© Jean Catuffe/Getty Images

Chronik Österreich
10/14/2020

Nächtliche Ausgangssperre in Paris; Portugal ruft Katastrophenfall aus

11.954 aktuell Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Karl Oberascher, Daniela Wahl

  • Nächtliche Ausgangssperre in Paris ab Samstag (mehr dazu)
  • Grenzkontrollen zu Slowenien und Ungarn verlängert (mehr dazu)
  • Neuer Höchststand: 1.346 Neuinfektionen in Österreich (mehr dazu)
  • Platter: "Wir benötigen weitere Maßnahmen" (mehr dazu)
  • Blümel: Covid-Krise "teuer, aber leistbar" (mehr dazu)
  • Weitere Absage: Heuer kein Silvesterpfad in Wien (mehr dazu)
  • Russland lässt zweiten Corona-Impfstoff zu (mehr dazu)
  • "Alarmierend": "Lockdown light" für Niederlande (mehr dazu)
  • D: Erstmals wieder über 5.000 Neuinfektionen (mehr dazu)
  • Schwedens Corona-Strategie lässt niemanden kalt (mehr dazu)
  • GB: Opposition fordert temporären Lockdown (mehr dazu)
  • Test-Strategie: Start der Antigen-Tests in Österreich (mehr dazu)
  • Drosten: "Können Ältere nicht völlig abschirmen" (mehr dazu)
  • Coronavirus verursacht nicht nur SARS-CoV-2-Tote (mehr dazu)
  • Studie: Psychische Belastung durch Corona bleibt hoch (mehr dazu)
  • Gleichstellung: "Corona hat uns zurückgeworfen" (mehr dazu)
  • Steiermark: Coronavirus ist auch im Landtag präsent (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • 58.672 bestätigte Fälle; 11.954 aktuell Infizierte (Stand 14.10.2020, 11:00 Uhr)
  • 45.846 Genesene, 872 Todesfälle; 1.861.672 Tests (Stand 14.10.2020, 11:00 Uhr)
  • Weltweit 38.066.297 bestätigte Fälle, 26.467.823 Genesene (Stand 14.10.2020, 08:00 Uhr)

Die nationalen und internationalen Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Heute, 10:43 AM

    Drei Todesfälle und 175 Neuinfektionen im Burgenland

    Im Burgenland gibt es seit Freitag drei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19. Zwei Frauen im Alter von 88 und 83 Jahren sowie ein 84-jähriger Mann - alle aus dem Bezirk Oberwart - sind im Spital gestorben, teilte der Koordinationsstab Coronavirus am Samstag mit. Die Zahl der Todesfälle hat sich damit auf 24 erhöht. Im Burgenland befinden sich derzeit 32 Menschen in Spitalsbehandlung, davon werden vier intensivmedizinisch betreut. 175 Neuinfektionen wurden seit Freitag registriert, im selben Zeitraum sind 57 Personen genesen.

  • Heute, 10:40 AM

    Merkel: Schnelle und unbürokratische Lockdown-Hilfe

    Bevor am Montag Kulturbetriebe, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen in Deutschland für einen Monat schließen müssen, hat Kanzlerin Angela Merkel der Wirtschaft erneut Unterstützung zugesichert. "Wir lassen Unternehmen und Betriebe, die durch die aktuelle Krise unverschuldet in Schwierigkeiten gekommen sind, nicht allein", sagte die Christdemokratin in ihrem am Samstag veröffentlichten Podcast. "Wir wollen schnell und unbürokratisch helfen." Die Maßnahmen seien "hart" und die Betroffenen wiesen zu Recht auf die großen Belastungen hin, räumte Merkel ein. Vielfach treffe es nun wieder Unternehmen, Selbstständige oder Vereine, die schon seit Beginn der Pandemie Umsatzeinbußen hinnehmen müssten. Die deutsche Bundeskanzlerin verwies auf die zusätzlichen Hilfsgelder von bis zu zehn Milliarden Euro für die betroffenen Bereiche

    Sie werde am Mittwoch mit den Spitzenverbänden der Arbeitgeber und der Industrie beraten, wie die Auswirkungen der Krise weiter abgefedert werden könnten, kündigte die Regierungschefin an. Merkel rechtfertigte die harten Eingriffe der kommenden Wochen, gegen die Kultur- und Gastrobranche heftig protestieren: "Diese zweite Welle der Pandemie macht es erforderlich, schnell und konsequent zu handeln", sagte sie. "Wir müssen den rapiden Anstieg der Infektionszahlen stoppen, bevor unser Gesundheitssystem überlastet ist." Aus Sicht der Wissenschaft sei klar, dass sich möglichst wenig Menschen begegnen sollten, die sich infizieren können.

