Ein Mitarbeiter in einem Impfzentrum.

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Chronik Österreich
09/06/2021

Niedrigste Impfrate seit Jänner + Wien stockt Intensivbetten auf

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Kevin Kada

  • Niedrigste Rate seit Jänner: Impfkampagne gerät weiter ins Stocken (mehr)
  • 1.429 Neuinfektionen in Österreich (mehr)
  • Intensivbetten in Wien werden aufgestockt (mehr)
  • Österreich spendet 1 Mio. Dosen Astra Zeneca an Iran (mehr)
  • Vierte Welle: Der Werkzeugkasten für den Herbst (mehr)
  • Antworten auf die größten Sorgen der Impfskeptiker (mehr)
  • Genetischer Risikofaktor für schwere Covid-Verläufe entdeckt (mehr)
  • Die wichtigsten Corona-Antworten zum Schulstart
    • Was ist in den ersten Wochen zu beachten? (mehr)
    • Was tun, wenn mein Kind Corona-positiv ist? (mehr)
    • Sonderbetreuung im Corona-Fall: Was es zu beachten gilt (mehr)
    • Tipps zum Schulstart: Mit Elan ins dritte Jahr (mehr)
  • Große Corona-Sorgen beim Schulstart in England (mehr)
  • Ist es sinnvoll, auf einen klassischen Totimpfstoff zu warten? (mehr)
  • Kinderklinikchef: Keine Quarantäne für ganze Klassen (mehr)

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Live: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Heute, 10:55 AM

    Leichte Trendwende: 1.678 Neuinfektionen in Österreich

    Von Samstag auf Sonntag wurden 1.678 neue Corona-Fälle registriert.  

    Damit gibt es aktuell 23.453 aktive Fälle, so viele wie seit Ausbruch der vierten Welle nicht. Allerdings ist bei der 7-Tage-Inzidenz eine leichte Trendumkehr bemerkbar. Seit vier Tagen sinkt der Schnitt, aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 157,34.  

    Zudem wurden sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid in den vergangenen 24 Stunden vermeldet. 

    Seit Donnerstag zählen jedoch nicht mehr die aktuellen Fallzahlen als wichtigster Gradmesser für Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Die Politik orientiert sich mit ihren Maßnahmen ab sofort an der Belegung auf den Intensivstationen. Aktuell gibt es 212 Intensivpatienten, einer mehr als noch am Samstag. Auf Normalstation werden derzeit 845 Patienten behandelt - ein Rückgang um 15 Patienten. 

    Österreichweit liegt die Intensivbetten-Auslastung mit Covid-Patienten aktuell bei 10 Prozent, in Wien liegt die Auslastung mit 16 Prozent deutlich über dem Österreich-Schnitt. 

    Beim Impffortschritt kratzt Österreich noch immer an der 60-Prozent-Marke. 5.661.406 Menschen (63,38% der Gesamtbevölkerung) haben - Stand Samstag - mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, davon haben 5.346.687 Menschen (59,86%) einen vollständigen Impfschutz. Am Samstag haben 10.555 Menschen eine Impfung erhalten. 

  • Heute, 10:25 AM

    NÖ Bildungslandesrätin mit Appell an Schüler

    Niederösterreichs Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) hat in Sachen Corona-Schutzimpfung an die Schülerinnen und Schüler appelliert. Gebeten wurden diese am Sonntag, sich zu informieren, das "Impfangebot in Anspruch zu nehmen" und damit einen "wesentlichen Beitrag für ein sicheres Bildungsjahr 2021/22" zu leisten.

    Für die Bildungsstandorte im Bundesland gebe es aktuell "drei wesentliche Varianten" an Impfangeboten: Über die Schulärzte, in in der Nähe haltenden Impfbussen sowie im Rahmen von durch den Schulerhalter organisierten Aktionen. "Seitens des Landes Niederösterreich und der Bildungsdirektion NÖ werden wir die bestehenden Impfmöglichkeiten für Schulen noch einmal intensiv nach außen tragen und die Direktorinnen und Direktoren ersuchen, die bestehenden Angebote für ihre Schulen zu nutzen und sie an die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern weiter zu kommunizieren", kündigte Teschl-Hofmeister an.

