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Corona-Ticker
11/16/2021

15.000 Corona-Kontrollen an nur einem Tag + Verschärfungen bei Einreise

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Peter Temel

  • Bald Notstand: Salzburger Landeskliniken stellen Triageteam zusammen (mehr
    • Triage: Wie entschieden wird, wer dringender Hilfe braucht (mehr)
    • Leiter der Salzburger Landeskliniken: "Es geht sehr rasch" (mehr)
  • AGES warnt vor Überinterpretation der Impf-Inzidenz (mehr)
  • Erneut mehr als 10.000 Neuinfektionen in Österreich, viele Todesfälle (mehr)
  • 15.000 Corona-Kontrollen der Polizei an nur einem Tag (mehr)
    • Corona-Kontrollen in SCS: Viel Verständnis, wenige Verstöße (mehr)
  • Lockdown für Ungeimpfte sorgt für Aufsehen von Kroatien bis Chile (mehr)
  • Lockdown für alle: Michael Ludwig kann nichts ausschließen (mehr
  • Für die Einreise gilt ab Montag 2,5-G, für Pendler 3-G (mehr)
  • Wer darf was wo? Ein Wegweiser durch den Regel-Dschungel (mehr)
  • Engpässe berücksichtigt: Leichte Lockerung bei PCR-Testpflicht (mehr)
  • Schallenberg: Kein weiterer Corona-Gipfel am Mittwoch (mehr)

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Corona-Pandemie: Aktuelle Entwicklungen

  • Heute, 02:32 PM

    Anfang kommender Woche wieder Beratungen in Wien

    In Wien wird wieder über die Coronasituation und die weiteren Maßnahmen beraten. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wird sich dazu erneut mit Fachleuten besprechen, wie sein Büro auf Anfrage der APA mitteilte. Die Beratungen sollen Anfang der Woche, also am Montag oder Dienstag, stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Wien hat zuletzt eine Verordnung erarbeitet, die neuerliche Verschärfungen beinhaltet hat. Tatsächlich relevant waren die Regeln aber nicht lange, da kurz nach dem Inkrafttreten am 19. November der bundesweite Lockdown folgte. Kern des Pakets war unter anderem die sogenannte 2G-plus-Regel. Sie wurde etwa für die Nachtgastronomie oder größere Veranstaltungen vorgesehen. Ob diese indoor oder outdoor stattfinden, war dabei egal.

    Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass die Regelung auch auf die Gastronomie, sobald diese wieder öffnen darf, generell ausgeweitet werden könnte. Wien hat seit dem Sommer durchwegs einen restriktiveren Coronakurs beschritten - was sich laut Ludwig ausgezahlt hat. Bei den Infektionszahlen stand Wien zuletzt deutlich besser da als andere Bundesländer. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 390,1, was den niedrigsten Wert österreichweit darstellt.

  • Heute, 02:15 PM

    Weitere Gespräche mit Experten im Bundeskanzleramt

    Während die ÖVP am Freitag ihr Regierungsteam und die Partei neu aufstellte, fand im Bundeskanzleramt ein weiterer Expertengipfel zur Impfpflicht statt. Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) haben wieder ins Kanzleramt geladen, beim Doorstep vor den Gesprächen fehlten jedoch beide Regierungsmitglieder. Die Ärztekammer hatte sich bereits vor Wochen für eine generelle Impfpflicht ausgesprochen.

    Geladen waren am Freitag unter anderem Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres, der Präsident des Behindertenrats Michael Svoboda, Vertreter der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) sowie Ingrid Korosec, Präsidentin des Seniorenbundes, und Franz Lackner, Erzbischof von Salzburg und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.

    Insbesondere im Pflegebereich und in den Spitälern würde er sich die Impfpflicht ab sofort wünschen, sagte Szekeres vor dem Treffen. Er rechnet jedoch damit, dass diese zeitgleich mit der allgemeinen Pflicht im Februar kommen werde, da es "Vorlaufzeiten gibt". "Allerdings würde ich mir wünschen, dass wir uns alle früher impfen lassen", sagte der Ärztekammer-Präsident. Bereits im Dezember solle die Zahl der Geimpften, der Erst-, Zweit-, und Drittstiche - steigen. Am Freitag hatten mehr als sechs Millionen Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Szekeres sprach sich dafür aus, dass "wir innerhalb der nächsten zwei Wochen Gas geben". Hier komme den niedergelassenen Ärzten eine große Rolle zu.

