Yamal fehlte beim Teamtraining + London will FIFA-Untersuchung nach Falkland-Provokation
Nur individuelles Training: Yamal
Aktuelle Spielberichte
> 2. Halbfinale: Argentinien dreht die Partie gegen England
> 1. Halbfinale: Spanien ließ Frankreich keine Chance
Hintergründe und Highlights
> Leitartikel zur Fußball-WM: Gianni und die Zirkuspferde
> Heilsbringer Messi: Warum der Superstar für Argentinien noch nie wichtiger war
> Aufregung vor dem WM-Finale: Rauch-Alarm, Trump und Hitzewelle
> „Am Boden zerstört“: Niemand verliert so verlässlich wie England
> Unschlagbar? Warum Spanien bei dieser WM kaum zu stoppen ist
Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.
Fußball-WM 2026
-
Falkland-Provokation: London erwartet Schritte der FIFA
Die britische Regierung erwartet vo der FIFA eine Untersuchung zu der Provokation mit einem politischen Banner nach dem WM-Halbfinal-Aus Englands gegen Argentinien. Spieler des südamerikanischen Landes hatten nach ihrem 2:1-Triumph in Atlanta ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“) gezeigt. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle.
-
Oberschenkelblessur: Yamal fehlte beim Mannschaftstraining
Drei Tage vor dem Endspiel der gegen Titelverteidiger Argentinien fehlte Spaniens Jungstar Lamine Yamal beim Mannschaftstraining. Wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete, absolvierte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro nur eine individuelle Einheit. Grund dafür ist eine Blessur am linken Oberschenkel. Diese hatte sich der Offensivspieler des FC Barcelona im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) zugezogen.
Yamal war mit Frankreichs Verteidiger Lucas Digne kollidiert, als dieser den heraneilenden Spanier bei einem Klärungsversuch nicht gesehen und ihn am Oberschenkel getroffen hatte. Dies führte zum Strafstoß, den Mikel Oyarzabal zum 1:0 verwandelte.Wie „Marca“ berichtete, sieht Trainer Luis de la Fuente kein Problem in dem individuellen Training beider Spieler. Es sei kein Grund zur Sorge, sondern nur eine Vorsichtsmaßnahme, hieß es.
-
Kurioser Fund: Argentinien lacht über Pickfords Spickzettel
Jordan Pickford war auf alles vorbereitet - nur nicht darauf, dass sein Elfmeter-Spickzettel nach dem WM-Aus ausgerechnet die Argentinier zum Lachen bringen würde. Statt im Elfmeterschießen zum Einsatz zu kommen, landete der geheime Matchplan des englischen Nationaltorhüters in den Händen des Finalisten - und wurde zum Hit in den sozialen Medien.
Auf seiner Trinkflasche klebte ein Zettel mit Notizen, in welche Ecke die einzelnen argentinischen Schützen bevorzugt schießen - und wohin Pickford entsprechend springen wollte. Dazu kam es allerdings nie: Argentinien gewann das Halbfinale nach einem späten Doppelschlag noch mit 2:1 in der regulären Spielzeit und zog ohne Elfmeterschießen ins Finale ein.
Lionel Messi und mehrere Mitspieler studierten neugierig den umsonst geschriebenen Spickzettel, lachten und reichten die Flasche untereinander weiter. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein entsprechendes Bild auf Instagram und schrieb spöttisch: „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.“ Später löschte er den Beitrag.
Für Pickford waren die akribischen Vorbereitungen zwar vergeblich - immerhin bekam sein Matchplan im Nachhinein noch ein prominentes Publikum.
-
Wirbel nach WM-Aus: Bellingham verpasst Argentinier Schlag auf den Kopf
Jude Bellingham sorgte nach der Niederlage von England im WM-Halbfinale gegen Argentinien für Aufregung. Der 23-Jährige verpasste einem Argentinier einen Schlag auf den Kopf.
Mehr dazu lesen Sie hier:
-
Tuchel soll Teamchef bleiben
Teamchef Thomas Tuchel soll Medienberichten zufolge trotz des Scheiterns im WM-Halbfinale das Vertrauen des englischen Fußballverbands FA haben. Es werde erwartet, dass der deutsche Coach das Team auch zur Heim-EM 2028 führen werde, schrieb unter anderem die BBC kurz nach der Niederlage gegen Argentinien in Atlanta. Tuchel werde wahrscheinlich Trainer bleiben, schrieb die „Times“. England hatte mit dem 1:2 den Finaleinzug verpasst und wartet seit 1966 auf einen WM-Titel.
