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Corona-News
04/08/2021

Ampel-Kommission: Keine Entspannung im Osten + Lieferausfall bei Astra Zeneca

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Raffaela Lindorfer

  • Diese Woche kompletter Lieferausfall bei Astra Zeneca (mehr)
  • CoV-Ampel: Schlechteste Entwicklung in Vorarlberg (mehr)
  • Ampel-Kommission erwartet keine Entspannung im Osten (mehr)
  • 2.906 Neuinfektionen in Österreich (mehr)
  • Ost-Lockdown bis 18. April – und was passiert dann? (mehr)
  • Impfstoffe: Welche Nebenwirkungen am häufigsten gemeldet werden (mehr)
  • Reich: "Wissen, dass Astra Zeneca ein guter Impfstoff ist" (mehr)
  • Von Inzidenz 900 auf 30: Das Wunder von Portugal (mehr)
  • Diese italienischen Inseln wollen zur Covid-freien Zone werden (mehr)
  • Österreich setzt weiter auf Astra Zeneca (mehr)
  • Österreich bei Corona-Hilfen im unteren EU-Mittelfeld (mehr)
  • Ärztekammer-Präsident will österreichweiten Lockdown (mehr)
  • Burgenland: "Lage auf Intensivstationen spitzt sich zu" (mehr)
  • Fliegende Intensivstation verlegte schon 16 Corona-Patienten (mehr)

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Live: Neues rund um die Corona-Pandemie

  • Heute, 04:48 PM

    Covid-19 erhöht Risiko seltener Thrombosen deutlich

    Die Gefahr seltener Thrombosen ist einer Studie zufolge bei einer Corona-Infektion deutlich höher als nach einer Impfung gegen das Virus. Covid-19 führe zu einem acht bis zehn Mal höheren Risiko für Sinusvenenthrombosen (SVT) als die aktuellen Impfstoffe, hieß es am Donnerstag in einer Studie der Universität Oxford. Das Risiko eines solchen Blutgerinnsels sei nach einer Infektion etwa 100 Mal höher als normal. 30 Prozent der Fälle träten bei Personen unter 30 Jahren auf.

    Die Studienautoren wiesen darauf hin, dass die Ergebnisse aus der Untersuchung mit 500.000 Covid-Patienten mit Vorsicht interpretiert werden müssten, da mit weiteren Impfungen noch mehr Daten hinzukämen. Die Studie basiert zudem auf US-Daten und liefert daher keine neuen Erkenntnisse zu Blutgerinnseln durch den Impfstoff von AstraZeneca, da das Mittel dort noch nicht auf dem Markt ist. "Covid-19 erhöht das Risiko einer SVT deutlich und ergänzt die Liste der Blutgerinnungsprobleme, die diese Infektion verursacht", erklärte Paul Harrison vom Institut für Psychiatrie der Universität, der zu den Leitern der Untersuchung gehört.

    Die Uni Oxford hat zusammen mit AstraZeneca den Covid-19-Impfstoff des Pharmakonzerns auf den Markt gebracht. Das Forscherteam, das die Daten nun vorlegte, arbeitete den Angaben zufolge unabhängig von dem Impfstoff-Team der Universität, das das Vakzin entwickelte.
     

  • Heute, 04:48 PM

    34,6 Mrd. Euro bisher zugesagt oder ausbezahlt

    Mehr als 34,6 Mrd. Euro an Corona-Hilfen wurden bisher von der Bundesregierung zugesagt oder ausbezahlt. Wie viel tatsächlich bisher auf den Konten der Empfänger gelandet ist, sei aber "eine schwierige Rechnung", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Dies resultiere unter anderem daraus, dass Garantien übernommen wurden, von denen man nicht wisse, wie viele davon schlagend würden. Bei den Steuerstundungen sei es wiederum schwierig zu sagen, wie hoch der Rückfluss sein werde.

    In Österreich sei jedenfalls deutlich mehr Hilfe pro Kopf ausbezahlt worden als in anderen Ländern in der EU, sagte der Minister und verwies auf eine Studie des industrienahen Wirtschaftsinstitutes EcoAustria. Österreich habe 2020 mit fast 2.600 Euro pro Kopf mehr als doppelt so hohe Covid-Maßnahmen ausbezahlt bzw. gewährt wie Deutschland (1.300 Euro) oder die Schweiz (1.300 Euro) bzw. deutlich mehr als Schweden (ebenfalls 1.300 Euro), Italien (1.700 Euro) oder die Niederlande (2.200 Euro), wurde vorgerechnet.

