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Corona-News
11/25/2021

Tschechiens Präsident positiv getestet + Portugal verschärft Einreiseregeln

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Kevin Kada

  • Sorge wegen neuer Corona-Variante in Südafrika (mehr)
  • Tschechiens Präsident Zeman positiv auf Corona getestet (mehr)
  • 13.592 Neuinfektionen und über 600 Intensivpatienten (mehr)
  • EMA gibt grünes Licht für Kinderimpfung ab 5 Jahren (mehr)
    • Auch Nationales Impfgremium emfpfiehlt impfen ab 5 Jahren (mehr)
    • Kinderimpfstoff: Wann er kommt und was Kindern jetzt geimpft wird (mehr)
  • Gala im ORF ​​​​​​trotz Lockdowns - ein schlechtes Vorbild? (mehr)
  • Experte: Keine Kinderkrankheit sorgt für mehr Hospitalisierungen (mehr)
  • Niederösterreichs Krankenhäuser über "systemkritischer Auslastungsgrenze" (mehr)
  • Von Laer rechnet mit Verlängerung des Lockdowns (mehr)
  • Appell von NÖ Landessanitätsdirektorin keine Corona-Party zu feiern (mehr)
  • MFG-Politiker aus OÖ auf Intensivstation (mehr)
  • Expertin fordert Präsenzunterricht in Deutschförderklassen (mehr)
  • ÖGK-Chef gegen eingeschränkte Medizinversorgung für Ungeimpfte (mehr)

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Corona-Pandemie: Aktuelle Entwicklungen

  • Heute, 09:12 PM

    Zehntausende Covid-Tote im Oktober in Russland

     In Russland sind im Oktober nach offiziellen Angaben fast 75.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. In den meisten Fällen gelte das Virus als Haupttodesursache, teilte das Statistikamt Rosstat am Freitagabend in Moskau mit. Die Corona-Statistik der Regierung weist nach Angaben der Staatsagentur Tass dagegen nur halb so viele Todesfälle für den Monat aus.

    Die Diskrepanz wird nach Tass-Angaben damit erklärt, dass hierbei nur Fälle erfasst würden, bei denen Corona die Haupttodesursache gewesen sei und eine Bestätigung für eine Infektion schnell vorgelegen habe. In Russland breitet sich die deutlich ansteckendere Delta-Variante des Virus aus. Die Impfquote ist verhältnismäßig niedrig: Erst rund 43 Prozent der 146 Millionen Einwohner sind vollständig geimpft. Das Land verfügt über mehrere eigene Vakzine.

  • Heute, 08:54 PM

    Corona-Neuinfektionen in Südafrika steigen rapide an

    Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an. Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16.055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65.990 durchgeführten Covid-Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2.828, nachdem 30.904 Tests durchgeführt wurden.

  • Heute, 08:15 PM

    Und auch Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln

    Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet. Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo am Freitag mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden.

    Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden. Für Menschen, die nach Belgien einreisen wollen ändert sich zunächst - bis auf die neuen Beschränkungen in Belgien selbst - nichts. Wer geimpft ist, muss nicht in Quarantäne und braucht keinen frischen Corona-Test und kann einreisen. Zuletzt infizierten sich in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern so viele Menschen täglich wie nie zuvor in der Pandemie. Im Schnitt waren es fast 18.000 Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist stark gestiegen.

  • Heute, 08:14 PM

    Irland schließt Nachtclubs und verschärft Regeln

    Die Bewohner Irlands müssen sich wegen hoher Corona- Fallzahlen und der neuen Omikron-Variante wieder auf schärfere Corona-Maßnahmen einstellen. Clubs müssen ab dem 7. Dezember für zunächst einen Monat wieder schließen und Theater oder Kinos dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazitäten besetzen, kündigte der irische Premierminister Micheál Martin am Freitag in Dublin an. Das Risiko, ohne schärfere Maßnahmen in die Weihnachtszeit zu gehen, sei "einfach zu hoch", sagte der Regierungschef nach Angaben des irischen Senders RTÉ. Er habe die Vorschläge seiner wissenschaftlichen Berater akzeptiert. Für private Treffen zuhause gibt es erneut Kontaktbeschränkungen: So dürfen sich maximal Angehörige von vier Haushalten treffen. Restaurants und Pubs müssten weiterhin um Mitternacht schließen, aber außerdem strikte Abstandsregeln befolgen. Für Fitnessstudios und die Gastronomie sind Immunitätsnachweise notwendig.

