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Corona-News
06/21/2021

Britische Flugzeuge landen wieder in Wien + Unter 100 Neuinfektionen

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Kevin Kada

  • Unter 100 Neuinfektionen in Österreich seit August 2020 (mehr)
  • Britische Flugzeuge landen wieder in Wien (mehr)
  • Die Hälfte aller Österreicher haben bereits zumindest den Erststich bekommen (mehr)
  • Ab Dienstag: Impftermine für 12- bis 19-Jährige in Wien (mehr)
  • Weitere Lockerungen am 22. Juli: Fällt die Maske im Handel? (mehr)
  • Covid-Patienten: Jeder Fünfte entwickelt posttraumatische Belastungsstörung (mehr)
  • Alles auf, oder nicht? Ein Sommer im Zeichen von Delta (mehr)
  • Wenn das Immunsystem trotz Impfung keine Corona-Antikörper bildet (mehr)
  • Impfnachweise ab sofort im "Grünen Pass" (mehr)
  • EU-Wiederaufbau-Fonds: Von der Leyen kommt heute als Geldbotin nach Wien (mehr)

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Aktuelle Nachrichten zum Coronavirus

  • 07/14/2021, 10:12 PM

    Mückstein will der Delta-Variante "rasch gegensteuern"

    70 Prozent der Neuinfektionen betrifft die Altersgruppe der unter 35-jährigen, nur 5 Prozent der über 65-Jährigen. Was plant der Gesundheitsminister?

  • 07/14/2021, 09:34 PM

    Slowenien setzt voll auf 3G

    Slowenien verschärft ab Donnerstag seine Einreisebestimmungen: Die 3-G-Regel gilt ab sofort für alle, egal aus welchem Land man einreist. Alle Reisenden müssen nachweisen, dass sie entweder geimpft, getestet oder genesen sind. Ohne Nachweis wird eine zehntägige Quarantäne verhängt. Begleitete Kinder unter 15 Jahren sind von den Auflagen befreit. Ausnahmen gelten zudem weiterhin für den Transit und internationalen Warenverkehr. Nach Wirbel und Mahnungen, dass die Anwendung der 3-G-Regel zum Chaos an den Grenzübergängen führen würde, hat die Regierung im letzten Moment die Ausnahmen für die beiden Kategorien doch beibehalten. Auch Landwirte, die ihr Land auf beiden Seiten der Grenze bearbeiten, können auflagenfrei einreisen. Ebenso wie Durchreisende müssen sie aber Slowenien nach maximal zwölf Stunden wieder verlassen.

    Bei der Einreise mit Corona-Tests wird entweder ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) verlangt. Geimpfte Personen müssen vollimmunisiert sein, außer beim AstraZeneca-Impfstoff, bei dem schon die erste Dosis (nach mindestens 21 Tagen) ausreicht. Bei Biontech/Pfizer muss die zweite Dosis mindestens sieben Tage zurückliegen, bei den Impfstoffen von Moderna, Sputnik V, Sinovac oder Sinopharm müssen zumindest 14 Tage vergangen sein - bei Johnson&Johnson sind es ebenso 14 Tage nach der Impfung. Als genesen gilt eine Person, bei der nach dem positiven Testresultat oder dem Auftreten von Symptomen höchstens sechs Monate vergangen sind. Als Nachweis werden auch EU- oder Drittländer-Zertifikate mit QR-Code in Digital-oder Papierform angenommen.

  • 07/14/2021, 08:43 PM

    Nächtliche Ausgangssperre für Barcelona geplant

    Wegen hoher Corona-Infektionszahlen will die katalanische Regionalregierung eine nächtliche Ausgehsperre für die Touristenmetropole Barcelona und andere Städte der Region anordnen. Die Maßnahme, die jeweils von 0.30 Uhr bis 6.00 Uhr gelten soll, muss noch vom Obersten Landesgericht abgesegnet werden. Die Menschen dürfen dann nur noch mit triftigem Grund aus dem Haus. Die Maßnahme betreffe nicht die gesamte Region im Nordosten Spaniens mit der Costa Brava, sondern nur Städte mit besonders vielen Ansteckungen, betonte die Regionalregierung in Barcelona am Mittwoch.

    Die Einschränkung zielt auf junge Leute, die davon abgehalten werden sollen, an Stränden, in Parks und auf öffentlichen Plätzen feuchtfröhliche Partys, sogenannte Botellones, zu feiern. Gerade die Infektionen junger Leute unter 30 haben die Ansteckungszahlen im Urlaubsland Spanien und vor allem in Katalonien in die Höhe schießen lassen.

