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Chronik Österreich
11/14/2021

FFP2-Maske an Oberstufe zurück + Höchster Sonntagswert bei Neuinfektionen

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Kevin Kada, Laura Schrettl

  • Höchster Sonntagswert bei Neuinfektionen (mehr)
  • Lockdown für Ungeimpfte betrifft rund zwei Millionen Menschen (mehr)
  • Ab Montag gilt wieder FFP2-Maskenpflicht an der Oberstufe (mehr)
  • So werden die Kontrollen der Polizei ablaufen (mehr)
  • Theater, Kino, Events: Was Teil-Lockdown und „2-G-Plus“ bedeuten (mehr)
  • Wirtschaft ruft nach Verlängerung der Corona-Hilfen (mehr)
  • Demo gegen Corona-Maßnahmen in Wien (mehr
  • Corona-Ampel-Experten erwarten "kaum Effekt" von Teil-Lockdown (mehr)
  • Große Mehrheit des Gesundheitspersonals in Österreich geimpft (mehr)
  • Covid-Krankenpflegerin warnt vor Worst-Case-Szenario (mehr)
  • Bundesheer verstärkt Einsatz gegen Pandemie (mehr)
  • Ab Montag gilt ein "Lockdown für Ungeimpfte" in ganz Österreich (mehr)
  • Über 13.000 Neuinfektionen in Österreich (mehr)
  • Kinderimpfung startet in Wien: Bereits 5.500 Anmeldungen (mehr)
  • Impfpflicht für Gesundheitsberufe: Manchen Bundesländern ist das zu wenig (mehr)
  • Niederösterreichische Ärzte haben zu wenig Pfizer-Impfstoffe (mehr)
  • Namhafte Wissenschafter für „durchgreifende Maßnahmen“ (mehr)
  • Wien führt "2G Plus" ein (mehr)

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Corona-Pandemie: Aktuelle Entwicklungen

  • Heute, 08:46 PM

    London beruft Dringlichkeitssitzung der G7-Gesundheitsminister ein

    Angesichts der Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron hat Großbritannien für Montag eine Dringlichkeitssitzung der G7-Gesundheitsminister einberufen. Dies teilte das Gesundheitsministerium in London am Sonntagabend mit. Großbritannien hat derzeit den Vorsitz in der Gruppe der G7-Staaten inne, zu denen noch Deutschland, Frankreich, Kanada, Italien, Japan und die USA gehören.

  • Heute, 07:55 PM

    Südafrika: Impfpflicht für bestimmte Bereiche soll kommen

    Nach der Entdeckung der Omikron-Virusvariante sowie einem ungewöhnlich starken Anstieg der Neuinfektionszahlen verschärft Südafrika seine Corona-Maßnahmen. Präsident Cyril Ramaphosa stellte am Sonntagabend in einer TV-Rede unter anderem eine Impfpflicht für bestimmte Bereiche vor, die aber noch bestimmt würden. Trotz weiterer Versammlungsrestriktionen zum Jahresende ließ er die bisherige niedrige Alarmstufe zunächst bestehen. Er kritisierte die zahlreichen Reiserestriktionen gegen Südafrika als wissenschaftlich unbegründet und rief zur Aufhebung auf.

  • Heute, 07:26 PM

    Spanien lässt nur mehr vollständig Geimpfte aus Großbritannien einreisen

    Spanien wird wegen der neuen Virusvariante Omikron ab Mittwoch aus Großbritannien nur noch vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte einreisen lassen. Das geht aus einer am Sonntag im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung des Innenministeriums in Madrid hervor. Bisher wurden bei Reisenden aus Großbritannien genauso wie etwa aus Deutschland Einreisenden auch ein Nachweis über eine Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis akzeptiert. „Das Auftreten neuer Varianten des Erregers der Krankheit zwingt in diesen Zeiten zu verschärften Reisebeschränkungen“, heißt es in der Verordnung.

