Formel 1: Fernando Alonso und sein ungewöhnliches Ziel für Spa
Fernando Alonso: Der 44-Jährige fiebert schon dem WM-Finale seiner Spanier gegen Argentinien entgegen.
Der Grand Prix von Belgien in Spa ist ein echter Klassiker. Am Sonntag (15.00) wird auf der Strecke in den Ardennen zum 71. Mal ein Grand Prix der Formel 1 gefahren. Worüber im Vorfeld gesprochen wird.
Strafe für Norris
Das Belgien-Wochenende fing für den Weltmeister mit einem Rückschlag an. Lando Norris wird in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten strafversetzt, da sein McLaren mit einer neuen Kontrollelektronik ausgestattet wurde. Das erlaubte Kontingent wurde damit überschritten.
Frust bei Verstappen
Vor seiner Rückkehr an seine Lieblingsrennstrecke ist Max Verstappen genervt von Spekulationen über seine Zukunft. Über einen möglichen Abschied von Red Bull hält sich der 28-Jährige bedeckt. „Es gibt nichts zu sagen von meiner Seite“, sagte der vierfache Weltmeister auf der Donnerstag-Pressekonferenz der Fahrer. Seit Monaten wird über eine Ausstiegsklausel aus seinem eigentlich bis Ende 2028 laufenden Vertrag beim Rennstall spekuliert. Angeblich könnte Verstappen sein Team am Saisonende verlassen, wenn er bis zur Sommerpause nicht mindestens Zweiter der WM-Wertung ist. Dass er dies nicht mehr werden kann, ist jetzt schon klar.
Mercedes ist gewarnt
Fehler oder weitere Defekte sind für Mercedes im Kampf um die Vormachtstellung gegen die immer besser aufkommenden Ferraris verboten. „In letzter Zeit haben wir zu viel liegen gelassen“, sagte Teamchef Toto Wolff, der von seinem Team mehr Zuverlässigkeit einfordert. „In einer so hart umkämpften WM können wir uns diese Probleme nicht leisten.“ Spitzenreiter Antonelli war zuletzt in Silverstone durch ein gelöstes Radschutzblech wie auch schon in Barcelona leer ausgegangen.
Alonsos Plan
Für Fernando Alonso und Aston Martin wird es nichts zu holen geben. Das große Upgrade soll erst in Ungarn kommen. Deshalb verfolgt der zweifache Weltmeister nur einen Plan: Rechtzeitig abreisen, um das WM-Finale Spanien gegen Argentinien zu sehen. „Es wird schwierig mit dem Heimflug. Vielleicht sehe ich nur die zweite Halbzeit.“
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