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Chronik Österreich
03/26/2020

6.398 Infizierte in Österreich, USA das Land mit den meisten Infektionen

Elfter Tag der Ausgangsbeschränkungen. 6.398 Fälle in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen in unserem Ticker.

von Josef Siffert, Stefan Berndl, Kevin Kada, Andreas Puschautz, Johannes Arends

  • Zu 99 Prozent soll SARS-CoV-2 von Schuppentieren (Pangoline) abstammen (mehr Infos)
  • Popper: Verschärfung der Maßnahmen in Ö nicht sinnvoll (mehr dazu)
  • Neue Zählweise: Sprunghafter Anstieg bei Corona-Intensivpatienten (zum Artikel)
  • 1450-Coronavirus-Hotline: Mitarbeiter am Limit; Arbeitsbedingungen kritisiert (mehr dazu)
  • Spitäler laut Anschober "hervorragend aufgestellt" (mehr dazu)
  • OMV muss 2020 mehr als 4 Milliarden Euro einsparen (mehr Infos)
  • Es darf weiter gebaut werden - allerdings nur mit Schutzausrüstung (mehr dazu)
  • Niemandem wird Strom, Gas oder Wärme abgedreht (mehr dazu)
  • Zahl der Toten in USA auf über 1.000 gestiegen (mehr dazu); New York baut provisorische Leichenhalle (mehr Infos)
  • Mehr als 4.000 Tote in Spanien
  • Wie wirkt sich die Krise auf die Wirtschaft aus: Einbruch scharf, aber bestenfalls kurz, so WIFO und IHS (mehr dazu)
  • Ausbreitung in Italien verlangsamt sich weiter (mehr Infos)
  • Pongau entwickelt sich zum Hotspot außerhalb Tirols (mehr Infos)
  • EU-Gipfel gibt Staaten zwei Wochen für Finanzhilfen (mehr dazu)
  • USA mittlerweile das Land mit den meisten Infektionen

Zahlen: Aktueller Stand (26.03.2020, 15:00 Uhr): 6.398 Fälle; 35.995 Testungen; Todesfälle: 52; Infizierte nach Bundesländern: Burgenland (115), Kärnten (183), Niederösterreich (873), Oberösterreich (1.054), Salzburg (591), Steiermark (699), Tirol (1.623), Vorarlberg (435), Wien (825)

Interaktive Karte: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • Erstaufnahmezentrum Traiskirchen unter Quarantäne (mehr dazu) - Bis zu 150 Asylwerber sollen nach Leoben kommen. Bürgermeister Wallner fordert Ausgangsverbot (mehr dazu)
  • Falsche Websites, trügerische Anrufe: Corona ruft Betrüger auf den Plan (mehr dazu)
  • Schwindelnder Patient infizierte Wiener Arzt (mehr dazu)
  • Pestsäule wird zur Pilgerstätte für besorgte Wiener (mehr dazu)
  • Prämien für Supermarktmitarbeiter werden steuerfrei (mehr Infos)
  • Erster Häftling in Österreich infiziert (mehr dazu)
  • SPÖ verschiebt Auszählung der Mitgliederbefragung (mehr dazu)
  • Pflegerin in Wien wird von Patienten mit Coronaverdacht mit Messer attackiert (zum Artikel)
  • Warum Jüngere auch schwer erkranken können (mehr Infos)
  • AUA: Flugbetrieb bis 19. April eingestellt (mehr dazu)
  • Nach Ischgl-Fiasko folgen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft (mehr dazu)
  • Teilmobilmachung der Miliz ab 4. Mai (mehr dazu)
  • Immer mehr Krankenhäuser in Österreich melden infiziertes Gesundheitspersonal (mehr Infos)
  • 22 Millionen Euro sollen in die Erforschung von Medikamenten und Impfstoffen investiert werden (mehr dazu)
  • Auch während der Osterferien bleiben einige Schulen offen (mehr dazu)
  • "Kurzarbeit statt Kündigung“ - nach diesem Motto will die Regierung Massenarbeitslosigkeit vermeiden. Doch die Regelung ist besonders für Klein- und Mittelbetriebe oft nicht die ideale Lösung - das AMS-Geld kommt zu spät (mehr Infos)
  • Weltweit 487.648 bestätigte Fälle; 117.749 Genesungen (Stand: 26.03.; 15:00 Uhr)
  • Video: Gespenstische Stille in Großstädten weltweit (zum Video)
  • Helsinki wird ab Freitag abgeriegelt
  • Spanien meldet mehr Corona-Tote als China (mehr dazu); Ausgangsverbot in Spanien bis 11.4. verlängert
  • Deutscher Arzt rät davon ab, beim Einkauf Handschuhe zu tragen (mehr Infos)
  • Brasiliens Präsident hält Virus für "Fantasie" (mehr dazu)
  • Weißrussland: Das Land, in dem das Coronavirus ignoriert wird (mehr dazu)
  • Auch zweiter Test bei Merkel negativ (mehr dazu)
  • In den USA haben sich die Parteien auf ein zwei Billionen Dollar schweres Konjunkturpaket geeinigt (mehr dazu)
  • Bisher war Afrika nicht im Fokus. Nun meldet die WHO die ersten tausend Fälle in 40 Ländern (mehr dazu hier)
  • Olympische Spiele werden verschoben (mehr dazu)
  • Kontaktverbot in Deutschland (mehr dazu hier)
  • Indien verfügt weitgehende Ausgangssperre für eine Milliarde Menschen (mehr Infos)
  • Wie Russland seine Coronazahlen beschönigt (mehr dazu)
  • Die EU riegelt sich ab und schließt Außengrenzen für 30 Tage (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 3 min