    Wie die Impfpflicht rechtlich ausgestaltet wird, ist großteils noch offen. Vorgesehen ist sie für Personen ab 14 Jahren. Dieses Alter kann Szekeres "gut nachvollziehen", wobei es "medizinisch Sinn macht, dass man auch die Kinder ab fünf Jahren impft", für sie ist die Corona-Schutzimpfung immerhin bereits zugelassen.

  • Heute, 02:15 PM

    Slowakei meldete Rekord an Infektionen pro Tag

    Die Slowakei hat den bisher höchsten Wert an täglichen Corona-Neuinfektionen seit Pandemiebeginn gemeldet. Nach den am Freitag veröffentlichten Angaben verzeichnete das 5,5 Millionen Einwohner zählende EU-Land 15.278 positiv Getestete.

    Das Gesundheitsministerium in Bratislava schränkte allerdings in einer auf Facebook nachgereichten Erklärung ein, die Rekordzahl habe zumindest teilweise auch methodische Gründe. Einige PCR-Tests seien erst verzögert in das nationale Informationssystem nachgetragen worden, weshalb es zu einer verzerrten Darstellung gekommen sei.

    Dass der Trend auch unabhängig von dieser Ungenauigkeit stark steigend ist, bestritt das Ministerium jedoch nicht. Experten führen die hohen Infektionszahlen auch auf die geringe Durchimpfung der Bevölkerung zurück. Bis Freitag waren erst 45 Prozent der Einwohner vollständig geimpft. Von den über 3.400 mit Covid-19 im Krankenhaus liegenden Personen sind nach offizieller Statistik nur 15,5 Prozent vollständig geimpft. In der Slowakei gilt seit 25. November der sogenannte Notstand, der unter anderem Ausgangsbeschränkungen erlaubt. Am selben Tag trat auch ein allgemeiner Lockdown in Kraft.

  • Heute, 02:14 PM

    Tirol richtet Beratungshotline für Kinder-Impfung ein

    Das Land Tirol hat eine Beratungshotline für die Corona-Schutzimpfung für Kinder eingerichtet. Schulärztinnen und Schulärzte werden ab kommenden Montag telefonisch erreichbar sein und Fragen zur Kinder-Impfung beantworten, teilte das Land am Freitag mit. Die Hotline sei mit Unterstützung des Bundes entstanden, hieß es. Man wolle Eltern und Erziehungsberechtigten ein "breites Informations- und Beratungsangebot" geben, sagte Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP).

    Die Schulärzte stehen an Schultagen von 12.00 bis 14.00 Uhr sowie von 16.00 bis 18.00 Uhr unter der Hotline 0676/8850882307 zur Verfügung. Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) berichtete, dass in Tirol bisher über 2.700 Kinder zwischen fünf und neun Jahren zumindest eine Impfung erhalten hatten.

  • Heute, 02:13 PM

    Eisenstadt eröffnet permanentes Impfzentrum

    Eisenstadt eröffnet am 13. Dezember ein permanentes Impfzentrum. Für Montag, Dienstag und Mittwoch können Termine vereinbart werden, Donnerstag und Freitag wird zu offenen Impftagen geladen, teilte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Freitag mit und appellierte, das Angebot anzunehmen, um aus der Coronapandemie herauszukommen. Anmeldungen sind unter burgenlandimpft.at möglich.

    Eingerichtet wird das Impfzentrum wie auch schon die Teststraße im Allsportzentrum. Ein Teil der Mitarbeiter wird aus dieser ehemaligen Teststraße rekrutiert, dazu kommen Ärzte aus der Stadt und der Region. Auch werde wieder mit dem Roten Kreuz zusammengearbeitet. Geimpft wird dann wochentags von 14.00 bis 19.00 Uhr.

