Medical staff from a hospital in Cremona hold hands as they show support for people affected with the coronavirus disease (COVID-19): victims, their families and those in recovery, in Cremona

© FRANCESCA MANGIATORDI / FRANCESCA MANGIATORDI/@FRANCE_EX

Chronik Österreich
04/15/2020

14.321 bestätigte Fälle in Österreich; Rückgang der Neuinfektionen in Italien

Tag 32 der Ausgangsbeschränkungen. 14.321 bestätigte Fälle in Österreich. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Daniela Wahl, Kevin Kada, Andreas Puschautz, Johannes Arends, Stefan Berndl, Mirad Odobasic

  • In Altenmarkt im Pongau (Salzburg) endet in der Nacht auf Donnerstag die Quarantäne (mehr dazu)
  • In Europa haben sich mittlerweile mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit wurden bisher knapp zwei Millionen Infektionen nachgewiesen (mehr dazu)
  • Österreichs Wirtschaft dürfte um neun Prozent schrumpfen (mehr dazu)
  • Finanzmarktaufsicht verlängert Verbot von Leerverkäufen für Aktien (mehr dazu)
  • Abstand halten bis 2022? Man müsse die nächsten Jahre immer wieder mit Phasen sozialer Distanz rechnen, meint Harvard-Epidemiologe Marc Lipsitch (mehr dazu)
  • Italien: Zahl der neuen Infektionen auf niedrigstem Stand seit Beginn der Epidemie
  • Es wird mehr als einen Impfstoff brauchen, so die Chefin des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (mehr dazu)
  • Bisheriger Höchstwert: 2.228 Tote in USA in 24 Stunden; Trump stellt dennoch baldige Lockerung in Aussicht (mehr dazu)
  • Kritik wird lauter, weil Handel nur teilweise hochgefahren wird (mehr dazu)
  • Trump stoppt Zahlungen an Welt-Gesundheitsorganisation;  WHO laut Trump für eine Vielzahl an Toten mitverantwortlich (mehr dazu)
  • Zweite Dunkelziffer-Studie startet am Donnerstag (mehr dazu)
  • Welche Branchen das Virus am härtesten trifft (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • Bestätigte Fälle (Stand 15.04.2020, 15:00 Uhr) 14.321 bestätigte Fälle - nach Bundesländern: Burgenland (278), Kärnten (388), Niederösterreich (2.415), Oberösterreich (2.162), Salzburg (1.178), Steiermark (1.600), Tirol (3.352), Vorarlberg (847), Wien (2.101)
  • Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 15.04.2020, 09:30 Uhr: 156.801
  • 8.098 Genesene393 Todesfälle (Stand 15.04.2020, 9:30 Uhr)
  • Weltweit: (Stand 15.04.2020, 08:00 Uhr) 1.982.552 bestätigte Fälle, 493.658 Genesene