-
WM-Experte erfährt kurz vor Einsatz von Tod seines Vaters
Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Micah Richards hat kurz vor seinem Einsatz als WM-Experte beim Halbfinale Englands gegen Argentinien vom Tod seines Vaters erfahren. Der ehemalige Verteidiger analysierte die 1:2-Niederlage Englands bei BBC One im Stadion von Atlanta und gedachte Lincoln Richards anschließend mit emotionalen Worten.
-
Prinz William nach Halbfinal-Aus: "Alle stolz auf euch"
Der britische Thronfolger Prinz William hat sich nach der 1:2-Niederlage Englands im WM-Halbfinale gegen Argentinien mit aufmunternden Sätzen an die Fußball-Nationalmannschaft gewandt. „Extrem enttäuscht. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch“, schrieb der 44-Jährige auf der Plattform X. William ist seit 2006 auch Präsident des englischen Fußballverbandes.
-
Frankreich: Ausschreitungen in 183 Städten
Nach Frankreichs Niederlage im Halbfinale der gegen Spanien ist es in zahlreichen Städten zu Gewalt gekommen, ohne dass es aber nach einer Bewertung des Innenministeriums zu schwerwiegenden Vorfällen kam. In 183 Städten, darunter insbesondere in Paris und Lyon, kam es zu Konfrontationen mit der Polizei, wie das Ministerium in Paris am Mittwoch mitteilte. 342 Menschen wurden festgenommen, wovon 250 in Polizeigewahrsam kamen.
In 688 Fällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, 1.128 Böller wurden beschlagnahmt. In Grenoble wurde ein 49-jähriger Mann, der auf der Terrasse einer Bar das Halbfinalspiel schaute, von Angreifern verfolgt und in einer Seitenstraße erschossen, berichtete die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf die Polizei. Als Hintergrund wird ein Bandenkrieg vermutet. Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig ohnehin zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt.
Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli kam es in 141 Städten zu Gewalt, Brandstiftungen und dem verbotenen Abfeuern von Feuerwerkskörpern. An beiden Tagen zusammengerechnet wurden in Frankreich landesweit 701 Autos in Brand gesteckt.
-
Bleibt Advocaat doch Nationaltrainer?
Sind es die letzten 16 Tage für Dick Advocaat als Nationaltrainer von Curaçao, oder wird die gemeinsame Erfolgsgeschichte fortgeschrieben? „Ich sage nicht von vornherein Nein“, erklärte der 78-Jährige, der unbedingt im Trainergeschäft bleiben möchte, gegenüber dem Portal curacao.nu: „Es mangelt mir nicht an Anreizen.“
Der Vertrag des Kult-Coaches, der mit der Inselnation bei der Weltmeisterschaft Historisches erreichte, läuft noch bis zum 31. Juli. Wer das Amt ab dem Folgetag bekleiden wird, ist derzeit offen. Verbandspräsident Gilbert Martina ließ sich im Hinblick auf die Zukunftsentscheidung nicht in die Karten blicken und betonte: „Die Bekanntgabe des Nationaltrainers erfolgt Anfang August. Die Ernennung oder Entlassung eines Teamchefs ist Sache des Vorstands und erfordert einen formellen Beschluss.“
Curaçao avancierte beim weltgrößten Fußball-Turnier zum kleinsten WM-Teilnehmer aller Zeiten und errang gegen Ecuador (0:0) einen Punkt. Gegen Deutschland schoss die Elf ein Tor.
-
Einbruchsversuch in Haus von spanischem Superstar
Unbekannte haben versucht, in das Haus des spanischen Fußball-Nationalspielers Lamine Yamal bei Barcelona einzubrechen. Der Einbruchsversuch sei in der Nacht auf Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des 19-Jährigen vereitelt worden. Nur wenige Stunden zuvor hatte Yamal mit Spanien bei der WM in den USA nach einem Halbfinal-Sieg über Frankreich (2:0) das Endspiel erreicht.
Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Sprecher der Mossos d'Esquadra. Ein Wachmann habe auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der vier Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat gesichtet. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hieß es.
Das Haus gehörte früher Piqué und Shakira. Nach dem Kauf veröffentlichte Yamal mehrfach Bilder des Hauses und der Außenanlagen in sozialen Netzwerken.
-
Argentiniens Vize pfeift auf politische Deeskalation
Argentinien gegen England: Auf dem Rasen stehen sich heute Abend (21 Uhr/MESZ, live bei ServusTV) zwei absolute Top-Nationen gegenüber, deren sportliche Rivalität bereits so manche Weltmeisterschaft geprägt hat. Im Vorfeld des heutigen Halbfinals bemühte sich Argentiniens Teamchef Lionel Scaloni um Deeskalation: Er betonte, dass man zwar der Opfer des Falklandkrieges von 1982 gedenke, diese Tragödie jedoch „vom Spiel trennen“ müsse.
