14.321 bestätigte Fälle in Österreich; Rückgang der Neuinfektionen in Italien

Medical staff from a hospital in Cremona hold hands as they show support for people affected with the coronavirus disease (COVID-19): victims, their families and those in recovery, in Cremona
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Tag 32 der Ausgangsbeschränkungen. 14.321 bestätigte Fälle in Österreich. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.
  • In Altenmarkt im Pongau (Salzburg) endet in der Nacht auf Donnerstag die Quarantäne (mehr dazu)
  • In Europa haben sich mittlerweile mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit wurden bisher knapp zwei Millionen Infektionen nachgewiesen (mehr dazu)
  • Österreichs Wirtschaft dürfte um neun Prozent schrumpfen (mehr dazu)
  • Finanzmarktaufsicht verlängert Verbot von Leerverkäufen für Aktien (mehr dazu)
  • Abstand halten bis 2022? Man müsse die nächsten Jahre immer wieder mit Phasen sozialer Distanz rechnen, meint Harvard-Epidemiologe Marc Lipsitch (mehr dazu)
  • Italien: Zahl der neuen Infektionen auf niedrigstem Stand seit Beginn der Epidemie
  • Es wird mehr als einen Impfstoff brauchen, so die Chefin des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (mehr dazu)
  • Bisheriger Höchstwert: 2.228 Tote in USA in 24 Stunden; Trump stellt dennoch baldige Lockerung in Aussicht (mehr dazu)
  • Kritik wird lauter, weil Handel nur teilweise hochgefahren wird (mehr dazu)
  • Trump stoppt Zahlungen an Welt-Gesundheitsorganisation;  WHO laut Trump für eine Vielzahl an Toten mitverantwortlich (mehr dazu)
  • Zweite Dunkelziffer-Studie startet am Donnerstag (mehr dazu)
  • Welche Branchen das Virus am härtesten trifft (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • Bestätigte Fälle (Stand 15.04.2020, 15:00 Uhr) 14.321 bestätigte Fälle - nach Bundesländern: Burgenland (278), Kärnten (388), Niederösterreich (2.415), Oberösterreich (2.162), Salzburg (1.178), Steiermark (1.600), Tirol (3.352), Vorarlberg (847), Wien (2.101)
  • Bisher durchgeführte Testungen in Österreich, Stand 15.04.2020, 09:30 Uhr: 156.801
  • 8.098 Genesene393 Todesfälle (Stand 15.04.2020, 9:30 Uhr)
  • Weltweit: (Stand 15.04.2020, 08:00 Uhr) 1.982.552 bestätigte Fälle, 493.658 Genesene

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  • ÖFB brach alle Amateurbewerbe ab (mehr dazu)
  • "Wir sind auf Kurs": Die Zahlen der Neuinfektionen entwickle sich gut, sagte Kanzler Kurz und dankte den Österreichern für ihre "Disziplin und das Durchhaltevermögen" (mehr dazu)
  • Handel: "Trauriger" erster Einkaufstag - vor allem auf den klassischen Einkaufsstraßen (mehr dazu); Vor den Baumärkten hingegen bildeten sich Warteschlangen (mehr dazu)
  • Nach Kritik an den Gesetzen, Verordnungen und Erlässen der Regierung kündigte Gesundheitsminister Anschoben die Prüfung durch eine Expertengruppe aus Juristen an (mehr dazu)
  • Trotz Ausgangsbeschränkungen zog es zu Ostern Massen auf die Ausflugsberge. Über Unbelehrbaren, die gerettet werden mussten, bricht ein Shitstorm herein (mehr dazu)
  • Die Bundesgärten in Wien haben wieder geöffnet - der große Ansturm blieb aus (mehr dazu)
  • Bislang haben sich 4.500 Tirol-Urlauber beim Verbraucherschutzverein gemeldet. "Damit sollte die Staatsanwaltschaft genug Anhaltungspunkte für Ermittlungen haben", meinte Peter Kolba vom VSV (mehr dazu)
  • Die Rückkehr der Kurzparkzonen (mehr dazu)
  • Tägliche Testkapazität in Österreich auf 10.000 erhöht (mehr dazu)
  • Die Ausgangsbeschränkungen könnten gesetzlich nicht gedeckt sein (mehr dazu)
  • Nicht nur in Supermärkten: Wo Maskenpflicht besteht (mehr dazu)
  • Quarantäne in Salzburg endet; Ausnahme: Altenmarkt (mehr dazu)
  • Bisher 5,7 Milliarden staatliche Corona-Hilfen abgerufen. Finanzminister Blümel: "Wenn es mehr Geld braucht, wird eszusätzliche Mittel geben" (mehr dazu)
  • Kurzarbeit: Schon über 600.000 Anträge. Die Mittel werden von 3 auf 5 Milliarden Euro aufgestockt (mehr dazu)
  • Heinz Fischer zur Corona-Krise: "Nicht über die Verfassung hinwegsetzen" (mehr dazu)
  • Tiroler Wintersportort Sölden bleibt unter Quarantäne (mehr dazu)
  • Shoppingcenter bleiben bis 2. Mai zu (mehr dazu)
  • Die Ergebnisse der SORA-Stichprobe liegen vor: Rund 28.500 Infizierte (mehr dazu)
  • Temporäre BegegnungszonenRot-Grün einigt sich auf Freigabe von Straßen für Fußgänger (mehr dazu)
  • Urlaubspläne: Reisen ins Ausland müssen warten (mehr dazu)

  • Italien: Kommt der Strandurlaub in der Plexiglas-Box? (mehr dazu)
  • "10 Millionen weltweit infiziert": Neues Berechnungs-Modell orientiert sich an Todeszahlen (mehr dazu)
  • China testet zwei neue Impfstoffe an Menschen (mehr dazu)
  • Blick in den Osten: Die (beunruhigend) ruhige Situation bei unseren Nachbarn (mehr dazu)
  • Erneut positiv Getestete in Südkorea: Was Experten vermuten (mehr dazu)
  • 1.000 Migranten aus griechischen Camps ziehen in Hotels (mehr dazu)
  • Währungsfonds: "Corona ist weitaus schlimmer als Finanzkrise" (mehr dazu)
  • Berater: Trump ignorierte Warnungen, Leben hätten gerettet werden können (mehr dazu)
  • IWF senkt Prognosen für die weltweite Wirtschaft (mehr dazu)
  • Ungarn: Keine Tests für Mitbewohner von Corona-Patienten (mehr dazu)
  • Corona-Spätfolgen: Vermindertes Lungenvolumen möglich (mehr dazu)
  • Trump reklamiert "totale Macht" für sich (mehr dazu)
  • Premier Johnson aus Krankenhaus entlassen (mehr dazu)
  • Jeder zweite Italiener will den EU-Austritt (mehr dazu)
  • Opec und Partner beschließen beispiellose Kürzung der Ölförderung (mehr dazu)

  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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Corona-Krise: Aktuelle Entwicklungen

  • |Marie North

    Unmut bei Soldaten über eingeschränkte Freizeit im Covid-Einsatz

    Unter Bundesheer-Soldaten, die sich derzeit im Assistenzeinsatz im Inland befinden, regt sich Unmut über einschränkende Freizeit-Regeln. Sie haben nämlich statt wie bisher mindestens sechs nur mehr zwei freie Tage im Monat, an denen sie nach Hause fahren können. Die neuen Bestimmungen treffen auch die am Montag einrückenden 2.300 Miliz-Soldaten.

    Mehr dazu hier:

  • |Marie North

    US-Experte Fauci: Impfstoff im Idealfall im Jänner

    Der prominente US-Regierungberater und Immunologe Anthony Fauci rechnet im Idealfall im Jänner mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus - schneller als zu Beginn der Krise von ihm selbst angenommen. 

    Mehr dazu hier:

  • |Josef Siffert

    Frage zur Arbeitslosigkeit

    Der Anstieg der Arbeitslosen sei in Österreich deutlich heftiger ausgefallen, als in Deutschland. Warum? Blümel: Im Jahresvergleich werde Österreich vermutlich lediglich 1.5 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres liegen. "Denke es wird eine parallele Entwicklung geben". 

    Was Österreich laut Blümel freilich doppelt getroffen habe: Der Tourismus. Und: Zwei der drei wichtigsten Exportpartner (Italien und die USA) - und Österreich sei eine Exportnation - hätte es besonders stark getroffen.

    Aschbacher ergänzt, dass auch saisonale Effekte früher zu tragen gekommen wären.

  • |Josef Siffert

    Frage zu AUA-Verhandlungen

    Blümel: "Haben unsere Position klargemacht." Blümel betont, dass Österreich das Drehkreuz am Flughafen Wien brauche und erhalten möchte. "Sind bereit hier zu unterstützen, wenn das gewährleistet wird."

    Was am Ende der Verhandlungen stehe, könne Blümel jetzt nicht sagen. Aber: Der Standort Österreich sei ein wichtiger, den es zu erhalten gelte. "Möchte keine Art von Lösung ausschließen". Was die Maßnahmen kosten werden und die Frage nach einer Schmerzgrenze, möchte Blümel nicht beziffern bzw. beantworten.