  • Heute, 01:55 PM

    Luxusgüter verkaufen sich wieder so gut wie vor der Pandemie

    Unternehmensberatung Bain: Weltweite Markt wird 2021 auf 283 Mrd. Euro wachsen. Das wäre ein Prozent mehr als der Vorkrisenwert des Jahres 2019.

  • Heute, 01:54 PM

    Tiroler NEOS fordern Fahrplan bei Totimpfstoff und Medikament

    Die Tiroler NEOS fordern einen konkreten Fahrplan in Sachen Totimpfstoff, Corona-Medikamenten und Booster-Impfungen. Auf keinen Fall dürfe man "auf Anweisungen von Bund oder gar EU warten", betonte NEOS-Chef Dominik Oberhofer. Im Rahmen einer Pressekonferenz richtete er vier weitere "Lösungsvorschläge" an die Tiroler Landesregierung: Klare Kommunikation, eine Studie über die Beweggründe von Impfskeptikern, Ausbau der Intensiv-Infrastruktur und eine Budget-Notbremse.

    Angesichts der aktuellen politischen Umbrüche sei die Politik "absolut unfähig, Entscheidungen zu treffen", sorgte sich Oberhofer, zumal die Entwicklung vor allem in Hinblick auf die Hospitalisierungszahlen "ernstzunehmend" sei. "Wir segeln jetzt führungslos durch eine Pandemie", befand der pinke Politiker. Für die NEOS sei immer klar gewesen, dass man "einen Beitrag in dieser Krise leisten müsse". "Nur krawallgebürstet gegen die Regierung ätzen oder still alles hinnehmen ist nicht unser Stil - wir haben unsere konstruktive Rolle nie verlassen", fand Oberhofer.

  • Heute, 01:45 PM

    Italien denkt nicht an Impfpflicht

    Im Gegensatz zu Österreich und Deutschland denkt Italien nicht an eine allgemeine Impfpflicht für seine Bevölkerung. "Eine Impfpflicht steht derzeit nicht auf der Tagesordnung", sagte der italienische Gesundheitsstaatssekretär Andrea Costa am Freitag.

    "Wir haben beschlossen, eine vertrauensvolle Beziehung zu den Bürgern aufzubauen, die zu hervorragenden Ergebnissen geführt hat: Wir sind das zweite europäische Land, was die Durchimpfungsrate betrifft", sagte Costa. Laut Angaben der Gesundheitsbehörden sind 87 Prozent der Bevölkerung geimpft. Die Kampagne für den dritten Stich schreitet zügig voran.

    "Italien hat sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bereits früh mit der Frage der Impfpflicht befasst: Wir waren die ersten, die sie für das Gesundheitspersonal eingeführt haben, und ab dem 15. Dezember wird sie auf die Polizei und das Schulpersonal ausgedehnt. Danach werden wir die Daten der Epidemie prüfen: Wir sind auch zu anderen Auswertungen bereit, aber jetzt machen wir so weiter", sagte Costa.

  • Heute, 01:44 PM

    WKO will Lockdown-Ende in OÖ auch am 12. Dezember

    Die Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) macht angesichts der sinkenden Coronazahlen Druck, den Lockdown wie auch auf Bundesebene mit 12. Dezember zu beenden. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hatte angekündigt, dass Oberösterreich mindestens bis 17. Dezember geschlossen bleibe. Um "den Schaden für den heimischen stationären Handel" zu minimieren, brauche es ein Öffnen der oö. Geschäfte gleichzeitig mit den anderen Bundesländern, so WKOÖ-Handelsobmann Ernst Wiesinger.

    Er plädierte dafür, dass eine Aufsperren bundesweit einheitlich erfolgen solle, "denn das Kaufverhalten der Kunden macht an den Bundesländergrenzen nicht Halt". Auch ein Öffnen am Sonntag, 19. Dezember, müsse durch eine Verordnung des Landes gewährleistet sein, stellte die WKOÖ klar.

