BRITAIN-HEALTH-VIRUS-VACCINE

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Corona-News
02/16/2021

Johnson & Johnson beantragt Impfstoff-Zulassung in der EU

13.971 aktiv Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Marie North

  • Johnson & Johnson beantragt Impfstoff-Zulassung in der EU (mehr dazu)
  • Virologe Drosten verteidigt Astra Zeneca-Impfstoff (mehr dazu) 
  • Covid-19 ließ die Todeszahlen in der EU 2020 stark ansteigen (mehr dazu)
  • Randalierende Briten in Tirol: Wie kann das sein? (mehr dazu)
  • Neue Coronavirus-Variante in GB aufgetaucht (mehr dazu)
  • Deutschland verlängert Einreiseverbot aus Tirol bis 3. März (mehr dazu)
  • Ö: Bestätigte Fälle der Südafrika-Variante nehmen zu (mehr dazu)
  • 1.427 neue Corona-Infektionen in Österreich (mehr dazu)
  • Anschober: "Schwierigste Phase" bis Ostern (mehr dazu)
  • Spahn will Einreiseverbot aus Tirol verlängern (mehr)
  • Um Reisen zu können, weisen Iren Arzttermine im Ausland vor (mehr)
  • Lockdown: Öffnungen frühestens "rund um Ostern" (mehr)
  • Britische Variante macht Inzidenz von 35 für Dtld schwierig (mehr)
  • So hoch ist das Ansteckungsrisiko im Freien (mehr dazu)
  • Ruf nach mehr Corona-Impfstraßen für Wien (mehr dazu)

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Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Heute, 09:37 PM

    Ausreisetestpflicht für Mayrhofen startet

    Mayrhofen im hinteren Zillertal darf ab heute, Samstag, bis kommenden Mittwoch wegen der Ausbreitung der südafrikanischen Virus-Mutation nur mit einem negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, verlassen werden. Auch der Handel bleibt - bis auf die Grundversorger - von Samstag bis Mittwoch zu. Der Kindergarten in der Tourismushochburg und die Schulen haben bereits geschlossen bzw. befinden sich im Distance-Learning.

    Skifahren wäre prinzipiell möglich, das Skigebiet bzw. die Bergbahn entschied sich jedoch, den Betrieb bis zum voraussichtlichen Auslaufen der Verordnungen ebenfalls geschlossen zu halten. Die Einreise etwa für Arbeitspendler in die rund 3.900 Einwohner zählende Gemeinde und die entsprechende Ausreise sind laut Land Tirol hingegen weiterhin ohne Einschränkungen möglich. In Mayrhofen gab es mit Stand Freitag 48 aktive Corona-Fälle, bei 35 davon wurde mittels PCR-Analyse der Verdacht auf die südafrikanische Virusmutation festgestellt. Darum gilt neben Mayrhofen auch in den Gemeinden Schwaz und Jenbach seit Samstag die Maskenpflicht an stark frequentierten öffentlichen Orten im Freien.
     

  • Heute, 09:29 PM

    Ecuadors Gesundheitsminister nach Impf-Skandal zurückgetreten

    Vor dem Hintergrund eines Impf-Skandals in Ecuador ist der Gesundheitsminister des südamerikanischen Landes zurückgetreten. Juan Carlos Zevallos zog am Freitag die Konsequenzen, nachdem er eingeräumt hatte, dass seine 87-jährige Mutter und "mehrere" weitere Menschen in seinem Umfeld Corona-Impfstoffdosen erhalten hatten, die eigentlich für Mitarbeiter im Gesundheitswesen reserviert waren.

    Präsident Lenín Moreno dankte Zevallos im Online-Dienst Twitter für seine Arbeit während der Corona-Pandemie. Damit habe der Minister "hunderttausende Leben gerettet". Moreno betonte zudem, keiner seiner Angehörigen habe bisher eine Corona-Impfung erhalten.