     

  • |Josef Siffert

    Zweite Welle?

    Blümel zu möglicher zweiter Welle: "Wir warnen regelmäßig davor, alles auf die leichte Schulter zu nehmen." Blümel hält es dennoch für angemessen, "dass wir die Wirtschaft wieder öffnen, werden aber ganz genau hinsehen, wie sich die Zahlen entwickeln."

    Blümel spricht davon, dass sich Österreich momentan zu guten Konditionen Geld beschaffen könne.

    Schramböck: "Haben es geschafft, die produzierenden Unternehmen offen zu halten - aufgrund der Disziplin der Österreicher. Aber: Nicht alles, was erlaubt ist, sollte man auch unbedingt tun." Darum gelte weiterhin: Maske tragen, Abstand halten. Schramböck verweist auf die zweite Welle der spanischen Grippe, wo die Wirtschaft unkontrolliert wieder angelaufen ist - darum werde die Regierung immer zuallererst auf die Gesundheit achten.

  • |Josef Siffert

    Schramböck: "Wirtschaft krisenfester machen"

    Auch Wirtschaftsministerin Schramböck verweist auf die aktuell schwierigen Zeiten ("schwerste Weltwirtschaftskrise") und kommt auf die bedeutende Rolle der Kurzarbeit zu sprechen. "Es ist wichtig, dass wir sie in den nächsten Monaten intensiv nutzen."

    Schramböck verspricht, die gesetzten Maßnahmen würden nicht die letzten Schritte sein, um Jobs zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln. Schramböcks Auftrag: "Wirtschaft krisenfester machen." Wie? 

    Renaissance der Produktion in Europa - wichtige Güter und Produkte müssen wieder vermehrt in Europa produziert werden. "Wir dürfen von keinem anderen Kontinent wieder so abhängig sein, wie wir es jetzt sind." Müssen z.B. Schutzausrüstung in Österreich autark herstellen können.

    Funktionierende Lieferketten - das gelte nicht nur für den europäischen Binnenmarkt, sondern auch darüber hinaus. "Lieferketten müssen krisenfester werden" - auch das schaffe Arbeitsplätze.

    Kluges Lagerkonzept - sensible Güter sollen in angemessener Zeit zur Verfügung stehen. "Werde das von der EU einfordern". Rollierende Lagerung soll dabei zur Anwendung kommen, wo Produktion und nachfragende Stellen kooperieren sollen. 

    Brauchen wieder Medikamente "made in Europe", Schramböck spricht auch Halbleiter und Batterien an.

    "Hinter uns liegen fordernde Zeiten und auch sehr fordernde Zeiten liegen vor uns". Schramböck will Rahmenbedingungen schaffen, um als eines der ersten Länder wieder voll einsteigen zu können. "Österreichisches Comeback" soll vor anderen Ländern gelingen.

  • |Josef Siffert

    Aschbacher zum Arbeitsmarkt: "Krise mit voller Wucht"

    Arbeitsministerin Aschbacher: "Ab Mitte März hat uns die Krise mit voller Wucht erwischt." Am Arbeitsmarkt habe es eine "dramatische Entwicklung" gegeben: 563.000 Arbeitssuchende im März, weiterer Anstieg im April, der Höhepunkt wurde am 13. April erreicht: 588.205 Arbeitslose.

    Seither ortet Aschbacher eine leichte Abflachung der Kurve. 572.025 Arbeitssuchende, die mit Abstand am meisten Arbeitslosen hat Wien zu verzeichnen.

    Was tut die Regierung gegen die Arbeitslosigkeit?

    Aschbacher verweist auf die Kurzarbeit - sie sichert "Arbeitsplätze und Einkommen". 88 Prozent der Anträge auf Kurzarbeit wurden bereits genehmigt, die Kurve bei den Anträgen würde sich aber derzeit abflachen. Aschbacher dankt Kollegen Blümel.

    Das AMS wird mit 15. Mai wieder Schulungen aufnehmen.

    Auch der Familienhärtefonds mit 30 Millionen Euro und Familienkrisenfonds mit zusätzlichen 30 Millionen Euro würden helfen.

  • |Josef Siffert

    1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit

    Blümel: "Wir haben bisher 15 Mrd. Euro an Liquidität zu Verfügung gestellt."

    Kurzarbeit sei "ein einzigartiges Modell in Europa" und habe sich in der Corona-Krise bisher behauptet. 1,2 Millionen Personen sind derzeit in Kurzarbeit. Die Nachfrage gehe zwar ein wenig zurück, ist aber nach wie vor auf hohem Niveau, so Blümel. Die Mittel für Kurzarbeit werden deshalb auf 10 Milliarden Euro aufgestockt.

    Situation ist eine herausfordernde - auch für die Kontrolle, so Blümel und spricht von einer "Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern". Es gab Vorwürfe zu Missbräuchen - darum hat Blümel die Finanzpolizei eingeschaltet. 600 Firmen wurden überprüft. "So viel Kulanz nie möglich."

    Härtefallfonds, zweite Phase, der die kleinsten Unternehmer, die von Ausfällen betroffen sind, unterstützen soll, wurde auf 2 Mrd. Euro aufgestockt.

    Jungunternehmerregelung: Gründung ab dem Jahr 2018 relevant.

    Aus den CoV-Hilfsfonds (15 Mrd. schwer) werden die Richtlinien kommende Woche fertiggestellt. 

    Kreditvergabe: Hier hat es leider mehr Probleme gegeben, als uns lieb gewesen ist. Haben versucht zu definieren, wie die Kredite beschleunigt vergeben werden können. 

    Steuerstundungen: Volumen von 4,5 Milliarden Euro.

    Nach der Phase der Gesundheitskrise wird es darum gehen, das wirtschaftliche Comeback zu schaffen. Drei Schwerpunkte, steuerliche Entlastung, Arbeitsplätze durch Entlastung der Wirtschaft, Arbeitsplätze durch Klimainvestitionen. 

  • |Stefan Hofer

    Massiver Corona-Schock: 2. Quartal mit noch schwächerem BIP als davor

    Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise schon im ersten Quartal stark geschrumpft, um rund zweieinhalb Prozent. Damit sei "ein massiver Schock" über unser Land hereingebrochen, sagte Wifo-Konjunkturexperte Jürgen Bierbaumer-Polly am Donnerstag zur APA. Durch das Niederfahren vieler Bereiche der Wirtschaft werde das laufende zweite Quartal "das schwächste des heurigen Jahres sein".Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von April bis Juni werde wohl "ein Mehrfaches" des Minus vom ersten Vierteljahr ausmachen, so der Experte.

  • |Stefan Hofer

    Indischer Mechaniker baute "social distancing"-Motorrad

    In Zeiten des "social distancing" hat ein indischer Fernsehmechaniker ein Spezialmotorrad gebaut, bei dem Fahrer und Sozius in meterweitem Abstand zueinander sitzen. "Jetzt kann ich mit meiner achtjährigen Tochter fahren und gleichzeitig einen sicheren Abstand halten", sagte Partha Saha aus Agartala im nordöstlichen Bundesstaat Tripura. Für sein Gefährt kaufte der 39-Jährige bei einem Schrotthändler ein altes Motorrad, baute den Motor aus und zersägte die Maschine in zwei Teile, bevor er Vorder- und Hinterteil mit einer gut einen Meter langen Stange verband. Mit dem batteriebetriebenen Abstands-Motorrad will Saha seine Tochter täglich in die Schule bringen, sobald diese wieder geöffnet ist. "Ich will nicht, dass sie den Bus nimmt, weil der voll sein wird", erklärte der Vater.

  • |Josef Siffert

    Vorarlberg: Mehrstufenplan für Tourismus

    Vorarlberg erarbeitet einen mehrstufigen Maßnahmenplan zur Unterstützung des Tourismus. Neben Direkthilfen für die Betriebe sei eine Werbeoffensive für "Urlaub zu Hause" ein Schwerpunkt. "Wir sind ein Tourismusland und lassen die heimischen Betriebe in dieser schwierigen Lage nicht im Stich", so Landeshauptmann Markus Wallner und Tourismuslandesrat Christian Gantner am Donnerstag.

    Der Mehrstufenplan basiere in einem ersten Schritt auf Soforthilfen und Sicherheiten. Begleitend sollen eine Werbeoffensive, Grenzlockerungen, aber auch Korridorlösungen für Mitarbeiter die Basis für einen wirtschaftlichen Sommerbetrieb schaffen.

    In einem dritten Schritt stehe dann die nachhaltige Absicherung der touristischen Rahmenbedingungen an. In weiteren Gesprächen wolle man die Eckpunkte "verfeinern" und die Umsetzung klären. Damit soll das Weiterbestehen von Betrieben und Arbeitsplätzen gesichert werden. 

  • |Stefan Hofer

    Mehr als 159.000 Infektionen in Deutschland

    In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 159.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6.135 Infizierte sind bisher gestorben. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Mittwoch bei 0,75.