  • Heute, 01:44 PM

    Bei WHO bisher keine Todesfälle im Zusammenhang mit Omikron gemeldet

    Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bisher keine Todesfälle infolge einer Infektion mit der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet worden. Das teilte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag in Genf mit. Die WHO sammelt demnach die Daten über die Verbreitung der neuen Coronavirus-Variante und wertet sie aus. Er habe aber "noch keine Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit Omikron gesehen", fügte Lindmeier hinzu.

    "Sämtliche Erkenntnisse" zur Ausbreitung von Omikron würden von der WHO gesammelt, betonte der WHO-Sprecher. Dies werde dazu führen, dass sich das Wissen mit der Zeit erweitere, vor allem wenn die betroffenen Länder gezielt nach der Omikron-Variante suchten. So werde es eine Ansammlung von Wissen, aber "hoffentlich nicht über Todesfälle" geben.

    Die neue Variante war vor gut einer Woche erstmals in Südafrika entdeckt worden. Mittlerweile wurde sie in rund zwei Dutzend Ländern nachgewiesen, darunter Österreich. Omikron weist im Vergleich zum bisher gängigen Coronavirus 32 Mutationen auf, so dass zu befürchten ist, dass die Variante leichter übertragbar ist.

    Die WHO schätzte die Wahrscheinlichkeit, dass sich Omikron weltweit ausbreitet als "erhöht" ein. Sie hat die Variante bereits als "besorgniserregend" eingestuft und das Risiko durch Omikron als "sehr hoch" eingeschätzt.

  • Heute, 12:23 PM

    Tag des Ehrenamts: Freiwillige im Corona-Einsatz

    Am Sonntag (5. Dezember) ist Internationaler Tag des Ehrenamts. In der Coronakrise wird der Einsatz freiwilliger Helfer umfassend genützt und gebraucht. Das Rote Kreuz etwa ist eine wichtige Stütze in der Pandemiebekämpfung. Täglich sind mehr als 1.500 Personen im direkten Corona-Einsatz. Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer forderte am Freitag nicht nur mehr Respekt, sondern auch die Umsetzung schon länger geforderter Maßnahmen zur Stärkung der Freiwilligkeit. Auf Teststraßen, in Impfzentren, am Telefon der Gesundheitshotline 1450 und im Rettungsdienst packen Rotkreuz-Mitarbeitende an, darunter viele Freiwillige, erinnerte Schöpfer. Besonders nachts seien sie auf Österreichs Straßen unterwegs, um Infizierte sicher in die Spitäler oder wieder nach Hause zu bringen. Freiwillige im Corona-Einsatz würden mittlerweile "vereinzelt aktuell auch verbal angegriffen". "Ohne sie wäre die Pandemie nicht zu bewältigen", warnte der RK-Präsident. Schöpfer fordert Verbesserungen: "Erstens sollen die Kenntnisse, die Freiwillige erwerben, auch an Hochschulen anerkannt werden - etwa in Form von ECTS-Punkten. Zweitens braucht es mehr Förderung für das Freiwilligenmanagement. Drittens braucht es eine klare Regelung in allen Landeskatastrophenschutzgesetzen dazu, wer für die Lohnkosten aufkommt, wenn Freiwillige im Katastrophenfall freigestellt werden, um in den Einsatz zu gehen. Und wir fordern, dass es möglich wird, Kosten von der Steuer abzusetzen, die im Zusammenhang mit Schulungen und Ausbildungen für eine freiwillige Tätigkeit anfallen." Österreichweit engagieren sich beim Roten Kreuz 72.000 Freiwillige, davon 38.000 im Rettungsdienst.

  • Heute, 12:22 PM

    Ungeimpftes Medizin-Personal in Krankenhäusern in Italien

    Sonderermittler der italienischen Polizei haben bei Kontrollen im Gesundheitsbereich rund 280 Bedienstete ohne die vorgeschriebene Corona-Impfung erwischt. Die Carabinieri hätten bisher rund 4.900 Angestellte in mehr als 1.600 Einrichtungen im medizinischen Bereich und der Pflege kontrolliert, hieß es am Freitag. Seit April gilt in Italien eine Corona-Impfpflicht im Gesundheitsbereich.

