Windlotterie in Oslo: Chaos-Springen endete mit Premierensieg

Der Japaner Tomofumi Naito gewann bei teils irregulären Bedingungen am Holmenkollen. Stephan Embacher wurde als bester Österreicher Sechster.
Der Japaner Tomofumi Naito feierte in Oslo seinen ersten Weltcupsieg

Das zweite Weltcup-Springen am Holmenkollen in Oslo versank im Wind-Chaos. Bei wechselnden Bedingungen wurden die Skisprungstars teilweise regelrecht vorgeführt und mussten schon am Vorbau der Schanze notlanden.

Absturz von Tschofenig

Trotzdem wurde der 1. Durchgang durchgeboxt, auch wenn Stars wie Daniel Tschofenig oder Ryoyu Kobayashi weit außerhalb der Punkteränge landeten. Der deutsche Olympiasieger Philipp Raimund war erst gar nicht gestartet.

Stephan Embacher wurde Sechster

Stephan Embacher wurde Sechster

1. Sieg mit 33

Nach dem ersten Durchgang und zahlreichen unmissverständlichen Gesten der Athleten wurde der Wettkampf abgebrochen.

So durfte sich Tomofumi Naito über seinen Premierensieg freuen. Der Japaner verwies den Slowenen Anze Lanisek und den Finnen Antti Aalto auf die Plätze.

Bester Österreicher wurde Stephan Embacher: Der 20-jährige Tiroler ließ sich von den widrigen Bedingungen nicht einschüchtern und landete auf dem sechsten Rang.

Manuel Fettner wurde 13., Stefan Kraft belegte vor Maximilian Ortner den 19. Platz.

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