Gegenwind für diese Haltung kam aus der heimischen Politik. Vizepräsidentin Victoria Villarruel, deren Vater damals als Soldat im Falklandkrieg kämpfte, schrieb auf X: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Die als ultrarechts geltende Politikerin untermauerte ihre unnachgiebige Haltung mit den Worten: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“
-
Fans buhten Infantino aus
Beim Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich (2:0) war auch FIFA-Boss Gianni Infantino präsent. Dass der Schweizer bei den Fußballfans einen schweren Stand hat, zeigte sich in Arlington einmal mehr deutlich: Als Infantino im TV und auf der riesigen Stadionleinwand eingeblendet wurde, nutzten die Zuschauer die Chance, dem FIFA-Chef lautstark ihre Meinung kundzutun – er wurde mit einem Pfeifkonzert empfangen. Infantino versuchte den Buhrufen zwar mit seinem typischen Lächeln zu begegnen, wirkte dabei jedoch sichtlich gequält.
-
Halbfinale: ORF veröffentlicht Zuschauerzahlen
Am gestrigen Dienstag stieg im ORF das erste Halbfinalspiel: Spanien schlug Frankreich mit 2:0. Den Sieg der „Furia Roja“ verfolgten im Schnitt 1,66 Millionen Menschen im TV und Stream. In der ersten Halbzeit betrug der Marktanteil 57 Prozent, in der zweiten sogar 64. Der ORF wird das heutige Halbfinale zwischen Argentinien und England nicht übertragen (live bei ServusTV), dafür aber das Endspiel am Sonntag in New Jersey.
-
Haiti trennte sich von Teamchef
Knapp drei Wochen nach dem Ausscheiden in der WM-Gruppenphase hat sich der Fußball-Verband Haitis von Teamchef Sebastien Migne getrennt. Der Franzose hatte das Team zur ersten Endrunden-Teilnahme seit 1974 geführt. Die Trennung erfolgte laut Verbandsinformation einvernehmlich. Der 53-jährige Migne hatte die Haitianer seit 2024 betreut. Haiti blieb in seinen Spielen der Gruppe C gegen Schottland (0:1), Brasilien (0:3) und Marokko (2:4) ohne Punkt.
-
WM-Schlussfeier mit zahlreichen Topstars
Eine Reihe von Weltstars werden bei der Schlussfeier der bisher größten Fußball-Weltmeisterschaft auftreten. Im Met-Life-Stadium in East Rutherford werden am Sonntag (19.30 Uhr) unter anderem die Sängerinnen Laura Pausini und Nicole Scherzinger, Pop-Star Robbie Williams und Youtuber IShowSpeed dabei sein. Emmy-, Grammy und Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson wird nach Angaben des Weltverbands FIFA die US-Hymne singen. US-Schauspieler Tom Cruise wird einen Gastauftritt haben.
Im Mittelpunkt der eineinhalbstündigen Show steht der Rückblick auf die seit dem 11. Juni laufende WM in den USA, Kanada und Mexiko. Im Anschluss an die Schlussfeier wird das Finale angepfiffen (21.00 Uhr). In der Halbzeitshow wird der kanadische Popstar Justin Bieber erwartet. Ferner tritt der nigerianische Musiker Burna Boy gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auf, teilte die Hilfsbewegung Global Citizen mit.
Global Citizen produziert die Show gemeinsam mit der FIFA und will damit auch Geld für die Unterstützung der Bildung von Kindern weltweit sammeln. Bereits vor ein paar Wochen war angekündigt worden, dass die Pop-Ikonen Shakira und Madonna sowie die südkoreanische Band BTS in der elfminütigen Halbzeitshow dabei sein werden. Es ist das erste Mal, dass es in einem WM-Finale eine Halbzeitshow gibt, ähnlich dem Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Football-Liga NFL. Dort treten stets Mega-Stars auf.
-
Luxusmarke ist für WM-Pokal zuständig
Die FIFA wird zum Abschluss seiner Weltmeisterschaft auch einen Trophäenkoffer einer Luxusmarke in seine Finalshow einbeziehen. Die französische Luxusmarke arke Louis Vuitton soll demnach „den offiziellen, speziell angefertigten Trophäenkoffer, der für den Transport und die Präsentation der wohl bekanntesten Trophäe im Sport entwickelt wurde“ präsentieren, wie der Fußball-Weltverband mitteilt. Louis Vitton ist seit 2010 für die Aufbewahrung des WM-Pokals zuständig.