  • Heute, 09:32 AM

    Neue Vorschriften: Italiener gehen wieder impfen

    Nachdem Italien als erstes Land in Europa beschloss, allen Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich Impfung, Negativtest oder Genesenen-Nachweis vorzuschreiben, wächst die Zahl der Immunisierungen. Laut dem für die Impfkampagne zuständigen Regierungskommissar Francesco Paolo Figliuolo wurde am Samstag ein Plus von 35 Prozent bei den Stichen gegenüber der Vorwoche gemeldet. 40,8 Millionen - das entspricht 75,64 Prozent der Italiener über 12 Jahre - sind durchgeimpft.

    Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte am Donnerstag beschlossen, den Grünen Pass umfangreich auszuweiten. Wer kein Zertifikat vorweisen kann, darf vom 15. Oktober an nicht mehr zur Arbeit in Büros, Behörden, Geschäften oder der Gastronomie gehen. Mit der Maßnahme will Draghi Druck auf Impfgegner und -zweifler machen.

    Strafen bis zu 1.500 Euro

    Verstöße gegen die Regeln sollen scharf geahndet werden: Wer keinen Grünen Pass hat - dazu zählt auch das EU-Corona-Zertifikat - und deshalb nicht zur Arbeit erscheint, darf ohne Bezahlung freigestellt werden - in öffentlichen Einrichtungen nach fünf Tagen, in der Privatwirtschaft sofort. In einigen Bereichen wie etwa an Schulen ist der Grüne Pass bereits Pflicht. Arbeitgebern, die keine Kontrollen durchführen, drohen Strafgelder von bis zu 1.500 Euro.

    Das neue Dekret wird vom 15. Oktober bis 31. Dezember gelten. Bis Jahresende gilt in Italien offiziell noch der Corona-Notstand.

  • Heute, 08:33 AM

    "Zwölf Prozent der Corona-Intensivpatienten nicht mehr arbeitsfähig"

    Eine Erkrankung an Covid-19 kann durch eine Impfung um 95 Prozent verhindert werden. Das betonte der Wiener Mediziner Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten, auf Ö1. Eine Impfung könne auch dramatische Langzeitfolgen einer Infektion verhindern, sagte der Arzt. Und: Zwölf Prozent der Corona-Intensivpatienten, die vor der Erkrankung arbeiten konnten, können das nachher wegen kognitiver Defizienten nicht mehr.

    "Das Gehirn funktioniert nicht mehr so." Sie seien lebenslang arbeitsunfähig, berichtete Wenisch. "Da werden Existenzen zerstört." Auch die Lunge, als Zielorgan für die Viren, könne Langzeitschäden nach sich tragen. Bei einer mRNA-Impfung sei bisher keine Langzeitfolge gesehen worden - "und ist auch nicht zu erwarten", so Wenisch.

  • Heute, 07:46 AM

    Mehrheit der Deutschen lebt anders als vor der Pandemie

    Die Corona-Pandemie hat bei knapp einem Drittel der erwachsenen Deutschen bewirkt, dass sie entweder seltener oder sogar gar nicht mehr mit Bus und Bahn fahren. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Danach nutzen elf Prozent der Erwachsenen seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 überhaupt keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr. 19 Prozent sind seltener mit Bus und Bahn unterwegs.

    Für 28 Prozent der Deutschen hat sich in Sachen Mobilität durch Corona nichts geändert. Sie nutzen den öffentliche Verkehrsmittel genauso häufig wie vor der Pandemie. Lediglich zwei Prozent der Befragten sagten den Meinungsforschern, sie seien seit Beginn der Corona-Krise noch häufiger mit Bus und Bahn unterwegs als zuvor.
     

  • Heute, 06:39 AM

    FPÖ bringt Verfassungsbeschwerde gegen Covid-19-Schulverordnung ein

    Guten Morgen aus dem Newsroom. Die FPÖ wird eine Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Schulverordnung für das aktuelle Schuljahr 2021/22 einbringen. Das kündigten der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl und Bundesrat und Rechtsanwalt Michael Schilchegger an. In der Verordnung werde ein indirekter Impfzwang festgeschrieben und das widerspreche allen schulgesetzlichen Vorgaben. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hätte eine solche Regelung niemals ohne gesetzliche Basis erlassen dürfen.