    Zevallos hatte das Gesundheitsministerium für elf Monate inne. Wegen der Impfstoff-Affäre wird nun gegen ihn ermittelt. Seine Entscheidung zum Rücktritt sei "angesichts der aktuellen politischen Situation" gefallen, außerdem wolle er eine reibungslose Fortsetzung der Impfkampagne ermöglichen, hieß es in seiner Rücktrittserklärung.

    Auch in Ecuadors Nachbarland Peru hatte es zuletzt Minister-Rücktritte wegen eines Impf-Skandals gegeben. In beiden Ländern hatten sich unter anderem Politiker, Wissenschafter, Journalisten und prominente Sportler vorzeitigen Zugang zum Corona-Vakzin verschafft.

    In Ecuador mit seinen 17,4 Millionen Einwohnern wurden seit Pandemie-Beginn mehr als 281.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, mehr als 15.000 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

  • Heute, 08:11 PM

    WHO vermisst Kooperation für Impfstoff-Produktion-Ausweitung

    Um die Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus deutlich anzukurbeln, müssen aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich bestimmte Hürden fallen. Es gehe um Technologie-Transfer, freiwillige Lizenzen oder den befristeten Verzicht auf geistiges Eigentum, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. In einer Jahrhundertkrise wie dieser, sei der Moment für solche Schritte gekommen.

    "Wir stellen mangelnde Zusammenarbeit und sogar erheblichen Widerstand fest." Eine Ausweitung der Produktionskapazitäten wäre ein wichtiger Schritt, um Impfstoffe auch in den ärmeren Ländern schnell verteilen zu können. Davon würden alle Staaten profitieren, so Tedros.

  • Heute, 07:48 PM

    Streit über neuen Lockdown für Paris

    Die Corona-Zahlen in Paris haben sich deutlich verschlechtert - doch über die Konsequenzen streitet die Stadt mit der französischen Regierung. Premierminister Jean Castex nannte die Forderung der Stadtverwaltung nach einem dreiwöchigen Lockdown mit strenger Ausgangssperre am Freitag "Unsinn". Es sei illusorisch zu glauben, dass danach alles wieder öffnen könne, betonte Castex.

    Der stellvertretende Pariser Bürgermeister Emmanuel Gregoire hatte einen solchen Lockdown inklusive Schließung aller Schulen und Geschäfte ins Gespräch gebracht, "mit der Perspektive, danach alles wieder öffnen zu können" - auch Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen.

    Die Regierung will zumindest die Schulen unbedingt offen lassen und erwägt deshalb für Paris Ausgangssperren auch an Wochenenden, zusätzlich zu der abendlichen Ausgangssperre ab 18.00 Uhr. An Teilen der Cote d'Azur und in Dünkirchen am Ärmelkanal dürfen die Menschen ihre Wohnungen bereits ab diesem Wochenende nur noch aus triftigem Grund verlassen.

  • Heute, 07:22 PM

    Drei weitere Südafrika-Fälle in Niederösterreich

    In Niederösterreich sind drei weitere Fälle der südafrikanischen Corona-Mutation aufgetaucht. Die Betroffenen stammen nach Angaben aus dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) vom Freitag aus den Bezirken Tulln, Bruck a. d. Leitha und Amstetten. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit der Variante B.1.351 stieg damit im Bundesland auf zehn. Am Mittwoch waren sieben Fälle bekannt geworden, die sich auf einen Hort in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) beziehen.

    Die jüngste bekannt gewordene Infektion ist die eines Mannes aus dem Bezirk Tulln. Dieser habe zuletzt keine Auslandsreisen getätigt, sagte ein Sprecher von Königsberger-Ludwig am Freitagabend zur APA. Wie auch der ORF Niederösterreich und die "Kronen Zeitung" berichteten, war das Contact Tracing im Gange.

  • Heute, 07:01 PM

    Drei italienische Regionen ab Montag wieder orange

    Steigende Infektionswerte und die Virus-Mutationen machen Italiens Gesundheitsbehörden zu schaffen. So wurde am Freitag beschlossen, dass die Regionen Lombardei, Piemont und Marken ab Montag von gelb auf orange wechseln. Ab Montag müssen dort Restaurants und Bars wieder schließen. Lediglich Take-away-Dienste sind erlaubt. Auch die Reisefreiheit wird stark eingeschränkt. Die süditalienische Region Basilikata wird rot, vorgesehen ist ein Mini-Lockdown.

