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Stürmerstar tritt aus Team zurück, Sprengung im Schweden-Camp

Die Fußball-WM 2026 ist heuer das sportliche Highlight. Die aktuellsten Meldungen aus den USA, Kanada und Mexiko lesen Sie im KURIER-Liveticker.
FIFA World Cup 2026 - Group A - Czech Republic v South Africa

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

LIVE

Fußball-WM 2026

  • |Karoline Krause-Sandner

    Knalleffekt in Tschechien: Schick verlässt Nationalteam

    Tschechiens Stürmerstar Patrik Schick hat nach dem Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Die Entscheidung sei nicht impulsiv gefallen, beteuerte der 30-Jährige am Donnerstag auf Instagram. "Ich trage diese Idee schon länger mit mir herum und habe lange und intensiv darüber nachgedacht", schrieb der bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stehende Schick. Er spielte 56 Mal für das Nationalteam und schoss dabei 26 Tore.

    Bei der WM in Nordamerika ging der Mittelstürmer jedoch leer aus, Tschechien verpasste mit nur einem Punkt aus drei Gruppenspielen deutlich den Aufstieg. Beim 0:3 gegen Mexiko im dritten Gruppenspiel wurde Schick erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

  • |Karoline Krause-Sandner

    Neymar unter Tränen

    Brasiliens Altstar Neymar hat nach seinem ersten Einsatz für Brasiliens Fußball-Nationalteam nach 32-monatiger Pause Tränen vergossen. Der 34-Jährige war im abschließenden WM-Gruppenspiel der Selecao gegen Schottland in der zweiten Hälfte eingewechselt worden. Da war der Endstand von 3:0 schon gegeben. "Es ist eine enorme Erleichterung, all das noch einmal zu erleben. Ich danke Gott dafür", sagte der 79-fache Teamtorschütze und Teilnehmer an nun vier Weltmeisterschaften.

  • |Johannes Pressler

    "Sie haben wohl etwas gesprengt"

    Im WM-Quartier der Schweden in der Nähe von Dallas ist es zu einem unüblichen Vorfall gekommen. Im Stadion ist eine Tribüne zusammengekracht. Hier werden nämlich gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt.

    "Sie wollten etwas abreißen. Es sieht aus, als sei es in die falsche Richtung gefallen", sagte Stefan Pettersson, Manager der Schweden. "Sie haben wohl etwas gesprengt, dabei ist etwas schiefgelaufen." 

    Verletzt wurde dabei niemand. Und auch vor dem letzten Gruppenspiel gegen Japan am Freitag (1 Uhr MESZ) sollte es für die Nationalmannschaft keine Probleme gegeben haben. "Wir können den ganzen Platz und alle anderen Anlagen wie gewohnt benutzen", sagte Pettersson.

  • |Christoph Geiler

    Nach WM-Flop: Tschechiens Teamchef will bleiben

    Trainer Miroslav Koubek will nach dem bitteren WM-Aus von Tschechien mit nur einem Punkt aus drei Spielen an seinem Posten festhalten. „Ich habe einen Vertrag und ich gebe nie auf“, sagte der 74-Jährige nach dem 0:3 in Mexiko-Stadt gegen Co-Gastgeber Mexiko: „Darüber denke ich nicht mal nach.“

    Koubek trainiert die Tschechen seit Dezember vergangenen Jahres und führte das Team über die Playoffs zur ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren. Nach einem 1:2 gegen Südkorea hatte es gegen Südafrika nur zu einem 1:1 gereicht.
    Tschechien belegt damit den letzten Platz in der Gruppe A. Der Vertrag von Koubek ist bis Mitte 2028 gültig. „Ich werde definitiv meinen Vertrag erfüllen“, betonte er bei seiner Pressekonferenz im Aztekenstadion.

  • |Alessandro Righi

    WM-Liebling Vozinha sucht neuen Klub

    Vozinha ist zusammen mit dem Neuseeländer Tim Payne der neue Social-Media-Superstar der WM 2026. Der Schlussmann des WM-Neulings Kap Verde gehört zu den absoluten Publikumslieblingen dieses Turniers. Mit seinen 40 Jahren bewies er beim 0:0 gegen Spanien sowie beim 2:2 gegen Uruguay, dass das Alter tatsächlich nur eine Zahl ist.

    Wie Vozinha, dessen vollständiger Name Josimar José Évora Dias lautet, in einem Interview verriet, läuft sein Vertrag beim portugiesischen Zweitligisten GD Chaves zum 30. Juni aus. Er befindet sich daher auf der Suche nach einem neuen Verein und betont: „Ich bin offen für alles. Lasst uns sehen, was kommt.“ Seine bisherige Vita? Stationen in Kap Verde, Angola, Moldawien, Zypern, Portugal und der Slowakei.

  • |Alessandro Righi

    Messi-Geburtstag mit Kuchen und Grüßen

    Lionel Messi feierte nach den Weltmeisterschaften 2006, 2010, 2014 und 2018 auch das diesjährige Turnier im Kreise der Nationalmannschaft. Anlässlich seines 39. Geburtstags bekam die Argentinien-Legende einen Kuchen voller Süßigkeiten überreicht. Der Kapitän der „Albiceleste“ durfte sich zudem über rührende Glückwünsche von Ehefrau Antonella Roccuzzo freuen. „Alles Gute zum Geburtstag, Liebe meines Lebens. Mögest du heute und immer glücklich sein. Wir haben bereits alles, was wir brauchen, denn wir haben dich“, schrieb sie in den sozialen Medien.