-
Vozinha dreht Dokumentation
Das Leben des kapverdischen Nationaltorhüters Vozinha stellte sich nach dem Spanien-Spiel völlig auf den Kopf. Der 40-jährige Keeper zeigte im WM-Match gegen den amtierenden Europameister eine sensationelle Leistung und blieb ohne Gegentor. Schnell entstand ein riesiger Social-Media-Hype um den in Brasilien umgarnten Torwart – mittlerweile hat er auf Instagram 29 Millionen Follower. Diese besondere Nacht arbeitet Vozinha nun in einer Dokumentation auf. Darin gibt er Einblicke, wie er das Spiel und die ersten Minuten nach dem Abpfiff erlebt hat. Der Titel der Dokumentation lautet: „Vozinha, Guardian of a nation“.
-
Supermarkt-Tor geht viral
Dass man den Druck eines WM-Elfmeterschießens auch vor der eigenen Haustür erleben kann, zeigen zwei Männer in einem viralen Video. Vor einem Supermarkt spielt sich ein Duell um Freigetränke ab: Der Geschäftsbesitzer fungiert als Tormann und steht in der Eingangstür, während sein Herausforderer – angefeuert von zahlreichen Schaulustigen – zum „Supermarkt-Elfmeter“ antritt. Trifft der Schütze, gibt es die Getränke auf Kosten des Hauses umsonst. Das Ergebnis? Jubel, Geschrei und eine Filialkasse, die um einiges leichter geworden sein dürfte.
-
Ex-Weltmeisterin Heath wird im Netz gefeiert
Zweimal gewann Tobin Heath mit der US-Frauen-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft. Die ehemalige Offensivspielerin gehört seit vergangenem Jahr zur Technical Study Group der FIFA. Auch in diesem Jahr ist die 38-Jährige wieder als Expertin im Einsatz. Fußballfans sprechen in den sozialen Medien in den höchsten Tönen von ihren tiefgründigen Analysen zu Taktik und Spielentwicklung. Ein User schrieb: „Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie gut und scharfsinnig Tobin Heaths Analysen während des gesamten Turniers sind. Ich hoffe, dass sie eines Tages den Wechsel ins Trainergeschäft schafft.“
-
"Sport ist kein Krieg"
Am Mittwoch um 19:00 Uhr (MESZ, live bei ServusTV) treffen England und Argentinien im Halbfinale aufeinander. Aufgrund des prägenden Falklandkrieges im Jahr 1982 gilt das Duell als besonders brisant. Nun haben sich argentinische Veteranen des Verbandes „2. April“ zu Wort gemeldet.
„Sport ist kein Krieg: Das Halbfinalspiel ist ein Sportereignis von weltweiter Tragweite, keine bewaffnete Revanche und keine historische Kompensation“, hieß es im Vorfeld. Auch Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni plädiert für das Sportliche und betont: „Meine Botschaft ist: Es ist ein Fußballspiel, nichts anderes.“
-
Über 100.000 Fans empfingen in Oslo Norwegens Team
Mehr als 100.000 Fans sind am Montag auf die Straßen der norwegischen Hauptstadt Oslo geströmt, um ihrer Fußballnationalmannschaft einen gebührenden Empfang zu bereiten. Erling Haaland und Co. waren am Samstag mit einem 1:2 nach Verlängerung gegen England aus der WM ausgeschieden, hatten aber schon mit dem Viertelfinaleinzug Historisches geschafft.
Bereits am frühen Montagnachmittag versammelten sich gewaltige Menschenmengen auf dem Gelände vor dem Königlichen Schloss. Inoffizielle Schätzungen gingen von mehr als 100.000 Besuchern aus. Die Mannschaft wurde zunächst zu einer Audienz bei König Harald empfangen, anschließend trat das Team flankiert von der Königlichen Garde vor die jubelnden Anhänger. Der siebenfache WM-Torschütze Haaland fehlte allerdings beim letzten Teil der Feierlichkeiten, die er vorzeitig verlassen hatte.
So verpasste der 25-Jährige den gemeinsamen letzten "Wikinger-Rudergruß" mit seinen Teamkollegen auf den Stufen des Schlosses vor Zehntausenden Fans. Angeführt wurde die Aktion von Kronprinz Haakon, der dabei auf einer Trommel den Takt vorgab. Danach ging es mit einer Parade im offenen Bus durch Oslo weiter.
© APA/AFP/NTB/HANS O. TORGERSEN -
Schiedsrichter mit 38 Jahren gestorben
Rob Dieperink ist im Alter von 38 Jahren gestorben. Der Schiedsrichter aus der Niederlande wurde vor der WM von der FIFA als Referee für das Turnier aussortiert.
-
Experte: „Über Infantino ist nur noch Gott"
Der Schweizer Strafrechtsexperte Mark Pieth übt scharfe Kritik am FIFA-Präsidenten: Gianni Infantino habe das „System Blatter perfektioniert", es gehe ihm nur um Macht und Geld. Pieth erklärt auch, welche Möglichkeiten die Verbände hätten, sich zu wehren, und warum vor allem die UEFA am Zug wäre.