    2020 und 2021 zusammen habe Österreich über zehn Prozent des BIP für defizitwirksame Covid-Hilfsmaßnahmen in die Hand genommen oder in Aussicht gestellt. "Damit liegen wir auf Platz eins in der EU. Der EU-Durchschnitt liegt bei 5,5 Prozent des BIP. Diese Hilfen kommen direkt den Arbeitnehmern zugute. Alleine 38 Prozent der ausgezahlten Maßnahmen betreffen die Kurzarbeit", so Blümel am Donnerstag vor Journalisten.
     

  • Heute, 02:13 PM

    Veranstaltungsbranche fordert "verlässliche Planungssicherheit".

    Am heutigen Donnerstag tritt die angekündigte Öffnungskommission zusammen, um Öffnungsschritte für Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport im Mai zu diskutieren. Vertreter der Veranstaltungswirtschaft und Messebranche wiesen im Vorfeld via Aussendung auf die Notwendigkeit eines "pragmatischen und belastbaren Plans" hin. Hervorgestrichen wird, dass bei der Planung der Öffnungsschritte nicht nur wirtschaftliche Faktoren zu beachten seien: "Es geht um nicht weniger als die mentale Gesundheit aller", heißt es in der Aussendung.

  • Heute, 02:07 PM

    CureVac: Zulassungsantrag für Impfstoff im zweiten Quartal

    Das deutsche Biotechunternehmen CureVac erwartet Daten zur Wirksamkeit seines Covid-19-Impfstoffs unverändert noch in diesem Quartal. Der Antrag für eine bedingte Marktzulassung für das Mittel bei der Europäischen Union werde ebenfalls im zweiten Jahresviertel angestrebt, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. CureVac wolle sein Covid-19-Impfprogramm zudem ausweiten und drei neue Studien bei bestimmten Populationen voraussichtlich schon bald beginnen.

    Bis Ende 2021 will das Unternehmen bis zu 300 Millionen Dosen seines Impfstoffs und bis 2022 bis zu eine Milliarde Dosen herstellen. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte CureVac knapp 49 (2019: 17,4) Millionen Euro um, der operative Verlust stieg wegen höherer Forschungskosten um gut zehn Prozent auf fast 110 Millionen Euro.

  • Heute, 02:02 PM

    Edtstadler will "jeden Euro holen" aus EU-Wiederaufbaufonds

    Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) hat Kritik an einem intransparenten Vorgehen der Regierung beim EU-Wiederaufbaufonds zurückgewiesen. Österreich sei "nicht säumig, wir sind im Zeitplan, und wir werden uns auch jeden Euro hier holen, den wir von der Kommission zur Verfügung gestellt bekommen", sagte Edtstadler am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz in Wien.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 02:00 PM

    Merkel lässt sich am Freitag mit Astra Zeneca impfen

    Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sich nach Informationen der Welt am Freitag mit dem Impfstoff Astra Zeneca gegen Corona impfen lassen. Die Kanzlerin ist über 60 Jahre alt und fällt damit in die Gruppe derjenigen, die in Deutschland für Astra-Zeneca-Impfungen infrage kommen. Ein Regierungssprecher wollte die Information am Donnerstag auf Anfrage der dpa nicht bestätigen.

    Er verwies auf Regierungssprecher Steffen Seibert, der am Montag gesagt hatte: "Die Bundeskanzlerin wird sich zeitnah impfen lassen und wird die Öffentlichkeit dann darüber informieren." Dies gelte nach wie vor.

  • Heute, 01:58 PM

    Noch keine Einigung auf Strafen für Maskenverweigerer im Parlament

    Für Masken-Verweigerer im Parlament gibt es vorerst keine Strafen. Wie ÖVP-Klubobmann August Wöginger am Donnerstag mitteilte, hat es in der Präsidiale noch nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit für eine notwendige Änderung der Geschäftsordnung des Nationalrates gegeben.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 01:53 PM

    Dornauer drängt auf regionale Öffnungen

    Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer hält im Gegensatz zu seiner Bundesparteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner weiter nichts von einem österreichweiten Lockdown. Stattdessen plädierte er am Donnerstag für regionale Öffnungsschritte. Er und SPÖ-Abg. Reinhold Einwallner wollen auf regionaler Ebene "mögliche Öffnungen in allen Lebensbereichen". Hier unterscheide er sich von Rendi-Wagner, so Dornauer, gab er bei einer Pressekonferenz in Innsbruck zu: "Dazu stehe ich".