    "Die neue Covid-19-Schulverordnung zwingt ungeimpfte Lehrer nun auch erstmals dazu, sich mindestens einmal pro Woche einen externen PCR-Test zu organisieren und selbst zu bezahlen. Jene kostenlosen PCR-Tests, die von den Behörden zur Testung von Schülern organisiert werden und in der Schule ohnehin zur Verfügung stehen, werden als Nachweis nicht anerkannt. Es handelt sich hierbei also um eine klare Strafsanktion gegen Lehrer, die sich - aus welchem Grund auch immer - gegen eine Impfung entschieden haben", erklärte Bundesrat Schilchegger in einer Stellungnahme gegenüber der APA.
     

  • 09/18/2021, 09:44 PM

    Prodi fordert Impfzwang in Italien

    Nachdem die Regierung am Donnerstag ein Gesetzesdekret mit der Verpflichtung aller Beschäftigten zur Impfung oder zu regelmäßigen Corona-Tests beschlossen hat, ist Italien weiterhin mit Impfskeptikern konfrontiert.

    3,4 Millionen Italiener im Alter von über 50 Jahre haben noch keine einzige Impfdosis erhalten. Ex-EU-Kommissionchef Romano Prodi forderte am Samstag die Einführung eines Impfzwangs für alle Italiener.

    Auf die Frage, ob in Italien die Impfpflicht eingeführt werden sollte, antwortete Prodi: „Natürlich. Darin liegt die Stärke der Demokratie“, sagte Italiens Expremier in Bologna bei einer Debatte anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Metallgewerkschaft FIOM.

    Mehr dazu hier:

  • 09/18/2021, 08:23 PM

    Doskozil zur Impfdebatte

    Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat sich am Samstag zur aktuellen Impfdebatte zu Wort gemeldet. In einem Interview mit Heute spricht er sich gegen Strafen für Ungeimpfte aus.

    "Jetzt zu sagen, wer nicht geimpft ist, darf nicht ins Konzert, nicht ins Restaurant gehen und der Arbeitslose, der sich nicht impfen lässt, kriegt kein Arbeitslosengeld: Das finde ich komplett verfehlt. Das zeigt auch die Hilflosigkeit der Politik", wird der SPÖ-Politiker zitiert.

    Als Unterstützer für Impfverweigerer sehe er sich aber zwar nicht, aber: "Nicht jeder, der Sorgen oder Angst vor einer Impfung hat, ist ein Impfgegner." Er sei bereits an Corona erkrankt, als es noch keine Möglichkeit für eine Impfung gegeben habe: "Ich hätte mich früher impfen lassen."

    Sein Vorwurf an die Regierung: Sie befeuere die Polarisierung zwischen Geimpften und Ungeimpften, unter anderem durch "subtilen Druck auf eine Gruppe von Menschen". Im Burgenland gehe es ihm darum, "Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und die nötigen Informationen und Argumente zur Verfügung zu stellen".

    Doskozils Ziel: 80 Prozent Durchimpfung und dann das Ende aller Covid-Maßnahmen.

  • 09/18/2021, 07:20 PM

    Regierung stellt 1G für Indoor-Veranstaltungen in Aussicht

    Im kommenden Winter könnten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur für Geimpfte erlaubt sein. Das deuteten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in Interviews an.

    Kurz bezog sich dabei auf das Skifahren und machte klar, dass die heurige Wintersaison alles andere als normal sein wird. Falls sich die Corona-Situation weiter verschärfe, werden nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhalten, sagte er deutschen Zeitungen am Samstag.

    Und Vizekanzler Werner Kogler legte in einem Interview mit der Kleinen Zeitung nach.

    Mehr dazu hier:

  • 09/18/2021, 05:51 PM

    Zehntausende bei Megapartys in Madrid und Barcelona

    In der spanischen Hauptstadt Madrid haben nach Angaben der Polizei rund 25.000 junge Leute trotz Verbots eine riesige Open-Air-Party gefeiert. In sozialen Netzwerken war zu sehen, wie die Teilnehmer in der Nacht zum Samstag auf Freiflächen zwischen Universitätsgebäuden in Madrids Stadtteil Ciudad Universitaria tanzten und Alkohol tranken, wie die Zeitung „El País“ berichtete.