    In Buenos Aires hat sich ein lokales Busunternehmen ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: Auf Videos des Senders TyC Sports ist zu sehen, wie ein Bus der Linie 39 mit dem digitalen Schriftzug „Alles Gute zum 39., Leo“ durch die Straßen fährt.

  • |Alessandro Righi

    Traumjob: Für 50.000 Dollar alle WM-Spiele im Glaskasten schauen

    Austin Franklin und Kevin Akoto werden nach 104 WM-Spielen um jeweils 50.000 US-Dollar reicher sein. Die beiden Amerikaner haben die Ausschreibung zum „Chief World Cup Watcher“ des US-Senders Fox gewonnen. Der Haken an der Sache: Sie müssen alle Spiele in einem Glaskasten mitten auf dem New Yorker Times Square verfolgen, beobachtet von Passanten. Akoto setzte für diese Weltmeisterschaft alles auf eine Karte: Um keine der 104 Partien zu verpassen, kündigte er vorab seinen Job und beendete sogar seine Beziehung.

    Bloßes Rumsitzen und Zuschauen ist es allerdings nicht: Die beiden müssen während ihrer „Arbeitszeit“ auch Videos für die sozialen Medien drehen. Zudem dürfen sie den Glaskasten während der Live-Übertragungen nicht verlassen, es sei denn, es liegen triftige Gründe vor.  

  • |Alessandro Righi

    Kurioser Voodoo-Zauber? Hexer legte Kane "Torfluch" auf

    Kurios: Vor dem Spiel zwischen England und Ghana (0:0) will ein Hexer namens Nana Kwaku Bonsam den „Three Lions“-Superstar Harry Kane mit einem Torfluch belegt haben. Damit sollte der Stürmer daran gehindert werden, gegen das afrikanische Team zu treffen. Brisant wurde es in der 87. Minute: Kane hatte die Riesenchance auf den Siegestreffer, vergab jedoch kläglich.

    Mittlerweile hat sich der Hexer erneut zu Wort gemeldet und den Bayern-Stürmer vom Fluch „befreit“. Dieser reagierte im Übrigen gelassen auf den angeblichen Zauber und sagte: „Ich bin jetzt lange genug Stürmer, um zu wissen, dass nicht jeder Ball im Tor landet.“

  • |Alessandro Righi

    Endrick vs. Ancelotti: Memes sorgen für Lacher

    Der 19-jährige Offensiv-Star Endrick spielte bei der laufenden WM bloß 26 von 180 Minuten. Zum Vergleich: Auf Klub-Ebene, im vergangenen Frühjahr bei Olympique Lyon, verzeichnete der Mittelstürmer in der vergangenen Saison in 21 Pflichtspielen 1633 Minuten und damit im Durchschnitt knapp 78 Minuten pro Spiel. Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti, der zugleich sein Trainer beim Stammverein Real Madrid ist und für die Leihe gesorgt hat, verzichtet vorrangig auf Endrick-Einsätze.

    In den sozialen Medien wird deshalb scherzhaft darüber spekuliert, ob es Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden gibt. So stieß eine Kreation besonders hervor, in der Ancelotti offenbar lieber mit einem halben Auto fahren würde, als den Teenager auch nur auf die Rückbank zu setzen.

  • |Peter Karlik

    Ein Österreicher heizt den Deutschen ein

    Der Ballermann-Song "Der Zug hat keine Bremse" von Lorenz Büffel wurde zum WM-Song der DFB-Elf. 

  • |Peter Karlik

    Engländer verweigerte Partey den Handschlag

    Der umstrittene WM-Teilnehmer Thomas Partey steht erneut im Fokus. Der ghanaische Fußball-Nationalspieler wurde während der Partie in Boston von englischen Fans nicht nur lautstark ausgebuht. Vielmehr sorgte eine Szene unmittelbar vor dem Anpfiff in den sozialen Medien für Diskussionen und Spekulationen. 

    Videos scheinen zu zeigen, wie Englands Verteidiger Djed Spence den üblichen Handschlag nach den Nationalhymnen offenbar verweigert. Die Aufnahmen lassen die Situation allerdings nicht eindeutig erkennen. Zahlreiche Nutzer in den sozialen Netzwerken werten die vermeintliche Geste des Tottenham-Profis dennoch als Zeichen des Protests.

    Nach dem Spiel wollte Partey eine entsprechende Frage in der Interviewzone nicht beantworten und reagierte auf die Nachfrage, ob Spence ihm den Handschlag verweigert habe, nicht.  Der 33-Jährige steht seit April dieses Jahres wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht. Ihm wird in der Anklage vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. In die USA durfte er einreisen, zum ersten Spiel nach Kanada aber nicht. 