    Der Beschluss wurde gefasst, nachdem der Reproduktionswert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt, den Schwellenwert von 1 erreicht hat. 145 Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden zuletzt gemeldet. Das Durchschnittsalter der diagnostizierten Covid-Fälle verringerte sich auf 44 Jahre.

  • Heute, 06:29 PM

    Lockdown in Teilen Griechenlands um eine Woche verlängert

    Rund vier Millionen Menschen im Großraum Athen werden mindestens eine weitere Woche mit einem Lockdown leben müssen. Ursprünglich hätte dieser nach zwei Wochen an diesem Sonntag enden sollen. Allerdings ist die Zahl der Neuinfektionen seither nicht so stark gesunken wie erhofft. Deshalb entschied der griechische Corona-Stab sich am Freitagnachmittag für eine Verlängerung. Außerdem gehen mehrere andere Gegenden in Griechenland wegen steigender Zahlen ebenfalls in den Lockdown.

    Die griechische Gesundheitsbehörde hatte am Freitag 1.790 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden registriert, fast die Hälfte davon im Großraum Athen, wo die Intensivbetten zu 88 Prozent belegt sein sollen. Landesweit soll es rund 12.000 aktive Fälle geben, mit einem steigenden Anteil von Infektionen mit mutierten Viren.

    Zu den Gegenden, die neu in den Lockdown gehen, gehören die kretische Hafenstadt Heraklion, Teile der Halbinsel Peloponnes sowie die Inseln Samos uns Syros. Zu den Maßnahmen gehören geschlossene Schulen, Geschäfte und Gastronomie sowie eine tägliche Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Das Haus darf nur verlassen, wer einkaufen, zum Arzt, arbeiten oder sich sportlich betätigen will. Dazu müssen die Bürger jeweils eine entsprechende SMS an den Zivilschutz senden.

  • Heute, 05:34 PM

    Budapester Basilika wegen Todesfalls geschlossen

    Die größte katholische Kirche in Budapest schließt wegen der Corona-Pandemie ihre Pforten. Am Freitag ist der Pfarrer der St.-Stephans-Basilika, Weihbischof György Snell (71), nach einer Corona-Infektion gestorben. Dies teilte der Primas der katholischen Kirche in Ungarn, Kardinal Peter Erdö, auf der Facebook-Seite des Erzbistum Esztergom-Budapest mit.

    Wie Erdö weiter ausführte, haben sich auch die Kaplane der Basilika mit dem Coronavirus infiziert. Die weltlichen Bediensteten der Sakralstätte gelten als Kontaktpersonen und müssen deshalb in Quarantäne. Aus diesem Grund stellt die Kirche ihre liturgische Tätigkeit bis auf weiteres ein.

  • Heute, 05:32 PM

    Finnland mit neuem Tageshöchstwert bei Corona-Neuinfektionen

    Finnland hat mit 720 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchstwert in der Corona-Pandemie erreicht. Das teilte die Gesundheitsbehörde THL am Freitag mit. Erst am Vortag hatte die Regierung von Ministerpräsidentin Sanna Marin angesichts steigender Infektionszahlen strengere Maßnahmen für die Zeit vom 8. bis 28. März verkündet. Regierungsmitglieder betonten, diese seien notwendig, da sich die Fälle der durch Virusvarianten verursachten Infektionen häuften.

    Vor allem die britische Mutante breitet sich in Finnland aus, sie gilt als ansteckender. Marin sagte am Freitag im öffentlichen Sender YLE, dass die neuen Beschränkungen wohl auch über den März hinaus in Kraft blieben.

    Unter anderem müssen Schüler über 13 Jahre ab 8. März im Großteil des Landes in den Fernunterricht, Freizeitaktivitäten für ältere Kinder werden auf Eis gelegt. Bars müssen geschlossen bleiben, Restaurants können Speisen nur noch zum Mitnehmen anbieten. Zusammenkünfte werden von zuletzt zehn auf maximal sechs Personen beschränkt. Vergangene Woche verabschiedete das Parlament bereits ein Gesetz, auf dessen Grundlage regionale Behörden vor Ort weitere Beschränkungen etwa für Spas und Fitnessstudios einführen können.