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  • ÖFB brach alle Amateurbewerbe ab (mehr dazu)
  • "Wir sind auf Kurs": Die Zahlen der Neuinfektionen entwickle sich gut, sagte Kanzler Kurz und dankte den Österreichern für ihre "Disziplin und das Durchhaltevermögen" (mehr dazu)
  • Handel: "Trauriger" erster Einkaufstag - vor allem auf den klassischen Einkaufsstraßen (mehr dazu); Vor den Baumärkten hingegen bildeten sich Warteschlangen (mehr dazu)
  • Nach Kritik an den Gesetzen, Verordnungen und Erlässen der Regierung kündigte Gesundheitsminister Anschoben die Prüfung durch eine Expertengruppe aus Juristen an (mehr dazu)
  • Trotz Ausgangsbeschränkungen zog es zu Ostern Massen auf die Ausflugsberge. Über Unbelehrbaren, die gerettet werden mussten, bricht ein Shitstorm herein (mehr dazu)
  • Die Bundesgärten in Wien haben wieder geöffnet - der große Ansturm blieb aus (mehr dazu)
  • Bislang haben sich 4.500 Tirol-Urlauber beim Verbraucherschutzverein gemeldet. "Damit sollte die Staatsanwaltschaft genug Anhaltungspunkte für Ermittlungen haben", meinte Peter Kolba vom VSV (mehr dazu)
  • Die Rückkehr der Kurzparkzonen (mehr dazu)
  • Tägliche Testkapazität in Österreich auf 10.000 erhöht (mehr dazu)
  • Die Ausgangsbeschränkungen könnten gesetzlich nicht gedeckt sein (mehr dazu)
  • Nicht nur in Supermärkten: Wo Maskenpflicht besteht (mehr dazu)
  • Quarantäne in Salzburg endet; Ausnahme: Altenmarkt (mehr dazu)
  • Bisher 5,7 Milliarden staatliche Corona-Hilfen abgerufen. Finanzminister Blümel: "Wenn es mehr Geld braucht, wird eszusätzliche Mittel geben" (mehr dazu)
  • Kurzarbeit: Schon über 600.000 Anträge. Die Mittel werden von 3 auf 5 Milliarden Euro aufgestockt (mehr dazu)
  • Heinz Fischer zur Corona-Krise: "Nicht über die Verfassung hinwegsetzen" (mehr dazu)
  • Tiroler Wintersportort Sölden bleibt unter Quarantäne (mehr dazu)
  • Shoppingcenter bleiben bis 2. Mai zu (mehr dazu)
  • Die Ergebnisse der SORA-Stichprobe liegen vor: Rund 28.500 Infizierte (mehr dazu)
  • Temporäre BegegnungszonenRot-Grün einigt sich auf Freigabe von Straßen für Fußgänger (mehr dazu)
  • Urlaubspläne: Reisen ins Ausland müssen warten (mehr dazu)
  • Italien: Kommt der Strandurlaub in der Plexiglas-Box? (mehr dazu)
  • "10 Millionen weltweit infiziert": Neues Berechnungs-Modell orientiert sich an Todeszahlen (mehr dazu)
  • China testet zwei neue Impfstoffe an Menschen (mehr dazu)
  • Blick in den Osten: Die (beunruhigend) ruhige Situation bei unseren Nachbarn (mehr dazu)
  • Erneut positiv Getestete in Südkorea: Was Experten vermuten (mehr dazu)
  • 1.000 Migranten aus griechischen Camps ziehen in Hotels (mehr dazu)
  • Währungsfonds: "Corona ist weitaus schlimmer als Finanzkrise(mehr dazu)
  • Berater: Trump ignorierte Warnungen, Leben hätten gerettet werden können (mehr dazu)
  • IWF senkt Prognosen für die weltweite Wirtschaft (mehr dazu)
  • Ungarn: Keine Tests für Mitbewohner von Corona-Patienten (mehr dazu)
  • Corona-Spätfolgen: Vermindertes Lungenvolumen möglich (mehr dazu)
  • Trump reklamiert "totale Macht" für sich (mehr dazu)
  • Premier Johnson aus Krankenhaus entlassen (mehr dazu)
  • Jeder zweite Italiener will den EU-Austritt (mehr dazu)
  • Opec und Partner beschließen beispiellose Kürzung der Ölförderung (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Corona-Krise: Aktuelle Entwicklungen

  • 05/01/2020, 08:27 AM

    Unmut bei Soldaten über eingeschränkte Freizeit im Covid-Einsatz

    Unter Bundesheer-Soldaten, die sich derzeit im Assistenzeinsatz im Inland befinden, regt sich Unmut über einschränkende Freizeit-Regeln. Sie haben nämlich statt wie bisher mindestens sechs nur mehr zwei freie Tage im Monat, an denen sie nach Hause fahren können. Die neuen Bestimmungen treffen auch die am Montag einrückenden 2.300 Miliz-Soldaten.

    Mehr dazu hier:

  • 05/01/2020, 07:35 AM

    US-Experte Fauci: Impfstoff im Idealfall im Jänner

    Der prominente US-Regierungberater und Immunologe Anthony Fauci rechnet im Idealfall im Jänner mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus - schneller als zu Beginn der Krise von ihm selbst angenommen. 

    Mehr dazu hier:

  • 04/30/2020, 11:47 AM

    Frage zur Arbeitslosigkeit

    Der Anstieg der Arbeitslosen sei in Österreich deutlich heftiger ausgefallen, als in Deutschland. Warum? Blümel: Im Jahresvergleich werde Österreich vermutlich lediglich 1.5 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres liegen. "Denke es wird eine parallele Entwicklung geben". 

    Was Österreich laut Blümel freilich doppelt getroffen habe: Der Tourismus. Und: Zwei der drei wichtigsten Exportpartner (Italien und die USA) - und Österreich sei eine Exportnation - hätte es besonders stark getroffen.

    Aschbacher ergänzt, dass auch saisonale Effekte früher zu tragen gekommen wären.

  • 04/30/2020, 11:35 AM

    Frage zu AUA-Verhandlungen

    Blümel: "Haben unsere Position klargemacht." Blümel betont, dass Österreich das Drehkreuz am Flughafen Wien brauche und erhalten möchte. "Sind bereit hier zu unterstützen, wenn das gewährleistet wird."

    Was am Ende der Verhandlungen stehe, könne Blümel jetzt nicht sagen. Aber: Der Standort Österreich sei ein wichtiger, den es zu erhalten gelte. "Möchte keine Art von Lösung ausschließen". Was die Maßnahmen kosten werden und die Frage nach einer Schmerzgrenze, möchte Blümel nicht beziffern bzw. beantworten.

     

  • 04/30/2020, 11:31 AM

    Zweite Welle?

