Nachrichtenüberblick

Lokales

Ein Streit zwischen zwei Autofahrern in Pasching (Bezirk Linz-Land) ist in der Nacht auf Samstag eskaliert: Ein 26-Jähriger und ein 20-Jähriger hielten nach Unstimmigkeiten an einer Bushaltestelle, wo die Männer ausstiegen.

Der Jüngere griff dabei zu einer Pistole, die er dem Älteren auf den Kopf schlug. Wenig später flüchtete der Angreifer mit seinen drei männlichen Fahrgästen, die ebenfalls mitmischten. Nach einer groß angelegten Fahndung fasste man das Quartett.

Bei seinen Auftritten im Internet wirkt er seriös. Auf Facebook ein cooles Bild mit Sonnenbrille und Sektflasche auf einer Yacht. Sonst wenig privat Informationen.

Doch genau dieser 53-Jähriger, ein Steuerberater, gilt als dringend tatverdächtig, seine 51-jährige Frau und die gemeinsame 13-jährige Tochter erschlagen bzw. erdrosselt zu haben. Die Leichen der beiden Frauen wurden, wie berichtet, am Freitagvormittag im Vorraum einer Wohnung in Wien-Erdberg entdeckt.

Was sich zuvor dort abgespielt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Familie galt jedoch sowohl bei den Nachbarn als auch bei der Polizei als völlig unauffällig. "Wir haben keinerlei polizeiliche Vorgeschichte zu der Familie. Es gab keine Meldungen, keine Wegweisungen", bestätigt Polizeisprecher Philipp Haßlinger dem KURIER. 

Nachsatz: "Wir fahnden nun intensiv nach dem Mann." Er sei trotz mehrmaliger Versuche für die Polizei nicht greifbar. Sowohl eine Flucht, als ein Suizid stehen im Raum. 

Freundliche 13-Jährige

Auch Nachbarn beschrieben die Familie am Freitag bei einem KURIER-Lokalaugenschein als unauffällig. Nadine, die auch im Haus wohnt und vor rund sechs Jahren regelmäßig auf die Tochter aufgepasst hatte, sagte:  „Immer, wenn ich das Mädchen im Gang gesehen hab, hab ich mir gedacht, was sie für eine coole junge Frau ist. Und dass ihre Zukunft sicher super wird.“

Nach wie vor unklar ist die Identität jenes Toten, der am vergangenen Mittwoch in einer Wohnung in der Sautergasse in Wien-Ottakring gefunden wurde. Womöglich wird erst ein DNA-Gutachten diesbezüglich Klarheit bringen. Wie der Mann zu Tode gebracht wurde und die endgültige Todesursache stehen ebenfalls noch nicht fest. "Eine Obduktion wurde zur Klärung dieser Fragen angeordnet", sagte dazu Nina Bussek, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, am Samstag auf APA-Anfrage.

Die Umstände der Tat sowie der Fakt, dass das Opfer schwer misshandelt wurde, deuten darauf hin, dass es sich um einen Mafia-Mord handeln könnte. So wurden dem Mann die Finger abgetrennt, um eine Identifikation über die Fingerabdrücke zu verunmöglichen. Die Strafverfolgungsbehörden hoffen jetzt, dass mit einem DNA-Gutachten festgestellt werden kann, um wen es sich bei dem Toten handelt. Die Polizei hatte der APA zuletzt Medienberichte bestätigt, in denen von der Abtrennung weiterer Gliedmaßen die Rede war. Der Tote wies zahlreiche Stichverletzungen im Oberkörper auf.

Die Schneefälle haben in Kärnten nicht nur zu zahlreichen gesperrten Straßen und Kettenpflichten gesorgt, sondern auch zu Unfällen und anderen heiklen Situationen auf den Straßen: In der Gemeinde Paternion (Bezirk Villach) stürzte ein 20 Meter hoher Baum auf das Auto einer 25-jährigen Frau. Sie kam mit dem Schrecken davon. In Spittal an der Drau kollidierte ein 20-jähriger Pkw-Lenker mit einer entgegenkommenden 19-Jährigen. Sie und ihre Beifahrerin wurden verletzt.