    Er unterstütze Rendi-Wagner zwar, die während der Pandemie oftmals "der Regierung vorangegangen" sei - etwa beim Thema "Testen, Testen, Testen", sagte Dornauer. Sie habe als "ausgewiesene Expertin immer wieder auch recht behalten", in vielen Bereichen sei ein nationales Vorgehen auch sinnvoller. Dennoch meinte er: "Man muss sich in dieser Krise dementsprechend entwickeln" und führte gesellschaftspolitische Aspekte ins Treffen. Es gelte auch, "mit dem notwendigen Maß an Pragmatismus Politik" zu machen. Dornauer meinte, dass man nun "alles daran setzen" müsse, um ein Aufsperren in den Bereichen Gastronomie, Sport und Kultur möglich zu machen, "klug, besonnen und vorsichtig". Entscheidend seien aber das Infektionsgeschehen, die Auslastung auf den Intensivstationen, der Impffortschritt in der Region sowie "wissenschaftliche Erkenntnisse zum Infektions- und Erkrankungsrisiko".

  • Heute, 01:49 PM

    Corona-Ampel: Alles bleibt tiefrot

    Während im halben Land über Lockerungen gesprochen wird, bleibt die Corona-Ampel tiefrot. Wie aus dem aktuellen Arbeitsdokument der zuständigen Kommission hervorgeht, sind sämtliche Länder weit von der Marke von 100 Infektionen auf 100.000 Einwohner entfernt. Den noch besten Wert über die Woche gerechnet hatte Vorarlberg, aktuell hat das mit Gastronomie-Öffnung operierende "Ländle" aber nicht mehr die günstigsten Zahlen, sondern das Burgenland.

    Positiv zu werten ist, dass nur noch in zwei Ländern die Infektionszahlen nach oben gehen, davon recht stark (um 14 Prozent) in Vorarlberg, ein wenig schwächer in Kärnten. Den besten Trend über die vergangenen 14 Tage hat deutlich das Burgenland (minus 24 Prozent). Außer in Kärnten in allen Bundesländern rückläufig ist die Tendenz der Infektionen bei Über-65-Jährigen. Was die neuen ansteckenderen Varianten angeht, liegt der Wert mittlerweile in sämtlichen Ländern bei über 94 Prozent.

    Am meisten getestet wird unverändert im Westen. Vorarlberg führt hier vor Tirol. Die wenigstens Tests gibt es in Kärnten, das bei der risikoadjustierten Inzidenz auch den schlechtesten Wert erzielt, obwohl Wien höhere Fallzahlen hat. Die Bundeshauptstadt hat mit 50 Prozent bei weitem die höchste Zahl asymptotischer Fälle. Mit 69 Prozent weist Wien auch die höchste Quote an abgeklärten Fällen auf.

  • Heute, 01:42 PM

    Italiens Staatsverschuldung steigt auf Rekordhoch

    Italiens Staatsverschuldung ist weiter gestiegen und hat ein Rekordhoch erreicht. Verglichen mit dem Vormonat betrug der Anstieg im Februar 36,9 Milliarden Euro, wie die italienische Nationalbank Banca d'Italia am Donnerstag mitteilte. Damit liege die Gesamtverschuldung der öffentlichen Verwaltung bei etwa 2,65 Billionen Euro.

    Italien hat im Corona-Jahr 2020 einen weiteren Schuldenzuwachs verzeichnet. In Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausgedrückt lag die Staatsverschuldung nach Angaben der Banca d'Italia bei 155,6 Prozent. In den Jahren zuvor war sie bei etwas mehr als 134 Prozent gelegen. Laut Maastricht-Vertrag zur Stabilität des Euro soll die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte diese 60 Prozent eigentlich nicht überschreiten.

  • Heute, 01:22 PM

    Situation auf NÖ Intensivstationen bleibt angespannt

    Als "sehr, sehr angespannt" hat LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Donnerstag die Situation auf den Intensivstationen in den niederösterreichischen Landeskliniken bezeichnet. Christoph Hörmann, Leiter der Klinischen Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum St. Pölten, sprach davon, dass eine Plateauphase erreicht sein sollte. Es bleibe zu hoffen, dass sie nicht überschritten werde.

