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Chronik Wien
11/13/2021

Kinderimpfung in Wien: 5.500 Buchungen am ersten Anmeldetag

Offizielle Eröffnung der Impfstraße für Fünf- bis Elfjährige im Austria Center Vienna am Montag. Kapazitäten werden bei Bedarf ausgebaut.

In Wien werden ab Montag auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren gegen das Coronavirus geimpft. Möglich wird das auf einer eigens dafür eingerichteten Impfstraße im Austria Center Vienna (ACV) sein. Seit Samstagvormittag, ist die Anmeldung dazu möglich. Die Nachfrage ist sehr stark: Mit Stand 17.00 Uhr gab es bereits 5.500 Terminbuchungen für die Kinderimpfung, teilte Mario Dujakovic, Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), der APA mit.

Noch keine offizielle Zulassung

Offiziell gibt noch keine offizielle Zulassung der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) für die Corona-Schutzimpfung unter Zwölfjähriger. Daher können in Österreich jüngere Kinder nur "off label" geimpft werden. Interessierte Eltern müssen dafür einen Arzt suchen, der die Impfung beim Nachwuchs durchführt.

Eigene Impfstraße für Kinder

In Wien wird nun mit Montag eine eigene Impfstraße für die unter Zwölfjährigen eingerichtet und offiziell von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Gesundheitsstadtrat Hacker eröffnet. Auch hier wird "off label" geimpft. Die sehr guten, vorhandenen internationalen Daten zu Corona-Kinderimpfungen habe die Stadt dazu bewogen, die Infrastruktur die Kinder-Impfung zur Verfügung zu stellen. Damit soll das Prozedere für Eltern, die ihre Kinder impfen lassen wollen, vereinfacht werden, so Dujakovic.

Injiziert wird den Kindern eine verringerte Menge des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Über die genaue Dosis entscheidet der Arzt an Ort und Stelle. Sie ist abhängig von der körperlichen Beschaffenheit und dem Körpergewicht des Impflings. Ab Montag werden die Impfungen für Jüngere zwischen 7.00 und 10.00 Uhr sowie von 15.00 bis 19.45 Uhr angeboten.

Pilotphase

Geplant ist zunächst eine Pilotphase. Dabei können pro Tag rund 200 Kinder geimpft werden. Diese geringe Zahl sei auch den ausführlichen fachärztlichen Aufklärungsgesprächen mit den Eltern und den Kindern geschuldet, hieß es. Bei anhaltender Nachfrage könne die Impfkapazität ausgebaut werden, kündigte der Sprecher des Stadtrats heute an. Derzeit sind Termine bis Jahresende verfügbar.

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