    Blümel zu möglicher zweiter Welle: "Wir warnen regelmäßig davor, alles auf die leichte Schulter zu nehmen." Blümel hält es dennoch für angemessen, "dass wir die Wirtschaft wieder öffnen, werden aber ganz genau hinsehen, wie sich die Zahlen entwickeln."

    Blümel spricht davon, dass sich Österreich momentan zu guten Konditionen Geld beschaffen könne.

    Schramböck: "Haben es geschafft, die produzierenden Unternehmen offen zu halten - aufgrund der Disziplin der Österreicher. Aber: Nicht alles, was erlaubt ist, sollte man auch unbedingt tun." Darum gelte weiterhin: Maske tragen, Abstand halten. Schramböck verweist auf die zweite Welle der spanischen Grippe, wo die Wirtschaft unkontrolliert wieder angelaufen ist - darum werde die Regierung immer zuallererst auf die Gesundheit achten.

  • 04/30/2020, 11:27 AM

    Schramböck: "Wirtschaft krisenfester machen"

    Auch Wirtschaftsministerin Schramböck verweist auf die aktuell schwierigen Zeiten ("schwerste Weltwirtschaftskrise") und kommt auf die bedeutende Rolle der Kurzarbeit zu sprechen. "Es ist wichtig, dass wir sie in den nächsten Monaten intensiv nutzen."

    Schramböck verspricht, die gesetzten Maßnahmen würden nicht die letzten Schritte sein, um Jobs zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln. Schramböcks Auftrag: "Wirtschaft krisenfester machen." Wie? 

    Renaissance der Produktion in Europa - wichtige Güter und Produkte müssen wieder vermehrt in Europa produziert werden. "Wir dürfen von keinem anderen Kontinent wieder so abhängig sein, wie wir es jetzt sind." Müssen z.B. Schutzausrüstung in Österreich autark herstellen können.

    Funktionierende Lieferketten - das gelte nicht nur für den europäischen Binnenmarkt, sondern auch darüber hinaus. "Lieferketten müssen krisenfester werden" - auch das schaffe Arbeitsplätze.

    Kluges Lagerkonzept - sensible Güter sollen in angemessener Zeit zur Verfügung stehen. "Werde das von der EU einfordern". Rollierende Lagerung soll dabei zur Anwendung kommen, wo Produktion und nachfragende Stellen kooperieren sollen. 

    Brauchen wieder Medikamente "made in Europe", Schramböck spricht auch Halbleiter und Batterien an.

    "Hinter uns liegen fordernde Zeiten und auch sehr fordernde Zeiten liegen vor uns". Schramböck will Rahmenbedingungen schaffen, um als eines der ersten Länder wieder voll einsteigen zu können. "Österreichisches Comeback" soll vor anderen Ländern gelingen.

  • 04/30/2020, 11:17 AM

    Aschbacher zum Arbeitsmarkt: "Krise mit voller Wucht"

    Arbeitsministerin Aschbacher: "Ab Mitte März hat uns die Krise mit voller Wucht erwischt." Am Arbeitsmarkt habe es eine "dramatische Entwicklung" gegeben: 563.000 Arbeitssuchende im März, weiterer Anstieg im April, der Höhepunkt wurde am 13. April erreicht: 588.205 Arbeitslose.

    Seither ortet Aschbacher eine leichte Abflachung der Kurve. 572.025 Arbeitssuchende, die mit Abstand am meisten Arbeitslosen hat Wien zu verzeichnen.

    Was tut die Regierung gegen die Arbeitslosigkeit?

    Aschbacher verweist auf die Kurzarbeit - sie sichert "Arbeitsplätze und Einkommen". 88 Prozent der Anträge auf Kurzarbeit wurden bereits genehmigt, die Kurve bei den Anträgen würde sich aber derzeit abflachen. Aschbacher dankt Kollegen Blümel.

    Das AMS wird mit 15. Mai wieder Schulungen aufnehmen.

    Auch der Familienhärtefonds mit 30 Millionen Euro und Familienkrisenfonds mit zusätzlichen 30 Millionen Euro würden helfen.

  • 04/30/2020, 11:10 AM

    1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit

    Blümel: "Wir haben bisher 15 Mrd. Euro an Liquidität zu Verfügung gestellt."

    Kurzarbeit sei "ein einzigartiges Modell in Europa" und habe sich in der Corona-Krise bisher behauptet. 1,2 Millionen Personen sind derzeit in Kurzarbeit. Die Nachfrage gehe zwar ein wenig zurück, ist aber nach wie vor auf hohem Niveau, so Blümel. Die Mittel für Kurzarbeit werden deshalb auf 10 Milliarden Euro aufgestockt.