  • Heute, 10:39 AM

    Burgenland: Infektionen nach Beerdigungen in Apetlon

    In Apetlon im Bezirk Neusiedl am See gibt es einen möglichen Corona-Cluster. Wie Bürgermeister Ronald Payer erklärt, wurden bisher rund 20 Personen in seiner Gemeinde positiv auf das Virus getestet. Einige von ihnen waren in der Vorwoche bei Begräbnissen und könnten in der Aufbahrungshalle mehrere Leute angesteckt haben.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 10:35 AM

    Tourismus fordert bei Schließung rasche, deutliche Hilfe

    Der Katzenjammer in Hotellerie, Freizeitwirtschaft und Gastronomie, aber auch im Handel ist schon vor dem nun drohenden neuen Lockdown groß gewesen. Und nun ist er noch größer, zeigten APA-Gespräche mit den zuständigen Branchenvertretern am Samstagvormittag. Die Touristiker und Gastronomen fordern hohe und rasche Entschädigungszahlungen. Zumindest gehe es um 75 Prozent des November-Umsatzes 2019. Auch der Handel ruft nach neuer Unterstützung, auch wenn er offen halten darf. "Wir haben grundsätzlich überhaupt keine Freude damit, dass wir wieder schließen sollen", kritisierte der Gastronomie-Spartenobmann Mario Pulker. "Wenn wir wirklich zusperren müssen, dann ist klar, dass den Betrieben eine maximale Entschädigung zugutekommen muss. Es geht um mindestens 75 Prozent vom Letztjahresumsatz im November." Die Auszahlung müsse innerhalb von zwei Wochen erfolgen - und ohne dass für die Betriebe ein Steuerberater notwendig werden dürfe.

    "Egal ob Seilbahnen, Hotellerie, Gastronomie Kinos oder Kultur - es geht allen grottenschlecht. Alle stehen mit dem Rücken zur Wand", beklagte der Tourismusspartenobmann Robert Seeber. Gebe es nicht zumindest die 75-Prozent-Entschädigung, "werden bei vielen die Lichter ausgehen". Wie Pulker kritisierte Seeber, dass es durch die Geschäfte der Betriebe in ihren Branchen keine Corona-Cluster gebe. Die Spartenobleute betonten, die Unternehmer ihrer Bereiche hätten viel Zeit, Geld und Energie investiert, damit die Betriebe sicher seien, nun würden sie mit einem Lockdown quasi aber bestraft. "Wir haben nichts verbrochen", sagte Pulker.

  • Heute, 10:12 AM

    Garagenpartyverbot in OÖ: Bisher keine Verstöße

    Die Polizei in Oberösterreich hat das vom Land verordnete Verbot von privaten Garagenpartys, das am Freitag in Kraft getreten ist, noch am selben Abend erstmals kontrolliert. Es seien in allen Bezirken insgesamt 33 Kontrollen durchgeführt worden, dabei habe es keine Beanstandungen gegeben, erklärte David Furtner, Sprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich, am Samstag auf Anfrage der APA. Die Polizei sprach der Bevölkerung ein großes Lob aus. Die Rückmeldung der Bevölkerung sei positiv gewesen, sagte Furtner. Die Kontrollen der Polizei zusammen mit Gesundheitsbehörden im privaten Bereich seien akzeptiert und begrüßt worden, fasste der Polizeisprecher die Wahrnehmung der kontrollierenden Beamten zusammen. Im Fokus standen private Feierlichkeiten in Garagen und Gartenhütten.

    Überprüft wurde gestern in ganz Oberösterreich auch, ob es in der Gastronomie Verstöße gegen die Covid-19-Maßnahmenverordnung zur Eindämmung der Pandemie gegeben hat. Es seien rund 600 gewerbliche Betriebsstätten kontrolliert worden, dabei seien sieben Organmandate an Ort und Stelle sowie 44 Anzeigen ausgestellt worden, schilderte der Polizeisprecher. Die Verstöße betrafen vor allem das Nicht-Einhalten von Abständen sowie das Unterlassen des verpflichtenden Tragens einer Mund-Nasen-Schutzes.

  • Heute, 09:44 AM

    Zwei weitere Tote in niederösterreichischen Spitälern

    In Niederösterreichs Krankenhäusern sind am Samstag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Laut Bernhard Jany von der NÖ Landesgesundheitsagentur starben in Stockerau (Bezirk Korneuburg) ein 76-Jähriger und in Gmünd ein 87-Jähriger. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten in den Spitälern im Bundesland ist damit auf 162 gestiegen.