Die 25-Jährige aus Stockenboi (Bezirk Villach) war auf der Südtiroler Straße zwischen Kamering und Aifersdorf unterwegs, als der Baum auf ihren Wagen krachte. Die Freiwillige Feuerwehr Paternion beseitigte den Baum sowie andere auf die Fahrbahn ragende Wipfel. Noch während der Arbeiten fielen laut Polizei weitere Bäume auf die gesperrte Straße.

Glatte Fahrbahn

Auf der Drautal Straße (B100) in St. Peter in der Gemeinde Spittal an der Drau hat der 20-jährige Lenker offenbar die winterlichen Fahrverhältnisse unterschätzt. Er geriet ins Schleudern und schlitterte auf die Gegenfahrbahn. Dort krachte er mit dem Heck gegen den Pkw der 19-Jährigen aus der Gemeinde Baldramsdorf. Sowohl sie als auch ihre 18-jährige Beifahrerin wurden verletzt und von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Der 20-Jährige blieb unverletzt.

Plöckenpass gesperrt

Samstagfrüh lagen in Kärnten immer noch einige Straßenbehinderungen wegen der Schneefälle vor: Auf der Katschberg Straße (B99) zwischen Rennweg und Stranach herrschte in beiden Richtungen Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Auf der Hochrindl Landesstraße (L65) zwischen Hochrindl und Ebene Reichenau mussten sämtliche Fahrzeuge Schneeketten auflegen. Auf der Nassfeld Straße (B90) zwischen dem Grenzübergang Nassfeld und Tröpolach kam es ebenfalls noch zu Verkehrsbehinderungen wegen des Schnees. Der Plöckenpass war nicht passierbar.

6.000 Haushalte ohne Strom

Doch auch bei Stromversorgung gab es Probleme. Betroffen waren vor allem die Bezirke Spittal an der Drau, Villach und Villach-Land. Hunderte Bäume stürzten unter den Schneemassen um. 6.000 Haushalte hatten Samstagfrüh laut orf.on keinen Strom.

Es sind acht honorige Herren aus der Baubranche, die ab 19. März im Landesgericht Eisenstadt auf der Anklagebank Platz nehmen müssen. Wer ein Haus baut oder saniert, hat vielleicht mit ihren im Burgenland bekannten Firmen zu tun.

Und diese Männer sollen Teil eines „Baukartells“ sein? Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) jedenfalls wirft sechs Geschäftsführern, einem Gesellschafter und einem Baumeister wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Vergabeverfahren vor. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Politik

In einer Welt, in der es künftig mehr alsr zwei Blöcke geben wird, werde die Neutralität auch in Zukunft einen Mehrwert haben und an Wert gewinnen, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Samstag im Ö1-Mittagsjournal. 

Neutralität heiße aber nicht Wertegleichgültigkeit, sagte Schallenberg auf die Frage, ob man angesichts der von Russland ausgehenden Bedrohung für Demokratie und Freiheit neutral bleiben könne. 

Am 24. Februar, kurz vor 4 Uhr nachts, gab Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Einmarsch in der Ukraine. Massenflucht, Tausende Tote, Kriegsverbrechen folgten. Zwei Jahre später stellt sich die Frage, wie dieser Krieg jemals enden kann - und wie er die Weltordnung verändert hat.

Antworten darauf geben Wolfgang Mueller, Osteuropa-Historiker an der Uni Wien, Analyst und Politikberater Franz-Stefan Gady und Ulf Michael Steindl, Sicherheitsexperte beim Austria Institut für für Europa- und Sicherheitspolitik.

KURIER: Nur mehr zehn Prozent der Europäer glauben an einen Sieg der Ukraine, in Österreich sieben. 50 Prozent wollen Verhandlungen samt Zugeständnissen. Glauben Sie noch an einen Sieg? 