  • Heute, 04:58 PM

    Fast 20.000 Covid-Tote seit Pandemiebeginn in Tschechien

    In Tschechien ist die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie auf fast 20.000 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Prag am Freitag mitteilte, starben 19.999 Menschen, die zuvor positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden waren. Die Zahl der jemals Infizierten stieg innerhalb von 24 Stunden um 14.457 auf mehr als 1,2 Millionen. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

    Das Parlament verabschiedete am Nachmittag ein Pandemiegesetz. Es ermöglicht weitgehende Maßnahmen wie die Schließung von Geschäften, ohne dass der Notstand gelten muss. Voraussetzung ist, dass das Parlament den Pandemie-Fall ausruft.

    Das Gesundheitssystem sei in manchen Regionen am Limit. Fast 7.200 Covid-19-Patienten sind im Krankenhaus in Behandlung. Die Regierung spricht sich für einen härteren Lockdown aus. Ministerpräsident Andrej Babis schwebt vor, die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung einzuschränken. Die Menschen sollen für drei Wochen mit wenigen Ausnahmen wie dem Weg zur Arbeit ihren jeweiligen Bezirk nicht mehr verlassen dürfen.

  • Heute, 04:58 PM

    Cote d'Ivoire erhält als zweites Land Corona-Impfdosen von Covax

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) als zweites Land der Welt Impfdosen von der internationalen Covax-Initiative erhalten. 540.000 Dosen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff seien am Freitag in der Hauptstadt Abidjan angekommen, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Zuvor hatte Ghana als erstes Land am Mittwoch Corona-Impfdosen von Covax erhalten.

    Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um Länder mit kleinen und mittlerem Einkommen mit Corona-Impfstoffen zu versorgen. Die Initiative will nach eigenen Angaben in diesem Jahr knapp zwei Milliarden Dosen liefern.

    In Afrika wurden der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC zufolge bisher rund 3,8 Millionen Corona-Fälle und knapp 103.000 Tote registriert. In Cote d'Ivoire in Westafrika mit knapp 26 Millionen Einwohnern ist es demnach bisher offiziell zu mehr als 32.000 Corona-Infektionen gekommen.

  • Heute, 04:57 PM

    Indiens Wirtschaft wächst nach Corona-Einbruch wieder leicht

    Indiens Wirtschaft ist nach dem coronabedingten Einbruch wieder auf leichtem Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Demokratie der Welt legte zwischen Oktober und Dezember im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4 Prozent zu, teilte das Statistikbüro des Landes am Freitag mit.

    Zwischen April und Juni 2020 war die Wirtschaftsleistung binnen Jahresfrist noch um 24 Prozent eingebrochen. Das war der stärkste Rückgang für das zweitbevölkerungsreichste Land seit Beginn der Publikation vierteljährlicher Daten im Jahr 1996.

    Im Frühjahr hatte ein zunächst strikter Lockdown die wirtschaftlichen Aktivitäten nahezu zum Erliegen gebracht und Millionen Menschen arbeitslos gemacht. Später hatte das Land seine Corona-Maßnahmen weitgehend gelockert - in der Hoffnung, damit die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen.

  • Heute, 04:56 PM

    Doskozils Plan B aus der Krise

    "Corona ist die schwerste Zäsur unserer Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg", heißt es gleich zum Beginn des dramatischen Appells von Hans Peter Doskozil (SPÖ). In der auf Facebook und seiner Homepage veröffentlichen Nachricht plädiert der burgenländische Landeshauptmann für einen Kurswechsel in der Pandemie, quasi einem "Plan B".