    Das Gesundheitsministerium in Madrid meldete am Mittwoch 26 390 Ansteckungen binnen 24 Stunden. Auf Deutschland hochgerechnet wären das mehr als 46.000. Damit kletterte die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb eines Tages von 258 auf fast 271. Sie liegt damit weit über der Marke von 200, ab der Deutschland eine Region zum Hochinzidenzgebiet erklären kann - mit entsprechender Quarantänepflicht für Rückkehrer. In Katalonien lag die 14-Tage-Inzidenz bei den 20- bis 29-Jährigen sogar bei 3385.

  • 07/14/2021, 06:57 PM

    WHO warnte vor Anstieg der Fälle im Nahen Osten

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt sich besorgt wegen des raschen Anstiegs der Corona-Fälle in mehreren Ländern des Nahen Ostens. Dass zu wenig Impfstoff verfügbar sei und Virusvarianten grassierten, verschlechtere die Lage, erklärt die WHO. Nach einem Rückgang der Neuinfektionen und neuer Todesfälle in den vergangenen acht Wochen, stiegen die Zahlen in Libyen und Tunesien sowie im Iran und Irak wieder deutlich an.

    Im Libanon und in Marokko sei ebenfalls mit einem starken Zuwachs zu rechnen. Kommende Woche wird in der Region der muslimische Feiertag Eid al-Adha begangen, zu dem sich traditionell zahlreiche Menschen versammeln. Die WHO zeigt sich besorgt, dass danach der aktuelle Corona-Anstieg bald seinen Höhepunkt mit katastrophalen Folgen erreichen könnte.

  • 07/14/2021, 05:19 PM

    Intensivstationen in den ersten Bundesländern coronafrei

    Es ist ein sprunghafter Anstieg, der vielen Anlass zur Sorge gibt: Von Dienstag auf Mittwoch sind die Corona-Infektionen in Österreich auf 332 neue Fälle angestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche (107 Fälle) ist das ein Plus von 225 Fällen. Und noch etwas fällt auf: Gerade bei den Jungen steigen die Zahlen an.

    Mehr dazu hier: 

  • 07/14/2021, 05:03 PM

    Premier der Niederlande entschuldigt sich für "Einschätzungsfehler"

    Statt grünes Licht für einen unbeschwerten Sommer und Urlaub ohne Quarantäne stehen in den Niederlanden erneut alle Signale auf rot. Die Infektionszahlen stiegen zu stark. Bei einer Sondersitzung des Parlaments am Mittwoch in Den Haag verurteilten Abgeordnete die bisherige Politik der Regierung als verantwortungslos. Premier Mark Rutte entschuldigte sich und sprach von einem „Einschätzungsfehler“. Vor allem die großstädtischen Regionen sind von der neuen Infektionswelle betroffen. Am Mittwoch waren rund 10.500 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet worden, so viele waren es zuletzt zu Weihnachten.

    Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei über 300. Auch die Patientenzahlen in Krankenhäusern steigen langsam. Zwar infizieren sich nun noch vorwiegend Jüngere, die vergleichsweise selten schwer an Covid erkranken. Doch die Experten beim RIVM befürchten, dass auch Ältere, die noch nicht oder nur teilweise geimpft sind, angesteckt werden

  • 07/14/2021, 04:23 PM

    Impfboot ist auf der Alten Donau unterwegs

    Die Stadt Wien setzt ihre Strategie fort, mit ungewöhnlichen Angeboten möglichst vielen Menschen das Impfen schmackhaft zu machen. Ab Donnerstag ist ein eigenes Impfboot auf der Alten Donau unterwegs, das zwischen den einzelnen Bädern hin- und herpendelt.

    So will man Zielgruppen erreichen, die bisher der Impfung gegenüber skeptisch eingestellt waren oder von den Anmeldeformalitäten abgeschreckt wurden.

    Mehr dazu hier: 

  • 07/14/2021, 04:03 PM

    Kurz und Mückstein rufen die Jungen "eindringlich" zur Impfung auf

    Immer mehr junge Menschen stecken sich mit Corona an. Laut aktuellen AGES-Zahlen betreffen 70 Prozent der Neuinfektionen die Altersgruppe der unter 35-jährigen, nur fünf Prozent die über 65-Jährigen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) appellierten daher am Mittwoch in einer gemeinsamen Aussendung "eindringlich" an die jüngere Generation, sich impfen zu lassen. Für Kinder unter 12 gibt es freilich noch keinen Impfstoff.