  • |Stefan Hofer

    Deutlich weniger Asylanträge in der EU

    Die Asylanträge in der EU sind vor dem Hintergrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zuletzt um fast die Hälfte gesunken. Wie die europäische Asylbehörde EASO mitteilte, wurden im März in der EU einschließlich Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein und Island 34.737 Anträge gestellt. Dies waren 43 Prozent weniger als im Februar.

  • |Stefan Hofer

    62 Infizierte in päpstlicher Universität in Rom

    In Roms päpstlicher Universität Salesiana sind 62 Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Auf dem Campus leben mehrere katholische Gemeinschaften und ein Teil der 1.800 Studenten der Fächer Theologie, Philosophie, christliche und klassische Literatur, die an der Salesianeruniversität gelehrt werden. Sechs Personen wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unterricht wurde am 8. März abgebrochen, bis September ist keine Wiederaufnahme der Vorlesungen vorgesehen. Die italienische Bischofskonferenz beklagt aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Tod von mehr als Hundert Priestern.
  • |Stefan Hofer

    Studie untersucht Stress von Polizisten in der Krise

    Arbeitsanforderungen und Stressbelastung von Polizisten in der Corona-Krise will die internationale Studie "SHOT-COVID19" untersuchen. Die Wissenschafter, darunter Forscher des Austrian Institute of Technology (AIT) sowie Behörden, erhoffen sich davon, das Krisenmanagement weiter zu verbessern und Schlüsse für künftige Ausbildungsschwerpunkte zu ziehen, teilte das AIT am Donnerstag mit. Erste Ergebnisse sollen in rund drei Monaten veröffentlicht werden.

  • |Stefan Hofer

    UEFA befürchtet Auswirkungen bis zur Fußball-WM 2022

    Die Coronavirus-Pandemie hat möglicherweise jahrelange Folgen für den internationalen Fußball. Der Spielplan könne für die kommenden "zwei oder drei Jahre" beeinträchtigt werden, sagte Lars-Christer Olsson, Mitglied des Exekutivkomitees der UEFA. Auch die Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember 2022 könne in Mitleidenschaft geraten, meinte der Schwede.

    Olson, der auch Vorsitzender der Vereinigung der europäischen Ligen ist, erklärte zudem, dass die UEFA plant, die unterbrochenen Champions League und Europa League im August zu Ende zu spielen. Eine Entscheidung dazu müsse aber bis Ende Mai getroffen werden.

  • |Josef Siffert

    Fehlende Genehmigungsverfahren: Baubranche befürchtet Einbußen

    Der heimische Ziegelhersteller Wienerberger und sein Schwesterunternehmen, der Kunststoffrohrproduzent Pipelife, befürchten, dass es in der gesamten Baubranche im zweiten Halbjahr zu Umsatzeinbrüchen kommt, da geplanten Projekten aufgrund fehlender Genehmigungsverfahren der Riegel vorgeschoben werde.

    Das gelte sowohl für den Hoch- als auch den Infrastruktur- und Siedlungswasserbau. "Aktuell werden in ganz Österreich nur sehr eingeschränkt Bauverhandlungen durchgeführt - teilweise infolge mangelhafter Ausstattung und Digitalisierung in den Behörden", so die Unternehmen. Halte dieser Zustand an, komme es neben weiteren Umsatzrückgängen auch zum Verlust von Arbeitsplätzen.

    Erst kürzlich hat auch die Immobilienbranche beklagt, dass zahlreiche Großprojekte derzeit aufgrund ausständiger Genehmigungsverfahren auf Eis liegen.

  • |Josef Siffert

    Weniger Angst vor Ansteckung

    Laut einer Gallup-Umfrage (1.000 Befragte) hat derzeit nur mehr jeder Zweite Angst davor, sich mit dem Corona-Virus anzustecken (54 Prozent). 

  • |Stefan Hofer

    Deutschland: 300.000 Arbeitslose mehr

    Durch die Coronaviruskrise ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im April drastisch gestiegen. Zudem ist fast jeder dritte der über 33 Millionen Beschäftigten von Kurzarbeit bedroht. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im April 2,644 Millionen Arbeitslose. Das waren 308.000 mehr als im März und 415.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent.
  • |Stefan Hofer

    Shell kappt Dividende - zum ersten Mal seit 2. Weltkrieg

    Der Öl- und Gasmulti Shell kappt in einem historischen Schritt seine Dividende. Nachdem der Gewinn im ersten Jahresviertel wegen der Coronapandemie und der Ölpreiskrise eingebrochen war, sollen die Aktionäre nun noch eine Quartalsdividende von 0,16 US-Dollar pro Aktie erhalten. (2019: 0,47 Dollar).

    Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass der Konzern seine Dividende reduziert.

  • |Josef Siffert

    Zahlen aus Wien

    Stand Donnerstag, 30. April 2020, 08.00 Uhr, sind in Wien 2.492 Erkrankungen bestätigt.

    Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt - unverändert zu gestern - 130. 1.808 Personen sind genesen.

  • |Josef Siffert

    Strom und Gas werden nicht abgeschaltet

    Strom, Gas oder Wärme werden bei Zahlungsverzug auch weiterhin nicht abgeschaltet - bis Ende Juni.

    Darauf hat sich das Klimaschutzministerium von Leonore Gewessler mit den heimischen Energieversorgern (Fachverband Gas Wärme, der heimischen E-Wirtschaft (Oesterreichs Energie) und der Vereinigung österreichischer Elektrizitätswerke) geeinigt. 

  • |Josef Siffert

    Nur noch 19 Erkrankte in Kärnten

    In Kärnten ist die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten Personen auf 19 gesunken. Die Zahl der genesenen Personen ist um eine auf 379 gestiegen, Neuinfektion wurde keine gemeldet.

    Bis Donnerstagfrüh wurden in Kärnten insgesamt 9.904 Testungen durchgeführt, die Zahl der insgesamt mit Covid-19 infizierten Personen beträgt 410. Derzeit befinden sich acht Erkrankte im Spital, davon sind fünf auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei zwölf.

  • |Stefan Hofer

    Spaniens Wirtschaft bricht ein

    Spaniens Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen den Folgen der Coronakrise eingebrochen. In den ersten drei Monaten des Jahres sei die Wirtschaftsleistung um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft.

  • |Josef Siffert

    Wer ist wieder da?

    Manche von Ihnen kennen diese Melodie einer Zeichentrickserie, die Cellistin Samara Ginsberg hier so eindrucksvoll alleine eingespielt hat, vielleicht noch.

    Es war die Titelmelodie zu Inspektor Gadget.

     

  • |Stefan Hofer

    Schweiz: Coronavirus-Erreger in Abwasser gefunden

    Der Nachweis des Coronavirus im Abwasser ist gelungen. Selbst kleine Konzentrationen lassen sich laut Forschern der beiden ETHs in Lausanne und Zürich in Proben nachweisen. Dennoch könne das Trinkwasser in der Schweiz ohne Bedenken konsumiert werden. Werden die Proben rasch analysiert, könnte laut den Forschern ein Wiederanstieg von Infektionen während des Exits aus dem Lockdown ungefähr eine Woche früher erkannt werden als mittels klinischer Tests bei den Betroffenen. Nach aktuellem Wissensstand gebe es keine Hinweise darauf, dass der Erreger sich über Wasser oder Abwasser verbreitete.

  • |Stefan Hofer

    Regierung in Rom beschließt Einsatz von Corona-App

    Die italienische Regierung hat grünes Licht für den Einsatz einer App gegeben, die bei der Eindämmung des Corona-Virus helfen soll. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett in Rom in der Nacht auf Donnerstag. Die Nutzung der Corona-App durch die Bürger soll freiwillig sein. Das heißt, jeder entscheidet selbst, ob er die Anwendung auf sein Smartphone herunterlädt. Die Daten sollen zudem anonymisiert verarbeitet werden.
  • |Stefan Hofer

    Kein Platz mehr: Leichen in Lkw entdeckt

    In der Nähe einer Bestattungsfirma in New York sind Dutzende Leichen in mehreren Transportern gefunden worden. Das Unternehmen im Stadtteil Brooklyn habe die Fahrzeuge angemietet, weil es angesichts der vielen Toten in der Coronavirus-Pandemie keinen Platz mehr in den eigenen Räumen gehabt habe. Mehr dazu:

  • |Stefan Hofer

    Pandemie wie Klimakrise: Thunberg spendete 100.000 Dollar

    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat dem UN-Kinderhilfswerk Unicef 100.000 US-Dollar im Kampf gegen die Corona-Krise gespendet. "Wie die Klimakrise ist auch die Coronavirus-Pandemie eine Kinderrechtskrise", zitierte Unicef die 17-Jährige. Die Spende entnimmt Thunberg einem Preisgeld, das sie von der dänischen NGO Human Act für ihr Engagement gegen den Klimawandel bekommen hat. Die Corona-Krise werde "alle Kinder betreffen, jetzt und auf lange Sicht", sagte Thunberg.