    126 Angestellte seien weiterhin zum Dienst erschienen, obwohl die Behörden sie bereits wegen ihrer fehlenden Impfung suspendiert hatten. Acht kontrollierte Hausärzte seien überhaupt noch nie geimpft worden. Gesundheitsminister Roberto Speranza dankte den Ermittlern. "Das Gesundheitspersonal und alle, die die privaten oder öffentlichen Einrichtungen betreten, müssen die Garantie haben, sich in einem sicheren Umfeld zu befinden."

    Italien will die Impfpflicht ab dem 15. Dezember auch auf die Verwaltung im Gesundheitsbereich, Lehrer sowie Polizisten und Soldaten auszuweiten. Das medizinische Personal muss die Booster-Impfung haben. Ab dem 16. Dezember sollen Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Covid-19 geimpft werden können.

    Laut eines Berichts der Zeitung "La Repubblica" erwägt die Regierung eine Impfpflicht für Arbeitnehmer. Es hängt demnach davon ab, wie sich der Reproduktionswert in den kommenden 40 Tagen entwickelt, der aktuell deutlich über der wichtigen Marke eins (1,20) liegt. Ein Sprecher der Regierung kommentierte das auf Nachfrage nicht.

  • Heute, 12:22 PM

    Wissenschaftlich erforscht: Wie man Kinder beim Impf-Stich am besten beruhigt

    Glaubt man neuesten Forschungen, ist die nonverbale Kommunikation wichtiger als beschwichtigende Worte.

  • Heute, 12:08 PM

    Dürfen Betriebe gezielt Ungeimpfte anwerben?

    Stelleninserat mit Vermerk „kein Impfzwang“ landete beim Werberat. Unternehmer aus OÖ versteht die Aufregung nicht, er sucht händeringend nach Personal.

  • Heute, 12:04 PM

    Vermutlich 17 Omikron-Fälle nach Weihnachtsessen in Oslo

    Nach einem Weihnachtsessen in einem Restaurant der norwegischen Hauptstadt Oslo sind vermutlich mindestens 17 Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. 17 der nachgewiesenen Corona-Infektionen seien "wahrscheinlich" durch Omikron hervorgerufen worden, bestätigt sei dies bisher in einem Fall, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die übrigen Fälle bedürften noch einer Überprüfung.

    Den Behörden zufolge könnten sich deutlich mehr Fälle als Omikron-Infektionen erweisen. Schließlich sei bisher 60 Teilnehmern des Weihnachtsessen der PCR-Test positiv ausgefallen, bei vier weiteren sei zumindest der weniger genaue Antigen-Test positiv. Die Sequenzierung der Proben der positiv Getesteten dauere an.

    Rund 100 bis 120 Menschen, die offenbar alle geimpft waren, hatten am vergangenen Freitag an dem Fest teilgenommen, das von ihrem Arbeitgeber veranstaltet wurde. Einer der Teilnehmer war kurz zuvor aus Südafrika zurückgekehrt.

    Das Essen wurde von dem Unternehmen Scatec ausgerichtet, Voraussetzung für die Teilnahme war den ersten Angaben zufolge eine Impfung. Dies wirft neue Fragen nach der Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe gegen Omikron auf.

  • Heute, 11:33 AM

    64 Menschen auf Kärntner Intensivstationen

    Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen, die in Kärnten intensivmedizinische Betreuung brauchen, ist am Freitag auf 64 gestiegen, das sind so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Wie Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes, am Freitag vor Journalisten erklärte, gebe es deshalb deutliche Einschränkungen bei planbaren Operationen. 262 Personen liegen mit Covid19-Infektionen auf Normalstationen, das ist ein Rückgang um fünf Personen. Von Donnerstag auf Freitag wurden 804 Neuinfektionen registriert, die Sieben-Tage-Inzidenz in Kärnten sank auf 1.325, was immer noch den höchsten Wert aller Bundesländer darstellt. Acht Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