    Auch aus Barcelona wurde vom Campus der Autonomen Universität eine ähnliche Massenfete mit 8000 Teilnehmern gemeldet, wie die Zeitung „La Vanguardia“ schrieb. In Spanien hat gerade das Wintersemester begonnen.

    Mehr dazu hier:

  • 09/18/2021, 02:21 PM

    Leichte Entspannung der Lage im Iran

    Im Iran zeichnet sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums eine leichte Entspannung der Corona-Lage ab. Die Fallzahlen seien wegen der Delta-Variante des Coronavirus zwar immer noch relativ hoch, aber weitaus niedriger als in den letzten vier Wochen, berichtete das Ministerium am Samstag auf seinem Webportal.

    Die Zahl der täglichen Corona-Toten sei von über 700 auf fast 350, die der Neuinfektionen von mehr als 50.000 auf weniger als 13.000 gesunken. Als Grund für die Wende nennen Gesundheitsexperten die Einfuhr ausländischer und Fertigstellung heimischer Impfstoffe in den vergangenen Wochen. Der bis dahin schleppende Fortgang der Impfungen sei kräftig beschleunigt worden. Geimpft wurde unter anderem auch in öffentlichen Parks und Militäranlagen.

    Laut Gesundheitsministerium wurden mittlerweile über ein Drittel der mehr als 83 Millionen Iraner mindestens einmal und 16 Prozent doppelt geimpft. Im Iran wurden in den vergangenen 19 Monaten mehr als 116 000 Corona-Todesfälle und fast 5,5 Millionen Infektionen registriert.

  • 09/18/2021, 01:44 PM

    Fünf Fälle bei "Tag der kroatischen Jugend" im Burgenland

    Im Burgenland sind nach dem „Dan Mladine“ bzw. „Tag der kroatischen Jugend“ am 11. September in Stinatz (Bezirk Güssing) fünf Personen positiv auf Covid-19 getestet worden.

    Alle weiteren Besucher der Veranstaltung wurden am Samstag aufgerufen, einen PCR-Test durchführen zu lassen und ihren Gesundheitszustand zu beobachten.

    Dies gelte auch für Menschen, die bereits vollständig immunisiert sind, teilte der Koordinationsstab Coronavirus in einer Aussendung mit.

  • 09/18/2021, 01:17 PM

    Erste Rückweisungen bei Ausreisekontrollen aus Braunau

    Bei den in der Nacht auf Samstag gestarteten Corona-Ausreisekontrollen aus dem Bezirk Braunau ist es bis zum Mittag an den Checkpoints zu keinen längeren Wartezeiten gekommen. Der Verkehr sei in dem Bezirk wie an Samstagen üblich relativ ruhig gewesen, schilderte ein oö. Polizeisprecher die Situation. Vereinzelte Rückweisungen habe es bereits gegeben, da jene Personen keinen gültigen 3-G-Nachweis vorzeigen konnten.

    Auch das Bundesheer, das Polizei-Doppelstreifen an wechselnden Kontrollstellen mit vorerst vier Soldaten unterstützt, berichtete, dass Leute umkehren mussten. "Die ersten Kontrollen auf 'genesen, getestet, geimpft' sind in guter Kooperation mit der Bevölkerung abgelaufen", wurde aber in einer Aussendung betont. Die Checks seien jedoch "bei weitem nicht flächendeckend", wie die Polizei klarstellte, aus dem Bezirk gebe nach Auskunft der Bezirkshauptmannschaft rund 100 Straßen.

    Zum zweiten Mal seit Ausbruch von Corona werden nach April im Bezirk Braunau Ausreisekontrollen durchgeführt. Diese wurden notwendig, da gemäß Hochinzidenzerlass des Bundes einerseits die Impfquote noch knapp unter 50 Prozent liegt und andererseits der Inzidenzwert 300 an sieben aufeinanderfolgenden Tagen (Mittelwert) und die Intensivbetten-Auslastung von zehn Prozent aber überschritten wurde. Am Samstag lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei 355,9 und ist damit seit Montag kontinuierlich gestiegen. Die Impfquote ging nur geringfügig von 49,2 auf 49,3 Prozent nach oben.
     