Hier lesen Sie mehr.
-
FIFA verkauft den Finalrasen – um 390 Euro pro Stück
Die FIFA lässt bei dieser WM keine Einnahmequelle aus: Schon eine Woche vor dem Endspiel können Fans im Verbandsshop Teile jenes Rasens kaufen, auf dem am 19. Juli in East Rutherford um den Pokal gespielt wird. Rund 390 Euro kostet ein Stück, konserviert in einem Acrylblock samt USB-Stick mit Echtheitszertifikat. Verschickt wird erst nach dem Finale. In der teuersten Edition kostet das Souvenir sogar rund 2.500 Euro.
Insgesamt erwartet die FIFA für den Zyklus 2023 bis 2026 knapp 13 Milliarden US-Dollar an Einnahmen, ein Plus von 70 Prozent.
-
Idol soll bei Uruguay übernehmen
Das uruguayische Fußball-Idol Diego Forlán soll vorerst die Nationalmannschaft seines Heimatlandes trainieren. Der frühere Topstürmer von Atlético Madrid oder Manchester United soll zunächst bis März die Nachfolge von Marcelo Bielsa übernehmen, der die „Celeste“ nach dem blamablen Aus in der WM-Vorrunde verlässt. Dies berichtete unter anderem die spanische Zeitung Marca und zitierte auch Verbandspräsident Ignacio Alonso.
-
Kritik an Spaniens Ex-Premier nach rassistischen Aussagen
Mit rassistischen Äußerungen hat der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy vor dem Fußball-WM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich für Empörung gesorgt. Frankreich verfüge über einen „Kader von höchstem Niveau. Allerdings ohne Franzosen“, schrieb der Ex-Regierungschef von der konservativen Volkspartei (PP) am Wochenende in einem Gastbeitrag für das Onlinemedium El Debate.
-
Top-Scorer
11 Scorerpunkte:
Kylian Mbappe (Frankreich)
10 Scorerpunkte:
Lionel Messi (Argentinien)
7 Scorerpunkte:
Erling Haaland (Norwegen)
Harry Kane (England)
Jude Bellingham (England)
Ousmane Dembele (Frankreich)
-
Top-Assistgeber
5 Vorlagen:
Michael Olise (Frankreich)
4 Vorlagen:
Martin Odegaard (Norwegen)
Brahim Diaz (Marokko)
Bruno Guimaraes (Brasilien)
3 Vorlagen:
Kylian Mbappe (Frankreich)
Alexander Isak (Schweden)
Roberto Alvarado (Mexiko)
Anthony Gordon (England)
Bukayo Saka (England)
Florian Wirtz (Deutschland)
Andreas Schjelderup (Norwegen)
-
Torschützenliste
8 Tore:
Lionel Messi (Argentinien)
Kylian Mbappe (Frankreich)7 Tore:
Erling Haaland (Norwegen)6 Tore:
Harry Kane (England)
Jude Bellingham (England)5 Tore:
Ousmane Dembele (Frankreich)4 Tore:
Mikel Oyarzabal (Spanien)
Ismaila Sarr (Senegal)
Vinicius Junior (Brasilien)
Julian Quinones (Mexiko) -
Wettschulden sind Ehrenschulden
Den Instagram-Auftritt der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian ziert heute das Logo des britischen Mitbewerbers British Airways. Grund dafür ist eine Online-Wette um das WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England: Norwegian hatte British Airways herausfordert, bei der Partie das Firmenlogo für einen Tag aufs Spiel zu setzen.
Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage der Norweger nach Verlängerung löst die Airline ihre Wettschulden nun also ein: Seit der Nacht ist ihr Account mit dem Logo der Briten versehen. „Gut gespielt, England und British Airways“, schrieb Norwegian dazu. „Wir lieben diesen neuen Look an euch“, antwortete British Airways.
Andere Fluglinien hatten den kleinen Schlagabtausch in den vergangenen Tagen fleißig kommentiert. Nun würdigten sie die Norweger dafür, Wort zu halten. „Respekt an Norwegian!“, schrieb etwa das Social-Media-Team von Malaysia Airlines. „Bei den meisten Fluggesellschaften würde es sechs Monate und 14 Genehmigungen dauern, um ein Logo zu ändern.“ -
Norwegische Massen bei Fanfest - 45 Menschen in Notaufnahme
Rund um ein großes WM-Fanfest in der norwegischen Hauptstadt Oslo haben sich mehrere Menschen ärztlich versorgen lassen. 45 Personen hätten zwischen Mitternacht und 7.00 Uhr morgens die Osloer Notaufnahme aufgesucht, teilte die stellvertretende Leiterin der Notaufnahme, Martine Enger, der Zeitung „Aftenposten“ mit. Das seien mehr als in den meisten sonstigen Wochenendnächten.