  • Heute, 06:53 PM

    Von der Leyen ruft zu raschem Handeln auf

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts der neuen Coronavirus-Variante zu Vorsorgemaßnahmen und raschem Handeln aufgerufen. "Wir nehmen diese Omikron-Variante sehr ernst und wissen, dass wir uns jetzt in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden", sagte sie am Sonntag bei einem Besuch in Lettland. Von der Leyen sagte, dass Wissenschafter und Hersteller zwei oder drei Wochen bräuchten, um sich ein vollständigen Bild über die Mutation zu mache. Höchste Priorität habe aber, Abstand zu halten, Kontakte zu reduzieren und so viel wie möglich zu impfen. "Wir müssen Zeit kaufen", sagte sie. "Die allgemeine Devise lautet: Hoffe auf das Beste und bereite dich auf das Schlimmste vor."

    Von der Leyen sagte weiter, dass die Europäische Union bezüglich des Impfstoffs "auf der sicheren Seite" sei. Der Vertrag mit Biontech/Pfizer über den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfstoff beinhalte demnach eine Klausel, wonach die Hersteller den Corona-Impfstoff innerhalb von 100 Tagen an neue Mutationen anpassen können.

  • Heute, 06:07 PM

    Corona-Demonstration in Salzburg

    Kritiker der Corona-Maßnahmen haben sich auch diesen Sonntag wieder zu einem gemeinsamen "Spaziergang" durch die Salzburger Innenstadt getroffen. Allerdings waren es mit 3.000 Teilnehmern laut Polizei bedeutend mehr als bisher. Erklärung dafür könnte eine unmittelbar davor von der Impfskeptiker-Partei MFG veranstaltete Kundgebung am Kapitelplatz mit rund 1.200 Teilnehmern sein.

  • Heute, 05:38 PM

    Schweizer stimmen für Coronakurs der Regierung

    In der Schweiz sprachen sich bei einem Volksentscheid am Sonntag 62,01 Prozent für das Covid-19-Gesetz aus. Umstritten war vor allem das im Gesetz vorgesehene Covid-Zertifikat, das von Impfgegnern als diskriminierend bekämpft wird. Die rechtskonservative SVP hatte gemeinsam mit mehreren anderen Gruppierungen das Referendum gegen den Covid-Pass unterstützt. Sie halten es für unangemessen, ein Zertifikat als Eintrittskarte zu verlangen. Dies spalte das Land und führe zu einem indirekten Impfzwang. Die Regierung hatte hingegen argumentiert, dass ohne solch einen Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test Großveranstaltungen verboten werden müssten und es wieder zu landesweiten coronabedingten Schließungen kommen werde.

    Für die Befürworter zählte vor allem, dass das Zertifikat scharfe Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft verhindert. Die Alpenrepublik verfolgte während der gesamten Krise einen vergleichsweise liberalen Kurs und verfügte weniger einschneidende Maßnahmen als die Nachbarländer. 

  • Heute, 05:01 PM

    Steiermark: Über 87.000 Impfungen in einer Woche

    In der Steiermark sind zwischen Samstag voriger Woche und dem Samstag vor dem ersten Adventsonntag 87.653 Immunisierungen verabreicht worden, in Impfstraßen, bei niedergelassenen Ärzten und in den Impfbussen. 64.659 davon waren Drittimpfungen. Beim freien Impfen am ersten Adventsonntag erhielten 1.830 Personen das Serum gegen Covid-19, wie die Kommunikation Steiermark am Sonntag mitteilte. Bei den steirischen Impfstraßen wurden in dieser Woche (von Samstag bis Samstag) 29.727 Impfungen verzeichnet, in den beiden Impfbussen wurde von Dienstag, 23. November, bis Samstag, 27. November, 1.992 Mal geimpft. Somit konnten in dem Zeitraum beim freien Impfen insgesamt 31.719 Impfungen durchgeführt werden.