  • Heute, 09:43 AM

    Mitarbeiter der Wiener Atombehörde positiv getestet

    Der medizinische Dienst des Vienna International Center (VIC) in der Bundeshauptstadt hat erneut über einen positiven Coronafall informiert. Betroffen ist ein Mitarbeiter der UN-Atombehörde (IAEO). Enge Kontakte des mit SARS-CoV-2 Infizierten wurden informiert. Mittlerweile sind in den Organisationen an dem Wiener Standort insgesamt 108 Menschen positiv getestet worden, 87 sind wieder genesen.

  • Heute, 09:40 AM

    Großer Andrang bei Massentests in der Slowakei

    In der Slowakei hat am Samstag die erste Runde der landesweiten Corona-Massentests begonnen. Vor den Abnahmestellen bildeten sich seit dem frühen Morgen teils lange Schlangen. In der Hauptstadt Bratislava musste nach Angaben der Stadtverwaltung mit Wartezeiten von ein bis drei Stunden gerechnet werden. Dem Gesundheitsministerium zufolge konnten bis zum Vormittag im ganzen Land erst 91 Prozent aller Teststellen geöffnet werden. Es mangelte unter anderem an medizinischem Personal, obwohl eine Bonuszahlung von 500 Euro für den Einsatz winkt.

    Der seit März regierende konservative Ministerpräsident Igor Matovic stellte den Massentest als Alternative zum Lockdown dar: "Wir haben die große Chance, Europa und der Welt zu zeigen, dass es auch anders geht, ohne Schließung der Wirtschaft und Millionen Arbeitsloser." Er appellierte an alle Bürger im Alter zwischen zehn und 65 Jahren, an der Aktion teilzunehmen. 30 österreichische Bundesheer-Sanitäter unterstützen bei den Tests.

  • Heute, 08:57 AM

    Erstmals mehr als 1.000 aktuell Infizierte in Kärnten

    In Kärnten sind mit Stand Samstagfrüh 218 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Die Zahl der aktuell Infizierte stieg damit erstmals auf über 1.000, und zwar auf 1.087. 83 Personen wurden mit Stand Samstag im Krankenhaus behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. Die Zahl der Coronatoten in Kärnten erhöhte sich auf 20, eine 90-jährige Frau mit Vorerkrankungen war im Krankenhaus gestorben, teilte der Landespressedienst am Samstag mit.

    In einem Beherbergungsbetrieb im Bezirk Hermagor sind zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie sind wie alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 bereits in Heimquarantäne. "Bei einem großen Teil der anderen Beschäftigten wurden vorsorglich Antigentests durchgeführt, die alle negativ waren", hieß es vom Landespressedienst. Die Hotelgäste gelten allesamt als Kontaktpersonen der Kategorie 2 und werden informiert.

  • Heute, 08:38 AM

    Corona-Krise nagt an Popularität von Italiens Premier Conte

    Der italienische Premier Giuseppe Conte zahlt einen hohen Preis für die Anti-Covid-Maßnahmen, die die Regierung zuletzt ergriffen hat. So ist die Popularität des Regierungschefs im letzten Monat um sieben Prozentpunkte auf 58 Prozent gesunken, ergab eine vom Meinungsforschungsinstitut "Ipsos" durchgeführte Umfrage, die am Samstag von der Tageszeitung Corriere della Sera veröffentlicht wurde. Während des Lockdowns im April hatte die Beliebtheit des Ministerpräsidenten ein Rekordhoch von 69 Prozent erreicht. Auch die Popularität der Regierung insgesamt sinkt. Sie fiel innerhalb eines Monats von 62 auf 55 Prozent, ergab die Umfrage.

    Italien hat im Kampf gegen die stark steigenden Infektionszahlen beschlossen, das öffentliche Leben weiter einzuschränken. Lokale, Kinos, Theater, Spielhallen, Klubs, öffentliche Sportstätten und Schwimmbäder sind seit Montag geschlossen. Die Italiener werden aufgefordert, möglichst nicht auszugehen und zu Hause die Kontakte mit Personen außerhalb der eigenen Familie einzuschränken. Gegen die Maßnahmen, die vorerst bis zum 24. November gelten, sind landesweite Proteste ausgebrochen.

  • Heute, 08:04 AM

    Neuer Höchstwert in Deutschland: 19.059 Neuinfektionen

    Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 19.059 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 18.681 Fällen. Am Samstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 14.714 Neuinfektionen gemeldet.