    Situation ist eine herausfordernde - auch für die Kontrolle, so Blümel und spricht von einer "Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern". Es gab Vorwürfe zu Missbräuchen - darum hat Blümel die Finanzpolizei eingeschaltet. 600 Firmen wurden überprüft. "So viel Kulanz nie möglich."

    Härtefallfonds, zweite Phase, der die kleinsten Unternehmer, die von Ausfällen betroffen sind, unterstützen soll, wurde auf 2 Mrd. Euro aufgestockt.

    Jungunternehmerregelung: Gründung ab dem Jahr 2018 relevant.

    Aus den CoV-Hilfsfonds (15 Mrd. schwer) werden die Richtlinien kommende Woche fertiggestellt. 

    Kreditvergabe: Hier hat es leider mehr Probleme gegeben, als uns lieb gewesen ist. Haben versucht zu definieren, wie die Kredite beschleunigt vergeben werden können. 

    Steuerstundungen: Volumen von 4,5 Milliarden Euro.

    Nach der Phase der Gesundheitskrise wird es darum gehen, das wirtschaftliche Comeback zu schaffen. Drei Schwerpunkte, steuerliche Entlastung, Arbeitsplätze durch Entlastung der Wirtschaft, Arbeitsplätze durch Klimainvestitionen. 

  • 04/30/2020, 11:05 AM

    Massiver Corona-Schock: 2. Quartal mit noch schwächerem BIP als davor

    Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise schon im ersten Quartal stark geschrumpft, um rund zweieinhalb Prozent. Damit sei "ein massiver Schock" über unser Land hereingebrochen, sagte Wifo-Konjunkturexperte Jürgen Bierbaumer-Polly am Donnerstag zur APA. Durch das Niederfahren vieler Bereiche der Wirtschaft werde das laufende zweite Quartal "das schwächste des heurigen Jahres sein".Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von April bis Juni werde wohl "ein Mehrfaches" des Minus vom ersten Vierteljahr ausmachen, so der Experte.

  • 04/30/2020, 10:58 AM

    Indischer Mechaniker baute "social distancing"-Motorrad

    In Zeiten des "social distancing" hat ein indischer Fernsehmechaniker ein Spezialmotorrad gebaut, bei dem Fahrer und Sozius in meterweitem Abstand zueinander sitzen. "Jetzt kann ich mit meiner achtjährigen Tochter fahren und gleichzeitig einen sicheren Abstand halten", sagte Partha Saha aus Agartala im nordöstlichen Bundesstaat Tripura. Für sein Gefährt kaufte der 39-Jährige bei einem Schrotthändler ein altes Motorrad, baute den Motor aus und zersägte die Maschine in zwei Teile, bevor er Vorder- und Hinterteil mit einer gut einen Meter langen Stange verband. Mit dem batteriebetriebenen Abstands-Motorrad will Saha seine Tochter täglich in die Schule bringen, sobald diese wieder geöffnet ist. "Ich will nicht, dass sie den Bus nimmt, weil der voll sein wird", erklärte der Vater.

  • 04/30/2020, 10:52 AM

    Vorarlberg: Mehrstufenplan für Tourismus

    Vorarlberg erarbeitet einen mehrstufigen Maßnahmenplan zur Unterstützung des Tourismus. Neben Direkthilfen für die Betriebe sei eine Werbeoffensive für "Urlaub zu Hause" ein Schwerpunkt. "Wir sind ein Tourismusland und lassen die heimischen Betriebe in dieser schwierigen Lage nicht im Stich", so Landeshauptmann Markus Wallner und Tourismuslandesrat Christian Gantner am Donnerstag.

    Der Mehrstufenplan basiere in einem ersten Schritt auf Soforthilfen und Sicherheiten. Begleitend sollen eine Werbeoffensive, Grenzlockerungen, aber auch Korridorlösungen für Mitarbeiter die Basis für einen wirtschaftlichen Sommerbetrieb schaffen.

    In einem dritten Schritt stehe dann die nachhaltige Absicherung der touristischen Rahmenbedingungen an. In weiteren Gesprächen wolle man die Eckpunkte "verfeinern" und die Umsetzung klären. Damit soll das Weiterbestehen von Betrieben und Arbeitsplätzen gesichert werden. 

  • 04/30/2020, 10:51 AM

    Mehr als 159.000 Infektionen in Deutschland

    In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 159.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6.135 Infizierte sind bisher gestorben. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Mittwoch bei 0,75.

  • 04/30/2020, 10:44 AM

    Deutlich weniger Asylanträge in der EU

    Die Asylanträge in der EU sind vor dem Hintergrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zuletzt um fast die Hälfte gesunken. Wie die europäische Asylbehörde EASO mitteilte, wurden im März in der EU einschließlich Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein und Island 34.737 Anträge gestellt. Dies waren 43 Prozent weniger als im Februar.

