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Der WM-VAR: Ein Vorbild für die Bundesliga

Auch bei der WM sind dem VAR Fehlentscheidungen „durchgerutscht“. Aber im Vergleich zum heimischen Fußball war der VAR bei dem Turnier angenehm zurückhaltend.
Alexander Huber
FIFA World Cup 2026 quarterfinals - Argentina vs Switzerland

Mit dem 104. Spiel und nach der 208. Trinkpause geht die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte zu Ende. Was hat sich bewährt? Was brauchen wir nie mehr wieder? 

Sechs KURIER-Redakteure geben ihre Meinung ab.

Viel wurde über die Arbeitsauffassung des VAR bei der WM geschimpft. „Haben die nicht gesehen, dass ...?“ Ja, es gab Fehlentscheidungen, die im VAR-Kammerl durchgerutscht sind. Wer aber – wie der Autor – regelmäßig in den Bundesliga-Stadien zu Gast und für einen Vergleich zu haben ist, kann nicht meckern.

In Österreich läuft der VAR-Check viel zu oft so ab: Lange Überprüfung der Bilder, die Fans rätseln, was gerade passiert. Ich als Journalist sehe bereits auf meinem Screen in der Zeitlupe, dass die Entscheidung heikel wird, weil die TV-Bilder nicht eindeutig sind. Einige Minuten später sieht das der Schiedsrichter auch auf dem Bildschirm neben der Outlinie – und trifft eine Entscheidung, die genauso gut (oder schlecht) andersrum hätte ausfallen können.

Dann lieber mit nobler WM-Zurückhaltung: Bei klaren Fehlern ist der VAR da, sonst: Laufen lassen! Es geht um das Spiel, nicht um Videostudium.

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