24 Stunden im Sattel: Die ÖSV-Kombinierer auf Abwegen
Österreichs Nordische Kombinierer nahmen am 24-Stunden-Rennen in Grieskirchen teil
Österreichs Nordische Kombinierer gehen in der Sommervorbereitung gerne eigene Wege. Nicht selten satteln sie dabei um und strampeln sich auf dem Rennrad oder dem Mountainbike ab.
Vor einigen Jahren radelte das ÖSV-Nationalteam nach Frankreich, um den Mont Blanc zu besteigen, Johannes Lamparter wiederum nahm am Ötztaler Radmarathon teil, einem Extremrennen, bei dem 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
Johannes Lamparter ist in der Vorbereitung gerne auf dem Rennrad zu finden und nahm 2023 am Ötztaler Radmarathon teil
Marathon in Grieskirchen
Auch im heurigen Sommertraining durfte eine intensive Ausfahrt nicht fehlen. Das österreichische Kombinierer-Team stellte sich der Herausforderung beim Radmarathon in Grieskirchen, einem 24-Stunden-Rennen. Nicht zum ersten Mal übrigens, seit 2005 stellen die ÖSV-Kombinierer regelmäßig eine Staffel.
Heuer übernahmen die österreichischen Betreuer die intensive Nachtschicht, die Athleten selbst durften bei Tageslicht radeln. „Es soll unsere Vorbereitung ja nicht zu sehr beeinträchtigen“, erklärt Chefcoach Christoph Bieler.
Das ÖSV-Kombinierer-Team beim Radmarathon Grieskirchen
„Es ist eine unglaublich tolle Veranstaltung, ich bin bereits das vierte Mal dabei und es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis“, sagte Routinier Franz-Josef Rehrl nach dem Marathon, den das ÖSV-Team auf dem zweiten Platz beendete.
Kommentare