Lindsey Vonn ist sauer: „Hört auf, mir zu sagen, was ich zu tun habe“
Der Sturz von Lindsey Vonn bei Olympia
Fünf Wochen nach ihrem Horror-Sturz meldete sich Lindsey Vonn wieder zu Wort.
Einerseits freut sich der Ski-Star über die weltweite Anteilnahme nach den schweren Verletzungen bei der Olympia-Abfahrt. Andererseits ist die US-Amerikanerin genervt.
„Bitte hört auf, mir zu sagen, was ich zu tun habe“, postete die 41-Jährige auf X (vormals Twitter).
„Ich brauche von niemandem Erlaubnis, um das zu tun, was mich glücklich macht. Vielleicht bedeutet das, wieder Rennen zu fahren, vielleicht auch nicht. Die Zeit wird es zeigen“, schreibt Vonn, die sich in mehreren Beiträgen darüber ärgert, dass offenbar sehr viele Menschen meinen, sie wüssten, was Vonn nun zu tun habe.
OP-Marathon für Lindsey Vonn
Nach den vielen OPs im Februar hat die erfolgreichste Speed-Spezialistin der Skigeschichte wieder zu trainieren begonnen. Ein offizielles Karriereende wurde von der 41-Jährigen während ihrer Reha nicht verkündet.
„Ich bin noch nicht bereit, über meine Zukunft im Skisport zu sprechen“, ergänzte Vonn und betonte: „Mein Fokus liegt ganz auf meiner Genesung und darauf, wieder in meinen normalen Alltag zurückzufinden.“
„Mit 41 die Nummer 1 der Welt“
Wie sehr ihr das erfolgreiche Comeback vor Olympia gutgetan hat, wird ebenfalls klar: „Es war unglaublich, mit 41 Jahren wieder die Nummer 1 der Welt zu sein und Rekorde in meinem Sport aufzustellen.“
Lindsey Vonn glaubt, die vielen negativen Kommentare liegen auch daran, dass sie eine Frau ist und verweist auf Marcel Hirscher. Österreichs Ski-Star kam ebenfalls aus einer langen Pause zurück in den Weltcup: „Er wurde mit Lob überschüttet, ich hingegen mit Zynismus und persönlichen Angriffen.“
Wie geht es nach der Reha weiter?
Die 41-Jährige will sich das noch länger offenhalten. Lindsey Vonn kündigt an: „Ich werde euch Bescheid geben, wenn ich mich entschieden habe.“
Kommentare