Erfolgreiche Torjäger: Eine oscarreife Vorstellung
Mit dem 104. Spiel und nach der 208. Trinkpause geht die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte zu Ende. Was hat sich bewährt? Was brauchen wir nie mehr wieder?
Sechs KURIER-Redakteure geben ihre Meinung ab.
Können Sie sich noch an die Weltmeisterschaft 1994 in den USA erinnern? Oleg Salenko traf in der Vorrunde für Russland beim 6:1 gegen Kamerun fünf Mal und wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig der gesamten WM. Dabei prägten eigentlich andere Namen das Turnier – Roberto Baggio, Romario oder Jürgen Klinsmann galten als die Gesichter dieser Weltmeisterschaft.
2026 ist das anders. Diese Weltmeisterschaft gehört den Superstars.
Lionel Messi führte Argentinien mit acht Toren ins Finale, Kylian Mbappe war mehrmals Frankreichs überragender Mann und traf zehnmal. Auch Erling Haaland, Jude Bellingham und Harry Kane lieferten auf der größten Fußball-Bühne oscarreif ab.
Die Stars übernahmen Hauptrollen, sie entschieden Spiele und übernahmen Verantwortung. Genau das macht große Weltmeisterschaften aus. Besser hätte auch Hollywood dieses Festival nicht inszenieren können.
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