    Auch in Zeiten den Corona-Pandemie könnten andere Notfälle wie Schlaganfälle, Herzinfarkte oder nach Verkehrsunfällen nicht abgeschafft werden, erinnerte Hörmann in einem Pressegespräch. Ebenso könnten Intensivbetten nicht aus dem Boden gestampft werden. 333 für Erwachsene gibt es aktuell laut Markus Klamminger, Direktor für Medizin und Pflege bei der Landesgesundheitsagentur (LGA), im Bundesland. Bei 304 Betten bestehe Beatmungsmöglichkeit. Bis zu jeweils mehr als 130 "Normal"- und Corona-Intensiv-Patienten hätten zuletzt auf den Stationen behandelt werden müssen. Das Personal stehe unter massiver Belastung, Durchhaltevermögen sei seit mehr als einem Jahr gegeben, sagte Klamminger weiter. Er verwies auch darauf, dass die psychologische Betreuung für Mitarbeiter verstärkt worden sei. Sie könne in Anspruch genommen werden, wenn es gewünscht sei.

  • Heute, 01:14 PM

    Wiener Festwochen müssen Festivalpläne 2021 pandemiebedingt abändern

    Die Wiener Festwochen 2021 werden nicht in der ursprünglich geplanten Form über die Bühne gehen. Eigentlich hatte Intendant Christophe Slagmuylder geplant, das Festival heuer von 14. Mai bis 20. Juni stattfinden zu lassen. Angesichts der Corona-Situation ist dieser Plan nun aber Makulatur, wie die Festwochen am Donnerstag deutlich machten. "Klar ist schon jetzt, dass die Festivaledition 2021 einer adaptierten Zeitlichkeit folgen wird", machte man in einer Aussendung deutlich.

    Man habe zwar eine vollständige Ausgabe vorbereitet. Aber man sei sich bewusst, dass man diese Pläne adaptieren und gegebenenfalls entzerren müsse. "Sobald Gewissheit über die Öffnungsschritte für die Kultur herrscht, informieren wir zeitnah, welche künstlerischen Positionen wir in dieser besonderen Ausgabe präsentieren werden", zeigten sich die Festwochen notgedrungen flexibel. Fix ist derzeit zumindest, dass das für den 14. Mai vorgesehene Eröffnungskonzert am Rathausplatz als TV-Event auf ORF 2 und 3sat übertragen wird, wobei hier Die Strottern, das Herbert Pixner Projekt oder Mira Lu Kovacs mit an Bord sind, während Choreografin Florentina Holzinger einen "Festzug" gestaltet. Je nach dem aktuellen Stand der Coronamaßnahmen wolle man hier eventuell auch Publikum vor Ort begrüßen.

  • Heute, 01:06 PM

    Kurz beharrt auf Formulierung von "zusätzlichen" Impfdosen

    Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist auch nach seiner Befragung im "kleinen U-Ausschuss" zu den Corona-Beschaffungen dabei geblieben, dass Österreich im zweiten Quartal "zusätzlich" rund eine Million zusätzliche Impfdosen von Biontech/Pfizer erhält. Zum Vorhalt der Opposition, diese Dosen würden lediglich vorgezogen, sagte Kurz, dies sei eine akademische Diskussion, denn der Impfstoff werde jetzt benötigt. "Ich spreche gerne von zusätzlichen Dosen", so der Kanzler.

    Die zusätzlichen Dosen werde man ab 26. April erhalten, sagte Kurz am Donnerstag nach seiner Befragung im Rechnungshof-Unterausschusses des Nationalrates. Für das erste und zweite Quartal seien das sehr wohl zusätzliche Dosen. Er glaube, Österreich sei "auf einem guten Weg", was den Impffortschritt betrifft. Man könne jetzt den "Turbo zünden", wiederholte er seine Aussage vom Vortag. Derzeit würden 40.000 Menschen pro Tag geimpft, Mitte April habe man bereits 50 Prozent der Über-65-Jährigen geimpft. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir auf den letzten Metern sind", sagte Kurz. Sein Ziel, in den 100 Tagen nach Ostern all jene impfen zu können, die das wollen, werde man mit der Lieferung der Impfdosen sogar übertreffen.

  • Heute, 01:03 PM

    Laut WHO mehr als eine Million Todesfälle in Region Europa

    Europa hat nach Angaben des Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zuge der Corona-Pandemie eine traurige Marke überschritten: Mittlerweile sind in den Ländern der europäischen WHO-Region mehr als eine Million Todesfälle in Verbindung mit Corona-Infektionen registriert worden. Jede Woche kommen derzeit 1,6 Millionen Neuinfektionen hinzu, wie WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag während seiner regelmäßigen Online-Pressekonferenz sagte.