Wolfgang Mueller: Die UNO hat 2022 mit überwältigender Mehrheit Russland zum Ende der Aggression und zum Abzug aus der Ukraine aufgefordert. Es ist die Verantwortung der Staatengemeinschaft, den rechtmäßigen Zustand wiederherzustellen. Ich glaube fest, dass es eine tragfähige Lösung für die Ukraine geben kann und muss. Aber Verhandlungen für eine solche Lösung wird es wohl nur geben, wenn der Westen seine Unterstützung intensiviert. Und wenn es signifikante Sicherheitsgarantien des Westens für die Ukraine gibt. Dass bei einem Ende westlicher Unterstützung eine gute Lösung gefunden wird, ist illusorisch.

Wie ist die zunehmende Resignation zu erklären – gerade in Österreich? 

Ulf Michael Steindl: Ja, die ukrainische Armee befindet sich in einer prekären Lage. Aber es stimmt nicht, dass der Krieg bereits verloren ist – auch ohne die USA wird Europa mehr und mehr fähig sein, die Ukraine mit Waffen zu unterstützen. Möglicherweise gibt es sogar ein Szenario, in dem sich beide als Gewinner fühlen. Wichtig ist, dass Russland keinen Präzedenzfall setzen kann – dass Angriffskriege wieder Usus werden wie vor 100 Jahren.

Herr Gady, Sie waren selbst an der Front. Ist dort auch Kriegsmüdigkeit spürbar? 

Franz-Stefan Gady: Die konstanten Bombardements, Explosionen, das Gefechtsfeld voller Drohnen: Da fühlt man sich wie kurz vor einem Schlag – gebückt, der Körper gespannt. Dieser permanente Druck zermürbt die Soldaten, lädt zu Fehlentscheidungen ein. Man merkt, dass es Kriegsmüdigkeit gibt. Die Soldaten fühlen sich mehr und mehr alleine gelassen, von der eigenen Bevölkerung, der Politik, den Verbündeten. Dennoch sind die Ukrainer überzeugt weiterkämpfen zu müssen. Ein zu früher Waffenstillstand würde von Russland als Verschnaufpause genutzt, um die Streitkräfte zu modernisieren und früher oder später erneut anzugreifen – sofern es keine Beistandspflichten der USA oder anderer Staaten gibt.

Während sich im Gaza-Krieg die Vermittler aus Katar, Ägypten und den Vereinigten Staaten in Paris weiter um eine Waffenruhe und eine Freilassung von Geiseln bemühen, setzt Israel den Kampf gegen die Hamas ungebremst fort. Ein militärischer Sieg über die islamistische Terrororganisation ist einem Medienbericht zufolge jedoch noch lange nicht in Sicht.

Zwar habe die israelische Armee nach eigener Einschätzung den Fähigkeiten der Hamas einen schweren Schlag versetzt, indem sie Kommandeure getötet, Tunnel zerstört und Waffen beschlagnahmt habe. Doch das erklärte Ziel von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, die Hamas zu vernichten, bleibe nach Ansicht amtierender und ehemaliger israelischer Sicherheitsbeamter in weiter Ferne, meldete die New York Times am Freitag (Ortszeit).

So hatte sich Ex-Kanzler Sebastian Kurz das Ende des Falschaussage-Prozesses nicht vorgestellt.

In seinem Umfeld war man felsenfest überzeugt gewesen, dass die Vorwürfe der WKStA, er habe im U-Ausschuss falsch ausgesagt, ins Leere laufen würden und der Richter am Ende einen Freispruch verkündet. Das Gegenteil war der Fall. Mit dem Urteil von acht Monaten bedingt hat der Richter doch ein deutliches Zeichen gesetzt.

Aus aller Welt

Von Johannes Arends und Marco Xia

Inmitten der Hochhäuser von Tokio liegt eine völlig andere Welt versteckt. Das Barviertel Golden Gai, im Herzen des Bezirks Shinjuku, ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen der japanischen Hauptstadt. Besucher drängen sich durch die engen Gassen voller winziger, aneinander gezwängter Bars, knipsen Fotos der ausgefallenen Schilder. Doch manche Bar macht klar, dass sie hier nicht willkommen sind. An etwa jeder dritten Tür steht der Satz: "Nur für Japaner."