  • |Peter Karlik

    Ronaldo will nicht über Messi reden

    Zwei Treffer hatte Cristiano Ronaldo beim 5:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan erzielt und sein WM-Torkonto somit auf 10 Treffer erhöht. Eines hört der 41-Jährige aber noch immer nicht gerne. Als ihm ein Reporter danach in der Mixed-Zone etwas zu Lionel Messi entlocken wollte, unterbrach ihn Ronaldo und gab das Wort an den nächsten Reporter weiter.

  • |Peter Karlik

    Nach den Nachtspielen: Diese Teams sind bereits fix weiter

    7 der 32 Teilnehmer für das Sechzehntelfinale stehen bereits fest: 
    Mexiko (Gruppe A), 
    USA (D), 
    Deutschland (E), 
    Frankreich (I), 
    Norwegen (I), 
    Argentinien (J), 
    Kolumbien (K)

  • |Peter Karlik

    Bosnier hoffen auf die Unterstützung von 30.000 Fans

    Sergej Barbarez hofft im entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Katar auf besonders lautstarke Unterstützung für Bosnien-Herzegowina. „Ich habe gehört, dass etwa 30.000 Leute im Stadion sein werden“, sagte der Nationaltrainer und frühere Bundesligaspieler vor der heutigen Partie gegen Katar in Seattle (21.00 Uhr/ORF1) mit Blick auf die eigenen Anhänger. „Die Verbindung, die wir mit unserer Fanbase haben, wird Tag für Tag stärker.“ 

    Bosnien-Herzegowina ist zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM-Endrunde dabei. Damals schied man in Brasilien nach der Vorrunde aus. Auch bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko sieht es bisher nicht gut aus. Nach zwei Spielen hat das Team um den 40 Jahre alten Stürmerstar Edin Dzeko erst einen Punkt.

  • |Peter Karlik

    Neymar kommt gegen Schottland zum Einsatz

    Brasiliens Stürmerstar Neymar steht vor seinem ersten Einsatz bei dieser Fußball-WM. Trainer Carlo Ancelotti bestätigte, dass der 34-Jährige seine Wadenverletzung auskuriert hat. Die Brasilianer treffen am Donnerstag (00.00 Uhr/live ORF 1) in ihrem letzten Gruppenspiel auf Schottland. "Er ist einsetzbar. Er hat sehr gut trainiert. Er ist fit und bereit, zu spielen", sagte Ancelotti. "Wir sind glücklich, dass er wieder zurück ist. Er ist ein Spieler von hoher Qualität."

    Neymar hatte die beiden ersten Vorrunden-Spiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpasst. Wegen seiner vielen Verletzungsprobleme in den vergangenen Monaten war es eine Überraschung, dass Ancelotti den Rekord-Torschützen Brasiliens (79 Tore in 128 Länderspielen) überhaupt für diese Weltmeisterschaft nominiert hat.

  • |Alexander Danzinger

    Trump wird WM-Pokal übergeben

    US-Präsident Donald Trump wird beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft am 19. Juli in East Rutherford den WM-Pokal an den Sieger überreichen. Das bestätigte FIFA-Chef Gianni Infantino. „Wir werden gemeinsam mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Sieger die Trophäe überreichen - natürlich zusammen“, sagte Infantino. Bisher hat Trump bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko noch kein Spiel besucht. 

  • |Alexander Danzinger

    US-Regierung lockert Reiseauflagen für Irans WM-Team

    Die US-Regierung lockert die Reisebeschränkungen für die iranische Nationalmannschaft bei der Fußball-WM. Für das Gruppenspiel gegen Ägypten am Freitag (05.00 Uhr Samstag MESZ) in Seattle dürfe die Mannschaft bereits zwei Tage vor der Partie in die USA einreisen, teilte das Heimatschutzministerium (DHS) mit. Bei den ersten beiden Gruppenspielen in Los Angeles war dem Team die Einreise erst innerhalb von 24 Stunden vor dem Anpfiff gestattet worden. 

    An der Pflicht zur sofortigen Ausreise nach dem Spiel halte die Regierung fest, hieß es nun. „Die iranische Mannschaft wird weiterhin verpflichtet sein, das Land am Tag des Spiels zu verlassen“, erklärte ein DHS-Sprecher. Das iranische Team hat sein Basislager im mexikanischen Tijuana.

  • |Alexander Danzinger

    Historische Ronaldo- Gala bei 5:0 gegen Usbekistan

    Cristiano Ronaldo kann es doch noch. Der 41-Jährige erzielte in der ersten Halbzeit gegen Usbekistan einen Doppelpack. Er ist damit der erste Spieler, dem in 6 Weltmeisterschaften mindestens ein Treffer gelang. Zudem ist Ronaldo nun Portugals alleiniger Rekordtorschütze bei einer WM mit 10 Toren und löst damit Eusébio ab. Die weiteren Torschützen an diesem Abend waren Nuno Mendes (17'), Nematov (ET 60'), sowie Rafael Leão (87').

  • |Alexander Danzinger

    Ronaldo spielt, Shearer kritisierte Martinez

    Premier-League-Legende Alan Shearer zweifelte gegenüber Betfair an Portugals Teamchef: „Ob Roberto Martinez überhaupt mit ihm sprechen und ihn tatsächlich auswechseln darf – so mächtig ist Cristiano. Wenn er nicht bereit ist zu verstehen, dass er nicht jede Minute spielen kann, dann wird es nicht funktionieren.“ Im Spiel gegen Usbekistan um 19 Uhr (Servus TV) steht Cristiano Ronaldo in der Startaufstellung. Nach einem schwachen Start gegen Kongo im ersten Gruppenspiel muss für Portugal zwingend ein Sieg her, will man für die K.-o.-Phase planen. 