    Thunberg hatte sich Ende März nach eigenen Angaben "sehr wahrscheinlich" mit dem Coronavirus infiziert. Nach einer Europareise habe sie mehrere typische Symptome bekommen, berichtete die 17-Jährige damals.

  • |Stefan Hofer

    Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim wird ausgezeichnet

    Mit ihren Beiträgen zur Corona-Krise auf ihrem YouTube-Kanal "maiLab" erzielte sie in den vergangenen Wochen regelmäßig mehrere Millionen Zugriffe. Die deutsche Wissenschaftsjournalisten Mai Thi Nguyen-Kim erhält nun den Heinz Oberhummer Award für Wissenschaftskommunikation 2020. Die Moderatorin des WDR-Magazins "Quarks" und Vermittlerin wissenschaftlicher Themen auf YouTube erhält den Preis für "hervorragende Wissenschaftsvermittlung" am 24. November in Wien, teilten die preisvergebenden Institutionen heute mit.

    Zum YouTube-Kanal "maiLab"

  • |Josef Siffert

    Kurz: "Comeback für die Wirtschaft"

    Beim Eindämmen der Ansteckungszahl sei Österreich erfolgreich gewesen - ebenso erfolgreich soll nun das wirtschaftliches Comeback des Landes werden, so Kanzler Sebastian Kurz.

  • |Josef Siffert

    Niederösterreich: 16 neue CoV-Erkrankungen

    Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Niederösterreich Donnerstagfrüh um 16 auf 2.594 gestiegen.

    23 Betroffene galten als frisch von Covid-19 genesen, damit hatten nach Angaben des Sanitätsstabs 2.164 Personen im Bundesland die Krankheit überwunden. Exakt 31.034 Testungen wurden durchgeführt, 92 Menschen starben bisher.

  • |Stefan Hofer

    Home-Office treibt Microsoft-Geschäft an

    Der Software-Riese Microsoft legt dank seiner Cloud-Angebote auch in der Coronakrise zu. Office-Büroprogramme, die Kooperations-Software Teams und die von vielen Apps genutzte Cloud-Plattform Azure sind gefragt, während Menschen in vielen Ländern zuhause statt im Büro arbeiten. Auch beim Betriebssystem Windows und Microsofts "Surface"-Tablets lief es besser als erwartet, weil verstärkt mobile Geräte gekauft worden seien.

    Die Coronapandemie beeinflusse alle Lebens- und Arbeitsbereiche, "und wir haben ein Ausmaß digitaler Transformation von zwei Jahren in zwei Monaten erlebt", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella. So komme Microsoft Teams jetzt auf 75 Millionen Nutzer täglich - doppelt so viele wie noch Anfang März. Der Gewinn ist im ersten Quartal um 22 Prozent auf 10,8 Mrd. Dollar gestiegen.

    Microsoft Corp Chief Executive Satya Nadella speaks at his first annual shareholders' meeting in Bellevue, Washington
  • |Josef Siffert

    Heimische Wirtschaft um 2,5 Prozent geschrumpft

    Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise schon im ersten Quartal stark geschrumpft, um rund zweieinhalb Prozent.

    Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden wegen der seit Mitte März gegen die Pandemie verhängten Maßnahmen die Bereiche Handel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie mit über sieben Prozent Rückgang im Jahresabstand sowie diverse Dienstleistungen mit minus acht Prozent.

  • |Josef Siffert

    Bergrettung warnt vor Mai-Ausflügen

    Ausgangsbeschränkungen und Shutdown haben zu einem Ansturm auf die Berge und in die freie Natur geführt – mit gefährlichen Nebenwirkungen. Weil sich zunehmend auch völlig unerfahrene und schlecht ausgerüstete Menschen in hochalpine Gegenden vorwagen, schlägt die Bergrettung vor dem ersten Mai-Wochenende Alarm.

    "Die Lockerung der Corona-Maßnahmen bedeutet, gerade jetzt mit viel Verantwortungsbewusstsein und Vorsicht in die Bergsaison zu starten. Wichtig ist, sich selbst nicht zu überfordern und Bergtouren stets im Einklang mit dem eigenen Können zu unternehmen, damit die Kapazitäten der Rettungskräfte und unseres Gesundheitssystems weiterhin geschont werden“, sagt der Landesleiter der nö. Bergrettung, Matthias Cernusca.

  • |Josef Siffert

    Österreich muss noch auf seine Urlauber warten

    Reisewarnung und Grenzkontrollen gelten in Deutschland noch länger. Köstinger ist dennoch hoffnungsvoll.

  • |Stefan Hofer

    Wifo: BIP sank wegen Corona schon im 1.Quartal um zweieinhalb Prozent

    Mehr dazu in Kürze

  • |Stefan Hofer

    Frankreichs Wirtschaft bricht in Rekordtempo ein

    Die französische Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronapandemie so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte von Jänner bis März um 5,8 Prozent zum Vorquartal. Ökonomen hatten lediglich ein Minus von 3,5 Prozent erwartet.

  • |Stefan Hofer

    Hotel-Chefin über Abstandsregeln in der Sauna und ein Leben nach dem Frühstücksbuffet

    Das Hotel Hochschober auf der Kärntner Turrach findet sich auf keiner Buchungsplattform. Trotzdem zählte der Betrieb zuletzt 65.000 Gästenächtigungen im Jahr. Doch in Corona-Zeiten "muss alles neu gedacht werden", sagt Hotelchefin Karin Leeb im Interview

  • |Stefan Hofer

    Der globale Energieverbrauch schrumpft heuer deutlich

    Der globale Energieverbrauch dürfte heuer um sechs Prozent fallen. Das wäre ein siebenmal so starker Rückgang wie in der Finanzkrise von 2008/09, heißt es in einem Bericht der Internationalen Energieagentur. Damit würde der Energiebedarf von Indien, dem drittgrößten Energieverbraucher der Welt, wegfallen.

  • |Stefan Hofer

    Erneuter Anstieg der US-Arbeitslosigkeit erwartet

    Wegen der andauernden Corona-Krise rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA. Das Arbeitsministerium in Washington veröffentlicht heute (14.30 Uhr MESZ) wieder die wöchentliche Zahl neuer Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Seit Mitte März haben in den USA bereits mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren, so viel wie noch nie in so kurzer Zeit.

  • |Stefan Hofer

    Gute Nachrichten aus Südkorea

    Nach China vermeldet auch Südkorea einen Durchbruch in der Eindämmung des Coronavirus:

  • |Stefan Hofer

    Musk: Menschen "ihre gottverdammte Freiheit" wiedergeben

    Elon Musk, Chef des US-amerikanischen E-Auto-Herstellers Tesla, sorgt mit seinen oftmals sehr direkten Aussagen immer wieder für medialen Wirbel. So auch in der Corona-Krise:

  • |Stefan Hofer

    Massengräber in Brasilien

    Die brasilianische Millionenstadt Manaus kämpft mit schnell steigenden Totenzahlen. Der Hauptfriedhof der größten Stadt des Amazonas-Regenwaldes muss fünf Särge gleichzeitig in Sammelgräbern beerdigen. Bald könnten der Stadt die Särge ausgehen. "Es ist Chaos hier", sagt Maria Garcia:

  • |Stefan Hofer

    Brüssel erwartet mit 1,5 Billionen dotierten Fonds

    Der geplante Wiederaufbaufonds für die europäische Wirtschaft nach der Coronakrise wird sich nach Einschätzung von EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni auf rund 1,5 Billionen Euro belaufen. "Wir brauchen einen Fonds im Wert von etwa zehn Prozent unseres Bruttosozialprodukts - das wären 1,5 Billionen Euro", sagte Gentiloni in einem Interview mit der Zeitung "Les Echos".
  • |Stefan Hofer

    Trump will Impfstoff bis Jahresende

    US-Präsident Donald Trump will seinen Landsleuten noch heuer einen Impfstoff gegen das Coronavirus verschaffen. Ziel der "Operation Warp-Geschwindigkeit" sei es, Hunderte Millionen Impfstoff-Dosen zur Verfügung zu stellen, meldete der US-Nachrichtensender CNN am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise. Trump sagte, dass er eine völlige Rückkehr zur Normalität erwarte.

  • |Karl Oberascher

    Rekordanstieg bei Neuinfektionen in Südafrika - auf offiziell niedrigem Niveau

    In Südafrika ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen auf mehr als 5300 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden sei eine Rekordzahl von 354 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Johannesburg mit.

    Im Vergleich zum Vortag habe man einen Anstieg bei den Infektionsfällen um 73 Prozent registriert, erklärte das Ministerium. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich demnach um zehn auf 103.

    Südafrika ist das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Die Regierung hat angekündigt, die strengen Ausgangsbeschränkungen wegen der Pandemie ab Freitag schrittweise zu lockern.

  • |Karl Oberascher

    Kurz weist Neuwahl-Spekulationen zurück

    Die ÖVP hat aktuell die besten Umfragewerte seit 50 Jahren - mit 48 Prozent Zustimmung kratzen die Türkisen an der absoluten Mehrheit. Auf die Frage in der ZiB2, ob er angesichts solcher Zahlen ausschließen kann, dass es heuer noch Neuwahlen gibt, meinte Kurz heute Abend: "Das ist absurd". Außerdem sprach er über "die schwerste Zeit in meinem politischen Leben", die Verhandlungen zur AUA-Hilfe und die "Wiederaufbau"-Pläne der Bundesregierung.