    Wie der genau aussieht, lesen Sie hier:

  • Heute, 04:56 PM

    Altmeier kündigt für Deutschland neue Coronahilfen an

    Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Nachbesserung bei den in der Kritik stehenden Coronahilfen angekündigt. Bei der Überbrückungshilfe III können Firmen nun Abschlagszahlungen von insgesamt 800.000 Euro für vier Monate ausgezahlt bekommen, sagte Altmaier am Freitag in Berlin nach digitalen Beratungen mit seinen Amtskollegen der Länder. Dies sei ab Freitag möglich. "Das wird vielen helfen, die dringend auf dieses Geld angewiesen sind", so Altmaier.

    Mit der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Strom bezuschusst. Der maximale Förderbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat. Wirtschaftsverbände hatten die Politik wegen einer schleppenden Umsetzung der Hilfen wiederholt kritisiert.

  • Heute, 04:49 PM

    Berater von US-Behörde debattieren über Johnson & Johnson

    Ein Berater-Komitee der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich heute mit dem Antrag auf Notfallzulassung für einen Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson befasst. Bei dem per Video abgehaltenen Treffen, das ganztägig angesetzt war und live übertragen wurde, diskutierten rund zwei Dutzend Wissenschafter, Ärzte und Mitarbeiter von Behörden und Pharmafirmen über verschiedene Aspekte rund um den Impfstoff.

    Bereits Mitte der Woche hatte die FDA dem Impfstoff ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Zum Abschluss des Treffens wurde eine Empfehlung an die FDA erwartet, ob der Impfstoff eine Notfallzulassung bekommen sollte oder nicht. Beobachter erwarteten, dass sich die Berater für eine Notfallzulassung aussprechen würden. Eine endgültige Entscheidung obliegt dann aber der FDA und wird bald nach Abschluss des Treffens erwartet. Es wäre - nach den Impfstoffen vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer und vom US-Pharma-Unternehmen Moderna - der dritte in den USA bedingt zugelassene Corona-Impfstoff - und der erste, der nur einmal gespritzt werden muss.

    Mitte Februar hatte Johnson & Johnson auch einen Antrag auf Notfallzulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA gestellt. Die EMA erklärte, man werde das Vakzin der Johnson & Johnson-Tochter Janssen-Cilag International N.V. in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Der zuständige Ausschuss könnte seine Bewertung Mitte März abgeben.
     

  • Heute, 03:46 PM

    EMA genehmigte Regenerons Antikörper-Mittel gegen Covid-19

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Einsatz der Antikörper-Therapie des US-Biotechkonzerns Regeneron gegen Covid-19 genehmigt. Das Mittel kann für Patienten genutzt werden, die noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand ernsthaft verschlechtert, teilte die EMA am Freitag mit. Das in den USA per Notfallzulassung erlaubte Kombinationspräparat war auch Ex-US-Präsident Donald Trump bei dessen Erkrankung verabreicht worden.

    Mit dem grünen Licht von der EMA kann das Mittel in der Europäischen Union bereits vor einer offiziellen Marktzulassung eingesetzt werden. Die Überprüfung für eine bedingte Marktzulassung dauert noch an. Weitere Corona-Antikörper-Medikamente von Eli Lilly und Celltrion werden ebenfalls von der EMA überprüft.

    Regeneron hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass ein unabhängiges Kontrollgremium zu dem Schluss gekommen sei, dass das Mittel eine "klare klinische Wirksamkeit" bei der Verringerung der Rate von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen habe. Die US-Regierung hatte im Jänner den Kauf von zusätzlichen 1,25 Million Dosen des Mittels für rund 2,63 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Zur Ausweitung seiner weltweiten Lieferkapazitäten arbeitet Regeneron nach eigenen Angaben auch mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche zusammen.

  • Heute, 03:43 PM

    Kanzler Kurz sprach mit Putin über Sputnik V

    Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Freitag den russischen Präsidenten Wladimir Putin angerufen und mit ihm gemeinsame Bemühungen bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erörtert, informierte der Kreml am Nachmittag.