    Die Inzidenz, die Irland nur für einen Zwei-Wochen-Zeitraum ausweist, lag zuletzt bei 1.317 (Stand: 29. November). Auch die Zahl der Corona-Todesfälle stieg in dem Land mit rund fünf Millionen Einwohnern zuletzt deutlich an.

  • Heute, 07:58 PM

    Gut Hälfte der Omikron-Infizierten in England vollständig geimpft

    Mehr als die Hälfte der bisher nachgewiesenen Infektionen mit der besorgniserregenden Omikron-Variante des Coronavirus in England sind bei vollständig Geimpften aufgetreten. Von den 22 bestätigten Infizierten hätten zwölf mindestens zwei Corona-Impfungen erhalten, teilte die britische Gesundheitsbehörde am Freitag mit.

    Allerdings lässt sich aus diesen Zahlen nicht darauf schließen, dass Geimpfte ein ähnlich hohes Risiko haben, sich mit Omikron zu infizieren wie Ungeimpfte. Je mehr Menschen in der Bevölkerung geimpft sind, desto mehr Geimpfte sind auch unter den Infizierten - selbst wenn der Anteil der infizierten Geimpften sehr gering ist. Auch unter den Infizierten der derzeit noch dominierenden Delta-Variante ist der Anteil der Geimpften an den Infizierten in Großbritannien oder Deutschland mittlerweile hoch - weil die Mehrheit der Menschen in diesen Ländern geimpft ist. In beiden Ländern haben knapp 70 Prozent der Menschen mindestens zwei Impfdosen erhalten.

  • Heute, 07:33 PM

    Biden gibt Corona-Entwarnung: "Es ist nur eine Erkältung"

     

    US-Präsident Joe Biden hat Sorgen um seinen Gesundheitszustand als unbegründet zurückgewiesen. Seine heisere Stimme sei auf eine Erkältung zurückzuführen, die er sich durch den Kontakt mit seinem Enkel zugezogen habe, sagte Biden bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Es geht mir gut", betonte der 79-Jährige, nachdem er mit heiserer Stimme und einigen Hustenanfällen eine Rede zur Lage auf dem Arbeitsmarkt gehalten hatte. "Ich habe einen eineinhalb-jährigen Enkel, der erkältet ist und gerne seinen Opa küsst", sagte Biden. "Es ist nur eine Erkältung." Der US-Präsident hatte das verlängerte Thanksgiving-Wochenende mit seiner Familie verbracht. Er macht nach eigenen Angaben täglich einen Corona-Test.

  • Heute, 07:04 PM

    Falschmeldung über angeblich nach Impfung gestorbenen Polizisten

    Am 24. November ist ein Polizist aus dem Bezirk Murtal gestorben. Seit seinem Tod verbreiten sich „immer wieder Gerüchte und Falschnachrichten“ in diversen sozialen Medien, wonach ein der 46-Jährige angeblich nach einer dritten Covid-Impfung verstorben sei, berichtete die Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark am Freitagabend. Ein Zusammenhang mit einer Booster-Impfung „ist jedenfalls auszuschließen, zudem diese beim Betroffenen gar nicht verabreicht worden war“, so die LPD.
    Aktuell kursiert eine 27 Sekunden lange Sprachnachricht, welche überwiegend über Messenger-Dienste rasant ihre Verbreitung findet, hieß es in der Stellungnahme der Polizei. Demnach würde ein Mann behaupten, dass der 46-Jährige lediglich wenige Stunden nach einer Booster-Impfung gestorben sei.

    Eine Obduktion der Gerichtsmedizin wurde bereits über Auftrag der Staatsanwaltschaft durchgeführt. Dabei konnte eine natürliche Todesursache festgestellt werden, betonte die LPD.
    Auch von einer angesprochenen Anzeige wegen angeblich mehrerer Impfschäden von steirischen Polizisten „ist nichts bekannt“. Die Landespolizeidirektion Steiermark hielt abschließend fest, dass derartigen Falschnachrichten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten entschieden entgegengetreten wird. Die Ermittlungen nach dem Urheber laufen.