    Zur ausführlichen Zusammenfassung und dem gesamten Interview zum Nachsehen geht's hier:  

  • |Karl Oberascher

    Facebook wächst in Coronakrise langsamer

    Wer hätte das gedacht? Das große Netzwerk, in dem man sozial können sein soll ohne sich jemals zu sehen wächst dieser Tage langsamer als erwartet. Der Umsatz legte im ersten Quartal um 18 Prozent auf rund 17,7 Milliarden Dollar zu, wie das weltgrößte Internetnetzwerk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte, das inzwischen auf 2,6 Milliarden monatliche Nutzer kommt. Die Facebook-Aktie stieg nachbörslich sechs Prozent.

    Analysten hatten im Schnitt mit geringeren Erlösen gerechnet. Im Vorquartal hatte das Wachstum noch bei 25 Prozent gelegen. Wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Coronakrise gibt der US-Konzern weder einen Ausblick für das laufende Quartal noch für das Gesamtjahr.
     

  • |Karl Oberascher

    Bereits jetzt mehr als 60.000 Tote in den USA

    In den USA sind Wissenschaftern zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 60.000 Menschen durch eine Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Mehr dazu hier: 

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Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen

  • |Stefan Berndl

    Zwei neue Todesfälle, weniger Kranke in Oberösterreich

    Am Mittwoch kamen in Oberösterreich zwei Todesfälle in der Corona-Statistik, die nun 34 an oder mit Covid-19 Verstorbene umfasst, hinzu. Eine 83-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land und eine 88-Jährige aus dem Bezirk Eferding, beide mit Vorerkrankungen, starben jeweils in einem Krankenhaus. Die Zahl der an Covid-19-Erkrankten sank im Bundesland von 578 (Dienstagmittag) auf 506 (Mittwochabend).

  • |Mirad Odobašić

    Staus an der österreichisch-tschechischen Grenze in Wullowitz

    An der österreichisch-tschechischen Grenze in Wullowitz kam es am Mittwochnachmittag laut Polizeiangaben zu längeren Staus im Lastwagenverkehr. In Oberösterreich ist aufgrund der Reisebeschränkungen entlang der tschechischen Grenze nur der Grenzübergang Wullowitz offen. In Niederösterreich lagen nach Angaben der Landespolizeidirektion keinen nennenswerten Rückstaus an der österreichisch-tschechischen Grenze vor.

    Lkw-Fahrer sind zwar vom weitgehenden Ein- und Ausreiseverbot der tschechischen Regierung ausgenommen. Falls die Lkw-Fahrer mehr als 14 Tage im Ausland verbringen, müssen sie aber nach ihrer Rückkehr für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. "Diese Verkehrsbehinderungen bedeuten für Lkw-Fahrer, dass sie viele Stunden unter hygienisch unwürdigen Verhältnissen verbringen müssen", hieß es in einer Mitteilung.

  • |Johannes Arends

    Zahl der Toten in Großbritannien stieg auf fast 13.000

    In Großbritannien sind binnen 24 Stunden weitere 761 Menschen in Krankenhäusern nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit verlangsamte sich der Anstieg im Vergleich zum Vortag etwas, wie das britische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag waren noch 778 neue Corona-Tote gemeldet worden.

    Insgesamt sind damit bisher 12.868 Menschen im Vereinigten Königreich nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, da die in Altenheimen am Coronavirus gestorbenen Menschen durch die britischen Behörden nicht erfasst werden.

  • |Stefan Berndl

    Ein weiterer Todesfall in Salzburg

    In der Stadt Salzburg meldete das Gesundheitsamt am Mittwochnachmittag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Es handelt sich dabei um eine 87-jährige Frau. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Bundesland Salzburg auf 27 Personen.

    Insgesamt gab es in Salzburg bis Mittwochnachmittag (Stand 17.00 Uhr) 1.204 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Davon sind 790 Menschen wieder gesund, 387 infizierte Patienten halten sich im Bundesland auf.

  • |Stefan Berndl

    Zutritt zu Seebädern im Burgenland wird beschränkt

    Im Burgenland wird der Zutritt zu Seebädern am Neusiedler See beschränkt. Nachdem bis nach Ostern bereits ein Betretungsverbot gegolten hatte, tritt am Donnerstag eine neue Verordnung in Kraft. Demnach dürfen die Bäder nur von Besitzern der Seehütten, von Fischern und zur regionalen Naherholung betreten werden, teilte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Mittwoch mit.

    Nur Personen, die ihren Wohnsitz im Umkreis von 15 Kilometern haben, dürfen zum Erholungsgebiet anreisen, betonte Doskozil. Ausnahmen können von der Bezirksverwaltungsbehörde gewährt werden. Diese Maßnahme sei notwendig, weil der Neusiedler See gerade in den Frühlingsmonaten ein beliebtes Tagesausflugsziel darstelle.

  • |Stefan Berndl

    BMW-Werk in Steyr steht eine Woche länger still

    Das BMW-Werk in Steyr soll nun eine Woche später als geplant die Produktion wieder aufnehmen. Demnach geht es erst Ende kommender und nicht schon diese Woche wieder los. Zu diesem Entschluss sei man nach Überprüfung der aktuellen Bedarfssituation und Einschätzung der Gesamtlage gekommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

  • |Johannes Arends

    Schrittweiser Schulstart in Deutschland ab 4. Mai

    Ähnlich wie hierzulande soll auch in Deutschland der Schulbetrieb am 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden. Begonnen wird in der Bundesrepublik mit den Abschlussklassen, aber auch mit den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen.

    Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich die deutsche Regierung und die Bundesländer am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

  • |Johannes Arends

    Italien: Lombardei fordert Industrie-Neustart ab 4. Mai

    Die Lombardei, die von der Coronavirus-Epidemie am stärksten betroffene italienische Region, fordert die Wiederaufnahme der Produktion ab dem 4. Mai. Dabei sollen besondere Sicherheitsvorkehrungen ergriffen und soziale Distanz eingehalten werden, Menschen sollen Schutzmasken tragen und wenn möglich weiterhin im Homeoffice arbeiten. In Italien bleibt der Lockdown bis zum 3. Mai in Kraft.

  • |Johannes Arends

    Frankreich unterstützt Wirtschaft in Corona-Krise mit 110 Mrd. Euro

    Frankreichs Premierminister Edouard Philippe hat am Mittwoch die Details des Corona-Hilfspakets der Regierung vorgestellt. Das Paket habe mit 110 Mrd. Euro einen "außergewöhnlichen Umfang", sagte Philippe in Paris. Allein 24 Mrd. Euro fließen demnach in die Finanzierung von Kurzarbeit, sieben Mrd. Euro sind für die Unterstützung von Kleinstunternehmen und Selbstständigen vorgesehen.

    Die Regierung unterstützt zudem Familien, die Sozialleistungen beziehen. Die französische Regierung hatte ihr Corona-Hilfspaket vor kurzem von 45 auf 110 Mrd. Euro aufgestockt. Die Finanzspritze für das Gesundheitssystem wurde von zwei auf acht Mrd. Euro erhöht. Das Geld soll insbesondere für den Kauf von Schutzausrüstung und Geräten verwendet werden. Zudem sollen damit Prämien zwischen 500 und 1.500 Euro für Beschäftigte im Gesundheitswesen finanziert werden.

  • |Stefan Berndl

    Schutzmasken für Salzburg aus der Türkei kommen nicht

    Über einen Monat lang ist in der Türkei eine Sendung mit 20.000 Schutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3 für Salzburger Spitäler festgesessen. Nun steht fest: Die Ware wird nicht mehr geliefert. Wie der Medizinprodukte-Händler Friedrich Strubreiter am Mittwoch zur APA sagte, habe er das Geld für die Bestellung zurückerhalten. "Ich habe mit der Sache abgeschlossen", erklärte er frustriert.

    "Die Ware war bereits bezahlt und versandbereit, als die Türkei einen Ausfuhrstopp verhängt hat", berichtete Strubreiter. Seit Mitte März habe er sich intensiv darum bemüht, die Bestellung dennoch zu erhalten. "Leider umsonst." Er sei nun informiert worden, dass den Export von Medizingütern aus der Türkei nur mehr die staatliche Agentur des Gesundheitsministerium (USHAS) übernehmen darf. "Und die beliefert nur mehr öffentliche Organisationen, keine Firmen mehr." Private Unternehmen hätten damit keine Chance auf eine Ausfuhrgenehmigung mehr.

  • |Johannes Arends

    Deutschland: Keine Maskenpflicht, aber "dringende Empfehlung"

    Im Kampf gegen das Coronavirus wollen Bund und Länder in Deutschland das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel "dringend" empfehlen. Eine generelle deutschlandweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin erfuhr.