      


     

  • |Karoline Krause-Sandner

    Todesopfer nach Gedränge bei WM-Fest

    Beim Public Viewing des WM-Spiels zwischen Jordanien und Algerien ist in der jordanischen Hauptstadt Amman ein Mensch gestorben, weil es zu einem Gedränge kam. Die Person wurde zwar noch ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber wenig später ihren Verletzungen, wie das jordanische Innenministerium mitteilte. Acht weitere Personen wurden mit Verletzungen ebenfalls ins Spital gebracht. Deren Zustand sei stabil bis mittelschwer, teilte das Ministerium weiter mit.

  • |Alessandro Righi

    DFB-Legende Lahm schießt gegen FIFA-Chef Infantino

    Der Weltmeister von 2014, Philipp Lahm, ist kein Fan des FIFA-Chefs Gianni Infantino, insbesondere aufgrund der Nähe zu US-Präsident Donald Trump. "Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump", schrieb der ehemalige DFB-Nationalspieler in der Zeit. "Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen."

    Das Fazit ist ein klares: "Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit." Die Verteidiger-Legende des FC Bayern München kritisierte zudem die Idee, die Weltmeisterschaft künftig im Zwei- statt wie bisher im Vier-Jahres-Rhythmus auszutragen. 

    Allerdings übt Lahm nicht nur Kritik an Infantino, sondern lobt stattdessen die Erweiterung von 32 auf 48 Teams. Schließlich sei es "die Aufgabe der FIFA, den Fußball überall weiterzuentwickeln." Deshalb seien "Qualitätsunterschiede in Kauf zu nehmen", schrieb der ehemalige Spitzenspieler.

  • |Alessandro Righi

    Duell um den Torrekord? "Gibt keinen Wettstreit"

    Lionel Messi hält nach den beiden Treffern beim 2:0-Sieg gegen Österreich bei insgesamt 18 WM-Toren. Damit ist die Legende aus Argentinien alleiniger Rekordhalter, nachdem der 39-Jährigen diesen zuvor mit Miroslav Klose geteilt hatte. Kylian Mbappe steht nach zwei Toren gegen den Irak (3:0) nun bei 16 Toren, ist mit 27 Jahren allerdings deutlich jünger als Messi.

    Doch von einem Duell um den Torrekord will der Frankreich-Superstar nichts wissen, betonte nach dem Sieg in Philadelphia: "Nein, da gibt es keinen Wettstreit. Leo hat schon immer Tore geschossen, er schießt sie jetzt und wird sie auch weiterhin schießen. Ich schaue nicht darauf, was ermacht." Weiters machte Mbappe deutlich, dass für nicht der individuelle Erfolg, sondern jene des Teams im Vordergrund steht: "Ich denke nicht an den Titel des Torschützenkönigs. Ich habe bei Weltmeisterschaften immer Tore geschossen, also mache ich mir darüber keine Sorgen."

  • |Peter Karlik

    Klose gratuliert Messi zum gebrochenen Rekord

    Lionel Messi erzielte am Montag beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Österreich. Mit  seinen Toren Nummer 17 und 18 bei WM-Endrunden setzte er sich vom Deutschen Miroslav Klose (16) ab. Klose hatte sich schon vor Turnierstart damit abgefunden, die Bestmarke zu verlieren. "Ich rechne damit, dass mein Rekord in diesem Turnier fällt", hatte der heutige Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg und ehemalige Altach-Coach der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. Am Montag gratulierte er im Gespräch mit der Zeitung. "Ich habe doch immer gesagt, der Messi ist kein Schlechter", sagte Klose scherzhaft. "Lionel Messi ist für mich der beste Fußballer aller Zeiten! Glückwunsch, Champion!"

    Gefahr droht Messis Rekord aber noch von Kylian Mbappé. Der Franzose hielt nach seinem Doppelpack gegen den Irak bei 16 WM-Toren. Mbappé ist elf Jahre jünger und hat wohl mindestens noch ein weiteres Turnier vor sich, während Messi seine sechste und letzte Weltmeisterschaft spielt.

  • |Peter Karlik

    Welche Teams sind bereits fix aufgestiegen?

    Ein Überblick über jene Teams, die sich bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada den Aufstieg in die K.o.-Phase (Sechzehntelfinale) gesichert haben:

    6 von 32 Teams: Mexiko (Gruppe A), USA (D), Deutschland (E), Frankreich (I), Norwegen (I), Argentinien (J)

  • |Karoline Krause-Sandner

    Irans Team dankte L. A. für die Gastfreundschaft

    Irans Fußball-Nationalteam hat sich nach dem 0:0 gegen Belgien mit einem Brief aus Los Angeles verabschiedet. Darin bedankte sich die Mannschaft für die Gastfreundschaft und schrieb: "Wir sind mit Stolz nach Los Angeles gekommen, haben mit Ehre gekämpft und gehen in Würde." Das Schreiben endete mit den Worten: "Möge Friede, Respekt und Freundschaft unter allen Nationen obsiegen."