    "Das sind 9.500 jede Stunde, 160 Menschen jede Minute", veranschaulichte Kluge die Zahlen der Neuinfektionen. Die Situation in der europäischen Region sei damit weiter ernsthaft. Lediglich unter den Ältesten in der Gesellschaft sehe man vermutlich dank der Fortschritte bei den Impfungen eine sinkende Inzidenz. Es gebe zwar frühe Anzeichen, dass sich die Übertragung des Coronavirus in mehreren Ländern der Region verlangsame. Diese Anzeichen seien jedoch nicht gleichbedeutend mit niedrigen Übertragungsraten, warnte Kluge.

  • Heute, 12:58 PM

    Maturaklassen können leichter vom Schichtbetrieb abweichen

    Eine neue Fassung der Covid-19-Schulverordnung bringt mehr Flexibilität für Matura- und andere Abschlussklassen. Normalerweise dürfen Schulen, Klassen oder Gruppen nur dann vom Schichtbetrieb abweichen, wenn die Bildungsdirektion zustimmt. In den letzten Schulstufen ist künftig keine Zustimmung der Schulbehörde mehr erforderlich, wenn das zu mehr Präsenz-Unterrichtsstunden zur Vorbereitung auf abschließende Prüfungen einschließlich Lehrabschlussprüfungen führt.

    Damit soll den Schulen mehr Flexibilität eingeräumt werden, wie man im Bildungsministerium gegenüber der APA betont. Sie brauchen damit keine Genehmigung mehr, wenn etwa sehr kleine Klassen in einem Raum oder größere Klassen auf zwei Räume aufgeteilt ihre Vorbereitung auf die Abschlussprüfung erhalten. Voraussetzung ist allerdings weiterhin, dass die Hygienebestimmungen eingehalten werden.

    In der Verordnung ist außerdem festgehalten, dass auch für diejenigen, die heuer beim Haupttermin im Frühjahr ihre Matura bzw. Externistenreifeprüfung oder Berufsreifeprüfung wiederholen, dieselben Regeln gelten wie für jene, die zum ersten Mal antreten.

  • Heute, 12:52 PM

    30.000 Neuinfektionen: Lage in deutschen Spitälern spitzt sich zu

    In Deutschland wächst angesichts der Corona-Zahlen die Sorge vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, rief am Donnerstag zum Handeln auf. "Die Lage in den Krankenhäusern spitzt sich teilweise dramatisch zu." Auch Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert an die Länder, mit der Anwendung der Corona-Notbremse nicht mehr zu warten. Binnen 24 Stunden wurden knapp 30.000 Neuinfektionen gemeldet.

    "Das Virus lässt sich nicht wegtesten", sagte der Präsident des RKI mit Blick auf die Debatte, Öffnungsschritte mit vermehrtem Testen abzusichern. "Jetzt erwarte ich, dass Entscheidungsträger uns allen helfen, die dritte Welle zu brechen." Die meisten Neuerkrankungen sei mittlerweile bei den 15- bis 49-Jährigen zu verzeichnen, betonte Wieler. Die besonders ansteckende Mutante B.1.1.7 habe einen Anteil von 90 Prozent erreicht. Es sei zwar positiv, dass mittlerweile 17 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal geimpft seien. "Der Großteil der Bevölkerung ist eben nicht geimpft." Und sehr viele Menschen müssten noch monatelang auf ihre Impfung warten. Es sei jetzt zwingend notwendig, die Kontakte weiter zu reduzieren, so Wieler.

  • Heute, 12:50 PM

    Anteil der N501Y-Mutationen in Österreich weiterhin hoch

    Der Anteil der N501Y-Mutationen in Österreich ist weiterhin hoch. In der vergangenen Kalenderwoche 14 machten diese Varianten mehr als zwei Drittel der positiven Fälle aus. Der Wert wird sich aber erhöhen, da noch nicht alle Fälle differenziert sind, berichtete die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Donnerstag in ihrem Mutationsbericht. Vorerst betrafen 68,9 Prozent die britische Variante B.1.1.7 und 0,2 Prozent die südafrikanische Variante B.1.351.