  • Heute, 11:32 AM

    Cluster in Wohnheim im Bezirk Hollabrunn gewachsen

    Der aktuell größte Corona-Cluster in Niederösterreich ist weiter gewachsen. In einem Wohnheim im Bezirk Hollabrunn wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) vom Freitag 48 Fälle gezählt. Das waren um acht mehr als am Vortag. Ein leichtes Minus auf 33 Infizierte - nach 34 am Donnerstag - gab es in der Asylbetreuungsstelle Traiskirchen (Bezirk Baden). In einer Produktionsfirma im Bezirk Scheibbs wurden unverändert 32 Corona-Fälle verzeichnet. In einem gleichartigen Unternehmen im Bezirk Amstetten gab es einen Rückgang um weitere zwei auf 26 Betroffene. Die Zahl der Erkrankten in einem Pflegeheim im Bezirk Lilienfeld sank auf 26 (minus eins).
  • Heute, 11:09 AM

    Zahl der Infizierten in Vorarlberg stabil, drei Tote

    Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Vorarlberg weiter leicht im Sinken begriffen, bleibt aber im Bereich von 11.000 Personen. Am Donnerstagabend wurden bei 603 Neuinfektionen und 659 Genesungen 10.961 Infizierte ausgewiesen (Sieben-Tages-Inzidenz: 1147,2). Drei weitere Erkrankte starben, damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Toten in Vorarlberg auf 380. 137 Covid-Patienten (plus 7) wurden stationär in Krankenhäusern betreut, davon 24 (plus 2) auf Intensivstationen.

    19 der 24 Intensivpatienten waren nicht gegen das Coronavirus geimpft. Für alle Patientengruppen waren noch 20 Intensivbetten verfügbar.

    Innerhalb einer Woche (bis Donnerstagabend) wurden in Vorarlberg 26.915 Impfdosen verabreicht, dabei handelte es sich etwa bei drei Viertel der Fälle um die Drittimpfung. Über ein gültiges Impfzertifikat verfügten 64,5 Prozent der Bürger.

  • Heute, 10:56 AM

    Genesene sind offenbar weniger gut vor Omikron geschützt

    Die neue besorgniserregende Variante Omikron ist mit einer deutlich höheren Reinfektionsrate in Südafrika verbunden.

  • Heute, 10:45 AM

    Steiermark verzeichnet nur zehn Prozent erste Stiche

    Trotz umfangreicher Kapazitäten und ausreichendem Impfstoff haben in der vergangenen Woche von den mehr als 86.000 Impfungen in der Steiermark nur etwa zehn Prozent ihren ersten Stich abgeholt. "Wir haben eine deutlich abnehmende Tendenz", so der stellvertretende Landesamtsdirektor Wolfgang Wlattnig am Freitag. Er appellierte an die rund 200.000 noch nicht geimpften Steirerinnen und Steirer, die Zeit jetzt zu nutzen, denn mit Einführung der Impfpflicht "könnte es eng werden".

    Impfkoordinator Michael Koren schilderte, dass alle Ungeimpften noch vor Weihnachten von den Sozialversicherungen einen Brief mit einem vorgeschlagenen Impftag erhalten werden. Die Personen können dann die Uhrzeit selbst wählen und sich am vorgeschlagenen Tag immunisieren lassen. Koren rechnet allerdings nicht mit viel mehr als 10.000 bis 15.000 Menschen, die aufgrund des Briefs den ersten Stich abholen werden.

    Einen besonderen Aufruf gibt es für das "Silvesterimpfen": Die steirischen Impfstraßen werden am 31. Dezember von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet haben, falls der eine oder andere sich entschließt, "doch noch geimpft ins neue Jahr zu starten", so Wlattnig. Eine Änderung gibt es bei der Einladungspolitik für den dritten Stich: "Die Omikron-Variante hat Potenzial gefährlich zu werden, wir wollen daher die dritten Impfungen schneller durchbringen." All jene, deren zweiter Stich fünf Monate zurückliegt, sollen schon geladen werden. Zuvor war das Intervall bei sechs Monaten.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 981.904 bestätigte Fälle, 119.171 aktiv Infizierte (Stand 16.11.2021, 10:00 Uhr)
  • 850.926 Genesene, 11.807 Todesfälle (Stand 16.11.2021, 10:00 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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