    Ebenfalls zu sehen auf dem Bogen Papier: "#168" sowie "#minab" - ein klarer Verweis auf den US-Angriff in Minab am Persischen Golf Ende Februar, bei dem mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren ums Leben gekommen waren.

  • |Max Langer

    L'Équipe entschuldigt sich nach Aussagen über Belgier Jeremy Doku

    Die Kritik an Belgiens WM-Hoffnungsträger Jeremy Doku und seiner geplanten Reise zur Geburt seines Kindes hat für eine französische TV-Moderatorin Konsequenzen. In der Ausgabe der Sendung zum Wochenstart fehlte France Pierron, nachdem ihre Aussagen international für Aufsehen gesorgt haben. Die Sportjournalistin hatte ihr Unverständnis darüber ausgedrückt, dass Doku das Turnier möglicherweise vorzeitig für die Geburt verlassen werde. „Du willst all das verlassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein, die ein ekelhafter Moment ist, Verzeihung, wo der Papa zu nichts gut ist und eine Nebenrolle hat“, sagte sie in der Sendung „L'Équipe de Choc“.


    L'Équipe“ teilte nun mit, das Sportmedium distanziere sich von ihren Aussagen. Sie seien „sehr weit“ von den Werten der Mediengruppe entfernt. Man entschuldige sich bei dem Fußballer und dem Publikum.
    Aussagen „rückwärtsgewandt“ Der 24-jährige Doku und seine Frau Shireen erwarten im Juli ihr erstes Kind. Der belgische Profi sagte deshalb im Trainingscamp in Seattle belgischen Medien: „Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein.“

  • |Max Langer

    Gewissheit: Schlotterbeck muss Turnier verletzt beenden

    Für Deutschlands Verteidiger Nico Schlotterbeck ist die Fußball-WM wegen einer Verletzung am Sprunggelenk frühzeitig beendet. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich nach Informationen der deutschen Nachrichtenagentur dpa beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann beim Turnier in Nordamerika nicht mehr für die DFB-Elf zum Einsatz kommen. Ihm droht eine Pause von rund zwei Monaten.
  • |Max Langer

    Österreich im KI-Ranking der Geheimfavoriten

    Österreich steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf der Liste der Geheimfavoriten - zumindest, wenn man führende KI-Systeme wie ChatGPT, Google AI-Mode oder Perplexity befragt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Medienbeobachters und PR-Dienstleisters APA-Comm. Demnach führt Norwegen mit insgesamt 548 Erwähnungen an. Recht knapp dahinter folgen Japan (547) und Marokko (529) nahezu gleichauf. Österreich belegt mit 242 Erwähnungen Rang sechs. 

    In einer weiteren Analyse erhielten die KI-Systeme 25 Fragen zu den Stärken der österreichischen Nationalmannschaft. Bemerkenswert ist hier die hohe Übereinstimmung der Antworten der KI-Modelle. Am häufigsten als Stärken genannt werden das intensive Pressing (83 Nennungen), die gewonnene Qualifikationsgruppe (74), die mannschaftliche Geschlossenheit (62) sowie eine klare Spielidee (58). Darüber hinaus verweisen die Modelle regelmäßig auf die taktische Flexibilität des Teams, die hohe Laufbereitschaft und die Fähigkeit, auch gegen individuell stärker besetzte Mannschaften konkurrenzfähig zu sein.

  • |Peter Karlik

    Ein 26 Meter großer Messi

    Die argentinische Kleinstadt Cutral Co huldigt ihrem Fußball-Helden Lionel Messi mit einer riesigen Statue. Das neu eingeweihte Kunstwerk in der patagonischen Provinz Neuquen ist nach Angaben örtlicher Medien 26 m hoch und 70 Tonnen schwer. Der Megastar kniet dabei mit erhobener Jubelfaust und im Nationaltrikot, vor sich ein Nachbau des WM-Pokals von 2022.

    Die 35.000-Einwohner-Gemeinde hat vor dem zweiten Gruppenspiel des Titelverteidigers am Montagabend in Dallas gegen Österreich (19.00 Uhr/live ServusTV) zum Public Viewing an der Statue aufgerufen. Das weiße Monument wurde vom einheimischen Künstler Aldo Beroisa entworfen und befindet sich an einer der Hauptstraßen von Cutral Co. Der Ort bildet mit der Nachbarstadt Plaza Huincul ein wichtiges Zentrum der Erdöl- und petrochemischen Industrie und will mit der spektakulären Statue Touristen anlocken.

    Zuletzt wurde bekannt, dass ein 21 m hohes Messi-Monument im indischen Kalkutta aus Sicherheitsgründen wieder abgebaut werden muss. Das Kunstwerk hatte nach Angaben lokaler Medien im Wind geschwankt und musste mit Seilen gesichert werden. Die Statue war zu Ehren von Messis Besuch auf seiner Indien-Tour im Dezember vergangenen Jahres errichtet worden.

