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Mitfavorit Jonas Vingegaard reagierte gefasst auf sein Aus bei der Tour de France nach einem Sturz auf der 15. Etappe und erlittenem Schlüsselbeinbruch. „Natürlich ist es sehr enttäuschend für uns, dass die Tour auf diese Weise endet. Aber so ist der Radsport nun mal“, sagte der Däne dem Sender TV2. Ob die nächtliche Dopingkontrolle vor der Etappe beim Sturz eine Rolle gespielt hat, ließ Vingegaard offen. Der Aufschrei unter den Stars in der Branche war aber groß.

„Man kann wohl sagen, dass es sicher nicht förderlich war. Ob das der Grund ist, darüber wage ich nicht zu spekulieren. Es mag durchaus eine Rolle gespielt haben“, sagte der 29-Jährige. Vingegaard, der vor der Etappe Gesamtzweiter war, kam auf einer der schwersten Bergetappen der Tour gut 22 Kilometer vor dem Ziel in einem Kreisverkehr zu Fall und musste aufgeben. „Vielleicht sind wir etwas zu schnell in diesen Kreisverkehr gefahren, und dann ist mir einfach das Vorderrad weggerutscht. Da kann man nichts machen“, sagte der zweimalige Tour-Champion und fügte hinzu: „Es bringt nichts, den Kopf hängenzulassen. Das macht alles nur noch schlimmer.“

Dopingkontrolle in der Nacht „mag eine Rolle gespielt haben“

Vingegaard musste sich vor der Etappe um 2.00 Uhr in der Nacht einer Dopingkontrolle unterziehen. Spitzenreiter Tadej Pogacar, der sich einer ähnlichen Kontrolle um 5.00 Uhr stellen musste, sah darin womöglich einen Zusammenhang. „Nach einer Nacht, bei der der Schlaf ruiniert wird, liegt es vielleicht daran. Seine Tour ist ruiniert. Es ist wirklich traurig“, sagte Pogacar. „Schlaf ist wichtig. Die Erholung des Körpers ist entscheidend. Wenn man auch nur ein bisschen die Konzentration verliert... Und die Strecke dort in der Ortschaft war wirklich gefährlich.“

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. Noch vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) sagte Trump dem TV-Sender Fox, er werde FIFA-Präsident Gianni Infantino darum bitten, zeitnah eine weitere Fußball-WM in den USA stattfinden zu lassen. Trump verfolgte bei seinem ersten Stadionbesuch bei diesem Turnier das Endspiel in East Rutherford als Ehrengast und nahm im Anschluss die Siegerehrung vor.

Als Trump und Infantino zu diesem Zweck nach dem Spiel den Rasen des Finalstadions von East Rutherford betraten, gab es ein Pfeifkonzert von den Rängen. Wenig später hatte sich dieses wieder gelegt und der US-Präsident und der FIFA-Chef überreichten um 18.43 Uhr Ortszeit gemeinsam den goldenen WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri.

Trump unterhielt sich danach noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren. Gemeinsam mit Infantino verteilte Trump auch die Medaillen an das spanische und argentinische Team.

„Wiederholen, solange ich noch da bin“

„Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, hatte der 80-Jährige schon vor dem Spiel in Richtung von Weltverbandschef Infantino gesagt. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.

Spanien ist wieder Weltmeister. Wie 2010 gelang der Triumph in der Verlängerung, durch ein völlig verdientes 1:0 gegen Argentinien. 

Auf das erste  spanischsprachige Finale seit 1930 (Uruguay – Argentinien) folgte das erste Endspiel mit einem Weltmeister ohne Torchance: Argentinien hatte 90 Minuten lang keinen einzigen gefährlichen Angriff, rettete sich gegen Spanien aber mit einem glücklichen 0:0 in die Verlängerung.

Längst waren in East Rutherford Erinnerungen an das erste US-Finale präsent: 1994 ging es nach 120 torlosen Minuten zwischen Brasilien und Italien ins Elfmeterschießen.

Passend dazu war die Luft nach den Waldbränden schlecht, die Sicherheitskontrollen dauerten lange, weil sich erstmals bei der WM Präsident Donald Trump im Stadion angekündigt hatte.

Teamchef-Wiedersehen 

Für die Teamchefs war es ein besonderes Wiedersehen: Spaniens Luis de la Fuente war einst in der Trainerausbildung tätig und hatte  in einem Kurs auch  Finalrivale Lionel Scaloni als Schüler.

Das Rahmenprogramm beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien war am Sonntag besonders umfangreich. Schon vor dem Anpfiff haben Stars wie Post Malone, Robbie Williams und Nicole Scherzinger im Stadion in East Rutherford für Stimmung bei den Fans gesorgt. 

Umgeben von viel Feuerwerk und Tanz traten rund eineinhalb Stunden vor dem Spiel bei der Schlussfeier zunächst unter anderem Malone und der YouTuber IShowSpeed auf.

Kurz vor Spielbeginn gab es einen gemeinsamen Auftritt von Williams, Scherzinger und der Sängerin Laura Pausini, zudem sang Grammy-Gewinnerin Jennifer Hudson die US-Nationalhymne. Auch Schauspieler Tom Cruise betrat den Rasen und hielt eine kurze Ansprache: „Lasst uns - jetzt wo wir uns für ein finales Kapitel treffen - dieses Turnier feiern, das die Welt zusammengebracht hat.“

Aufgrund der Buh-Rufe gegen Präsident Donald Trump (der das Spiel hinter einer Glaswand mitverfolgte) wurde dessen Bild von den Video-Walls wieder heruntergenommen.

Star-Aufgebot in der Halbzeitshow

Mit großen Namen ging es dann auch in der Halbzeitpause weiter: Da traten noch die Pop-Ikonen Madonna und Shakira sowie der kanadische Superstar Justin Bieber auf. Auch die koreanische Boygroup BTS sorgte für Stimmung.

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