    "Die Lösung im Kampf gegen die Pandemie lautet nur impfen, impfen, impfen. Daher rufen wir besonders die jungen Menschen im Land auf: Bitte lasst euch impfen! Bei der Ausbreitung der Delta-Variante seid Ihr die am meisten betroffene Altersgruppe. Die Impfung schützt gegen die Delta-Variante", so Bundeskanzler und Gesundheitsminister.

  • 07/14/2021, 02:37 PM

    Bereits 19 Infizierte in Veldener Gastro-Cluster

    Der Corona-Cluster in Velden am Wörthersee ist am Mittwoch erneut, auf mittlerweile 19 Fälle, angewachsen. Wie der Landespressedienst in einer Aussendung mitteilte, handelt es sich bei ihnen um 17 Gastronomiemitarbeiter und zwei Lokalgäste. Die Betroffenen waren in insgesamt sieben Betrieben im Tourismusort tätig. Bei Mitarbeitern mit näherem Kontakt zu den Infizierten wurden PCR-Tests durchgeführt.

    Am vergangenen Freitag war bekanntgeworden, dass zwei Gastro-Praktikanten positiv getestet worden waren, sie waren am Wochenende zuvor in mehreren Lokalen gewesen. Weil bei diesen Lokalen die Gäste-Registrierung nicht lückenlos war, wurden die Namen der Betriebe bekanntgegeben mit dem Aufruf, dass Gäste und Mitarbeiter ihren Gesundheitszustand im Auge behalten sollten. Am (gestrigen) Dienstag war der Cluster dann auf insgesamt zehn Infizierte angewachsen.

    Der Landespressedienst machte am Mittwoch auch auf die ab sofort geltende Verordnung des Gesundheitsministers zu Organstrafverfügungen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz aufmerksam. Demnach wurden für Verwaltungsübertretungen in Bezug auf das Nicht-Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sowie für einen fehlenden 3-G-Nachweis Geldstrafen in Höhe von 90 Euro festgesetzt.

  • 07/14/2021, 02:34 PM

    Corona-Cluster mit 65 Teenagern bei X-Jam-Maturareise in Kroatien

    Bei der X-Jam-Maturareise in Kroatien, bei der es zu sexuellen Übergriffen, Belästigungen und rassistischen Beleidigungen gekommen sein soll, hat es auch Infektionen mit dem Coronavirus gegeben.

    Wie der Veranstalter am Mittwoch der APA mitteilte, haben sich insgesamt 65 Teilnehmende der Maturareise mit SARS-CoV-2 infiziert. Bei zwei Betroffenen konnte die Infektion noch an Ort und Stelle nachgewiesen werden, bei 63 nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatgemeinden.

    Wie X-Jam-Geschäftsführer Alexander Knechtsberger in einer der APA übermittelten Stellungnahme betonte, wurden auf dem Party-Gelände - ein Ferienressort auf der Halbinsel Lanterna - über 30.000 Corona-Tests, davon 23.000 PCR-Tests durchgeführt. In zwei Fällen wurde SARS-COV-2 nachgewiesen.

  • 07/14/2021, 02:26 PM

    Steiermark veranstaltet freien Impftag

    Die Steiermark veranstaltet am Samstag, 17. Juli ihren ersten freien Impftag ohne Anmeldung in vier Impfzentren, in Graz, Premstätten, im obersteirischen Bruck/Mur und im oststeirischen Gleisdorf. Es werden rund 5.000 Immunisierungsdosen gegen Covid-19 bereitgehalten, die Wirkstoffe sind von AstraZeneca und Johnson & Johnson, von dem eine Dosis zur Immunisierung reicht. Geimpft werden Personen ab 18 Jahren, auch aus anderen Bundesländern.

    In den Impfstraßen in Graz (Messe/Halle A), Premstätten (Schwarzl-Freizeitzentrum), Gleisdorf (Forum Kloster) und Bruck an der Mur (Hannes Bammer Sporthalle) können sich Kurzentschlossene ab dem 18. Lebensjahr zwischen 8.00 und 18.00 Uhr ohne vorherige Anmeldung impfen lassen. Benötigt werden ein Lichtbildausweis, die E-Card und der gelbe Impfpass. Bei AstraZeneca wird zur Vollimmunisierung ein zweiter Stich benötigt, der nach rund fünf Wochen verabreicht wird.

