Klare Sache in Kitzbühel: Kraus holt sich nächsten Heimsieg
Klare Sache für Sinja Kraus
Sinja Kraus ist eine echte Österreich-Spezialistin. Im Vorjahr gewann die 24-Jährige die gut besetzten ITF-Turniere in Amstetten und Wien-LaVille, nun gewann die Wienerin das neue WTA-Turnier in Kitzbühel, das Generali Open Ladies.
Und das in einem rein-österreichischen Endspiel. Dort schlug die in Deutschland lebende Kraus die Vorarlbergerin Julia Grabher 6:3 und 6:1. Bresnik-Schützling Grabher fand im Gegensatz zum Halbfinale kaum in ihr Spiel, Kraus punktete immer wieder mit Winner-Schlägen und schönen Richtungswechseln und feierte ihre zweiten Titel bei einem WTA-Challenger, den ersten holte sie im Vorjahr in Kolumbien (Cali).
Im Ranking zieht Kraus nun erstmals in die Top 80 ein, Grabher verpasste (noch) die Rückkehr in die Top 100.
Das erste Frauen-Turnier in Kitzbühel seit 33 Jahren war ein voller Erfolg. Am Wochenende wurden die Frauen von den Männern abgelöst, am Samstag startete mit der Qualifikation das traditionelle Generali Open. Viel darf man sich vom Doppelspezialisten Lucas Miedler erwarten – der Tullner holte mit Marc Polmans den Titel in Gstaad. Mit dem Australier spielt er auch in Kitz.
Grabher reist nun zum Ladies Open Amstetten weiter, einem aufstrebenden ITF-Turnier, das in seine dritte Auflage geht. Und dort trifft die 30-Jährige ausgerechnet erneut wie schon in Kitzbühel auf Staatsmeisterin Ekaterina Perelygina. Kraus wird nächste Woche beim WTA-Turnier in Hamburg aufschlagen, wo die Oberösterreicherin Sandra Reichel Turnierdirektorin ist.
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