In den Krankenakten von 24 der Patienten wurden demnach Verletzungen im Zusammenhang mit dem WM-Viertelfinale Norwegens gegen England vermerkt. Mit dem kollektiven Rudern - mit dem sich die norwegischen Fans bei dieser WM weltweit einen Namen gemacht haben - soll jedoch keine der Verletzungen zusammenhängen, wie Enger anmerkte.
Aufnahmen des Senders TV2 zeigten riesige, euphorische Menschenmassen vor dem Königsschloss in Oslo - natürlich wurde auch dabei gemeinsam gerudert. Allein im Zentrum der Hauptstadt kamen nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB bis zu 135.000 Menschen zusammen, die Zeitung „Verdens Gang“ berichtete von etwa 20.000 nach Abpfiff nur vor dem Schloss.
Bei aller Partystimmung war es nach Angaben der Medien für die Polizei aber auch eine umtriebige Nacht mit zahlreichen Einsätzen im Land: In der Hauptstadt und in weiteren Städten kam es demnach unter anderem zu mehreren Fällen von Trunkenheit, Ordnungswidrigkeiten und Schlägereien. -
Senegal trennt sich von Nationaltrainer Thiaw
Anderthalb Wochen nach dem bitteren WM-Aus gegen Belgien trennt sich der Senegal von seinem bisherigen Nationaltrainer Pape Thiaw. Wie der senegalesische Fußballverband FSF mitteilte, werden Thiaw und sein gesamter Stab von ihren Aufgaben enthoben.
Ob es schon Kandidaten für eine Nachfolge gibt, ging aus den Angaben nicht hervor. Am Montagnachmittag will sich der Verband näher auf einer Pressekonferenz zu dem Schritt äußern.
Der Senegal war im Sechzehntelfinale der Fußball-WM unglücklich gegen Belgien ausgeschieden. Bis kurz vor Schluss hatte das Team um Superstar Sadio Mané mit 2:0 geführt, dann kamen die Belgier durch zwei späte Tore noch zum Ausgleich. In der Verlängerung entschied ein Elfmeter des belgischen Kapitäns Youri Tielemans die Partie zuungunsten der Senegalesen.
Der frühere Profi-Stürmer Thiaw war seit Ende 2024 senegalesischer Nationaltrainer gewesen. Dass er nun gehen muss, entschied das Exekutivkomitee des FSF auf einer Sitzung am Samstag. Nach umfassender Bewertung der sportlichen Ergebnisse und Perspektiven des Nationalteams halte man es im Sinne des senegalesischen Fußballs für notwendig, das Verfahren zur Beendigung der Tätigkeit von Thiaw und seinem Stab einzuleiten, hieß es vom Verband. -
Wettgeschäft mit Rekorden
Während der boomt auch das Geschäft mit den Sportwetten. Die WM 2026 bringt einen Rekord bei den Wetteinsätzen: Der Finanzdienstleister Macquarie prognostiziert weltweit Einsätze über 50 Milliarden Dollar (43,9 Mrd. Euro). Das entspricht fast einer halben Milliarde Dollar pro Spiel und damit deutlich mehr als bei der WM 2022, als rund 35 Mrd. Dollar umgesetzt wurden.
-
Südafrikanischer WM-Spieler verstorben
Nur wenige Tage nach dem WM-Aus von Südafrika, ist Mittelfeldspieler Jayden Adams verstorben. Die Todesumstände sind derzeit nicht bekannt. Weitere Infos dazu finden Sie im Artikel.
-
Grotesk: 560 Peruaner tragen den Namen Haaland
Haaland-Boom auch in Südamerika: Mehr als 560 Menschen in Peru tragen auf die eine oder andere Weise den Namen des norwegischen Fußball-WM-Superstars Erling Haaland. Wie das nationale Bevölkerungsregister Reniec in den sozialen Medien mitteilte, heißen mittlerweile 468 Peruaner Haaland. 91 tragen demnach den Namen Erling Haaland, vier sogar seinen vollständigen Namen Erling Braut Haaland. „Haaland ist auch Peruaner“, schrieb die Behörde dazu.
-
Englands Star Kane lobt US-Präsident Trump
England-Kapitän Harry Kane hat US-Präsident Donald Trump nach einer gemeinsamen Golf-Runde gelobt, sprach dabei aber auch von einem „surrealen“ Erlebnis. „Er spielt, ehrlich gesagt, ziemlich gut. Ich hoffe, ich kann in seinem Alter genauso gut spielen wie er“, sagte der Torjäger der „Three Lions“ vor dem Viertelfinale gegen Norwegen (23.00 Uhr MESZ/Servus TV) in Miami.
