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Ofner in Kitz: „So ein Match bleibt ewig in Erinnerung“

Sebastian Ofner spricht am Rande des Generali Open über seinen Auftaktgegner, der ihm die bitterste Niederlage zugefügt hat. Österreicher-Duell an Jurij Rodionov.
Ist gewarnt: Sebastian Ofner

Es war wohl seine bitterste Niederlage. Ausgerechnet in Kitzbühel wurde Sebastian Ofner erneut der Slowake Alex Molcan zugelost (Dienstag, 3. Partie nach 11 Uhr). Richtig, Tennisfans wissen: „Da war doch was!“. 2023 führte Ofner schon 6:4,5:0 und hatte zwei Matchbälle, ehe er noch 6:7 im dritten Satz scheiterte.

„Ich kann mich an das Match erinnern, aber es ist eine ganz andere Situation. Wenn du so  ein Match verlierst wie damals, das bleibt in Erinnerung“, sagt Ofner. Er kenne Molcan sehr gut, und wisse wie dieser spielt. Aus dieser Erfahrung „mitnehmen“ kann er aber nichts, außer „dass ich die größte Führung in meiner Karriere gehabt habe und dann noch verloren habe.“

Von der Form her fühlt sich Ofner gut, auch wenn es über die Saison hinweg vielleicht an der erwünschten Konstanz fehlte. „Kitz gibt nochmals einen richtigen Push. Es wäre gut, wenn ich da eine gute Leistung zeige, und die dann auch für das restliche Jahr mitnehmen kann.“

Wenig mitnehmen kann Lukas Neumayer. Der Salzburger unterlag in der 1. Runde dem Kitzbühel-Spezialisten Yannik Hanfmann 6:7, 4:6. Der Deutsche stand beim Generali Open 2020 im Endspiel und erreichte zudem zweimal das Halbfinale. Neumayer ist schon voll auf den Davis Cup im Wiener Prater Mitte September eingestellt. „Ich werde weiter auf Sandplatz spielen.“

Jurij Rodionov hat sich als einziger Österreicher über die Qualifikation in den Hauptbewerb gespielt. Und steht als erster in der 2. Runde. Der 27-Jährige, der im Vorjahr Hauptanteil am Einzug in die Top 8 des „Kurier Austria Davis Cup Teams“ hatte, schlug im Österreicher-Duell den 20-jährigen Joel Schwärzler 6:4, 6:2. 

Rodionov dominierte über weite Strecke das Spiel und steht zum zweiten Mal im Achtelfinale des Generali Open. „ich bin einfach schlecht gestanden bei den Schlägen“, sagt Schwärzler, der zu Beginn des Vorjahres noch die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste war. „Ich bin froh, hier im Achtelfinale zu stehen“, sagt Rodionov. Ob das jetzt ein Start für einen Aufwärtstrend war? „Das weiß man bei mir nie. Ich gewinne oft drei Turniere und dann ein halbes Jahr kein Match“, scherzt Rodionov, der nun auf den argentinischen Weltklassemann Tomas Etcheverry trifft. 

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