  • 09/18/2021, 11:58 AM

    1902 Neuinfektionen in Österreich

    Von Freitag auf Samstag wurden 1.902 neue Fälle registriert.  

    Damit gibt es aktuell 23.453 aktive Fälle, so viele wie seit Ausbruch der vierten Welle nicht. Allerdings ist bei der 7-Tage-Inzidenz eine leichte Trendumkehr bemerkbar. Sie sinkt leicht auf 159,35.  

    Zudem wurden sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid in den vergangenen 24 Stunden vermeldet. 

    Seit Donnerstag zählen jedoch nicht mehr die aktuellen Fallzahlen als wichtigster Gradmesser für Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Die Politik orientiert sich mit ihren Maßnahmen ab sofort an der Belegung auf den Intensivstationen. Aktuell gibt es 211 Intensivpatienten. Das sind um acht mehr als am Vortag. Auf Normalstation werden derzeit 860 Patienten behandelt.

    Österreichweit liegt die Intensivbetten-Auslastung mit Covid-Patienten aktuell bei 10 Prozent, in Wien liegt die Auslastung mit 16 Prozent deutlich über dem Österreich-Schnitt. 

    Beim Impffortschritt kratzt Österreich noch immer an der 60-Prozent-Marke. 5.640.345 Menschen (63,14% der Gesamtbevölkerung) haben - Stand Freitag - mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, davon haben 5.330.472 Menschen (59,67%) einen vollständigen Impfschutz. 

  • 09/18/2021, 11:23 AM

    Corona-Impfung schützt laut Infektiologen vor Langzeitfolgen

    Eine Erkrankung an Covid-19 kann durch eine Impfung um 95 Prozent verhindert werden. Das betonte der Wiener Mediziner Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten, auf Ö1. Eine Impfung könne auch dramatische Langzeitfolgen einer Infektion verhindern, sagte der Arzt. Zwölf Prozent der Corona-Intensivpatienten, die vor der Erkrankung arbeiten konnten, können das nachher wegen kognitiver Defizienten nicht mehr.

    "Das Gehirn funktioniert nicht mehr so." Sie seien lebenslang arbeitsunfähig, berichtete Wenisch. "Da werden Existenzen zerstört." Auch die Lunge, als Zielorgan für die Viren, könne Langzeitschäden nach sich tragen. Bei einer mRNA-Impfung sei bisher keine Langzeitfolge gesehen worden - "und ist auch nicht zu erwarten", so Wenisch.

  • 09/18/2021, 10:40 AM

    Ausreisekontrollen aus Braunau - die meistbetroffenen Bezirke im Überblick

    Zum zweiten Mal seit Ausbruch von Corona gibt es ab heute, Samstag, Ausreisekontrollen aus dem Bezirk Braunau. Wer den Bezirk verlassen will, benötigt einen gütigen 3-G-Nachweis. Das Land Oberösterreich setzt damit den Hochinzidenz-Erlass des Bundes um, nachdem in Braunau die Impfquote noch knapp unter 50 Prozent liegt, der Inzidenzwert 300 an sieben aufeinanderfolgenden Tagen (Mittelwert) und die Intensivbetten-Auslastung von zehn Prozent überschritten wurde.

    Die stichprobenartigen Kontrollen durch die Polizei mit Unterstützung von Soldaten starten in der Nacht auf Samstag um 0.00 Uhr. An mehreren, wechselnden Checkpoints sollen sechs Doppelstreifen im Einsatz sein, aber auch reguläre Polizeistreifen werden im Rahmen ihres normalen Dienstes überprüfen. Vom Nachweis der 3-G-Regel sind u.a. Kinder unter zwölf Jahren, Schüler sowie Personen mit unaufschiebbaren Behörden- und Gerichtsterminen ausgeschlossen. Die Kontrollen bleiben solange aufrecht, bis die Sieben-Tages-Inzidenz unter 200 sinkt. Sollte die Impfquote auf 50 Prozent steigen, kann schon bei einem Grenzwertes unter 300 die Maßnahme beendet werden.

