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Chronik Österreich
09/06/2021

Was tun, wenn mein Kind Corona-positiv ist?

Der KURIER gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen zum Schulstart in Ost- und danach West-Österreich.

Ist bei einem Kind der Antigentest positiv, ist das nur ein „Verdachtsfall“, das Kind wird dann sogleich PCR-getestet und muss nachhause. Ist der PCR auch positiv, liegt eine Infektion vor, eine 14-tägige Quarantäne beginnt, nach zehn Tagen kann man sich freitesten.

Die lokale Gesundheitsbehörde entscheidet dann, welche Kinder aus der Klasse zusätzlich als K1 gelten – meistens die direkten Sitznachbarn vorne, hinten und auf der Seite. Sie müssen ebenfalls PCR-getestet werden und in Quarantäne. Gibt es zwei positive PCR-Fälle unter 10 Jahren in der Klasse, wird die ganze Klasse oder eine Teilgruppe ins Homeschooling geschickt.

Was das alles aber auch bedeutet: Mit ein wenig Pech könnten Schüler bereits in der ersten Woche als K1 heimgeschickt werden, zwei Wochen Quarantäne und Homeschooling unter den Augen der Eltern absitzen, nach 14 Tagen wieder in der Schule erscheinen, wo das Gleiche erneut passieren kann. Die Bildung der Kinder könnte also erneut enorm leiden.

Jedes fünfte Kind bereits Antikörper

Apropos: In Israel wurde drei Wochen vor Schulstart eine Studie gestartet, wie viele Kinder inzwischen Antikörper nach überstandener Infektion haben. Erste Ergebnisse zeigen, dass das auf jedes fünfte Kind zutrifft.

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