Ein Satz, dem man im japanischen Alltag immer wieder begegnet. Besonders im Nachtleben, aber auch beim Besuch traditioneller Thermalbäder, der sogenannten Onsen. Die Definition, wer als Japaner zählt und wer nicht, lässt sich dabei selten anhand von Dokumenten festmachen. Meist zählt, das zeigen Beispiele der Vergangenheit, das Aussehen.

Bei der ersten erfolgreichen privaten Mondlandung ist das Landegerät anscheinend umgekippt und liegt auf der Seite. Eines der Standbeine habe sich vermutlich beim Landemanöver verhakt - und "Nova-C" sei dann umgefallen, sagte der Chef des verantwortlichen US-Unternehmens Intuitive Machines, Steve Altemus, in der Nacht auf Samstag bei einer Pressekonferenz. Er zeigte sich dennoch optimistisch.

Die Batterien würden via Solarpanele geladen, und die meisten Geräte seien auf der bodenabgewandten Seite des Landers. "Wir sammeln Daten", sagte Altemus. Das Gefährt sei in der Nähe des geplanten Landeorts aufgekommen und stabil. Lediglich eine Nutzlast mit einem Kunstobjekt sei auf der bodenzugewandten Seite angebracht. US-Künstler Jeff Koons hatte 125 Miniaturskulpturen aus rostfreiem Stahl - "Moon Phases" genannt - mit zum Mond geschickt.

"Als ob das Gebäude aus Kork wäre, stand es plötzlich in Flammen und wurde in kürzester Zeit zerstört", erzählte ein Nachbar einer in Valencia ausgebrannten Wohnanlage dem staatlichen TV-Sender RTVE. Spanien steht nach einer Brandkatastrophe in der Mittelmeer-Metropole vor allem wegen der Trauer um neun Tote, 15 Verletzte und noch eine vermisste Person unter Schock. Zuvor war sogar von zehn Toten berichtet worden, aber die Polizei korrigierte ihre Angaben am Freitagabend.

Für Entsetzen sorgte aber auch, mit welcher rasenden Geschwindigkeit sich das Feuer von einer Wohnung auf die gesamte relativ neue Anlage ausbreiten konnte. In der Nacht waren zunächst vier Tote geborgen worden. Dabei handelte es sich um ein Ehepaar und seine zwei Kinder, wie die Zeitung La Vanguardia unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete.

Stars

Seit 21 Jahren sind die beiden verheiratet, haben viel gemeinsam durchgestanden. Doch jetzt steht die Ehe von Ex-Sturm-Boss und Ex-Dancingstars-Teilnehmer Hannes Kartnig und seiner Ehefrau Claudia vor dem Aus. 

Gerüchte gab es schon länger, so war Kartnig zuletzt auch alleine auf dem Grazer Bauernbundball. 

"Ja, ich habe vor Weihnachten über meinen Anwalt den Scheidungswunsch vorgelegt!", so Claudia gegenüber ORF Steiermark. Sie weilt derzeit auf Gran Canaria. 

In den nächsten drei Wochen soll es zu den ersten Verhandlungen kommen, eine Schlammschlacht soll vermieden werden. Claudia Kartnig strebt eine einvernehmliche Scheidung an. "Ich bin Hannes in dieser schweren Zeit sehr beigestanden und habe für ihn gekämpft. Auch ich musste in dieser Zeit Häme und Ausgrenzung ertragen", so die Noch-Ehefrau. 

Mit "Madame Web" vergrößert Sony sein "Spider-Man"-Universum. Die Titelheldin ist eine Mutantin mit telepathischen und hellseherischen Fähigkeiten. Wie sie dazu gekommen ist, erzählt aktuell der erste Kinofilm über die vergleichsweise unbekannte Heldin. Hauptdarstellerin im gerade laufenden Streifen ist Dakota Johnson, die viele vielleicht aus der "Fifty Shades of Grey"-Reihe kennen. 