    Noch Ende September hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gewarnt, dass es zu Weihnachten 19.200 Neuinfektionen am Tag geben könnte.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 06:55 AM

    Demo gegen Maßnahmen: Schwere Ausschreitungen in Florenz

    Eine Demonstration gegen die restriktiven Anti-Coronavirus-Maßnahmen der italienischen Regierung hat am Freitagabend in Florenz mit schweren Ausschreitungen geendet. Dutzende vermummte Demonstranten kippten Müllcontainer um und warfen Knallkörper. Sie griffen Polizisten mit Knallkörpern und Molotowcocktails an. Die Polizei reagierte mit Tränengas. Zwölf Personen wurden festgenommen. Dabei handelt es sich um Anhänger anarchistischer Gruppen, teilten die Behörden mit. Zum Protest hatten die Demonstranten auf Social Media aufgerufen. Aus Angst vor Verwüstungen im Stadtzentrum hatten Kaufleute ihre Shops schon am Nachmittag geschlossen.

    "Es ist unannehmbar, dass einige gewalttätige Gruppen die Stadt verwüsten", protestierte der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella. Die Stadt leide sehr unter der Krise. "Bisher hat es friedliche Demonstrationen gegeben, Gewalttätige müssen isoliert werden", sagte Nardella. In Italien wächst der Protest gegen den "Mini-Lockdown", den die Regierung am Montag verhängt hat. In mehreren Städten kam es in der letzten Woche zu teils gewaltsamen Protestkundgebungen. Die Demonstranten protestieren gegen die Schließung der Lokale um 18.00 Uhr, sowie gegen die Dichtmachung von Kinos, Theatern und Sportvereinen.

  • Heute, 06:42 AM

    Warum Kindergärten und Schulen vorerst offen bleiben

    Für über eine Million Schüler enden an diesem Wochenende die Herbstferien. Doch wird es eine Rückkehr ins Klassenzimmer oder ins Homeschooling werden? Geht es nach Bildungsminister Heinz Faßmann und den Länderchefs, werde alles daran gesetzt, dass die Schulen geöffnet bleiben – und zwar für alle Schulformen und -klassen österreichweit. Auch Krippen und Kindergärten sollen offen halten. Homeschooling könnte es erst wieder geben, wenn die Infektionszahlen wieder steigen.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 06:31 AM

    Corona-Hilfen: "Härtefälle" und Fixkostenzuschuss bisher unter 1 Mrd.

    Die Regierung hat für den zweiten "Lockdown" neue Hilfsmaßnahmen in Aussicht gestellt. Wie die Budgetbilanz des Finanzministeriums für die ersten drei Quartale zeigt, hinken die bisherigen Corona-Hilfen den Ankündigungen aber noch teils deutlich hinterher. So sind von den zehn Milliarden Euro, die für "Härtefallfonds" und "Fixkostenzuschuss" eingeplant sind, erst 934 Mio. Euro an Unternehmen ausgezahlt worden. Der Härtefallfonds soll Kleinunternehmer unterstützen und ist mit zwei Mrd. Euro dotiert. Ausgezahlt wurden laut Finanzministerium aber erst 675 Mio. Euro (Stand 30. Oktober). Größeren Firmen soll der "Fixkostenzuschuss" einen Teil der Krisenkosten abgelten, wofür in der ersten Phase bis zu acht Mrd. Euro eingeplant sind. Tatsächlich ausgezahlt wurden aber 258 Mio. Euro. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hatte das kürzlich damit begründet, dass die meisten Anträge erst nachträglich gestellt würden.

    Deutlich mehr ausgezahlt hat der Bund bis inklusive September für Kurzarbeit (fünf Mrd. Euro) sowie für die Unterstützung der vielen zusätzlichen Arbeitslosen (plus 1,5 Mrd. Euro). Insgesamt hat die Regierung damit laut Finanzministerium um neun Mrd. Euro mehr ausgegeben, als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Die Einnahmen sind dagegen um 7,7 Mrd. Euro gesunken - eine Folge der Wirtschaftskrise und der Steuerstundungen (6,5 Mrd. Euro).

  • Heute, 06:20 AM

    Debatte über österreichische Test-Hilfe in der Slowakei

    In der Slowakei ist angesichts der bevorstehenden Corona-Massentests und der Unterstützung durch 30 österreichische Bundesheer-Sanitäter dabei eine politische Debatte ausgebrochen. Der frühere Ministerpräsident Robert Fico kritisierte am Freitag, dass die slowakische Regierung die Verfassung umgehe, indem sie ausländische Soldaten trotz fehlender "humanitärer Notlage" zulasse. Die außerparlamentarische nationalistische Slowakische Nationalpartei (SNS) übte ähnliche Kritik.