  • Heute, 04:36 PM

    Marokko setzt Flüge aus

    Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus setzt Marokko alle Flüge in das nordafrikanische Land für zunächst zwei Wochen aus. Ab kurz vor Mitternacht am Montagabend dürften vorerst keine Flüge mehr in Marokko landen, berichtete die Staatsagentur MAP am Sonntag. Grund sei die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante vor allem in Europa und Afrika. Die Flüge nach Marokko würden ausgesetzt, um bisherige Erfolge im Kampf gegen das Virus zu erhalten, hieß es.

  • Heute, 03:45 PM

    13 Infektionen bei Südafrika-Reisenden in den Niederlanden

    Bei mindestens 13 Flugreisenden aus dem südlichen Afrika sind nach ihrer Landung in Amsterdam Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Sonntag mit. Die Zahl könne noch steigen, erklärte dazu der staatliche Gesundheitsdienst RIVM. Die Analysen der Proben von 61 positiv getesteten Reisenden seien noch nicht vollständig abgeschlossen. Sie waren am Freitag mit der Fluggesellschaft KLM ins Land gekommen. Insgesamt testete die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol 624 Passagiere von zwei KLM-Maschinen aus Kapstadt und Johannesburg. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert. Minister de Jonge wies zugleich darauf hin, dass die Folgen einer Infektion mit der neuen Variante noch unklar seien. "Mit Sicherheit wissen wir, dass sie ansteckender ist als die Delta-Variante", sagte er.

  • Heute, 03:07 PM

    Südtiroler Landesregierung erwägt Massenimpfung

    Die Südtiroler Landesregierung denkt daran, gegen Mitte Dezember eine Massenimpfung zu organisieren. Gesundheitslandesrat Thomas Widmann (SVP) erklärte am Sonntag gegenüber der Presse, dass Details zu diesen Plänen in der kommenden Woche bekanntgegeben werden sollen. Die Massenimpfung ist als Antwort auf den großen Andrang bei den Auffrischungsimpfungen gedacht. Seit wenigen Tagen können sich alle ab 40, die vor fünf Monaten die zweite Impfung erhalten haben, zur Booster-Impfung anmelden. Dabei ist der Andrang aber so groß, dass zum Beispiel im Impfzentrum nur noch Termine ab Ende Jänner vergeben werden können. Um dies zu beschleunigen, soll nun ein zusätzliches Angebot geschaffen werden.

  • Heute, 02:03 PM

    Variante auch in Dänemark bestätigt

    Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Dänemark bekannt geworden. Das staatliche Gesundheitsinstitut SSI bestätigte heute zwei Fälle, die zuvor als Verdachtsfälle eingestuft worden waren. Die beiden Infizierten seien mit dem Flugzeug aus Südafrika eingereist und mittlerweile in Quarantäne. Auch deren enge Kontakte sollten sich in die Isolation begeben.

    Der Direktor des Instituts, Henrik Ullum, sagte, man wolle die weitreichende Ausbreitung der Variante verlangsamen, um möglichst viele Menschen vorher zu impfen. 

  • Heute, 12:31 PM

    Appell von Gesundheitsminister Mückstein

    Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein betonte am Sonntag auch in Anbetracht der neuen Variante, wie wichtig es sei "jetzt vorsichtig zu sein und die Schutzmaßnahmen einzuhalten". Und: "Ich wiederhole daher meinen Aufruf an Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus dem südlichen Afrika, die vor Inkrafttreten der neuen Einreiseregeln Samstag, 0.00, nach Österreich gekommen sind: Melden Sie sich bitte bei der AGES und folgen Sie den Anweisungen zur behördlichen PCR-Testung. Bitte begeben Sie sich zudem für mindestens fünf Tage in freiwillige Heimquarantäne", so der Gesundheitsminister.

  • Heute, 12:12 PM

    Moderna arbeitet seit Thanksgiving an angepasstem Impfstoff

    Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, heute in einem BBC-Interview.

    Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November - also den vergangenen Donnerstag.

    Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

    "Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus", sagte Burton. "Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch." Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft.