  • 04/30/2020, 10:37 AM

    62 Infizierte in päpstlicher Universität in Rom

    In Roms päpstlicher Universität Salesiana sind 62 Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Auf dem Campus leben mehrere katholische Gemeinschaften und ein Teil der 1.800 Studenten der Fächer Theologie, Philosophie, christliche und klassische Literatur, die an der Salesianeruniversität gelehrt werden. Sechs Personen wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unterricht wurde am 8. März abgebrochen, bis September ist keine Wiederaufnahme der Vorlesungen vorgesehen. Die italienische Bischofskonferenz beklagt aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Tod von mehr als Hundert Priestern.
  • 04/30/2020, 10:31 AM

    Studie untersucht Stress von Polizisten in der Krise

    Arbeitsanforderungen und Stressbelastung von Polizisten in der Corona-Krise will die internationale Studie "SHOT-COVID19" untersuchen. Die Wissenschafter, darunter Forscher des Austrian Institute of Technology (AIT) sowie Behörden, erhoffen sich davon, das Krisenmanagement weiter zu verbessern und Schlüsse für künftige Ausbildungsschwerpunkte zu ziehen, teilte das AIT am Donnerstag mit. Erste Ergebnisse sollen in rund drei Monaten veröffentlicht werden.

  • 04/30/2020, 10:23 AM

    UEFA befürchtet Auswirkungen bis zur Fußball-WM 2022

    Die Coronavirus-Pandemie hat möglicherweise jahrelange Folgen für den internationalen Fußball. Der Spielplan könne für die kommenden "zwei oder drei Jahre" beeinträchtigt werden, sagte Lars-Christer Olsson, Mitglied des Exekutivkomitees der UEFA. Auch die Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember 2022 könne in Mitleidenschaft geraten, meinte der Schwede.

    Olson, der auch Vorsitzender der Vereinigung der europäischen Ligen ist, erklärte zudem, dass die UEFA plant, die unterbrochenen Champions League und Europa League im August zu Ende zu spielen. Eine Entscheidung dazu müsse aber bis Ende Mai getroffen werden.

  • 04/30/2020, 10:23 AM

    Fehlende Genehmigungsverfahren: Baubranche befürchtet Einbußen

    Der heimische Ziegelhersteller Wienerberger und sein Schwesterunternehmen, der Kunststoffrohrproduzent Pipelife, befürchten, dass es in der gesamten Baubranche im zweiten Halbjahr zu Umsatzeinbrüchen kommt, da geplanten Projekten aufgrund fehlender Genehmigungsverfahren der Riegel vorgeschoben werde.

    Das gelte sowohl für den Hoch- als auch den Infrastruktur- und Siedlungswasserbau. "Aktuell werden in ganz Österreich nur sehr eingeschränkt Bauverhandlungen durchgeführt - teilweise infolge mangelhafter Ausstattung und Digitalisierung in den Behörden", so die Unternehmen. Halte dieser Zustand an, komme es neben weiteren Umsatzrückgängen auch zum Verlust von Arbeitsplätzen.

    Erst kürzlich hat auch die Immobilienbranche beklagt, dass zahlreiche Großprojekte derzeit aufgrund ausständiger Genehmigungsverfahren auf Eis liegen.

  • 04/30/2020, 10:21 AM

    Weniger Angst vor Ansteckung

    Laut einer Gallup-Umfrage (1.000 Befragte) hat derzeit nur mehr jeder Zweite Angst davor, sich mit dem Corona-Virus anzustecken (54 Prozent). 

  • 04/30/2020, 10:13 AM

    Deutschland: 300.000 Arbeitslose mehr

    Durch die Coronaviruskrise ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im April drastisch gestiegen. Zudem ist fast jeder dritte der über 33 Millionen Beschäftigten von Kurzarbeit bedroht. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im April 2,644 Millionen Arbeitslose. Das waren 308.000 mehr als im März und 415.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent.
  • 04/30/2020, 10:07 AM

    Shell kappt Dividende - zum ersten Mal seit 2. Weltkrieg

    Der Öl- und Gasmulti Shell kappt in einem historischen Schritt seine Dividende. Nachdem der Gewinn im ersten Jahresviertel wegen der Coronapandemie und der Ölpreiskrise eingebrochen war, sollen die Aktionäre nun noch eine Quartalsdividende von 0,16 US-Dollar pro Aktie erhalten. (2019: 0,47 Dollar).

    Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass der Konzern seine Dividende reduziert.

Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen

  • 04/15/2020, 06:10 PM

    Zwei neue Todesfälle, weniger Kranke in Oberösterreich

    Am Mittwoch kamen in Oberösterreich zwei Todesfälle in der Corona-Statistik, die nun 34 an oder mit Covid-19 Verstorbene umfasst, hinzu. Eine 83-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land und eine 88-Jährige aus dem Bezirk Eferding, beide mit Vorerkrankungen, starben jeweils in einem Krankenhaus. Die Zahl der an Covid-19-Erkrankten sank im Bundesland von 578 (Dienstagmittag) auf 506 (Mittwochabend).