Der Bayern-Stürmer habe Trump auf Einladung des Politikers vor etwa 18 Monaten getroffen, erzählte Kane.
„Es war eine ziemlich surreale Erfahrung, ihn einfach nur zu treffen. Ich habe okay gespielt. Aber ja, wenn der Präsident dich irgendwohin einlädt ...“, sagte Kane über die gemeinsame Zeit mit dem nun 80-Jährigen in Palm Beach/Florida. „Es war eine einzigartige Erfahrung, und ich war einfach dankbar, dass er mich eingeladen hat, mitzuspielen“, versicherte der 32-Jährige. -
Spanien steht im WM-Halbfinale
Der Europameister setzte sich in einem packenden Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durch. Wie schon gegen Portugal war Joker Mikel Merino der Matchwinner. Er profitierte von einem Patzer des eingewechselten Ersatzkeepers Lammens.
Hier lesen Sie mehr.
-
Morddrohungen gegen Kolumbiens Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus öffentlich gemacht und scharf verurteilt. "Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt", hieß es in einer Stellungnahme. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Wie "One Football" berichtete, hat sich der 25-jährige Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren.
-
Jorge Jesus neuer Portugal-Teamchef
Jorge Jesus ist am Freitag wie erwartet zum neuen Teamchef von Portugal ernannt worden. Das gab der nationale Fußball-Verband wenige Tage nach dem WM-Achtelfinal-Aus gegen Spanien bekannt. Der 71-Jährige war bisher in Saudi-Arabien Club-Trainer von Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr, der seine Nationalteamkarriere unter seinem Vertrauten möglicherweise fortsetzen wird. Vor seinem Engagement in Asien hatte Jesus unter anderem Benfica und Sporting Lissabon gecoacht.
-
Argentiniens Verband meldet Hacker-Angriff
Der argentinische Fußballverband AFA hat einen mutmaßlichen Hackerangriff auf eines seiner institutionellen E-Mail-Konten gemeldet. „Es besteht die Möglichkeit, dass auf unser Konto unbefugt zugegriffen wurde“, teilte der Verband mit und rief dazu auf, ungewöhnliche Nachrichten insbesondere mit Links, Anhängen oder der Aufforderung zur Preisgabe persönlicher Daten zu ignorieren. Nach Angaben des Verbands werden der Ursprung und das Ausmaß des möglichen Angriffs untersucht.
-
Tausende Fans empfingen Ägyptens Fußball-Team
Die Fans empfingen Star Mohamed Salah & Co. nach dem Frust-Aus bei der Fußball-WM in der ägyptischen Heimat begeistert. Doch der Kapitän seiner Mannschaft weiß, dass der umstrittene K.o. gegen Weltmeister Argentinien im Achtelfinale (2:3) noch schmerzen wird.
„Ich weiß, dass ihr immer noch sauer seid, aber ich verspreche euch, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht, um sicherzustellen, dass das ein neuer Anfang für den ägyptischen Fußball auf der internationalen Bühne wird“, schrieb der langjährige Stürmer des FC Liverpool, dessen Vertrag ausgelaufen ist, an die Fans in den sozialen Medien. „Dieses Team verdient euer Vertrauen.“Salah (34) und der ägyptische Tross kamen am Freitag am Flughafen El-Alamein, westlich von Alexandria, wieder in der Heimat an. Der Verband hat wegen des WM-Aus Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und dessen Assistenten eingereicht. Nach Ansicht des Verbandschefs Hany Abo Rida unterliefen den Schiedsrichtern eklatante Fehler, er monierte auch eine Doppelmoral.
Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan war unmittelbar nach dem Aus außer sich gewesen. „Uns ist Unrecht widerfahren“, schimpfte er. Seiner Meinung nach habe „die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“. Er kündigte an, die weitere WM zu boykottieren.
© REUTERS/Mohamed Abdel GhanyDie Fans empfingen ihre Stars
-
Sadio Mane sagt Servus
Nach dem Aus im Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung „Le Quotidien“ aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München.
„Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft“, schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. „Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs.“
Er kündigte an, weiter für Senegals Fußball zu arbeiten. „Ich werde meine Erfahrung gerne in den Dienst der Nation stellen, sei es im Trainerstab, auf der Trainerbank oder in den Führungsgremien“, meinte er. Aktuell steht Mané noch bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien unter Vertrag.
Manés Bilanz: 130 Länderspiele und 54 ToreDer Stürmer war bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung gegen Belgien ausgeschieden. Für Mané war es das 130. Länderspiel gewesen. Insgesamt schoss er 54 Tore. Nach sechs Jahren beim FC Liverpool spielte er in der Saison 2022/2023 für die Bayern. Mit dem FC Liverpool gewann er 2019 unter Trainer Jürgen Klopp die Champions League. 2023 wurde er mit dem FC Bayern deutscher Meister.