    Die neue Messi-Statue in Cutral Co

    Die neue Messi-Statue in Cutral Co

  • |Max Langer

    Sorge um Nico Schlotterbeck

    Bei Julian Nagelsmann überwog nach Sieg Nummer zwei die Sorge um die Verletzung von Nico Schlotterbeck. Das Thema zog sich auch für den Bundestrainer in Winston-Salem durch den ganzen Tag, der mit Regeneration und Spielersatztraining eigentlich zum Durchschnaufen gedacht war. Was hatte es mit der Diagnose für den verletzten Fuß von Schlotterbeck wirklich auf sich? Wie war das von Nagelsmann angekündigte MRT in einer Klinik in North Carolina zu interpretieren? Warum wurden vom DFB ungewöhnlich lange keine Details kommuniziert?
    Gleich nach dem Spiel kommentierte Nagelsmann die Verletzung jedenfalls mit den Worten, „es sieht leider nicht ganz so gut aus“.

  • |Peter Karlik

    Argentiniens Teamchef Scaloni warnt für Österreich

    Lionel Scaloni hat vor dem Duell mit Österreich (19 Uhr, live auf kurier.at) großen Respekt. Das ÖFB-Team sei ein "ein ernst zu nehmender Gegner" und habe sehr gute Spieler. "Hoffentlich finden sie unsere Schwächen nicht."

  • |Peter Karlik

    WM-Premiere für Ägypten

    Ägyptens Superstar Mohamed Salah traf beim 3:1-Erfolg gegen Neuseeland. Die Afrikaner feierten den ersten WM-Sieg ihrer Geschichte.

  • |Peter Karlik

    Enzo Fernandez schrieb als Teenager einen Brief an Messi

    Als Enzo Fernández 15 Jahre alt war, veröffentlichte er auf Facebook einen Brief an sein großes Idol Lionel Messi. Der argentinische Ausnahmefußballer war nach der Final-Niederlage bei der Copa América 2016 gegen Chile aus der Nationalmannschaft zurückgetreten - und der junge Enzo versuchte, ihn mit emotionalen Worten zum Umdenken zu bewegen. 

    „Mach, was du willst, Lionel, aber bitte denke darüber nach, zu bleiben. Bleibe und habe Spaß“, schrieb der heutige Mittelfeldstar damals in seinem Brief. Er entschuldigte sich bei Messi für den Druck, den das ganze Land auf ihn ausgeübt habe. „Dich in der Albiceleste spielen zu sehen, ist der größte Stolz auf der Welt. Spiele aus Spaß, denn du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Spaß wir haben, wenn du Spaß hast.“

    Messi kehrte zurück ins Nationalteam, fand seinen Spaß wieder und führte die Albiceleste 2022 zum WM-Titel - mit Fernández an seiner Seite. „Ja, ich denke oft an den Brief zurück“, sagte Fernández darauf angesprochen vor dem heutigen zweiten WM-Gruppenspiel im Dallas-Stadion gegen Österreich (19 Uhr MESZ).

    „Und ich denke, heute würde ich noch viel emotionaler schreiben, denn ich teile so viel an Erinnerungen und Erlebnissen mit ihm“, sagte der Profi des FC Chelsea: „Ich glaube, heute bräuchte ich Bücher, um auszudrücken, was wir alles gemeinsam erlebt haben, was ich von ihm gelernt habe.“

  • |Peter Karlik

    Gabriela Sabatini lobt Österreichs Team vor dem Duell mit Argentinien

    Am Rande der Mallorca Tennis Championships sprach Gabriela Sabatini über die Fußball-WM, das Duell Argentinien gegen Österreich sowie über Tagger und Potapowa. „Ich glaube, es wird für beide Teams ein schwieriges Spiel“, sagte Sabatini. Die Argentinierin zollte dem ÖFB-Team großen Respekt: „Die Österreicher spielen sehr gut, sie haben eine starke Mannschaft.“

  • |Johannes Pressler

    Belgien sieht Rot – schon wieder nur ein Punkt

    Nur 0:0 gegen den Iran: Belgien bleibt auch nach dem zweiten Spiel noch ohne Sieg. Nathan Ngoy sah sogar die Rote Karte.

  • |Johannes Pressler

    Spanier melden sich zurück

    Nach der Blamage gegen Kap Verde holte Spanien einen überlegenen 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien. Lamine Yamal eröffnete den Torreigen.

  • |Alexander Danzinger

    Rasierschaum für Foxborough

    Die FIFA bat Stadionsponsor Gillette das Logo der gleichnamigen Arena in Boston zu bedecken. Die Marke tat dies mit einer kreativen Lösung: Das Werbesujet wurde in Form von Rasierschaum überdeckt. Das nächste Spiel in Foxborough findet am Mittwoch um 16 Uhr (22 Uhr MESZ) zwischen England und Ghana statt.  

  • |Max Langer

    Uruguay-Coach schimpft über Trinkpause

    In der Debatte um die Sinnhaftigkeit der Trinkpausen bei der Fußball-WM hat Uruguays Trainer Marcelo Bielsa die neue Regelung stark kritisiert. „Sie bringen nichts und nehmen dem Fußball viel weg. Ich möchte nur sagen, dass der Fußball vor dieser Entscheidung einen bestimmten Charakter hatte, jetzt hat er einen anderen“, zitierten verschiedene Medien wie die „L'Équipe“ den Argentinier, der von einem „Kulturwandel“ sprach. 