    Braunau ist jedoch nicht der einzige Bezirk mit einer Inzidenz über 300. In Krems wurden in den vergangenen sieben Tagen 350 Fälle auf 100.000 Einwohner registriert. Dahinter folgen Wels (283), Ried (275), Salzburg (273), Scheibbs (267), Lilienfeld (267), Wels-Land (267), Linz-Land (232), Linz (231). 

  • 09/18/2021, 09:41 AM

    Personal- und Materialmangel in US-Spitälern

    In den USA sehen sich viele Krankenhäuser wegen des Anstiegs von Coronavirus-Fällen immer mehr mit Personal- und Ausrüstungsengpässen belastet. Lieferprobleme würden dazu führen, dass einige Krankenhäuser nicht mehr genügend Sauerstoff für die Patienten hätten, sagt Nancy Foster, Vizepräsidentin für Qualität und Patientensicherheit der American Hospital Association, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

    "Es gibt einen Mangel an Fahrern, die für den Transport von Sauerstoff qualifiziert sind und einen Mangel an den dafür benötigten Tanks. "Einige Krankenhausmitarbeiter seien von der neuen Welle von Coronavirus-Fällen so überfordert, dass sie Jobs im Einzelhandel und anderen nicht-medizinischen Bereichen angenommen hätten, so Foster.
     

  • 09/18/2021, 08:51 AM

    Massiver Ausbruch nach 2G-Party in Deutschland

    Ein massiver Corona-Ausbruch bei einer nur für Geimpfte und Genesene offenen Party im deutschen Münster wirft Fragen auf. 85 Partygäste und ein Mitarbeiter des Clubs haben sich angesteckt, was mehr als jeder fünfte Party-Teilnehmer (380 Frauen und Männer) ist. Die meisten der Gäste am Freitag vor zwei Wochen sind Anfang oder Mitte 20. Sie alle hatten beim Eingang angegeben, vollständig geimpft oder genesen zu sein ("2G").

    Wenige Tage später häuften sich bei den Partygästen die Corona-Infektionen, auch wenn bisher nur milde oder keine Symptome aufgetreten sind. Wie kann das sein? Zeigt das Superspreader-Event etwa, dass 2G (nur Geimpfte und Genesene kommen rein) im Kampf gegen die Pandemie gar nicht besser ist als 3G (auch Getestete kommen rein)? Steht möglicherweise gar nicht der Schutz bei 2G im Vordergrund, sondern die Schikane von Ungeimpften, wie mancher vermutet?

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat eine klare Meinung: "Spricht das gegen 2G? Nein, klar dafür. Ohne 2G wären viel mehr Partybesucher schwer erkrankt", teilte er kürzlich mit.

    Eine Party mit mehreren hundert Gästen - kaum Platz, laute Musik, Gespräche ohne Abstand, vielleicht sogar lautes Mitsingen - all das bringe für ein infektiöses Aerosol ein ideales Umfeld, sagte Bernd Salzberger, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, der Deutschen Presse-Agentur. Die Partynacht von Münster sei deshalb eine "Sondersituation".

  • 09/18/2021, 07:55 AM

    Weiter sinkende Zahl von Neuinfektionen in Deutschland

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstag mit 72,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 74,4, vor einer Woche bei 82,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8.901 Corona-Neuinfektionen und 63 Tote. Vor einer Woche waren 11.214 Infektionen und 45 Tote registriert worden.

    Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.134.779 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Zum Vergleich: Österreich hält aktuell bei einer 7-Tage-Inzidenz von rund 160. 
     

  • 09/18/2021, 07:12 AM

    Kurz stellt 1G für Apres-Ski ins Aussicht

    Einkehrschwung nur noch für Geimpfte? Bundeskanzler Sebastian Kurz verspricht in deutschem Zeitungsinterview sicheren Winter.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 697.510 bestätigte Fälle, 17.087 aktiv Infizierte (Stand 06.09.2021, 9.30 Uhr)
  • 669.622 Genesene, 10.901 Todesfälle (Stand 06.09.2021, 9.30 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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