Sport-News

Erfolgreicher Auftakt für die österreichischen Doppel. Nachdem Lucas Miedler bereits mit dem Portugiesen Francisco Cabral die 2. Runde erreicht hatte, zogen nun Alexander Erler und Neil Oberleitner nach. 

Der Tiroler Erler gewann mit dem US-Amerikaner Robert Galloway sein Auftaktmatch gegen die australisch-amerikanische Paarung Matthew Romios/Ryan Seggerman (AUS/USA) sicher 6:2,6:3. Mit Neil Oberleitner, der mit dem Inder Sriram Balaji spielt, kam ein dritter Österreicher in die zweite Doppel-Runde. Das Duo bezwangüberraschend Pierre-Hugues Herbert/Jordan Thompson (FRA/AUS) 7:6(4),3:6,7:6(8). Erler/Galloway haben nun allerdings die als Nummer 2 gesetzten Harri Heliovaara/Henry Patten (FIN/GBR) zum Gegner, Balaji/Oberleitner treffen auf das als Nummer 4 gesetzte Duo Marcelo Arevalo/Mate Pavic (El Salvador/CRO).

Nun ist es fix. Am Donnerstag am Vormittag bestand Edin Dzeko den Fitnesstest, am Nachmittag sollte er in einer Pressekonferenz von Schalke 04 vorgestellt werden. Beim Tabellenführer der 2. deutschen Bundesliga unterschrieb der 39-jährige Bosnier einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Dem Vernehmen nach zahlen die Königsblauen dem AC Florenz keine Ablöse.

Schalke, der Klub des österreichischen Trainer Miron Muslic, hatte zuletzt Probleme mit der Offensive, die der routinierte Stürmer lösen soll. Nach 18 Spieltagen hat Schalke nur 22 Tore erzielt. 

"Ich habe mich seit dem ersten Interesse sehr intensiv mit Schalke beschäftigt und mir einige Spiele angeschaut", sagte Dzeko. "Es ist sehr beeindruckend, wie sich die Mannschaft nach schwierigen Jahren in dieser Saison entwickelt hat."

"Lust auf Schalke"

„Edin hat uns nach der ersten Kontaktaufnahme sehr schnell und klar kommuniziert, dass er richtig Lust auf Schalke hat", wird Youri Mulder (Direktor Profifußball) in einem Statement des Vereins zitiert. "Mit ihm verpflichten wir einen Angreifer, der in seiner Karriere auf dem höchsten Niveau gespielt hat. Neben der Erfahrung als Führungsspieler wird unsere Mannschaft von Edins Qualitäten als Zielspieler und Torjäger profitieren.“

Kitzbühel bekommt ein neues Tennis-Turnier. Von 13. bis 19. Juli schlagen die Frauen im Rahmen eines WTA-125-Turniers (Challenger-Level) in der Gamsstadt auf. Das wurde am Donnerstag am Rande der Hahnenkamm-Rennwoche bekanntgegeben. Das neue Sandplatz-Turnier steigt damit direkt vor dem seit 1945 fast alljährlich stattfindenden Männer-Turnier (Kategorie ATP-250). Mit Frauen-Finale und dem Beginn der Männer-Qualifikation treffen sich in diesem Sommer sogar beide Geschlechter.

Mehr als drei Jahrzehnte Wartezeit

Die bisher letzte Ausgabe eines Kitzbüheler Frauen-Turniers fand 1993 statt. "Es war ein lang gehegter Wunsch von uns, dass wir das Damen-Tennis wieder nach Kitzbühel holen", sagte Florian Zinnagl, der Geschäftsführer des Generali Open Kitzbühel. "Es ist unser Ziel, dass wir die Österreicherinnen alle herbekommen, ob das die Lilli Tagger, Sinja Kraus oder die Julia Grabher ist." Im Anschluss an die neue Kitzbühel-Woche findet das aufstrebende ITF-Turnier in Amstetten statt. Dieses Turnier wird auf ein ITF-100-Event aufgewertet. Zunächst hatte es geheißen, das Kitzbühel und Amstetten in einer Woche stattfinden, die Niederösterreicher haben nun um eine Woche verschoben. 

Am Donnerstagvormittag veröffentlichte Mercedes die ersten Bilder vom F1 W17 E Performance, dem Auto der Saison 2026. Es ist das erste Auto, das nach dem neuen Reglement für 2026 gebaut wurde.

"Bedeutende Veränderung" 2026

"Die Formel 1 wird 2026 eine bedeutende Veränderung erleben, und wir sind auf diesen Übergang vorbereitet. Das neue Reglement erfordert Innovation und absolute Konzentration in allen Performance-Bereichen", sagte Teamchef und Geschäftsführer Toto Wolff. "Die Veröffentlichung der ersten Bilder des W17 ist lediglich der nächste Schritt in diesem Prozess. Sie steht für die kontinuierlichen gemeinsamen Anstrengungen unserer Teams in Brixworth und Brackley. Wir werden in den kommenden Monaten weiter hart daran arbeiten."

Die Saison 2026 bringt die bislang größten technischen Umwälzungen in der Geschichte des Sports mit sich - inklusive komplett neuer Regeln für Chassis, Power Units und Kraftstoff.

Bei den Fahrern gibt es keine Veränderung: Mercedes setzt auch heuer auf George Russell und Kimi Antonelli.

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