  • |Johannes Arends

    Die Papst-Taskforce soll "Phase 2" einläuten

    Der Papst hat eine Taskforce eingerichtet, die die "Phase 2" nach Ende der akuten Phase der Coronavirus-Epidemie organisieren soll. Die Kommission besteht aus Mitgliedern mehrerer Dikasterien der Kurie, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

    Die Taskforce soll die "sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen" prüfen, mit denen die Menschen nach Ende der akuten Phase der Pandemie konfrontiert sein werden.

  • |Stefan Berndl

    Tirol mit 70 Millionen-Paket für Gemeinden

    Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung greift in der Corona-Krise den Gemeinden unter die Arme. Für das heurige Jahre komme den Kommunen "zusätzliches frisches Geld" in Höhe von 70 Millionen Euro zu, kündigte Landeshauptmann und Finanzreferent Günther Platter (ÖVP) am Mittwoch bei einer Videopressekonferenz an.

    Das Paket beinhalte zwei Bereiche, so Platter: 30 Millionen Euro erhalten die Gemeinden, um den Einnahmenentfall bei den Abgabenertragsanteilen auszugleichen. 40 Millionen Euro fließen für Investitionen in geplante Bauvorhaben. "Es geht darum, dass man geplante Bauvorhaben umsetzt oder vorzieht", erklärte der Landeshauptmann. Um das Geld letztlich auch zu erhalten, müssten die Kommunen einen Nachweis erbringen, dass die Projekte auch gestartet wurden.

  • |Stefan Berndl

    400m2-Regelung: Firmen könnten auf Schadenersatz klagen

    Beim Verfassungsgerichtshof gehen immer mehr Beschwerden über die COVID-19-Maßnahmengesetze bzw. die dazugehörigen Verordnungen ein. Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmetern durften am Dienstag aufsperren, größere nicht. Betroffene Firmen könnten auf Schadenersatz klagen.

    "Diese sachlich nicht zu rechtfertigende Unterscheidung sowie insbesondere das Verbot der Zonierung bildet einen Verstoß gegen die verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte der Erwerbsfreiheit und der Gleichbehandlung", sagte Rechtsanwalt Andreas Schütz von Taylor Wessing am Mittwoch zur APA. Der Anwalt vertritt einige Firmen im Handel, die diesbezüglich schon nachgefragt hätten. Namen nannte er nicht.

  • |Johannes Arends

    Ungarn lässt Krankenhäuser für Corona-Fälle räumen

    Die ungarische Regierung hat die Krankenhäuser des Landes angewiesen, die Mehrzahl ihrer Betten für die künftige Behandlung von Corona-Patienten zur Verfügung zu stellen. Bis zum Mittwoch mussten die Spitäler 60 Prozent ihrer Betten freimachen und dabei Patienten nach Hause schicken, berichteten ungarische Medien. Angehörige von Patienten seien ratlos und überfordert.

    Nach Vorstellung der rechtsnationalen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban sollen 36.000 Betten Menschen zugute kommen, die am Corona-Virus erkrankt und auf eine stationäre Behandlung angewiesen sind. Chronisch Kranke und Pflegefälle, die nun aus den Krankenhäusern entlassen werden, mögen zu Hause von ihren Familien betreut werden, erklärte die oberste Amtsärztin Cecilia Müller am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Budapest. 

  • |Stefan Berndl

    Handelsverband will alle Schutzmasken von Umsatzsteuer befreit sehen

    Das Finanzministerium wird demnächst vorübergehend die Umsatzsteuer auf Schutzmasken erlassen. Sie wären normalerweise mit 20 Prozent belegt. Ein Gesetzesentwurf wurde kurzfristig angekündigt. Der Handelsverband will die Mehrwertsteuerbefreiung für alle Atemschutzmasken.

    Schließlich herrsche im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht, argumentiert der Verband. An diesen Vorgaben brauche der Staat nicht zu verdienen. Für Arztbesuche gibt es zumindest dringende Empfehlungen, Masken anzulegen.

  • |Stefan Berndl

    FPÖ-Kritik an Privatvermieter-Regelung

    Kritik an der Privatvermieter-Regelung beim Härtefallfonds für Selbstständige haben am Mittwoch die Freiheitlichen geübt. Die Umsetzung sei "echt miserabel", damit würden die "Kleinen" im Regen stehengelassen, so FPÖ-Tourismussprecher Gerald Hauser. Er bemängelt, dass zu viele Pauschalbeträge abgezogen werden müssten, sodass nicht mehr viel an Entschädigung übrig bleibe.

    Laut Sonderrichtlinie des Härtefallfonds für Privatvermieter seien von der Bemessungsgrundlage zum Beispiel pauschal fiktive Kosten für Frühstück, Reinigung, Heizung und Strom abzuziehen, obwohl 80 Prozent der Privatvermieter Ferienwohnungen vermieten und kein Frühstück verabreichen würden. Frühstückskosten würde also überwiegend nicht anfallen. Insgesamt gereiche der Abzug von 50 Prozent Kosten den kleinen Vermietern zum Nachteil, so Hauser.

  • |Stefan Berndl

    NÖ: 1.509 Kinder in Kindergärten betreut

    In den niederösterreichischen Landeskindergärten sind am Mittwoch 1.509 Kinder betreut worden. Das entsprach nach Angaben aus dem Büro von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) einem Wert 2,76 Prozent. Vor den weiteren Geschäftsöffnungen am Dienstag waren es 1,04 Prozent gewesen.

  • |Kevin Kada

    Tirol rät von Risikosportarten ab

    Das Land Tirol hat am Mittwoch nicht nur - wie der Bund - zu Zurückhaltung und Vorsicht bei Risikosportarten wie Skifahren und Segelfliegen geraten, sondern von diesen weiter strikt abgeraten. Segel- oder Drachenfliegen sei weiterhin "nicht zielführend", man solle "am Boden bleiben", appellierte Sportlandesrat Josef Geisler (ÖVP) in einer Videopressekonferenz. 

  • |Stefan Berndl

    Kurzarbeit: Bisherige Anträge könnten 4,8 Mrd. Euro kosten

    Bisher gibt es von fast 43.000 Unternehmen Anträge auf Kurzarbeit, von denen fast 24.000 genehmigt wurden. Sollten alle vorliegenden Anträge, auch die noch nicht genehmigten, zur Gänze ausgeschöpft werden, würde sich das gesamte Fördervolumen für drei Monate auf rund 4,86 Milliarden Euro belaufen, geht aus Berechnungen der Agenda Austria hervor.

    Sollten die noch offenen Anträge genehmigt werden, würden sich österreichweit knapp 17,8 Prozent der Arbeitnehmer in Kurzarbeit befinden. In Vorarlberg wären es 31,2 Prozent der Arbeitnehmer, in Niederösterreich 22,8 Prozent, in Wien und der Steiermark 19,8 Prozent.

  • |Kevin Kada

    Bangen um Einreise der neuen Pinguine im Zoo Salzburg

    Angesichts der unklaren Situation an den Grenzen sei nicht abschätzbar, wann die Tiere nach Österreich kommen können.

  • |Johannes Arends

    Coronavirus könnte Afrika südlich der Sahara wirtschaftlich weit zurückwerfen

    Der Kampf gegen das Coronavirus droht das südlich der Sahara gelegene Afrika laut IWF weit zurückzuwerfen. In diesem Jahr drohe der Region ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Leistung um 1,6 Prozent; die Einkommen pro Person könnten um vier Prozent sinken. Die Lebensbedingungen drohen sich daher drastisch zu verschlechtern.

    "Die Möglichkeit, dass das Wachstum noch mehr schrumpfen könnte, ist hoch", sagte der für Afrika zuständige Regionaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Abebe Aemro Selassie, am Mittwoch in einer Videokonferenz.

  • |Kevin Kada

    Oberösterreich erwartet Einnahmen-Entgang von 500 Millionen Euro

    Finanzreferent Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) rechnet heuer mit einem Einnahmen-Entgang von bis zu 500 Millionen Euro für das Land Oberösterreich. 

  • |Stefan Berndl

    Land Burgenland übernimmt insolvente Sanochemia

    Ursprünglich war eine Sanierung der Sanochemia AG geplant. Das Management musste den Sanierungsplan aber infolge der Schließung der Produktion aufgrund der Coronakrise zurückziehen.

  • |Stefan Berndl

    Kampagne gegen Corona: Neos sehen "schiefe Optik"

    Prominente Agenturen arbeiten bei der aktuellen Rot-Kreuz-Kampagne mit. Zwei Beteiligte waren schon für ÖVP und Grüne tätig.

  • |Kevin Kada

    14.321 bestätigte Fälle in Österreich

    Mit Stand Mittwochnachmittag um 15 Uhr gibt es 14.321 Gesamtinfizierte in Österreich. Hinzu kommen 393 Todesfälle. Dem gegenüber gibt es 8.098 Genesungen in Österreich.

