XXL-WM: Bitte künftig nur die wirklich Besten
Mit dem 104. Spiel und nach der 208. Trinkpause geht die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte zu Ende. Was hat sich bewährt? Was brauchen wir nie mehr wieder?
Sechs KURIER-Redakteure geben ihre Meinung ab.
Schon jetzt hat Gianni Infantino die feine Idee, das Starterfeld auf 64 Länder auszubauen.
Man darf hoffen, dass er nicht irgendwann zum Tennis geschickt wird – da hätte der FIFA-Boss wohl diesen Geistesblitz: 128 Teams stehen im Hauptbewerb, für den vor allem Italien eine Wild Card bekommt, in der Qualifikation kämpfen weitere 128 um 16 Plätze.
Gut, es gibt derweilen nur 195 anerkannte Länder, aber Infantino wird es mit Trump schon richten, dass man irgendwie auf 256 kommt. Die Endrunde wird in zwei Wochen ebenso im K.o.-System ausgetragen wie die Quali in einer Woche. Wenn sich jedes Stadion zweimal täglich erbarmt, braucht man nur 32 Spielstäten in der Endrunde.
Aber aufgepasst: 251 Endrunden-Matches brächten insgesamt 502 Hydration Breaks, das wären mindestens 1.506 Werbeminuten. Was das Geld bringen würde! Keine Angst, das Ganze würde nur vier Mal im Jahr stattfinden.
Kommentare