  • Heute, 06:01 PM

    Inzidenz in Italien wieder gestiegen, Südtirol wird "gelb"

    In Italien hat sich die Corona-Lage weiter verschlechtert. Stand Donnerstag ermittelten die Experten für die zurückliegenden sieben Tage einen Inzidenzwert von landesweit 155 Corona-Fällen je 100.000 Einwohner, wie das Gesundheitsministerium in Rom mitteilte. .

    Hohe Inzidenzen hat die an Kärnten grenzende Region Friaul-Julisch Venetien. Wegen der hohen Belegung auf den Intensivstationen wurde sie am vergangenen Montag in die Gelbe Zone mit strengeren Corona-Regeln eingeteilt. Zur gelben Region rückt am Montag auch Südtirol auf.

    Im Gegensatz zu Österreich und Deutschland denkt Italien nicht an eine allgemeine Impfpflicht. "Eine Impfpflicht wäre der allerletzte Schritt, sollte sich die Lage verschlechtern", sagte Franco Locatelli, Präsident des technischen Komitees CTS, das die Regierung in Sachen Epidemie berät.

     

  • Heute, 05:30 PM

    Weiterer Omikron-Verdachtsfall in Niederösterreich

    In Niederösterreich ist ein weiterer Verdachtsfall der Corona-Variante Omikron aufgetreten. Es handelt sich nach Angaben des Landes um einen Mann aus dem Bezirk Mödling, der einen aus Südafrika zurückkommenden Wiener vom Flughafen Wien in Schwechat abgeholt hatte. Beide wurden positiv getestet. Die Sequenzierung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) läuft, ein Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet. Ein Omikron-Fall in Niederösterreich ist bereits bestätigt. Der Betroffene, ein Asylwerber aus Südafrika, ist nach Angaben des NÖ Sanitätsstabes im Asylquartier in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) aufhältig.

  • Heute, 05:16 PM

    Weitere Gespräche zu Impfpflicht

    Das Wochenende wolle man noch nutzen, um daran zu arbeiten, Anfang kommender Woche soll der Gesetzesentwurf zur Impfpflicht dann vorliegen.

  • Heute, 04:21 PM

    Erster Omikron-Fall in Island ist drei Mal geimpft

    Der erste in Island bestätigte Fall einer Erkrankung mit der Omikron-Variante des Coronavirus ist ein vollständig geimpfter Mann, der außerdem eine Booster-Dosis erhalten hat. Laut einem Bericht des isländischen Rundfunks RÚV vom Freitag ist völlig unklar, wie sich der 70-Jährige aus der westisländischen Stadt Akranes mit der mutierten Virusvariante angesteckt hat. Seit sich der Mann vor einigen Tagen in ärztliche Behandlung begeben hatte, wurden auf der Nordatlantikinsel zwei weitere Omikron-Fälle bestätigt, vier weitere Verdachtsfälle sind noch in der Sequenzierung. Alle sieben Fälle sollen miteinander in Zusammenhang stehen. Laut dem Epidemologen Thórólfur Gudnason dürfte der Ausbruch der Omikron-Variante vorerst noch auf Akranes beschränkt sein.

    90 Prozent der Isländer über zwölf Jahre hat zumindest zwei Impfdosen erhalten, rund ein Drittel dieses Bevölkerungssegments auch eine Drittimpfung. Derzeit gibt es in Island 1.566 aktive Corona-Fälle, 22 davon liegen im Spital, drei Personen benötigen Intensivpflege.

  • Heute, 04:02 PM

    Deutschland erklärt Polen und Schweiz zu Hochrisikogebieten

    Es trifft nicht nur Österreich: Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die deutsche Regierung ab Sonntag auch Polen, die Schweiz, Liechtenstein sowie Jordanien und Mauritius als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

  • Heute, 03:57 PM

    Harte Strafen für Impfverweigerer bei deutscher Armee

    Die militärische Führung der deutschen Bundeswehr will die neu eingeführte Corona-Impfpflicht strikt durchsetzen: Wer eine Impfung ohne guten medizinischen Grund verweigert, dem drohen harte Strafen – von einem gerichtlichen Disziplinarverfahren bis hin zur fristlosen Entlassung. Dies geht aus einem Schreiben von Heeresinspekteur Alfons Mais hervor. Ein vollständiger Schutz nicht geimpfter Frauen und Männer solle "so schnell wie möglich" hergestellt werden, betonte Mais.