    Das Modell wurde eingeführt, um die Belastung der Spieler zu reduzieren und sieht in jeder Halbzeit eine dreiminütige Unterbrechung vor. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Pausen ihren ursprünglichen Zweck verfehlten und der Gesundheitsschutz der Spieler in den Hintergrund gerate. Stattdessen dienten sie vor allem dem Weltverband FIFA und den TV-Sendern zur Generierung zusätzlicher Werbeeinnahmen. Viele Trainer nutzen die Unterbrechungen für taktische Anweisungen.

  • |Peter Karlik

    Svoboda soll von Venedig nach Brighton wechseln

    ÖFB-Teamspieler Michael Svoboda steht vor einem Wechsel in die Premier League. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird der Österreicher nach der WM vom italienischen Aufsteiger Venezia zum englischen Klub Brighton & Hove Albion wechseln. Die Engländer müssen dafür nur die laut Ausstiegsklausel notwendigen 5 Millionen Euro Ablöse überweisen. Ein Schnäppchen für Klubs aus England. Der Medizincheck soll schon nächste Woche während der WM stattfinden.

    Bei Brighton soll Svoboda Jan Paul von Hecke ersetzen, der von Tottenham für 60 Millionen Euro gekauft wurde.

  • |Peter Karlik

    ÖFB-Präsident Josef Pröll empfing die Österreicher mit Cowboyhut

    Noch am Samstagabend machte sich das ÖFB-Team vom Quartier in Santa Barbara, Kalifornien auf den Weg nach Dallas, wo am Montag (19.00 MESZ) das Duell mit Weltmeister Argentinien ansteht. Nach dem Aussteigen aus dem Bus vor dem Hotel wurden die Spieler herzlich von ÖFB-Präsident Josef Pröll empfangen, der sich in Texas stilgerecht einen Cowboy-Hut besorgte und damit bei manchen Spielern für eine Überraschung sorgte.

  • |Peter Karlik

    Iran darf früher zu den Spielen in die USA einreisen

    Das Nationalteam des Iran darf nach Angaben von Cheftrainer Amir Ghalenoei für das dritte Fußball-WM-Gruppenspiel gegen Ägypten in Seattle früher in die USA reisen. "Für das letzte Spiel haben sie uns erlaubt, selbst zu entscheiden bei den Reiseplänen. Für die beiden ersten Spiele haben andere diese Entscheidungen und Pläne für uns gemacht", sagte Ghalenoei einen Tag vor dem Duell mit Belgien im Los-Angeles-Stadion am Sonntag (21.00 Uhr MESZ).

    Die Iraner waren für ihr zweites WM-Spiel erneut, wie schon zum Auftakt gegen Neuseeland, am Tag vor der Partie vom Teamquartier in Mexiko in die USA gereist. Er verstehe nicht, warum eine frühere Anreise nicht schon für diese Spiele möglich gewesen sei, sagte Ghalenoei. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, dass das Team sogar erst am Spieltag selbst anreisen darf. Hintergrund ist der Iran-Krieg, in dem zuletzt ein Rahmenabkommen vereinbart worden war. Diese Regelung war vor dem ersten Gruppenspiel bei der WM gelockert worden. Abreisen musste die Mannschaft aber noch am Abend des Spiels.

  • |Peter Karlik

    Königspaar sah Niederlande und später auch Curacao

    Das niederländische Königspaar hatte beim Besuch der Fußball-WM ganz schön zu tun. Am Sonntagmittag (Ortszeit) bejubelten König Willem-Alexander und Königin Máxima das 5:1 der Niederlande gegen Schweden in Houston. Am Abend saßen beide beim überraschenden Punktgewinn von Curacao beim 0:0 gegen Ecuador in Kansas City auf der Tribüne. Als König der Niederlande ist Willem-Alexander zugleich Staatsoberhaupt aller Länder des Königreichs - und Curacao gehört dazu.

    Bei beiden Stadionbesuchen trug das Königspaar jeweils die Farben ihrer Nationalteams: In Houston Orange, im rund 1.200 Kilometer entfernten Kansas City Blau. "Es ist eine sehr besondere WM, weil wir sowohl die Niederlande als auch Curacao dabei haben", sagte Willem-Alexander dem Sender RTL. "Wir haben also doppelt so viele Teams, denen wir zujubeln können." Er hoffe "natürlich, dass beide sehr weit kommen". Zumindest die Niederlande machten durch den hohen Sieg in Houston einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde und auch Curacao besitzt noch Chancen.

    König Willem-Alexander und Königin Máxima im Curacao-Trikot

    König Willem-Alexander und Königin Máxima im Curacao-Trikot

  • |Johannes Pressler

    Elfenbeinküste 1, Undav 2

    Zwei Tore des eingewechselten Deniz Undav in Gruppe E gegen die Elfenbeinküste bescherten dem vierfachen Weltmeister Deutschland vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Phase.

  • |Johannes Pressler

    Klare Angelegenheit: Niederlande demontieren Schweden

    Die Niederländer ließen den Schweden beim 5:1-Kantersieg keine Chance. Brian Brobbey bejubelte das 100. Tor der Oranje bei einer WM

  • |Johannes Pressler

    Die Maske der Nation

    Nach seinem Kieferbruch trainierte ÖFB-Verteidiger Stefan Posch erstmals mit einer Spezialschiene. Kann er gegen Argentinien spielen?