    Über 500.000 Steirerinnen und Steirer seien bereits vollimmunisiert, über 700.000 haben ihre Erstimpfung bekommen, wurde am Mittwoch von den Landesrätinnen Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) und Doris Kampus (SPÖ) mitgeteilt. Gerade weil man einen Punkt erreicht habe, der eine hohe Durchimpfungsrate in Aussicht stelle, brauche man nochmals einen Schub in der Immunisierungskampagne. „Nur gemeinsam können wir die Pandemie besiegen, lassen Sie sich bitte impfen“, appellierten Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß und Soziallandesrätin Kampus. In diesem Zusammenhang begrüße man die vielen niederschwelligen Initiativen, sagte die Landesrätinnen.

  • 07/14/2021, 01:45 PM

    Verwirrung um Anstieg in Kärnten: Zählweise war Schuld

    Verwirrung hat es am Mittwoch rund um die Zahl der für Kärnten verzeichneten Corona-Neuinfektionen gegeben. Wies die offizielle Statistik in den vergangenen 24 Stunden 50 Neuinfektionen für Kärnten aus, so wurden im Bundesland tatsächlich nur acht positive PCR-Tests verzeichnet.

    Grund dafür ist, dass positiv Getestete sowohl am Ort des positiven Tests gezählt werden, als auch an jenem Ort, an dem sie ihren Hauptwohnsitz haben.

    Mehr dazu hier: 

  • 07/14/2021, 01:10 PM

    Wie alt sind die Infizierten?

    Über 300 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. So viele wie schon seit Anfang Juni nicht mehr. Doch wie alt sind die Neuinfizierten?

  • 07/14/2021, 12:57 PM

    Von 50 entfallen acht Neuinfektionen tatsächlich auf Kärnten

    Verwirrung hat es am Mittwoch rund um die Zahl der für Kärnten verzeichneten Corona-Neuinfektionen gegeben. Wies die offizielle Statistik in den vergangenen 24 Stunden 50 Neuinfektionen für Kärnten aus, so wurden im Bundesland tatsächlich nur acht positive PCR-Tests verzeichnet. Grund dafür ist, dass positiv Getestete sowohl am Ort des positiven Tests gezählt werden, als auch an jenem Ort, an dem sie ihren Hauptwohnsitz haben.

    Der Ausschlag in der Kärntner Corona-Statistik machte sich am Mittwoch mit 50 Neuinfektionen gewaltig aus: So viele an einem Tag waren zuletzt im Mai verzeichnet worden, seitdem war die Zahl kontinuierlich gesunken. Eine solche Zahl hätte auch gleichzeitig fast eine Verdoppelung der aktuell Infizierten im Bundesland bedeutet. Tatsächlich wurden in den vergangenen 24 Stunden aber nur acht positive PCR-Tests in Kärnten verzeichnet.

    Wie Gerd Kurath vom Landespressedienst am Mittwoch auf APA-Anfrage sagte, würden die Zahlen "nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen im Land" widerspiegeln. Grund für den sprunghaften Anstieg der vermeintlichen Neuinfektionen sei die Zählweise: Studenten oder Saisonarbeiter außerhalb Kärntens, die noch ihren Hauptwohnsitz in Kärnten haben, kommen sowohl am Ort der positiven Testung als auch in ihrem Heimatbundesland in die Statistik. "Auch bei Gastro-Praktikanten aus Wien, die bei uns positiv getestet wurden, war das der Fall", sagte Kurath.

  • 07/14/2021, 12:56 PM

    Transit durch Slowenien bleibt doch auflagenfrei

    Für die Durchreise durch Slowenien wird die 3-G-Regel ab Donnerstag nun doch nicht angewendet. Die slowenische Regierung hat am Mittwoch beschlossen, dass Transit und internationaler Warenverkehr bis zum 15. August weiterhin zu den Ausnahmen zählen, was eine auflagenfreie Einreise ermöglicht.

    Die bisherigen Ausnahmen für Personen im Transit und Gütertransport werden somit verlängert. Die Verlängerung werde diesen Personen ermöglichen, sich an die neue einheitliche Regelung für die Einreise nach Slowenien anzupassen, hieß es in Ljubljana. Nach Wirbel und Mahnungen, dass die Anwendung der 3-G-Regel zum Chaos an den Grenzübergängen führen würde, hat die Regierung im letzten Moment die Ausnahmen für die beiden Kategorien doch beibehalten.