    Neue Fälle der brasilianischen Variante P.1 wurden unter den Neuinfektionen der Vorwoche bisher nicht nachgewiesen. Die AGES erwartete wegen ausstehender Daten jedoch auch noch für die Kalenderwochen 12 und 13 einen wachsenden Anteil der N501Y-Mutationen insgesamt. Aussagekräftiger sind daher die Zahlen für die Kalenderwoche 11 (15. bis 21. März). Hier hatte die britische Variante österreichweit rund 79 Prozent ausgemacht, die südafrikanische 0,4 Prozent und die brasilianische 0,01 Prozent. Im Osten Österreichs werden bereits 80 bis 90 Prozent der Neuinfektionen durch die britische Variante verursacht, informierte die AGES.

  • Heute, 12:48 PM

    Vier Thrombosefälle in Italien nach AstraZeneca-Vakzin

    In Italien sind bis zum 22. März vier Todesfälle in Folge von Thrombose innerhalb von zwei Wochen nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin gemeldet worden. Dies teilte Italiens Arzneibehörde AIFA mit, die Fälle von Nebenwirken nach Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin untersucht hat.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 12:46 PM

    Trotz Anstiegs der Sieben-Tage-Inzidenz: Vorarlberg beharrt auf Status als Modellregion

    Vorarlberg ist bei der Sieben-Tage-Inzidenz (Mittwoch: 167) schon zu Wochenbeginn hintere andere Bundesländer zurückgefallen. Und obwohl angesichts von aktuell rund 100 Neuinfektionen pro Tag ein weiterer Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz droht, wollen die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft am Status des Landes als Modellregion festhalten. Die vor einem Monat gesetzten Öffnungsschritte sollen so lange wie möglich beibehalten werden, wurde am Donnerstag bekräftigt.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Vorarlberg als Hauptkriterium zur Beurteilung der Lage ausgedient, wie am Donnerstag aus dem Büro von Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) gegenüber der APA neuerlich betont wurde. Es gelte vielmehr Parameter wie die Belegung der Intensivstationen, Impfrate und Testkapazität, aber auch die Wirtschaftslage sowie die Akzeptanz der Bürger hinsichtlich gesetzter Maßnahmen einzubeziehen. Von einer dramatischen Lage auf den Intensivstationen sei man "meilenwert entfernt", hatte Wallner am Dienstag unterstrichen. Von aktuell 52 in Vorarlberg verfügbaren Intensivbetten waren am Donnerstag zehn von Corona-Patienten belegt, 15 Intensivbetten blieben vorerst frei. Zum Vergleich: Als Mitte November vor einer Triage gewarnt wurde, lagen 35 Corona-Erkrankte auf Vorarlbergs Intensivstationen, 20 von ihnen mussten beatmet werden.

  • Heute, 12:42 PM

    Geschäftslokal-Vermieter wollen Entschädigung für Corona-Ausfälle

    Die Vermieter oder Verpächter von Geschäftsräumen wollen das wirtschaftliche Coronarisiko nicht allein tragen. Derzeit fühlen sie sich im Regen stehen gelassen, weil es für sie keine adäquaten öffentlichen Hilfen gebe, wie Branchenvertreter am Donnerstag beklagten. Auch den privaten Vermietern müsse ein Ausfallsbonus zustehen, forderte Georg Flödl, Präsident im Österreichischen Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI).

    "Uns ist nicht verständlich, warum die Bestandsgeber von jeder Unterstützung abgeschnitten sind. Der Status quo ist reine Willkür", kritisierte Flödl. Trotz Mietzinsminderung müssten die Vermieter weiter die laufenden Aufwendungen tragen, etwa die Betriebskosten. "Die Lage wird zunehmend prekärer für jene, die einen höheren Anteil von solchen Geschäftslokalen haben." Zur Unterstützung der Vermieter sollte man das bestehende Instrumentarium der Coronahilfen heranziehen, so ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel. Eine Überförderung sollte vermieden werden, daher sollten die Hilfen nur jene erhalten, die stark von Gewerbeeinnahmen abhängig sind. Der Ausfallsbonus ist dafür gedacht, Unternehmen liquide zu halten.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 568.914 bestätigte Fälle, 33.646 aktiv Infizierte (Stand 8.4.2021, 10:00 Uhr)
  • 525.682 Genesene, 9.586 Todesfälle (Stand 8.4.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 132.976.286 bestätigte Fälle, 75.673.710 Genesene (Stand 8.4.2021,10:00)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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