Spannendes über die Schauspielerin erfahren Sie in der folgenden Bildergalerie zum Durchklicken:

Etwas blass um die Nase wirkte diese prominente Dame, als sie gänzlich ungeschminkt auf dem Weg von einem Familienfrühstück zum Auto von Paparazzi geknipst wurde. 

Doch erkennen Sie auf den ersten Blick, um wen es sich auf dem Foto handelt? Wenn nicht, hier ein paar Tipps. 

Als Sohn eines Elektroingenieurs und einer Lehrkrankenschwester wuchs Hollywoodstar Adam Sandler in bescheidenen Verhältnissen auf. Heute wird das Vermögen des Hollywoodstars auf rund 450 Millionen US-Dollar geschätzt  - was ihn zu einem der reichsten Schauspieler macht. Das Portal The Richest spricht sogar von 680 Millionen US-Dollar, die sich auf seinem Konto befinden sollen.

Der gebürtige Brooklyner träumte schon in jungen Jahren davon, Komiker zu werden, und mit zwölf Jahren trug er seine Stratocaster-Gitarre mit sich herum, um zu seinen Scherzen zu klimpern.

Wirtschaft

Ehemalige Minister, hochrangiges Botschaftspersonal, Spitzenmanager – sie arbeiten für den Wiener Anwalt Gabriel Lansky, einen der Top-Netzwerker des Landes. Jetzt hat er wieder einen Coup gelandet.

Er holte Gerhard Jarosch, 55, einst einer der prominentesten Staatsanwälte, als Konzipienten an Bord.

Der ehemalige oberste Standesvertreter der Staatsanwälte und Chef des Österreich-Büros bei Eurojust verabschiedete sich vor zwei Jahren aus der Justiz und dockte als Zehn-Prozent-Partner bei Rosam-Grünberger an, einer der größten heimischen PR-Agenturen. Dort deckt er den Bereich Litigation ab, die Kommunikation rund um gerichtliche Auseinandersetzungen oder Strafverfahren.

Der in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnte Verbund-Konzern ließ im Februar mit einer Gewinnwarnung aufhorchen. Im vergangenen Monat ist der Aktienkurs von Österreichs größtem Stromproduzenten um 18 Prozent gefallen (siehe Börsenchart). Kein Einzelschicksal, auch RWE und E.On in Deutschland, Enel in Italien, Engie in Frankreich und Iberdrola in Spanien haben an Wert verloren.

Doch warum eigentlich? Strom wird auf absehbare Zeit ein gefragtes Produkt bleiben und die Geschäfte liefen zuletzt so gut, dass etwa der Verbund für das Jahr 2023 wieder eine Sonderdividende angekündigt hat. Hintergrund der Kursverluste ist ein Höhenflug, auf den die Stromkonzerne mit dem Anstieg der Energiepreise ab Frühling 2021 gingen.

Amazon-Gründer Jeff Bezos steigt einem Agenturbericht zufolge mit den US-Konzernen Nvidia und Microsoft beim Roboter-Startup Figure AI ein. 

Über seine Firma Explore Investments LLC hat Bezos 100 Millionen Dollar zugesagt, Microsoft investiert 95 Millionen Dollar, Nvidia und ein Fonds mit Verbindung zu Amazon stellen jeweils 50 Millionen Dollar zur Verfügung, berichtete Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag. 

Bei den ÖBB (43.200 Mitarbeiter) läuft der Betrieb derzeit nicht rund: Es gibt vielerorts schadhafte Züge und Zugausfälle, einen überlangen Einsatz von veralteten Garnituren wegen Lieferengpässen bei neuen Zügen und einen eklatanten Personalmangel -– all das prägt das aktuelle Bild vom größten Bahnunternehmens Österreichs.