    Nach monatelangen Diskussionen hatte das Verteidigungsministerium vergangene Woche die Corona-Impfung für die mehr als 180.000 Soldaten "duldungspflichtig" gemacht. Sie gehört nun zum sogenannten Basis-Impfschema. Die Impfung wird damit in einer ersten Berufsgruppe zur Vorschrift - mit dem Soldatengesetz als Grundlage. Insgesamt sei der Anteil geimpfter Soldaten mit wohl mehr als 80 Prozent jetzt schon höher als in der gesamten Bevölkerung, heißt es in der Bundeswehr. Es gebe noch keine genaue Zahl der Impfverweigerer.

  • Heute, 03:29 PM

    Schweiz verlangt bei Einreise Test auch von Geimpften

    Die Schweiz verschärft nach dem bedrohlichen Anstieg der Corona-Infektionen die Maßnahmen. Einreisende müssen ab Samstag (4. Dezember) einen negativen PCR-Test vorlegen. Dies gilt auch für Genesene und Geimpfte, wie die Regierung am Freitag beschloss. Zudem muss ein zweiter Test, PCR- oder Antigen-Schnelltest, zwischen dem vierten und dem siebenten Tag nach der Einreise gemacht werden. Die Tests müssen auf eigene Kosten durchgeführt werden.

    Ausgenommen von der Regel seien Einreisende aus Liechenstein sowie der angrenzenden Regionen der restlichen Nachbarländer wie etwa die Bundesländer Tirol und Vorarlberg, das deutsche Baden-Württemberg oder Südtirol (Italien). Vorher verhängte Quarantänebestimmungen für zahlreiche Länder werden aufgehoben. Innerhalb von 14 Tagen haben sich schweizweit pro 100.000 Einwohner 1151,51 mit dem Coronavirus infiziert. Eine Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Bundesamt für Gesundheit nicht jeden Tag an.

    In der Schweiz gilt weitgehend 3-G, also Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete. Veranstalter können neuerdings aber selbst auf 2-G, also Zutritt nur für Genesene und Geimpfte, bestehen. Dann müssen keine Masken getragen werden. Zudem wird die Gültigkeit des Antigen-Schnelltests von 48 auf 24 Stunden begrenzt. Der PCR-Test bleibt 72 Stunden gültig. Zudem wird die Maskenpflicht in Innenräumen ausgeweitet, wenn Ungeimpfte Zutritt haben, und die Arbeit von Zuhause aus dringend empfohlen.

  • Heute, 03:26 PM

    64 Menschen auf Kärntner Intensivstationen

    Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen, die in Kärnten intensivmedizinische Betreuung brauchen, ist am Freitag auf 64 gestiegen, das sind so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Damit ist die höchste Stufe des Stufenplans für die Spitäler erreicht. Wie Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes, heute vor Journalisten erklärte, gebe es deshalb deutliche Einschränkungen bei planbaren Operationen.

    262 Personen liegen mit Covid19-Infektionen auf Normalstationen, das ist ein Rückgang um fünf Personen. Von Donnerstag auf Freitag wurden 804 Neuinfektionen registriert, die Sieben-Tage-Inzidenz in Kärnten sank auf 1.325, was immer noch den höchsten Wert aller Bundesländer darstellt. Acht Menschen sind an oder mit Corona gestorben. Insgesamt stehen in Kärnten 135 Intensivbetten zur Verfügung, im Krisenfall können diese auf 170 aufgestockt werden.

    Am Wochenende startet man in den Kärntner Impfstraßen mit den Kinderimpfungen. Es gibt am Samstag und Sonntag 750 Termine, am Freitag gegen Mittag war etwas mehr als die Hälfte der Termine bereits gebucht. 416 sind bereits gebucht. Für Fünf- bis Elfjährige gibt es eigens eingerichtete Impfstraßen, wo Kinderärzte die Impfungen und wenn nötig auch Beratungen durchführen. Es gibt fünf Impfzentren, in Klagenfurt, Villach, St. Veit/Glan, Wolfsberg und in Spittal an der Drau. Während der Woche werden keine Kinderimpfungen angeboten, weil da keine Kinderärzte zur Verfügung stehen.