  • 04/15/2020, 06:00 PM

    Staus an der österreichisch-tschechischen Grenze in Wullowitz

    An der österreichisch-tschechischen Grenze in Wullowitz kam es am Mittwochnachmittag laut Polizeiangaben zu längeren Staus im Lastwagenverkehr. In Oberösterreich ist aufgrund der Reisebeschränkungen entlang der tschechischen Grenze nur der Grenzübergang Wullowitz offen. In Niederösterreich lagen nach Angaben der Landespolizeidirektion keinen nennenswerten Rückstaus an der österreichisch-tschechischen Grenze vor.

    Lkw-Fahrer sind zwar vom weitgehenden Ein- und Ausreiseverbot der tschechischen Regierung ausgenommen. Falls die Lkw-Fahrer mehr als 14 Tage im Ausland verbringen, müssen sie aber nach ihrer Rückkehr für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. "Diese Verkehrsbehinderungen bedeuten für Lkw-Fahrer, dass sie viele Stunden unter hygienisch unwürdigen Verhältnissen verbringen müssen", hieß es in einer Mitteilung.

  • 04/15/2020, 05:53 PM

    Zahl der Toten in Großbritannien stieg auf fast 13.000

    In Großbritannien sind binnen 24 Stunden weitere 761 Menschen in Krankenhäusern nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit verlangsamte sich der Anstieg im Vergleich zum Vortag etwas, wie das britische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag waren noch 778 neue Corona-Tote gemeldet worden.

    Insgesamt sind damit bisher 12.868 Menschen im Vereinigten Königreich nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, da die in Altenheimen am Coronavirus gestorbenen Menschen durch die britischen Behörden nicht erfasst werden.

  • 04/15/2020, 05:45 PM

    Ein weiterer Todesfall in Salzburg

    In der Stadt Salzburg meldete das Gesundheitsamt am Mittwochnachmittag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Es handelt sich dabei um eine 87-jährige Frau. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Bundesland Salzburg auf 27 Personen.

    Insgesamt gab es in Salzburg bis Mittwochnachmittag (Stand 17.00 Uhr) 1.204 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Davon sind 790 Menschen wieder gesund, 387 infizierte Patienten halten sich im Bundesland auf.

  • 04/15/2020, 05:39 PM

    Zutritt zu Seebädern im Burgenland wird beschränkt

    Im Burgenland wird der Zutritt zu Seebädern am Neusiedler See beschränkt. Nachdem bis nach Ostern bereits ein Betretungsverbot gegolten hatte, tritt am Donnerstag eine neue Verordnung in Kraft. Demnach dürfen die Bäder nur von Besitzern der Seehütten, von Fischern und zur regionalen Naherholung betreten werden, teilte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Mittwoch mit.

    Nur Personen, die ihren Wohnsitz im Umkreis von 15 Kilometern haben, dürfen zum Erholungsgebiet anreisen, betonte Doskozil. Ausnahmen können von der Bezirksverwaltungsbehörde gewährt werden. Diese Maßnahme sei notwendig, weil der Neusiedler See gerade in den Frühlingsmonaten ein beliebtes Tagesausflugsziel darstelle.

  • 04/15/2020, 05:27 PM

    BMW-Werk in Steyr steht eine Woche länger still

    Das BMW-Werk in Steyr soll nun eine Woche später als geplant die Produktion wieder aufnehmen. Demnach geht es erst Ende kommender und nicht schon diese Woche wieder los. Zu diesem Entschluss sei man nach Überprüfung der aktuellen Bedarfssituation und Einschätzung der Gesamtlage gekommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

  • 04/15/2020, 05:25 PM

    Schrittweiser Schulstart in Deutschland ab 4. Mai

    Ähnlich wie hierzulande soll auch in Deutschland der Schulbetrieb am 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden. Begonnen wird in der Bundesrepublik mit den Abschlussklassen, aber auch mit den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen.

    Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich die deutsche Regierung und die Bundesländer am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

  • 04/15/2020, 05:25 PM

    Italien: Lombardei fordert Industrie-Neustart ab 4. Mai

    Die Lombardei, die von der Coronavirus-Epidemie am stärksten betroffene italienische Region, fordert die Wiederaufnahme der Produktion ab dem 4. Mai. Dabei sollen besondere Sicherheitsvorkehrungen ergriffen und soziale Distanz eingehalten werden, Menschen sollen Schutzmasken tragen und wenn möglich weiterhin im Homeoffice arbeiten. In Italien bleibt der Lockdown bis zum 3. Mai in Kraft.