-
Einwand von Sporting Lissabon: Belgier darf nicht spielen
Nach einem Streit mit Sporting Lissabon muss die belgische Nationalmannschaft auch im WM-Viertelfinale gegen Spanien am Freitagabend (21.00 Uhr) auf Verteidiger Zeno Debast verzichten. Medien zitierten aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA. Demnach hält der portugiesische Erstligist den 22-Jährigen „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“.
Sportings Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der 'Red Devils' sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA ab“, hieß es in dem Verbandsstatement. Debast war wichtiger Bestandteil der belgischen Mannschaft während der WM-Qualifikation. Er verletzte sich aber vor der Endrunde am Bein und sollte im Laufe des Turniers wieder fit werden. The Athletic zufolge soll vor dem Viertelfinale gegen Spanien noch ein Treffen in Los Angeles zwischen Vereins- und Verbandsvertretern stattfinden, um die Situation zu beurteilen.
-
Eine Tote nach WM-Feier in Frankreich
Die Feiern in Frankreich zum Einzug der Équipe Tricolore ins Halbfinale der Fußball-WM sind von einem tragischen Unfall überschattet worden. In der nordfranzösischen Kleinstadt Aulnoye-Aymeries starb eine 17-Jährige. Sie war auf eine Sattelzugmaschine geklettert, stürzte dann herunter und wurde überrollt, berichtete der Sender Europe 1 unter Verweis auf die Rettungskräfte. Ein weiterer Jugendlicher, der Zeuge des Unfalls wurde, kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen.
-
Torschützenliste 2026
8 Tore:
Lionel Messi (Argentinien)
Kylian Mbappe (Frankreich)7 Tore:
Erling Haaland (Norwegen)
6 Tore:
Harry Kane (England)
5 Tore:
Ousmane Dembele (Frankreich)
4 Tore:
Jude Bellingham (England)
Mikel Oyarzabal (Spanien)
Julian Quinones (Mexiko)
Ismaila Sarr (Senegal)
Vinicius Junior (Brasilien)3 Tore:
Folarin Balogun (USA)
Brian Brobbey (Niederlande)
Matheus Cunha (Brasilien)
Jonathan David (Kanada)
Cody Gakpo (Niederlande)
Kai Havertz (Deutschland)
Raul Jimenez (Mexiko)
Elijah Just (Neuseeland)
Romelu Lukaku (Belgien)
Johan Manzambi (Schweiz)
Cristiano Ronaldo (Portugal)
Ismael Saibari (Marokko)
Deniz Undav (Deutschland)
Yoane Wissa (DR Kongo) -
Erfolgreichste Torschützen bei WM-Endrunden
21 Tore: Lionel Messi (ARG) 2006-2026 *
20 Tore: Kylian Mbappe (FRA) 2018-2026 *
16 Tore: Miroslav Klose (GER 2002-2014
15 Tore: Ronaldo (BRA) 1998-2006
14 Tore: Gerd Müller (GER) 1970/1974
14 Tore: Harry Kane (ENG) 2018-2026 *
13 Tore: Just Fontaine (FRA) 1958
12 Tore: Pele (BRA) 1958-1970
11 Tore: Sandor Kocsis (HUN) 1954
Jürgen Klinsmann (GER) 1990-1998
Cristiano Ronaldo (POR) 2006-2026 *
10 Tore: Helmut Rahn (GER) 1954/1958
Teofilo Cubillas (PER) 1970-1978
Grzegorz Lato (POL) 1974-1982
Gary Lineker (ENG) 1986/1990
Gabriel Batistuta (ARG) 1994-2002
Thomas Müller (GER) 2010-2022* = Spieler aktiv
-
Südkorea-Trainer meldet sich nach Drohungen gegen Familie
Südkorea rund um Austria-Wien-Profi Tae-seok Lee schied bei der diesjährigen WM bereits in der Gruppenphase aus. In der Heimat kam das nicht gut an: In den Fankreisen kochten die Emotionen hoch, es kam zu Drohungen gegen Nationaltrainer Hong Myung-bo und dessen Familie. „Es war keine Flucht vor den Konsequenzen“, begründete der 57-Jährige seinen Schritt, Südkorea in Richtung USA zu verlassen. Vielmehr habe die Familie im Vordergrund gestanden: „Als Oberhaupt musste ich sie schützen.“
Der Nationaltrainer bat in Südkorea zudem um Vergebung. „Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen Bürgern, die den koreanischen Fußball lieben“, sagte er. Er habe „nicht die Ergebnisse liefern können“, die erwartet worden waren.
Kommentare