    Juristen dagegen erklären, dass Militärs aus Österreich als humanitäre Assistenz betrachtet werden können. Damit sei keine Billigung durch das Parlament nötig, wie der Jurist Vincent Bujnak von der Comenius Universität in Bratislava der slowakischen Nachrichtenagentur TASR sagte. Laut Bujnak räumt die slowakische Verfassung dem Parlament die allgemeine Befugnis ein, der Anwesenheit ausländischer Streitkräfte im Land zuzustimmen. "Gleichzeitig erteilt sie der Regierung die Sonderbefugnis, mit der Anwesenheit ausländischer Streitkräfte im Hoheitsgebiet der Slowakischen Republik über die Zustimmung zu entscheiden in bestimmten Situationen, unter anderem zum Zweck der humanitären Hilfe." Der linksnationale Politiker Fico sieht das anders: Die Regierung habe nur auf der Grundlage eines gewöhnlichen Gesetzes die österreichischen Soldaten eingeladen. Er fügte hinzu, dass es in der Slowakei keine humanitäre Notlage gebe. "Gemäß der Verfassung der Slowakischen Republik genehmigt der Nationalrat der Slowakischen Republik die Anwesenheit ausländischer Soldaten auf dem Territorium der Slowakischen Republik", fügte er hinzu.

  • Heute, 06:14 AM

    Trump greift Ärzte in Sachen Corona an

    US-Präsident Donald Trump hat im Endspurt des Wahlkampfes Vorwürfe gegen Mediziner erhoben. "Unsere Ärzte bekommen mehr Geld, wenn jemand an Covid stirbt", sagte der Republikaner am Freitag (Ortszeit) bei einer Veranstaltung im Staat Michigan und unterstellte ihnen damit indirekt, ein Interesse an der Ausweisung von Corona-Todesfällen zu haben. Experten wiesen allerdings darauf hin, dass diese Behauptung nicht zutreffe.

    Trump hat die Gesundheitskrise monatelang heruntergespielt und seinen Anhängern in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt, dass das Land "die Wende" in der Corona-Krise vollziehe. In Minnesota sagt sein Herausforderer Joe Biden, Trump habe im Kampf gegen das Virus "aufgegeben". Der Amtsinhaber solle nicht das medizinische Personal angreifen, das die Opfer der Pandemie behandle. "Im Gegensatz zu Donald Trump werden wir vor diesem Virus nicht kapitulieren", sagte der Demokrat. Er warnte angesichts steigender Neuinfektionen vor einem "dunklen Winter".

  • Heute, 05:48 AM

    Mehr als 94.000 Fälle: USA verzeichnen Rekordwert an Neuinfektionen

    Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in den USA ist im Land am zweiten Tag in Folge ein Rekordwert bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Freitag (Ortszeit) mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 94.125 neue Ansteckungsfälle erfasst. Zudem wurden 919 weitere Todesfälle registriert. Mit der jüngsten Zählung wurde der Rekord vom Vortag mit mehr als 91.000 gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen gebrochen.

    Insgesamt haben sich seit Übergreifen der Pandemie auf die USA dort 9.034.295 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg insgesamt auf 229.544.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 05:45 AM

    Auch Großbritannien erwägt landesweiten Lockdown

    Nach anderen Staaten in Europa erwägt nun auch Großbritannien einem Zeitungsbericht zufolge landesweite Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie. Premierminister Boris Johnson ziehe einen nationalen Lockdown ab kommenden Mittwoch in Betracht, wie The Times (Samstag) berichtet. Dieser solle bis mindestens 1. Dezember in Kraft bleiben. Alle nicht essenziellen Geschäfte könnten geschlossen werden, während Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben sollen.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 05:44 AM

    Krawalle bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Barcelona

    Bei Protesten gegen Corona-bedingte Ausgangsbeschränkungen in Barcelona hat es am Freitag Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Ein AFP-Korrespondent berichtete von Demonstranten, die Steine und Gegenstände auf Polizeibeamte warfen und Mülltonnen in Brand setzten. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Schlagstöcken. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 700 Menschen an der Demonstration teil, 50 von ihnen waren demnach an der Gewalt beteiligt.

    Im gesamten Stadtzentrum waren Sirenen von Polizei und Feuerwehr zu hören. Während Sicherheitskräfte versuchten, die Demonstration aufzulösen, löschten Feuerwehrleute an mehreren Orten Brände.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 05:33 AM

    Einen schönen guten Morgen!

    Wir informieren Sie an dieser Stelle auch heute wieder über die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie.

    Haben Sie einen guten Start ins Wochenende!

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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