  • Heute, 03:24 PM

    Immer weniger Infektionen lassen sich nachverfolgen

    Der Anzahl der geklärten Corona-Infektionen geht seit Wochen kontinuierlich zurück. Bezogen auf ganz Österreich mit Ausnahme von Wien wurde in der vergangenen Woche (22. bis 28. November) mit einem Anteil von 27,5 Prozent ein bisheriger Tiefstand erreicht, zeigt die aktuelle Epidemiologische Abklärung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Mitte Oktober ließ sich noch bei deutlich mehr als der Hälfte der Fälle die Infektionsquelle eruieren.

    Für ein zielführendes Contact Tracing wäre zumindest eine Erfolgsquote zwischen 60 und 70 Prozent wünschenswert. Davon war man zuletzt in einigen Bundesländern - vor allem in Oberösterreich und in Tirol - weit entfernt.

    Was die Orte der Ansteckung betrifft, dominierten - mitten im österreichweiten harten Lockdown keine Überraschung - die privaten Haushalte. Von den geklärten Fällen ließen sich 87,3 Prozent diesem Setting zuordnen, in Wien waren es sogar 90,3 Prozent. Der Bildungsbereich trug österreichweit mit 6,7 Prozent zum Infektionsgeschehen bei - ein geringer Wert als in den beiden vorangegangenen Wochen, was insofern von Interesse ist, als Schulen vom Lockdown ausgenommen sind. Weiter auffallend: der Sektor Arbeit trug lediglich mit 0,8 Prozent zum Infektionsgeschehen bei, der Bereich Freizeit dagegen - trotz Lockdown - mit 2,8 Prozent.
     

  • Heute, 03:20 PM

    Effektive Reproduktionszahl sank auf 0,90

    Während bei den Spitalszahlen der Peak an Covid-19-Patienten noch erwartet wird, stabilisieren sich die Fallzahlen weiter auf hohem Niveau. Heute liegt die effektive Reproduktionszahl erstmals seit neun Wochen wieder unter 1 - bei genau 0,90. Das geht aus dem Freitags-Update der Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz hervor. Die R-Zahl bezieht sich jeweils auf die vorangegangenen 13 Epidemietage.

    Im Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Wien liegt die effektive Reproduktionszahl unter 1. In Kärnten, Steiermark und Vorarlberg liegt sie um 1, geht aus dem Update hervor. Die Anzahl der täglich neudiagnostizierten Fälle ist in allen Bundesländern auf einem erhöhten Niveau, konstatierten die Experten.

    In der Vorwoche lag die R-Zahl bei 1,06, vor 14 Tagen war noch 1,16. Am 12. November betrug sie gar noch 1,24. Der nunmehrige Wert von 0,90 bezieht sich auf den Zeitraum 19. November bis 1. Dezember, basierend auf 150.997 laborbestätigten Fällen. Ein Wert von 0,90 bedeutet, dass 100 Infizierte statistisch gesehen 90 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Das heißt, das nunmehr nicht mehr jeder Infizierte zumindest eine weitere Person ansteckt. Einen Wert unter 1 gab es zuletzt mit 0,97 am 1. Oktober.

    Die tägliche Steigerungsrate ist nunmehr negativ und beträgt -4,2 Prozent. Das heißt, dass die Fallzahlen jeden Tag um 4,2 Prozent zurückgingen. Vor einer Woche meldete die AGES noch eine tägliche Steigerungsrate von 1,1.

  • Heute, 02:32 PM

    Anfang kommender Woche wieder Beratungen in Wien

    In Wien wird wieder über die Coronasituation und die weiteren Maßnahmen beraten. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wird sich dazu erneut mit Fachleuten besprechen, wie sein Büro auf Anfrage der APA mitteilte. Die Beratungen sollen Anfang der Woche, also am Montag oder Dienstag, stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Wien hat zuletzt eine Verordnung erarbeitet, die neuerliche Verschärfungen beinhaltet hat. Tatsächlich relevant waren die Regeln aber nicht lange, da kurz nach dem Inkrafttreten am 19. November der bundesweite Lockdown folgte. Kern des Pakets war unter anderem die sogenannte 2G-plus-Regel. Sie wurde etwa für die Nachtgastronomie oder größere Veranstaltungen vorgesehen. Ob diese indoor oder outdoor stattfinden, war dabei egal.

    Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass die Regelung auch auf die Gastronomie, sobald diese wieder öffnen darf, generell ausgeweitet werden könnte. Wien hat seit dem Sommer durchwegs einen restriktiveren Coronakurs beschritten - was sich laut Ludwig ausgezahlt hat. Bei den Infektionszahlen stand Wien zuletzt deutlich besser da als andere Bundesländer. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 390,1, was den niedrigsten Wert österreichweit darstellt.

  • Heute, 02:15 PM

    Weitere Gespräche mit Experten im Bundeskanzleramt

    Während die ÖVP am Freitag ihr Regierungsteam und die Partei neu aufstellte, fand im Bundeskanzleramt ein weiterer Expertengipfel zur Impfpflicht statt. Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) haben wieder ins Kanzleramt geladen, beim Doorstep vor den Gesprächen fehlten jedoch beide Regierungsmitglieder. Die Ärztekammer hatte sich bereits vor Wochen für eine generelle Impfpflicht ausgesprochen.

    Geladen waren am Freitag unter anderem Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres, der Präsident des Behindertenrats Michael Svoboda, Vertreter der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) sowie Ingrid Korosec, Präsidentin des Seniorenbundes, und Franz Lackner, Erzbischof von Salzburg und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.

    Insbesondere im Pflegebereich und in den Spitälern würde er sich die Impfpflicht ab sofort wünschen, sagte Szekeres vor dem Treffen. Er rechnet jedoch damit, dass diese zeitgleich mit der allgemeinen Pflicht im Februar kommen werde, da es "Vorlaufzeiten gibt". "Allerdings würde ich mir wünschen, dass wir uns alle früher impfen lassen", sagte der Ärztekammer-Präsident. Bereits im Dezember solle die Zahl der Geimpften, der Erst-, Zweit-, und Drittstiche - steigen. Am Freitag hatten mehr als sechs Millionen Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Szekeres sprach sich dafür aus, dass "wir innerhalb der nächsten zwei Wochen Gas geben". Hier komme den niedergelassenen Ärzten eine große Rolle zu.

    Wie die Impfpflicht rechtlich ausgestaltet wird, ist großteils noch offen. Vorgesehen ist sie für Personen ab 14 Jahren. Dieses Alter kann Szekeres "gut nachvollziehen", wobei es "medizinisch Sinn macht, dass man auch die Kinder ab fünf Jahren impft", für sie ist die Corona-Schutzimpfung immerhin bereits zugelassen.

  • Heute, 02:15 PM

    Slowakei meldete Rekord an Infektionen pro Tag

    Die Slowakei hat den bisher höchsten Wert an täglichen Corona-Neuinfektionen seit Pandemiebeginn gemeldet. Nach den am Freitag veröffentlichten Angaben verzeichnete das 5,5 Millionen Einwohner zählende EU-Land 15.278 positiv Getestete.

    Das Gesundheitsministerium in Bratislava schränkte allerdings in einer auf Facebook nachgereichten Erklärung ein, die Rekordzahl habe zumindest teilweise auch methodische Gründe. Einige PCR-Tests seien erst verzögert in das nationale Informationssystem nachgetragen worden, weshalb es zu einer verzerrten Darstellung gekommen sei.

    Dass der Trend auch unabhängig von dieser Ungenauigkeit stark steigend ist, bestritt das Ministerium jedoch nicht. Experten führen die hohen Infektionszahlen auch auf die geringe Durchimpfung der Bevölkerung zurück. Bis Freitag waren erst 45 Prozent der Einwohner vollständig geimpft. Von den über 3.400 mit Covid-19 im Krankenhaus liegenden Personen sind nach offizieller Statistik nur 15,5 Prozent vollständig geimpft. In der Slowakei gilt seit 25. November der sogenannte Notstand, der unter anderem Ausgangsbeschränkungen erlaubt. Am selben Tag trat auch ein allgemeiner Lockdown in Kraft.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 1.108.889 bestätigte Fälle, 152.483 aktiv Infizierte (Stand 25.11.2021, 10:00 Uhr)
  • 944.173 Genesene, 12.233 Todesfälle (Stand 25.11.2021, 10:00 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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