Mental Health

Sie gilt als die komplizierteste Krankheit der Welt: Lupus, bekannt durch Ärzteserien wie "Dr. House", ist eine von weltweit 80 bis 100 aktuell bekannten Autoimmunerkrankungen. Gemein ist ihnen, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Entzündungsreaktionen auslöst.

Bei Lupus ist das Spektrum an möglichen Symptomen enorm breit: Die Erkrankung kann alle Organe, Gelenke und Muskeln treffen und dort Schmerzen auslösen. Typisch sind Haarausfall, Auffälligkeiten im Blutbild, vielfältige Ausschläge, Finger, die in der Kälte blau oder weiß werden oder das "Schmetterlingserythem" – eine Rötung des Gesichts, die an einen Schmetterling erinnert. Charakteristisch für die Frühphase sind zudem viele kleine offene Stellen im Mund, sogenannte Aphthen. 

Ein weiteres frühes Warnsignal für Lupus, und potenziell auch andere Autoimmunkrankheiten, könnten Albträume sein, wie Forschende der University of Cambridge und des King's College London nun herausgefunden haben.

Martin wurde in seinem Leben schon viel genannt: zu unkonzentriert, zu faul, zu unzuverlässig sei er. Bereits als Kind fühlte er sich als Versager, als "Lachnummer", wie er sagt. In der Schule kam er nicht mit, träumte vor sich hin, hatte Angst, unter Menschen zu gehen. "Ich habe mich immer angestrengt und trotzdem schlechtere Ergebnisse gehabt."

Im Laufe seines Lebens bekam er viele Diagnosen: Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Bipolare Störung. Als er 40 Jahre alt war, riet ihm der Hausarzt, sich über die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen zu informieren: "Ich hatte das Gefühl, mein Leben darin zu lesen", sagt er heute.

Im Podcast gibt Martin einen Einblick in sein Leben als Erwachsener mit ADHS. Er spricht über die Herausforderungen, die diese psychische Störung mit sich bringt, über die vielen Rollen, die er in seinem Leben gespielt hat - und über die Träume, die er sich schließlich erfüllen konnte.

Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werte

Hilfsangebote

Der verantwortungsbewusste Erstgeborene, das harmoniebedürftige Sandwichkind, das kreative Nesthäkchen. Und – ganz klassisch – das Einzelkind, der Egoist. Die Geburtsordnung formt die Persönlichkeit fundamental, so die gängige Idee.

Dass stereotype Vorstellungen über Geschwister und ihre Persönlichkeiten fest in Köpfen verankert sind, kann Julia Rohrer verstehen. "Für Menschen, die mit Brüdern oder Schwestern aufwachsen, spielen Geschwister eine prominente Rolle. In der Kindheit, aber auch im späteren Leben", sagt die Persönlichkeitspsychologin, die an der Universität Leipzig zu den Effekten der Geburtsordnung forscht. "Gleichzeitig sind Geschwister oft ziemlich unterschiedlich. Dabei würde man erwarten, dass ihre Persönlichkeiten ähnlich sind, weil sie gleich aufwachsen." 

"Eins, zwei, drei, los!" Das türkise Springseil fliegt über Stefans Kopf. Er setzt zum Sprung an. Die Schnur gleitet unter seinen blauen Patschen hindurch. Ganze neun Mal hintereinander schafft der Fünfjährige die Übung ohne Probleme. So mancher Erwachsene würde da ins Schwitzen geraten. Stefan wird an diesem Vormittag im Städtischen Kindergarten Eipeldauer Straße in Wien-Donaustadt gerade erst warm.

"Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang", weiß Eva-Maria Britzmann. "Leider wird er ihnen schon früh abgewöhnt", ergänzt die studierte Gesundheitsmanagerin. Für die Uniqa Privatstiftung hat Britzmann kürzlich das Bewegungsprogramm "Simplikus – Zirkusspaß im Kindergarten" gestaltet. Praktische Anleitungen und Materialien sollen Kinder wie Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen, Bewegung flexibel in den Kindergartenalltag zu integrieren.

Früh übt sich

Rund drei Stunden sollten Kinder im Kindergartenalter über den Tag verteilt körperlich aktiv sein. Das empfiehlt etwa die WHO. Doch Studien zeigen immer wieder: Das Gros der Kleinen bewegt sich nicht im empfohlenen Ausmaß. Dabei weiß man inzwischen aus der Forschung: Wer früh Freude an Bewegung entdeckt, leidet später seltener an Übergewicht und den gesundheitlichen Folgen. Auch für die Entwicklung ist Bewegung unabdingbar. "Kinder nehmen ihren Körper in der Aktivität auf besondere Weise wahr", sagt Alessandra Payer, Kindergartenleiterin in der Eipeldauer Straße. Sie weiß: Wenn im Kindergarten regelmäßig geturnt wird, sinkt auch das Konfliktpotenzial – "weil Spannungen abgebaut werden und die Kinder ihre Emotionen besser lenken lernen."

Hunde verfügen über höchst sensible Nasen. Sie können beispielsweise epileptische Anfälle bei ihren Besitzerinnen und Besitzern erschnüffeln. Hat das Herrchen oder Frauchen Diabetes, sind trainierte Tiere in der Lage, bei Unter- und Überzucker anzuschlagen. Mit ihrem feinen Riechorgan können manche sogar erkennen, wenn ein Mensch an Krebs, Malaria oder Parkinson erkrankt ist.

Forschende der kanadischen Dalhousie University haben nun Hinweise darauf gefunden, dass Assistenzhunde auch registrieren können, wenn traumatische Erinnerungen bei Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung, kurz PTBS oder PTSD (vom englischen Begriff "post-traumatic stress disorder"), aufkommen. Betroffene werden von Emotionen überflutet, haben das Gefühl, das bedrohliche Erlebnis erneut zu durchleben. Plötzliche Flashbacks oder panikartige Zustände begleiten das Erleben. Hunde könnten, so das Ergebnis der Studie, bereits vor dem Auftreten solcher Episoden im Atem Betroffener riechen, dass sie bevorstehen.

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