„In der Panik nimmt man sich konzernintern gegenseitig die Ressourcen, sprich das Personal und das Material weg. Das ist das Schlimmste, was jetzt passiert“, wettert Roman Hebenstreit, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender und Chef der Bahngewerkschaft vida im Gespräch mit dem KURIER. „Über die Jahre hat man sich immer gerühmt, dass man mit weniger Personal auskommt als geplant. Dafür bekommt man jetzt die Rechnung präsentiert.“

Sport

27 Stunden hatten die Formel-1-Teams Zeit, in Bahrain ihre neuen Rennwagen für die Saison 2024 einem Härtetest zu unterziehen. In der Wüste von Sakhir steigt am Samstag (2. März) auch der erste von insgesamt 24 Grands Prix. Das sind die Lehren aus den Testläufen:

Wer hat das schnellste Auto gebaut?
 

Vermutlich wieder Red Bull mit Titelverteidiger Max Verstappen. Zwar erzielte das österreichisch-englische Team, das im Vorjahr 22 von 23 Rennen gewann, nicht die schnellste Rundenzeit an den drei Tagen, doch das fast makellose Testprogramm war beeindruckend. „Um ehrlich zu sein: Es war ziemlich gut“, sagte Verstappen, der die Ingenieure um Designchef Adrian Newey lobte.

Es mag schon etwas heißen, wenn ein Radfahrer in Österreich einmal zum Sportler des Jahres gewählt wird. Felix Gall war im Jahr 2023 freilich auch so etwas wie der Senkrechtstarter des internationalen Radsports. Der Osttiroler, der am Dienstag seinen 26. Geburtstag feiert, gewann im vergangenen Sommer die Königsetappe der berühmten Tour de France und beendete seine erste Frankreich-Rundfahrt auf dem achten Platz. Dazu feierte der Kletterspezialist noch einen Etappensieg bei der Tour de Suisse.

In seiner französischen „Decathlon AG2R La Mondiale“-Mannschaft stieg Gall inzwischen in den Rang des Teamleaders auf, der als Kapitän in die Tour de France im Sommer gehen soll. „Ich bin stärker als im Vorjahr“, kündigt der Radprofi an.

KURIER: Wie blicken Sie auf das Jahr 2023 zurück?

Felix Gall: Es hat schon einige Zeit gebraucht, bis ich richtig kapiert habe, was alles passiert ist. Im Dezember habe ich ganz bewusst inne gehalten und 2023 noch einmal für mich Revue passieren lassen. Das war auch wichtig. Während der Saison habe ich teilweise richtig Probleme gehabt, alles zu realisieren und meine Leistungen richtig einzuordnen.

Wie kann man das verstehen?

Ich hatte Probleme damit, zu mir zu sagen: ‚Hey, das war jetzt wirklich gut, was du da gemacht und geleistet hast. Du kannst echt stolz auf dich sein.‘

Warum ist Ihnen das schwer gefallen?

Für 11 Uhr war der Start für den Super-G der Frauen in Val di Fassa geplant. Doch die Jury und das lokale Organisationskomitee (LOC) musste bereits in der Früh den Entschluss fassen, das Rennen abzusagen. Viel zu viel Schnee war in der Nacht auf Samstag gefallen.

Die Strecke bleibt vorerst für alle gesperrt. Der zweite Super-G, der für Sonntag geplant ist, soll planmäßig stattfinden.

„Jedes Rennen, das wir nicht machen können, tut weh, aber das Wetter ist, wie es ist. Wir müssen das morgen gut nützen“, sagte ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger am Samstag. „Es hat gestern an die sechzig, siebzig Zentimeter geschneit, das muss man erst alles aus der Piste rauskriegen. Mit dieser Absage hat man rechnen müssen“, meinte Assinger. Etwas Niederschlag war noch gemeldet, aber dies sollte keine Probleme für Sonntag darstellen. Die Wetterprognose für den zweiten Renntag ist gut. Für Assingers Läuferinnen war am Samstag nun ein Riesentorlauftraining eingeplant. „Damit wir für morgen ein bisschen warmgefahren sind.“

In dieser Disziplin ist die kleine Kugel derzeit noch heiß umstritten, die Steirerin Cornelia Hütter hat als Zweite nur fünf Zähler Rückstand auf die Schweizerin Lara Gut-Behrami. Nach dem Fassatal folgen noch jeweils ein Super-G in Kvitfjell und beim Finale in Saalbach-Hinterglemm.

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