  • |Johannes Arends

    Deutschland verlängert Grenzkontrollen um weitere 20 Tage

    Das deutsche Innenministerium hat die seit März wegen der Coronavirus-Pandemie geltenden Kontrollen an den deutschen Grenzen bis Anfang Mai verlängert. Die Maßnahme betrifft den Reiseverkehr über die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und zur Schweiz. Zudem gilt sie für Flugreisende aus Italien und Spanien. Die Kontrollen sollten nun für weitere 20 Tage bis zum 4. Mai in Kraft bleiben, sagte ein Sprecher des deutschen Innenministers Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch in Berlin.

  • |Kevin Kada

    Über 300 Milliarden Dollar Umsatzverlust für Fluglinien weltweit

    Noch vor drei Wochen hat die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) mit Einnahmenverlusten von rund 252 Millionen Dollar gerechnet. Diese Zahl musste nun massiv nach oben korrigiert werden. Die IATA rechnet heuer weltweit mit Verlusten von 314 Milliarden US-Dollar. Das wäre ein Rückgang von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem rechnet man mit einem Passagierminus von 48 Prozent. 

  • |Andreas Puschautz

    Evaluierung der Corona-Maßnahmen

    Die türkis-grüne Regierung lässt die von vielen Juristen als problematisch eingestuften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nun doch evaluieren. Eine entsprechende Expertengruppe hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) angekündigt.

    Mehr dazu hier:

  • |Johannes Arends

    EU-Kommission empfiehlt einheitliche Lockerungs-Strategie

    Eine Öffnung in kleinen Schritten, enge Absprachen mit den EU-Partnern - und testen, testen, testen: Diese gemeinsame Strategie zur Lockerung der Corona-Auflagen haben EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratschef Charles Michel den 27 EU-Staaten empfohlen. Es handle sich um eine "sehr schwierige Aufgabe", sagte von der Leyen am Mittwoch in Brüssel.

  • |Kevin Kada

    Tirol fördert Gemeinden mit 70 Millionen Euro

    Das Land Tirol greift den Gemeinden mit 70 Millionen Euro zusätzlich unter die Arme. 30 Millionen Euro sollen Einnahmenentfälle – etwa bei der Kommunalsteuer – abfedern. 40 Millionen sind für Investitionen vorgesehen. Laut Platter soll damit gewährleistet werden, dass „geplante Bauvorhaben umgesetzt werden können.“ Die Gemeinden seien ein Konjunkturmotor. Wenn sie keine Aufträge vergeben würden, wäre das ein Problem für die die Wirtschaft, so Platter.

  • |Johannes Arends

    Chinesisch-französischer Streit um Maßnahmen gegen das Virus

    China hat bestritten, Frankreich wegen seines Vorgehens zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie kritisiert zu haben. Es handle sich um "Missverständnisse", sagte Außenamtssprecher Zhao Lijian am Mittwoch in Peking, nachdem Paris am Vortag den chinesischen Botschafter Lu Shaye ins Außenministerium zitiert hatte.

    Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian hatte am Dienstagabend erklärt, er habe seine "Missbilligung" über "einige kürzlich gemachte Äußerungen von Vertretern der chinesischen Botschaft in Frankreich deutlich gemacht".

  • |Kevin Kada

    Quarantäne in Altenmarkt im Pongau fällt

    Die Quarantäne endet in der Nacht auf Donnerstag auch in Altenmarkt im Pongau, der letzten in Salzburg unter Quarantäne verbliebenen Gemeinde. Das teilte das Land am Mittwoch mit. Zuvor waren noch alle Bewohner und Mitarbeiter des örtlichen Seniorenwohnheimes getestet worden. Dabei war von mehr als 80 Tests nur einer positiv, drei müssen wiederholt werden.

  • |Johannes Arends

    Wegen Corona-Berichterstattung: Irak entzieht Reuters die Lizenz

    Der Irak hat der internationalen Nachrichtenagentur Reuters wegen ihrer Berichterstattung in der Corona-Krise für drei Monate die Lizenz entzogen. Zusätzlich solle Reuters eine Strafe von 25 Millionen Dinar (rund 19.000 Euro) zahlen, teilte die Agentur mit. Sie zitierte dazu aus einem Schreiben der irakischen Medienaufsicht.

    Reuters hatte Anfang April mit Verweis auf Quellen aus dem Gesundheitssystem berichtet, dass es im Irak Tausende bestätigte Covid-19-Fälle gebe. Offiziell lag die Zahl damals bei 772. "Wir versuchen die Angelegenheit zu regeln", hieß es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur. Man bedauere die Entscheidung der Behörden, stehe aber zu dem Bericht. Er basiere auf gut informierten Quellen.

  • |Andreas Puschautz

    Rechts-Experten wieder gefragt

    Die von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) eingesetzte Juristengruppe soll das Ministerium unter anderem bei der Vorbereitung des geplanten sechsten Maßnahmenpakets unterstützen. Die genaue Größe der Arbeitsgruppe nannte das Ministerium auf Anfrage am Donnerstag nicht. Involviert ist aber auch eine Reihe von Juristen der Universitäten. Neben dem früheren VwGH-Präsidenten und Justizminister Clemens Jabloner und dem Präsidenten der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn, sind auch die Wiener Zivilrechtlerin Christiane Wendehorst sowie Andreas Janko und Michael Mayrhofer von der Johannes Kepler Universität Linz an Bord. Ebenfalls eingebunden ist der emeritierte Verfassungsrechtler Heinz Mayer sowie laut Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) der Verfassungsdienst im Kanzleramt.

    Geplant ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums sowohl eine Evaluierung der bisherigen Maßnahmen als auch die Beratung bei der Vorbereitung von "Covid-Maßnahmenpaket VI" und weiteren rechtlichen Schritten im Zusammenhang mit dem geplanten "Containment". Letzteres regelt, wie Personen mit Verdacht auf eine Covid-19-Infektion rasch getestet und isoliert werden können.

  • |Johannes Arends

    Massive Staatshilfen für US-Airlines

    Die US-Airlines erhalten in den Turbulenzen der Coronakrise massive Staatshilfen: Das US-Finanzministerium und mehrere große Luftfahrt-Unternehmen einigten sich auf ein staatliches Hilfsprogramm in Milliardenhöhe. US-Finanzminister Steven Mnuchin teilte am Dienstag mit, das Programm werde "amerikanische Arbeiter unterstützen" und dabei helfen, "die strategische Bedeutung der Flugindustrie zu bewahren".

  • |Johannes Arends

    Ungarn: Beamtenstatus im Kulturbereich vor dem Aus

    Der Beamtenstatus im Kulturbereich in Ungarn steht vor dem Aus. Zsolt Semjen, Vorsitzender der kleinen Regierungspartei Christdemokraten (KDNP) und stellvertretender Ministerpräsident, brachte einen entsprechenden Gesetzesentwurf Dienstagnacht im Parlament ein, wie Medien am Mittwoch berichteten.

    Die Veränderung betrifft rund 20.000 Mitarbeiter von Museen, Archiven, Bibliotheken, anderen kulturellen Einrichtungen sowie auch Beschäftigte von Theatern und großen Orchestern.

  • |Andreas Puschautz

    Arztpraxen sollen wieder regulär öffnen

    Der Betrieb in den heimischen Ordinationen soll in den kommenden Tagen wieder hochgefahren werden. Nachdem Arztpraxen zuletzt wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nur in Notfällen aufgesucht werden durften, sollen etwa Kontroll- und Routineuntersuchungen nachgeholt werden, teilte die Ärztekammer (ÖÄK) am Mittwoch auf Nachfrage der APA mit. Details werden am Donnerstag bekanntgegeben.

  • |Andreas Puschautz

    Moscheen bis Ende April geschlossen

    Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) setzt die Regierungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie weiterhin um und lässt die Moscheen zumindest bis Ende des Monats geschlossen. Die Beschränkungen fallen somit in den bevorstehenden Fastenmonat Ramadan, der am 23. April beginnt. IGGÖ-Präsident Ümit Vural forderte am Mittwoch via Aussendung die Muslime auf: "Machen wir unser Zuhause zu Moscheen!"

    Für die IGGÖ bedeuten sowohl die Aussetzung der gemeinschaftlichen Gebete, als auch die Beschränkung des Fastenbrechens auf den Kreis der Kernfamilie eine "massive Änderung" ihrer gewohnten Rituale während des Fastenmonats. "Der Islam wird in der Gemeinschaft gelebt. In der jetzigen Situation aber gilt es, unsere Häuser mit Gebeten und Rezitationen zu erhellen und sie zu Moscheen zu machen", so Präsident Vural.

  • |Johannes Arends

    Mehr als zwei Millionen Infizierte weltweit

    Weltweit sind bisher knapp zwei Millionen Corona-Infektionen und 126.000 Todesfälle nachgewiesen worden. In Europa haben sich mittlerweile mehr als eine Million Menschen angesteckt. Am schwersten sind Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland bei den gemeldeten Infektionsfällen betroffen. Österreich kündigte weitere Schritte in Richtung Normalität an, vor allem im Breitensport.