  • Heute, 11:50 AM

    Britische Reisebranche kritisiert Verschärfung der Corona-Regeln

    Die britische Reisebranche hat die neue Verschärfung der Regeln für Einreisende nach Großbritannien kritisiert. Die ab kommenden Dienstag geltende PCR-Test-Pflicht für alle Ankommenden sei ein erneuter "großer Schlag" für die Branche, teilte die Association of British Travel Agents am Wochenende mit. Die Kosten für Reisen würden dadurch erheblich steigen, was die Nachfrage dämpfen werde. Das passiere zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche sich gerade langsam von den langen, harten Beschränkungen zu erholen begonnen habe.

    Die britische Regierung hatte am Vorabend angesichts der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus die Reiseregeln deutlich verschärft. Einreisende aus aller Welt müssen an Tag Zwei nach ihrer Reise einen PCR-Test machen und sich in Quarantäne begeben, bis sie ein negatives Ergebnis erhalten. Der Test muss bei einem zertifizierten Anbieter auf eigene Kosten gebucht werden.

    Der Reise-Experte Rory Boland von der Vergleichsplattform "Which?" wies zudem darauf hin, dass die Testbranche nicht "für den Zweck geeignet" sei. Es habe sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass viele der von der Regierung zugelassenen Firmen Tests nicht rechtzeitig lieferten oder Kunden lange Zeit auf Antworten oder ihre Ergebnisse hätten warten müssen. Es seien auch Fälle von Fake-Firmen bekannt. Boland rief die Regierung daher auf, die Testbranche stärker zu regulieren, damit Reisende darauf vertrauen könnten.

  • Heute, 11:45 AM

    114 Intensivpatienten in Niederösterreichs Kliniken

    In den Kliniken in Niederösterreich sind heute 114 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. Von den 334 vorhandenen Intensivbetten waren nach Angaben der Landesgesundheitsagentur (LGA) 94 frei. Insgesamt 126 waren mit Nicht-Covid-Patienten belegt.

    Die 114 an Corona erkrankten intensivpflichtigen Personen bedeuteten einen Anstieg, am Samstag waren 111 gemeldet worden. Die "systemkritische Auslastungsgrenze" von 33 Prozent der Gesamtkapazitäten wurde weiterhin überschritten.

    Die Zahl der mit einer Covid-Infektion auf Normalstationen betreuten Menschen sank von 437 auf 420. Zeitgleich meldeten die Behörden sieben Todesfälle binnen 24 Stunden in Niederösterreich.

  • Heute, 11:35 AM

    10.478 Neuinfektionen in Österreich

    Mehr Infos zu den Zahlen in Kürze.

  • Heute, 11:26 AM

    Drosten rät zu Schnelltests für Geimpfte nur bei Symptomen

    Der Berliner Virologe Christian Drosten hält 2-G-plus-Regelungen - also die zusätzliche Testung für Geimpfte und Genesene - im privaten und öffentlichen Bereich nur für bedingt sinnvoll. "Eine blinde Testung bei gesunden Geimpften ist nicht nur logistisch schwierig, sondern möglicherweise auch in ihrer Aussagekraft eingeschränkt", sagte er heute dem Magazin Spiegel. Bei Geimpften sei der Einsatz von Tests dann ratsam, wenn Symptome vorliegen.

    Es sehe so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch einen Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind, sagte Drosten weiter. "Das ist aber allein eine erste Einschätzung", fügte der Virologe hinzu. Die aktuelle Corona-Welle durch Tests zu durchbrechen, ist aus seiner Sicht nicht mehr realistisch.

    Der Aufwand zur Infektionskontrolle solle sich stattdessen darauf konzentrieren, neue Infektionen bei Ungeimpften zu vermeiden. "Eine neue Modellierungsstudie zeigt, dass selbst bei niedrigerer Impfquote die Übertragung ganz überwiegend von Ungeimpften ausgeht."