  • 04/15/2020, 05:13 PM

    Frankreich unterstützt Wirtschaft in Corona-Krise mit 110 Mrd. Euro

    Frankreichs Premierminister Edouard Philippe hat am Mittwoch die Details des Corona-Hilfspakets der Regierung vorgestellt. Das Paket habe mit 110 Mrd. Euro einen "außergewöhnlichen Umfang", sagte Philippe in Paris. Allein 24 Mrd. Euro fließen demnach in die Finanzierung von Kurzarbeit, sieben Mrd. Euro sind für die Unterstützung von Kleinstunternehmen und Selbstständigen vorgesehen.

    Die Regierung unterstützt zudem Familien, die Sozialleistungen beziehen. Die französische Regierung hatte ihr Corona-Hilfspaket vor kurzem von 45 auf 110 Mrd. Euro aufgestockt. Die Finanzspritze für das Gesundheitssystem wurde von zwei auf acht Mrd. Euro erhöht. Das Geld soll insbesondere für den Kauf von Schutzausrüstung und Geräten verwendet werden. Zudem sollen damit Prämien zwischen 500 und 1.500 Euro für Beschäftigte im Gesundheitswesen finanziert werden.

  • 04/15/2020, 05:01 PM

    Schutzmasken für Salzburg aus der Türkei kommen nicht

    Über einen Monat lang ist in der Türkei eine Sendung mit 20.000 Schutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3 für Salzburger Spitäler festgesessen. Nun steht fest: Die Ware wird nicht mehr geliefert. Wie der Medizinprodukte-Händler Friedrich Strubreiter am Mittwoch zur APA sagte, habe er das Geld für die Bestellung zurückerhalten. "Ich habe mit der Sache abgeschlossen", erklärte er frustriert.

    "Die Ware war bereits bezahlt und versandbereit, als die Türkei einen Ausfuhrstopp verhängt hat", berichtete Strubreiter. Seit Mitte März habe er sich intensiv darum bemüht, die Bestellung dennoch zu erhalten. "Leider umsonst." Er sei nun informiert worden, dass den Export von Medizingütern aus der Türkei nur mehr die staatliche Agentur des Gesundheitsministerium (USHAS) übernehmen darf. "Und die beliefert nur mehr öffentliche Organisationen, keine Firmen mehr." Private Unternehmen hätten damit keine Chance auf eine Ausfuhrgenehmigung mehr.

  • 04/15/2020, 04:57 PM

    Deutschland: Keine Maskenpflicht, aber "dringende Empfehlung"

    Im Kampf gegen das Coronavirus wollen Bund und Länder in Deutschland das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel "dringend" empfehlen. Eine generelle deutschlandweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin erfuhr.

  • 04/15/2020, 04:52 PM

    Die Papst-Taskforce soll "Phase 2" einläuten

    Der Papst hat eine Taskforce eingerichtet, die die "Phase 2" nach Ende der akuten Phase der Coronavirus-Epidemie organisieren soll. Die Kommission besteht aus Mitgliedern mehrerer Dikasterien der Kurie, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

    Die Taskforce soll die "sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen" prüfen, mit denen die Menschen nach Ende der akuten Phase der Pandemie konfrontiert sein werden.

  • 04/15/2020, 04:51 PM

    Tirol mit 70 Millionen-Paket für Gemeinden

    Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung greift in der Corona-Krise den Gemeinden unter die Arme. Für das heurige Jahre komme den Kommunen "zusätzliches frisches Geld" in Höhe von 70 Millionen Euro zu, kündigte Landeshauptmann und Finanzreferent Günther Platter (ÖVP) am Mittwoch bei einer Videopressekonferenz an.

    Das Paket beinhalte zwei Bereiche, so Platter: 30 Millionen Euro erhalten die Gemeinden, um den Einnahmenentfall bei den Abgabenertragsanteilen auszugleichen. 40 Millionen Euro fließen für Investitionen in geplante Bauvorhaben. "Es geht darum, dass man geplante Bauvorhaben umsetzt oder vorzieht", erklärte der Landeshauptmann. Um das Geld letztlich auch zu erhalten, müssten die Kommunen einen Nachweis erbringen, dass die Projekte auch gestartet wurden.

  • 04/15/2020, 04:49 PM

    400m2-Regelung: Firmen könnten auf Schadenersatz klagen

    Beim Verfassungsgerichtshof gehen immer mehr Beschwerden über die COVID-19-Maßnahmengesetze bzw. die dazugehörigen Verordnungen ein. Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmetern durften am Dienstag aufsperren, größere nicht. Betroffene Firmen könnten auf Schadenersatz klagen.

    "Diese sachlich nicht zu rechtfertigende Unterscheidung sowie insbesondere das Verbot der Zonierung bildet einen Verstoß gegen die verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte der Erwerbsfreiheit und der Gleichbehandlung", sagte Rechtsanwalt Andreas Schütz von Taylor Wessing am Mittwoch zur APA. Der Anwalt vertritt einige Firmen im Handel, die diesbezüglich schon nachgefragt hätten. Namen nannte er nicht.