    Europaweit gab es bisher rund 84.500 registrierte Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der diagnostizierten Infektionen bildet allerdings nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle ab, da in vielen Ländern nur die schwer erkrankten Patienten getestet werden und viele leichte oder symptomfreie Fälle unerkannt bleiben.

  • |Johannes Arends

    Khol: EU-Kritik in der Krise "töricht"

    Ex-Nationalratspräsident Andreas Khol (ÖVP) erachtet Kritik an der EU im Zusammenhang mit der Coronakrise als "töricht". Die EU "ist nicht der zentrale Ort der Krisenbekämpfung. Fromme Wünsche und großspurige Erklärungen helfen nicht: Die EU hat weder die Aufgabe der Seuchenbekämpfung noch die Mittel zur Erfüllung dieser Aufgabe übertragen bekommen. Ihr deswegen Vorwürfe zu machen, ist töricht."
  • |Johannes Arends

    90 Prozent der Druckereien in Kurzarbeit

    90 Prozent der Druckereien in Österreich haben für ihre Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet, 42 Prozent haben um Förderungen angesucht, 10 Prozent haben Mitarbeiter gekündigt. Das hat der Verband Druck & Medientechnik in einer Online-Mitgliederbefragung herausgefunden. In 60 Prozent der Unternehmen der Branche arbeiten demnach Mitarbeiter im Homeoffice.

    "Zum Großteil handelt es sich dabei um Vertrieb und Marketing. Mitarbeiter aus der Produktion können ihre Arbeit nicht von Zuhause aus erledigen", sagt Peter Sodoma, Geschäftsführer des Branchenverbandes, laut Mitteilung vom Mittwoch. Mehr als 50 Prozent der Beschäftigten in den Druckereien seien in der Produktion tätig.

  • |Daniela Wahl

    Deutschland dämpft Hoffnung auf baldige Lockerungen

    Vor den Bund-Länder-Beratungen in Deutschland über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die deutsche Bundesregierung die Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Einschränkungen gedämpft. "Der Pfad in den nächsten Wochen ist ein schmaler zwischen vorsichtiger schrittweiser Lockerung und der Bewahrung der Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

    Wichtig sei, "dass wir jetzt jeden Übermut und jede Nachlässigkeit vermeiden müssen, um dieses Erreichte nicht zu gefährden". Am Nachmittag will die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über die weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus beraten.

  • |Daniela Wahl

    Zahl der Corona-Impfstoffprojekte steigt

    Die Chefin des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline, Emma Walmsley, hat die Branche zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus aufgerufen. Die Welt benötige mehr als einen Impfstoff, daher müssten die Arzneimittelhersteller bei der Entwicklung ihre Kräfte bündeln, sagte sie der BBC am Mittwoch. Derzeit gebe es mindestens 77 Impfstoffprojekte.:

  • |Daniela Wahl

    Deutschland verlängert Grenzkontrollen

    Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen nach dem Willen des Innenministeriums für weitere 20 Tage gelten. Das verlautete am Mittwoch aus Sicherheitskreisen. Über Einzelheiten wollte Deutschlands Innenminister Horst Seehofer noch mit den Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer sprechen.

    Die Kontrollen waren vor einem Monat eingeführt worden. Seither werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert. Allerdings wurde auch in diesen Abschnitten die Überwachung im 30-Kilometer-Grenzraum intensiviert.

  • |Daniela Wahl

    Mehr als eine Million Infektionen in Europa

    In Europa haben sich mittlerweile mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bis Mittwoch früh wurden laut amtlichen Angaben europaweit 1.003.284 Fälle diagnostiziert. Dies ist etwas mehr als die Hälfte der weltweit nachgewiesenen Infektionen. Europaweit gab es bisher rund 84.500 registrierte Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

  • |Josef Siffert

    Hanke: Digitale Bildungsstrategie jetzt starten

    Wien soll ja Digitalisierungshauptstadt werden. "Die Krise hat viele negative Gesichter - wenn sie ein positives hat, dann beschleunigte Digitalisierung." Wien habe eine digitale Agenda beschlossen: W-Lan an den Schulen, 5G-Ausbau, etc.

    Und es gibt auch die digitale Bildungsstrategie, so Hanke. Im Zentrum stehe die Frage: Wie sieht die Schule 2030 aus? 
    Jetzt sieht Hanke den richtigen Zeitpunkt gekommen, "diese digitale Strategie früher zu starten". "Laden alle ein, mitzumachen und sich zu beteiligen". So werde mit heute eine Webseite freigeschaltet, wo jeder Vorschläge machen kann, wie die Schule 2030 aussehen solle.

    Thema Wirtschaft: "Freue mich sehr über den ersten Tag der Lockerung". Gesundheit habe natürlich oberste Priorität, aber jeder Tag, der früher in die Normalität führt, sei zu begrüßen. "Auch wenn es nicht leicht sei," hätten die Wiener Disziplin gezeigt. 

    Aktuell gilt in 5.900 Betriebe Kurzarbeit; 16.000 Betriebe hätten eine solche beantragt.

    Hanke wünscht sich für den Möbel- oder Autohandel "schnellere Normalisierung". Oder auch bei Shopping-Centern. 

    Restaurants, Bars, Eisdielen - auch sie müssten noch länger auf Öffnung warten. Und das sei eine "angespannte Situation und bestimmt nicht leicht für die Unternehmer" - da sei Mitte Mai noch ein weiter Weg. Hanke würde sich wünschen, "mit Vernunft zu einer schnelleren Öffnung" zu kommen.

    In Summe kommt es aber darauf an, "die nächsten Wochen mit Hausverstand anzugehen".

  • |Josef Siffert

    Czernohorszky: "Riesengroßes Danke" an Eltern, Lehrer, Schüler

    "Riesengroßes Danke" an Eltern, Lehrer, Schüler. Dass sie die Maßnahmen mittragen, brauchen sie aber eine Perspektive. "Eltern, Schüler und Lehrer haben viele Fragen." Eine brennende: "Wie wird es weitergehen?" Hier "braucht es Klarheit", so Czernohorszky.

    In den Kindergärten sind diese Woche schon doppelt so viele Kinder, als noch in der Woche zuvor. Für die Schule könne man es erst nach heute sagen - erster Schultag nach Osterferien.

    ad 5.000 Laptops: Das sei freilich "keine fiktive Zahl". Ca. 2 Prozent der Schüler konnten in den letzten Wochen nicht erreicht werden. Das entspricht ungefähr 3.500 Schülern. Mit 5.000 Laptops sei man zahlenmäßig gut ausgestattet.

    Die Laptops sind Leihgeräte und bleiben auch im Eigentum der Stadt Wien. Über die Direktionen könne man sich die Geräte ausleihen. 

    Auch im Herbst würden die Laptops weiterhin zur Verfügung stehen.

    "Stellen auch eine Lernplattform zu Verfügung", so Czernohorszky.

    Zusätzliche Unterstützung beim Lernen soll über die Lernhilfe der Stadt gewährleistet werden. Kurse, die vorher "analog" abgehalten wurden, kann man nun auch online absolvieren. 

    Wer Sorgen hatte, konnte sich in den letzen Wochen an die telefonische Hotline wenden. "Daher wissen wir, dass neben Betreuung auch finanzielle Aspekte wichtig sind."

    "Haben konkrete Vorschläge gemacht, wie man wieder inhaltlich starten könnte."

  • |Josef Siffert

    Hebein: Kurzparkzonen ab 27. April

    Freue mich sehr, dass es gelungen ist, die ersten temporären Begegnungszonen - fünf an der Zahl - zu eröffnen. Diese würden auch seitens der Bezirke auf großes Interesse stoßen.

    So sollen alle Bezirke ermuntert werden, Begegnungszonen zu schaffen um so "das Hinausgehen" zu ermöglichen. Die Bundesgärten seien auch endlich geöffnet, so Hebein. "Es braucht Platz. Und wir gönnen den Menschen diesen Platz."

    Haben uns entschieden, die Kurzparkzonen aufzuheben - nämlich für jene, die unterwegs sein müssen. Vier Wochen sind vergangen - der Verkehr nimmt wieder zu. Das merke man. Menschen würden wieder vermehrt in die Arbeit fahren, Geschäfte seien geöffnet. 

    Ab 27. April werden die Kurzparkzonen wieder eingeführt. 

    "Ich bewundere die Geduld der Wiener." "Werden diese Krise gut überwinden."

  • |Josef Siffert

    "Wir stehen in Wien für den Breitensport"

    Wie können wir Vereinen helfen - vor allem, wenn Einnahmen ausfallen. Mt elitären Sportarten beschäftigen wir uns weniger.

    Bildung sei ganz wichtig, so Ludwig. Haben sichergestellt, dass Schulen und Kindergärten flächendeckend geöffnet bleiben. Auch wenn kein Unterricht, dann für Kinderbetreuung. 
    Uns war wichtig, die Eltern finanziell zu entlasten. 

    "Mir ist wichtig, dass wir im Bildungsbereich niemanden zurücklassen." So wird die Stadtregierung 5.000 Laptops anschaffen, damit alle Kinder "die gleichen Vorraussetzungen haben". 

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