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Politik Ausland
02/14/2021

Auch Italien verschärft Einreise aus Österreich

Italien ergreift weitgehende Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Südafrika-Variante.

Deutschland hat vorgelegt - mit heute ist das Einreiseverbot für Tiroler nach Deutschland in Kraft getreten. Die Einreise werde streng kontrolliert, so der deutsche Innenminister Horst Seehofer: "Wer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen gehört, kann nicht einreisen". 

Italien zieht nach und verschärft wegen der Ausbreitung der Südafrika-Variante des Coronavirus die Regeln für die Einreisen aus Österreich. Reisende von Österreich nach Italien müssen sich einem Corona-Test und einer Quarantäne unterziehen, sieht eine neue Verordnung von Gesundheitsminister Roberto Speranza vor. Damit will Italien die Verbreitung der Virus-Mutationen einschränken.

"Der Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Wegen der Verbreitung der Virus-Mutationen ist größte Umsicht erforderlich", schrieb Speranza auf Facebook am Samstag.

Der Minister verlängerte eine Verordnung, die Brasilianern die Einreise nach Italien verbietet. Lediglich italienische Staatsbürger in Brasilien können nach Italien zurückkehren.

Vor der Abreise und nach der Ankunft in Italien müssen sie sich einem Corona-Test unterziehen. Es folgt eine zweiwöchige Quarantäne und ein weiterer Test.

Reiseverbots unter den Regionen

Am Freitag wurde eine Verlängerung des Reiseverbots unter den Regionen beschlossen. Dieses bleibt bis 25. Februar erhalten. Angesichts der Virus-Mutationen, die auch in Italien im Umlauf sind, sei noch ein umsichtiges Verhalten notwendig, meinte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

In Italien waren zuletzt mehrere Ausbrüche mit verschiedenen Corona-Mutanten registriert worden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden hängen gut 18 Prozent der kürzlich entdeckten Fälle mit der britischen Virus-Mutante zusammen. Einem Bericht der Gesundheitsbehörden zufolge stieg der Inzidenzwert in Italien zuletzt leicht an. Der sogenannte R-Wert erhöhte sich demnach binnen einer Woche von 0,84 auf 0,95. In einigen Regionen dürfte sich dadurch die Risikostufe verschieben, was die Verhängung strikterer Maßnahmen zur Folge hat. Südtirol befindet sich bereits seit Beginn der Woche im harten Lockdown.

Wegen steigender Corona-Zahlen sind vier italienische Regionen - Trentino, Ligurien, Toskana und Abruzzen - als orange eingestuft worden. Ab Sonntag müssen dort Restaurants und Bars wieder schließen. 

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