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Spaniens Held Ferran Torres: „Wir wurden endlich erlöst“

Spanien ist Weltmeister. Goldtorschütze Ferran Torres konnte sein Glück kaum fassen.
Ferran Torres

Lionel Messi stand teilnahmslos auf dem Rasen von East Rutherford, irgendwann setzte sich der Superstar inmitten der spanischen Weltmeister-Party vollkommen konsterniert hin. Während die Spanier um die auf dem Boden rollenden Jungstars Nico Williams und Lamine Yamal ihren verdienten WM-Triumph nach dem 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung feierten, ist der Traum von der Titelverteidigung für Messi und Argentinien geplatzt.

Zum großen Helden im Finale wurde aber nicht Williams oder Yamal, sondern Joker Ferran Torres, der das einseitige Finale zugunsten des Europameisters entschied. „Ich denke, dass wir durch dieses Tor endlich erlöst wurden“, sagte Torres. „Gegen Messi bist du immer nervös, aber wir haben immer an uns geglaubt.“

Ferran Torres trifft

Ferran Torres trifft

Und weiter: „Das war das Tor von 47 Millionen Leuten. Das Schicksal war vorbestimmt, wir haben alles dazu beigetragen, heute zu gewinnen. Alle Endspiele sind schwierig. Man ist aufgeregt, wir haben versucht, unseren Fußball weiter zu spielen. So haben wir gesiegt. Es gab viel Kritik während der WM. aber Gott gibt jedem das, was er verdient.“

Spaniens Trainer „stolz auf diese Generation“

Aus den Boxen dröhnte in den Minuten nach dem Abpfiff vor 80.663 Zuschauern - darunter auch US-Präsident Donald Trump und FIFA-Boss Gianni Infantino - der Party-Klassiker Eviva España. „Ich bin stolz, stolz auf diese Mannschaft und auf diese Generation, die sich mit dieser Spielidee durchgesetzt hat“, sagte Spaniens Trainer Luis de la Fuente.

Vor dem Triumph unweit von New York, bei dem Spanien über die komplette Spieldauer dominierte, hatten die Iberer den wichtigsten Pokal im Weltfußball 2010 in Südafrika geholt. Für den bei dieser WM mit acht Toren und vier Assists herausragenden Messi wird es wohl keinen zweiten WM-Pokal nach 2022 geben.

Torres hatte in der 106. Minute das entscheidende Tor für die Spanier erzielt. Der 65 Jahre alte de la Fuente gewann als ältester Trainer der WM-Historie den Titel. Argentiniens Mittelfeldmann Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Rasen. Die erste Verwarnung hatte er vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic wegen Reklamierens gesehen.

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