  • |Johannes Pressler

    Warum die Türkei und Haiti schon ausgeschieden sind

    Nach erst zwei Spielen ist das WM-Abenteuer von der Türkei und Haiti aus rechnerischer Sicht bereits vorbei. Und das, obwohl die beiden Mannschaften am dritten Spieltag eigentlich noch die Chance hätten, nach Punkten mit einem Gruppenkontrahent gleich zu ziehen.

    Hier kommt aber nun erstmals der neue WM-Modus ins Spiel. Bei Punktegleichheit entscheidet nicht mehr das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich. So könnte die Türkei zum Beispiel mit einem Sieg noch auf drei Punkte kommen. Da man die Spiele gegen Australien und Paraguay aber verlor, sind die Türken bereits jetzt fix Gruppenletzter.

  • |Johannes Pressler

    Referee wird mitten im Spiel "bestohlen"

    Matias Galarza erzielte für Paraguay nicht nur das Siegestor gegen die Türkei, sondern machte mit einer weiteren Aktion auf sich aufmerksam. Bei einer Rudelbildung kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit verlor Schiedsrichter Ivan Barton seine Uhr. 

    Der Paraguay-Spieler hob die Uhr vom Boden auf. Anstatt sie dem Referee wieder zurück zu geben, band er sich die Uhr selbst auf sein Handgelenk. Erst einige Minuten später gab Galarza die Uhr wieder zurück, bestraft wurde er dafür nicht.

  • |Florian Plavec

    Fan aus Bangladesch nähte 7,5 Kilometer lange Deutschland-Fahne

    Seine Liebe zu Deutschland und zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft zeigt ein Landwirt in Bangladesch auf besondere Art: Für die WM hat er eine 7,5 Kilometer lange Fahne in schwarz-rot-gold entrollt. Zur WM-Eröffnung im fernen Mexiko ließ Amjad Hossain die riesige Fahne auf einem Schulgelände unweit seiner Wohnung im Bezirk Magura im Südwesten des südasiatischen Landes vor den Augen zahlreicher Dorfbewohner und angereister Fans ausbreiten. Befestigt wurde sie an Bambuspfählen. „Wir sind berührt von seiner Passion“, schrieb die deutsche Botschaft in Dhaka auf X. Sie wünsche Hossain und dem deutschen Team alles Gute für die WM.

    Er selbst habe früher Fußball gespielt und Deutschland sei sein Lieblingsteam, sagte der 77-jährige Hossain in seinem Dorf Ghoramara. Die Fahne sei auf eigene Kosten bereits 2022 entstanden, doch sei sie damals nicht ausgestellt worden, weil Deutschland schon in der Gruppenphase ausgeschieden sei. „Das war schade.“ Nachdem er sie verstaut habe, sei die Flagge zur Hälfte von Termiten zerstört worden. Um sie wiederherzustellen, seien über 9.000 Meter Polyester und ein Dutzend Schneider nötig gewesen. Mehr als drei Monate habe die Arbeit gedauert.

    Hossains Beziehung zu Deutschland hat persönliche Gründe: Er wurde nach eigenen Angaben 2004 schwer krank. Dank deutscher Medikamente sei er wieder auf die Beine gekommen. „Meine Liebe für Deutschland begann, nachdem ich vollständig genesen war.“ 

  • |Florian Plavec

    Nagelsmann scherzt: "Große Anakonda im Quartier"

    Julian Nagelsmann hat auf die besorgte Frage einer internationalen WM-Reporterin nach einer Schlange im deutschen Teamcamp mit einem Scherz reagiert. „Da ist eine große Anakonda“, sagte der Bundestrainer auf Englisch bei der Pressekonferenz vor dem zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste in Toronto. Die deutsche Pressesprecherin Franziska Wülle schritt, um Missverständnisse zu vermeiden, ein und merkte an: „Das war ein Joke“.

    Vor einigen Tagen hatte Deutschlands Kapitän Joshua Kimmich von dem Reptilien-Fund im Camp in Winston-Salem berichtet und damit offensichtlich auch international Aufmerksamkeit erregt. „Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen“, erzählte der 31-Jährige vom FC Bayern.

  • |Harald Ottawa

    Vergewaltigungsvorwurf: Hakimi muss vor Gericht

    Der marokkanische Teamspieler Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain muss wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht. Das Berufungsgericht Versailles bestätigte eine Prozessanordnung gegen den 27-Jährigen. Der Fußballstar, der gerade mit Marokko bei der WM in den USA aktiv ist, hatte Medienberichten zufolge zuvor versucht, einen Prozess noch zu verhindern. Hakimi bestreitet die Vorwürfe. 
    Auf X schrieb Marokkos Kapitän, dem Verfahren ungeduldig entgegenzublicken: „Endlich werde ich reden können.“ 2023 hatte eine 24-jährige Frau angegeben, bei einem Treffen von Hakimi vergewaltigt worden zu sein. Die beiden hatten sich demnach über Instagram kennengelernt.

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