sei eine "Spielklasse, in die wir alle nicht gehören" und die nach der Logik der sozialen Medien funktioniere: "Da, wo die größte Aufregung herrscht, wo der größte Skandal ist, da sind die Klicks, da muss ich hin." Das sei kurzfristig womöglich erfolgreich, langfristig werde das aber weder der Politik noch dem Journalismus noch der Leserschaft gut tun, meinte Van der Bellen.

Wenn ein Politiker in einem Fernsehinterview so tue, als sei ihm gerade eine skandalöse Frage gestellt worden, um damit künstlich für Schlagzeilen zu sorgen, sei das ebenso "fatal", wie Berichterstattung auf etwas aufzubauen, das nur einem kleinen Kreis zugänglich sei und von der Öffentlichkeit nicht überprüft werden könne, konnte man vom Herrn der Hofburg etwa Seitenhiebe auf das jüngst abgebrochene TV-Gespräch von FPÖ-Europaspitzenkandidat Harald Vilimsky im "Report" oder die Causa um die grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling herauslesen. Demokratie brauche eine gesicherte gemeinsame Faktenlage, die der Journalismus bieten müsse, anstatt sich in schwierigen Zeiten gegenseitig zu bekämpfen, so Van der Bellen sinngemäß.

Die Sieger der 19. Ausgabe von "Germany's Next Topmodel" stehen fest - und zum ersten Mal ist auch ein Mann dabei: Die Düsseldorferin Lea (24) und Jermaine (20) aus dem hessischen Kassel haben die diesjährige Staffel der Castingshow mit Heidi Klum gewonnen. Im Finale setzten sich die beiden Nachwuchsmodels am Donnerstagabend in Köln gegen fünf weitere Kandidatinnen und Kandidaten durch.

Siegerin Lea: Hätte niemals damit gerechnet

Dem Influencer Jermaine stiegen Tränen in die Augen, als Show-Chefin Klum seinen Arm in die Höhe streckte. Auch die Siegerin Lea zeigte sich überwältigt. "Ich hätte niemals damit gerechnet", sagte die Unternehmensentwicklerin nach der Verkündung. Bei ihren Fans bedankte sie sich für die Unterstützung und "die ganzen lieben Nachrichten", die sie jeden Tag bekommen habe.

"Die Wechseljahre sind nach wie vor ein sensibles, fast tabuisiertes Thema", sagt Patrik Horak. Der Gynäkologe arbeitet am neu eröffneten, ganzheitlichen Frauengesundheitszentrum Feminin in Wien Döbling. Er plädiert für einen offenen Umgang mit der Menopause: "Es ist wichtig, dass man darüber spricht – die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Übergangszeit in der Lebensmitte der Frau."

Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, sind der Zeitraum der hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers am Ende der fruchtbaren Lebensphase. "Bedingt dadurch, dass die Eierstöcke graduell ihre Funktion einstellen", beschreibt Horak. Über wie viele Jahre sich diese Phase erstreckt, ist unterschiedlich: "Einige Frauen betrachten sie binnen zwei bis drei Jahren als abgeschlossen, andere geben Zeiträume von mehr als zehn Jahren an", sagt Horak. In einer aktuellen Studie wird ein durchschnittlicher Wert von 7,4 Jahren beschrieben. 

Die Menopause ist schließlich der Zeitpunkt der letzten Menstruation. "Das Durchschnittsalter liegt hier derzeit noch bei rund 51 Jahren", sagt Horak. Noch? 

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Vilimsky – ein Politikertyp, der schon – na ja … polarisiert.

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Vorübergehend beerdigt.

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Seine Heiligkeit neigt angeblich zu Kraftausdrücken etc.

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Das Wetter bleibt anhaltend . . . stormy.

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