    Worum es dabei ging, erfahren Sie hier:

  • Heute, 03:38 PM

    Portugal teilt 5 Prozent der Impfstoffe mit afrikanischen Ländern

    Portugals Regierungschef Antonio Costa hat angekündigt, dass sein Land fünf Prozent der Corona-Impfstoffe mit afrikanischen Ländern teilen werde. Dabei habe er vor allem Länder im Blick, in denen Portugiesisch gesprochen werde, sagte er am Freitag nach zweitägigen Videoberatungen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. Damit folgt Portugal einem Vorschlag von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron.

    Macron hatte dafür geworben, die reicheren Länder sollten möglichst schnell vier bis fünf Prozent ihrer Impfstoffmengen abgeben. Auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warb dafür, Impfstoffe zu teilen.

    Am Donnerstagabend hatten sich die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Unio in einer Erklärung zu internationaler Hilfe bekannt. "Wir bekräftigen unsere Solidarität mit Drittländern und betonen, dass wir entschlossen sind, unsere globale Reaktion auf die Pandemie zu verstärken", heißt es in dem Schreiben. Die EU sei bereit, einen "fairen" Anteil für den sogenannten ACT-Accelerator (Access to Covid-19 Tools Accelerator) beizutragen. Die Bemühungen für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe in der Welt sind im ACT-A mit der Covax-Initiative gebündelt, die die WHO und die Impfallianz Gavi vorantreiben.

  • Heute, 03:24 PM

    EU-Arzneimittelbehörde genehmigt Antikörpertherapie

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA ermöglicht den Einsatz der Antikörper-Therapie des US-Konzerns Regeneron gegen Covid-19. Dabei handelt es sich aber noch um keine bedingte Marktzulassung, wie sie bereits drei Impfstoffe erhalten haben. Das sogenannte Rolling-Review-Verfahren als Voraussetzung für eine solche Zulassung läuft weiter und dauert an. 

    Die Details erfahren Sie hier:

  • Heute, 03:21 PM

    Theater in München drängen auf Öffnung

    Die Intendanten der Staatstheater in München drängen auf Öffnungen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern spätestens bis 1. April. Der Intendant der Bayerischen Staatsoper, der Österreicher Nikolaus Bachler, warnte davor, dass "wir uns mit Riesenschritte auf eine kulturelle Klimakatastrophe zubewegen". Wenn es nicht bald Änderungen gebe, "werden da Wüsteneien und Ödnisse entstehen, von denen wir uns jahrelang nicht erholen werden", sagte er am Freitag in München.

    Ähnlich sieht es Bachlers Kollege am Residenztheater, Andreas Beck. "Wir müssen mit diesem Virus lernen, zu leben", erklärte Beck, der lange Jahre auch Intendant des Wiener Schauspielhauses war. Derzeit richte sich jede Politik auf den Tag X aus: "Mit Zauberhand ist das Virus weg und wir stürmen dann wieder die kulturellen Institutionen." Diesen Tag werde es aber nicht geben. "Ich glaube, dass die Politik sich von der Lebensrealität der Menschen entfernt hat." Es sei höchste Zeit, hier wieder eine Verhältnismäßigkeit herzustellen. Momentan werde die Kultur Opfer einer Symbolpolitik.

    Josef E. Köpplinger, österreichischer Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, verwies auf die guten Hygienekonzepte. Die Häuser hätten sehr viel getan, die Konzepte funktionierten und der Besuch sei sicher. Zudem seien Kulturangebote für die seelische Gesundheit wichtig. Psychischer Druck könne krank machen, Kunst und Kultur seien für viele Menschen ein wichtiges Ventil.

    Auch für die Künstler befürchten die Theaterchefs gravierende Auswirkungen. "Einem Schauspieler, einem Sänger, einem Tänzer, der ein Jahr lang nicht auftritt, dem schneiden wir den Lebensfaden ab", gab Bachler zu bedenken.

Aktuelle Zahlen

  • 436.139 bestätigte Fälle, 13.971 aktiv Infizierte (Stand 16.2.2021, 10:00 Uhr)
  • 413.908 Genesene, 8.260 Todesfälle (Stand 16.2.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 109.156.737 bestätigte Fälle, 61.350.129 Genesene (Stand 16.2.2021, 09:00 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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