    Bereits am vergangenen Wochenende hatte sich Drosten skeptisch zu 3-G-Vorgaben geäußert, dass also der Zugang zu bestimmten Bereichen nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene möglich ist. Der Virologe schrieb auf Twitter: "Vor Symptombeginn sind Schnelltests einfach nicht empfindlich genug. Daher meine Zweifel an 3-G." Bei Geimpften scheine die Empfindlichkeit noch schlechter. "Darum Impflücken schließen, boostern und bis dahin Kontakte reduzieren", schrieb er.

  • Heute, 11:08 AM

    Mehrere Cluster in Pflegeheimen und Unternehmen in NÖ

    In Niederösterreich sind auch am Sonntag mehrere Corona-Cluster im Zusammenhang mit Pflegeheimen und Unternehmen registriert worden. Einen leichten Anstieg der aktiven Fälle gab es seit Freitag in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen (Bezirk Baden). Hier wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) 28 Infektionen (plus vier) verzeichnet.

    Die meisten positiven Tests in einer Firma, nämlich wie zuletzt 43, gab es bei einem Autozulieferer im Bezirk Scheibbs. Das betroffene Unternehmen ZKW hat darauf hingewiesen, dass es "nur sehr wenig zusammenhängende Fälle" im Betrieb gebe. Meist erfolge die Infektion durch Familienangehörige oder im privaten Umfeld. Hotspots in Unternehmen mit mehr als 15 Betroffenen gab es zudem in den Bezirken Amstetten, Lilienfeld, Wiener Neustadt und Neunkirchen.

    24 positive Tests (plus fünf) wurden aus einem Pflegeheim im Bezirk Lilienfeld gemeldet, jeweils 22 aus ebensolchen Einrichtungen in den Bezirken Amstetten und Horn. Von 24 auf 32 Fälle gewachsen ist der Cluster in einem Wohnheim im Bezirk Hollabrunn.

  • Heute, 10:59 AM

    Mahrer kritisiert Impftempo: "Derzeit geht alles zu langsam"

    WKÖ-Chef Harald Mahrer (ÖVP) kritisiert das Impftempo in Österreich und fordert einen Neustart bei der Einbindung der Sozialpartner. Derzeit gehe "alles zu langsam". Die Sozialversicherung beziehungsweise Gesundheitskassa gehöre in die Impfaktion eingebunden, sagt er der Kronen Zeitung und Kleinen Zeitung. Für Wifo-Chef Gabriel Felbermayr wurde zu lange mit dem Lockdown gewartet, sagte dieser indes der deutschen Wirtschaftwoche.

  • Heute, 10:45 AM

    Schallenberg übt harte Kritik: "FPÖ schürt kollektive Ängste"

    Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) hat im Interview mit der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera (Sonntagsausgabe) erneut die FPÖ für Falsch-Informationen in der Corona-Pandemie verantwortlich gemacht. "Die österreichische Besonderheit in der Pandemie ist die Anwesenheit einer politischen Kraft im Parlament, die unverantwortlich gegen die Wissenschaft handelt und kollektive Ängste schürt", so Schallenberg.

    "Der größte Unterschied zwischen Österreich und anderen europäischen Ländern besteht darin, dass die dritte Partei in unserem Parlament offen und lautstark gegen die Impfung ist und leugnet, dass sie der einzige Weg aus der Pandemie ist", erklärte der Kanzler. Für die niedrige Impfrate im deutschsprachigen Raum machte der Kanzler aber auch "soziale und historische Faktoren", darunter die Verbreitung der sogenannten Naturmedizin, verantwortlich. "Aber ich wiederhole es, bei uns gibt es politische Kräfte, die gegen die Wissenschaft handeln", so Schallenberg.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 959.652 bestätigte Fälle, 111.893 aktiv Infizierte (Stand 14.11.2021, 10:00 Uhr)
  • 836.053 Genesene, 11.706 Todesfälle (Stand 14.11.2021, 10:00 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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