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Chronik Niederösterreich
04/28/2021

Erstes Bundesland öffnet Impftermine für alle

Ab 10. Mai soll in Niederösterreich jeder geimpft werden, der das auch will. Laut Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf kommt der Impfstoff jetzt "in Massen".

von Johannes Weichhart

Das Land Niederösterreich hat soeben bekannt gegeben, dass ab 3. Mai die Gruppe 50+, ab 5. Mai die Gruppe 40+, ab 7. Mai die Gruppe 30+ u. ab 10. Mai die Gruppe 16+ für Impftermine freigeschaltet werden.

Die Gruppe 16+ könnte sogar schon ab 7. Mai freigeschaltet werden. Das komme aber laut Informationen des Landes darauf an, wie viele vorher schon einen Termin gebucht haben.

Insgesamt werden 326.000 Termine freigegeben, die Injektionen finden bis Mitte/Ende Juni statt, wurde angekündigt.

Befreiungsschlag

„Der Impfstoff kommt jetzt in Massen“, sagte Stephan Pernkopf (ÖVP), Landeshauptfrau-Stellvertreter bei einer Pressekonferenz.

„Für uns ist das ein Befreiungsschlag in der Pandemiebekämpfung“, so Patientenanwalt Gerald Bachinger.

In Niederösterreich wurden bis heute knapp 580.000 Impfungen durchgeführt. „Wir wollen die Herdenimmunität erreichen“, betonte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Angepeilt werde eine Durchimpfungsrate von 70 Prozent.

„Ab Juli müssen wir jene überzeugen, die sich noch nicht impfen lassen haben“, sagte Christof Constantin Chwojka von 144 Notruf NÖ.

In Niederösterreich sind am Dienstag nach Angaben von Bernhard Jany, Sprecher der Landesgesundheitsagentur, 110 Corona-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. Das waren um fünf weniger als am Montag.

Todesfälle

165 Neuinfektionen wurden gemeldet, hieß es aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Die Zahl der Todesfälle ist um drei auf 1.709 gestiegen. 8.779 Kontaktpersonen befanden sich in Quarantäne.

Dem Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zufolge stehen in Niederösterreich 331 Intensivbetten zur Verfügung. Mit den am (heutigen) Dienstag gemeldeten 110 Corona-Intensivpatienten ist das Bundesland erstmals seit 27. März oder seit exakt einem Monat - damals ebenfalls 110 - wieder unter der laut AGES "systemkritischen Auslastungsgrenze" von einem Drittel aller Intensivbetten gelegen.

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