  • 07/14/2021, 12:56 PM

    Sind wir wirklich schon bereit für Festivals?

    In den Niederlanden infizierten sich 1.000 Personen bei einem Musikfestival, Großbritannien versucht es mit Test-Events – was es für sichere Veranstaltungen braucht.

  • 07/14/2021, 12:55 PM

    Jede vierte Neuinfektion im Zusammenhang mit Reiserückkehrern

    Zuletzt war fast ein Viertel der Neuinfektionen auf Reisetätigkeiten zurückzuführen.

  • 07/14/2021, 12:18 PM

    Staatshilfen für AUA: Ryanair mit EuGH-Klage abgeblitzt

    Ryanair und Laudamotion sind vor dem Europäischen Gerichtshof mit einer Klage (T-677/20) gegen die österreichischen Staatshilfen für Austrian Airlines gescheitert. Die beiden Fluggesellschaften hatten das Darlehen Österreichs in Höhe von 150 Mio. Euro zur Entschädigung der AUA für Einbußen durch die Corona-Krise vor dem EU-Gericht angefochten.

    Mehr dazu hier:

  • 07/14/2021, 12:08 PM

    Ärztekammer: Pandemie hat gezeigt, Einsparungen sind falsch

    Die Corona-Pandemie hat nach Meinung der Österreichischen Ärztekammer gezeigt, dass Einsparungen im österreichischen Gesundheitswesen der falsche Weg sind. "Wenn es einen systematischen Bettenabbau gegeben hätte, wie das viele gefordert haben, hätten wir das nicht geschafft", sagte Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. Szekeres kritisierte in dem Zusammenhang die Kopplung der Gesundheitsausgaben an das Bruttoinlandsprodukt (BIP), zumal in Deutschland (pro Kopf 4.504 Euro) und der Schweiz (pro Kopf 5.241 Euro) gemessen am BIP ein bis 1,5 Prozent mehr für die Gesundheit ausgegeben werden als hierzulande (3.966 Euro pro Kopf). Das BIP sei aber gerade in der Pandemiezeit eingebrochen. In der Pandemie weniger Geld für die Gesundheit auszugeben, ist dem Ärztekammer-Präsident zufolge ein "Schildbürgerstreich": "Im Gegenteil, es braucht Mehrausgaben in der Pandemie."

    Eine der Lehren aus Corona war laut Herwig Lindner, Vizepräsident der ÖÄK, auch, wie sehr die EU bei grundlegenden Medizinprodukten und Medikamenten von anderen Staaten abhängig war. "Es ist die Aufgabe der EU, dafür zu sorgen, dass ein Basissatz an Medizinprodukten und Medikamenten in Europa selbst produziert werden", forderte Lindner. "Das kostet zwar mehr, aber das müssen wir uns leisten. Was wäre gewesen, wenn China gesagt hätte, es gibt keine Masken und keine Mäntel mehr, weil wir sie selbst brauchen?" Die EU müsste festlegen, welche Produkte und Medikamente zu diesem Basissatz zählen. Die Produktion könne auf die EU-Länder aufgeteilt werden.

  • 07/14/2021, 12:03 PM

    Keine Intensivpatienten in Tirol

    Die Tiroler Intensivstationen sind Corona-frei. Mit Stand Mittwoch musste dort kein Infizierter mehr behandelt werden - erstmals seit dem 9. September 2020, teilte das Land mit. Drei aktiv Positive wurden noch auf Normalstationen des Bundeslandes betreut - um zwei weniger als am Tag zuvor. Die Verantwortlichen führten diese Entwicklung auf die voranschreitenden Impfungen zurück.

    "Dass die Impfungen in Tirol ihre Wirkung entfalten, konnten wir bereits bei der Entwicklung der Infektionszahlen in den Altenwohn- und Pflegeheimen beobachten, wo wir aufgrund der hohen Durchimpfungsrate - gerade bei den Bewohnerinnen und Bewohnern - kaum Neuinfektionen verzeichnen", erklärte Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP). In Tirol waren vorerst noch 138 Menschen mit dem Virus infiziert. 24 Neuinfektionen kamen hinzu, acht weitere Menschen waren wieder genesen.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 649.670 bestätigte Fälle, 2.625 aktiv Infizierte (Stand 21.6.2021, 10:00 Uhr)
  • 636.365 Genesene, 10.680 Todesfälle (Stand 21.6.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 178.436.288 bestätigte Fälle (Stand 21.6.2021, 10:00 Uhr)

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      • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
      • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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