  • 04/15/2020, 04:43 PM

    Ungarn lässt Krankenhäuser für Corona-Fälle räumen

    Die ungarische Regierung hat die Krankenhäuser des Landes angewiesen, die Mehrzahl ihrer Betten für die künftige Behandlung von Corona-Patienten zur Verfügung zu stellen. Bis zum Mittwoch mussten die Spitäler 60 Prozent ihrer Betten freimachen und dabei Patienten nach Hause schicken, berichteten ungarische Medien. Angehörige von Patienten seien ratlos und überfordert.

    Nach Vorstellung der rechtsnationalen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban sollen 36.000 Betten Menschen zugute kommen, die am Corona-Virus erkrankt und auf eine stationäre Behandlung angewiesen sind. Chronisch Kranke und Pflegefälle, die nun aus den Krankenhäusern entlassen werden, mögen zu Hause von ihren Familien betreut werden, erklärte die oberste Amtsärztin Cecilia Müller am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Budapest. 

  • 04/15/2020, 04:43 PM

    Handelsverband will alle Schutzmasken von Umsatzsteuer befreit sehen

    Das Finanzministerium wird demnächst vorübergehend die Umsatzsteuer auf Schutzmasken erlassen. Sie wären normalerweise mit 20 Prozent belegt. Ein Gesetzesentwurf wurde kurzfristig angekündigt. Der Handelsverband will die Mehrwertsteuerbefreiung für alle Atemschutzmasken.

    Schließlich herrsche im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht, argumentiert der Verband. An diesen Vorgaben brauche der Staat nicht zu verdienen. Für Arztbesuche gibt es zumindest dringende Empfehlungen, Masken anzulegen.

  • 04/15/2020, 04:29 PM

    FPÖ-Kritik an Privatvermieter-Regelung

    Kritik an der Privatvermieter-Regelung beim Härtefallfonds für Selbstständige haben am Mittwoch die Freiheitlichen geübt. Die Umsetzung sei "echt miserabel", damit würden die "Kleinen" im Regen stehengelassen, so FPÖ-Tourismussprecher Gerald Hauser. Er bemängelt, dass zu viele Pauschalbeträge abgezogen werden müssten, sodass nicht mehr viel an Entschädigung übrig bleibe.

    Laut Sonderrichtlinie des Härtefallfonds für Privatvermieter seien von der Bemessungsgrundlage zum Beispiel pauschal fiktive Kosten für Frühstück, Reinigung, Heizung und Strom abzuziehen, obwohl 80 Prozent der Privatvermieter Ferienwohnungen vermieten und kein Frühstück verabreichen würden. Frühstückskosten würde also überwiegend nicht anfallen. Insgesamt gereiche der Abzug von 50 Prozent Kosten den kleinen Vermietern zum Nachteil, so Hauser.

  • 04/15/2020, 04:24 PM

    NÖ: 1.509 Kinder in Kindergärten betreut

    In den niederösterreichischen Landeskindergärten sind am Mittwoch 1.509 Kinder betreut worden. Das entsprach nach Angaben aus dem Büro von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) einem Wert 2,76 Prozent. Vor den weiteren Geschäftsöffnungen am Dienstag waren es 1,04 Prozent gewesen.

  • 04/15/2020, 04:18 PM

    Tirol rät von Risikosportarten ab

    Das Land Tirol hat am Mittwoch nicht nur - wie der Bund - zu Zurückhaltung und Vorsicht bei Risikosportarten wie Skifahren und Segelfliegen geraten, sondern von diesen weiter strikt abgeraten. Segel- oder Drachenfliegen sei weiterhin "nicht zielführend", man solle "am Boden bleiben", appellierte Sportlandesrat Josef Geisler (ÖVP) in einer Videopressekonferenz. 

  • 04/15/2020, 04:16 PM

    Kurzarbeit: Bisherige Anträge könnten 4,8 Mrd. Euro kosten

    Bisher gibt es von fast 43.000 Unternehmen Anträge auf Kurzarbeit, von denen fast 24.000 genehmigt wurden. Sollten alle vorliegenden Anträge, auch die noch nicht genehmigten, zur Gänze ausgeschöpft werden, würde sich das gesamte Fördervolumen für drei Monate auf rund 4,86 Milliarden Euro belaufen, geht aus Berechnungen der Agenda Austria hervor.

    Sollten die noch offenen Anträge genehmigt werden, würden sich österreichweit knapp 17,8 Prozent der Arbeitnehmer in Kurzarbeit befinden. In Vorarlberg wären es 31,2 Prozent der Arbeitnehmer, in Niederösterreich 22,8 Prozent, in Wien und der Steiermark 19,8 Prozent.

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