    "Ich vertraue Gott": Erstmals römischer Kardinal Corona-positiv

    Zum ersten Mal ist in Italien ein Kardinal positiv auf das Covid-19 getestet worden. Der römische Kardinal Angelo De Donatis, Generalvikar der Diözese Rom, infizierte sich mit dem Coronavirus. Nach einigen Symptomen unterzog er sich dem Test und wurde in die Poliklinik "Gemelli" eingeliefert, berichteten italienische Medien.

    Der Kardinal habe zwar Fieber, doch sein Zustand sei insgesamt gut. Seine engsten Mitarbeitern wurden unter Heimquarantäne gestellt. "Ich vertraue Gott und dem Gebet von Euch allen, Gläubigen der Kirche in Rom. Ich teile in dieser Stunde das Leid vieler Brüder und Schwestern", kommentierte der Kardinal seine Situation. Die Diözese Rom hat wegen der Coronavirus-Krise alle Kirchen bis zum 3. April geschlossen.

    Im Vatikan wurden bisher sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

  • vor 6 min

    USA: 150.000 bestätigte Infektionen und fast 3.000 Tote

    In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 150.000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus- weltweit die meisten. Bis Montagnachmittag gab es 153.000 Infektionen mit Sars-CoV-2, wie aus einer Übersicht der Universität Johns Hopkins hervorging. Mehr als 2.800 Menschen kamen ums Leben.

    Die Verbreitung der Coronavirus-Pandemie in den USA hat sich zuletzt dramatisch beschleunigt. Die Zahl der bekannten Infektionen etwa hatte erst am Freitag die Marke von 100.000 überschritten.

  • vor 12 min

    Schulen: Neubewertung am Montag

    Das Virus sei "verdammt ansteckend", sagt Kurz. Deshalb müsse man bei der Frage der Wieder-Öffnung "verdammt vorsichtig" sein.

    Thema Schule: Die Matura solle irgendwie durchgeführt werden, meint Kurz. Bildungsminister Heinz Faßmann arbeite an einem Plan. Zur Schulöffnung: "Wir können wahrscheinlich nächsten Montag vorsichtig bewerten, wie lange welche Maßnahme inkraft bleiben muss."

    Wann das alles zu Ende sei, will Hans Bürger vom ORF wissen: "Wirklich vorbei ist die Krise ab dem Zeitpunkt, wo es ein Medikament oder eine Impfung gibt", sagt Kurz.

  • vor 24 min

    Iran: Keine gedruckten Zeitungen mehr

    n dem von der Corona-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. "Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum angegebenen Datum (8. April) keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen", hieß es aus dem Innenministerium.

    Derzeit erscheinen etwa 65 Zeitungen und Zeitschriften im Land, einschließlich der bei den Iranern sehr beliebten Sportzeitungen. Der Iran leidet schon seit Februar unter der Corona-Krise. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher mehr als 40.000 Infektionen und 2.757 Covid-19-Tote registriert.

  • vor 27 min

    Kurz zu Ischgl: Niemand habe jemanden absichtlich angesteckt

    Im Tiroler Skiort Ischgl infizierten sich viele Menschen mit dem Coronavirus. "Ja natürlich hat das stattgefunden", sagt Kurz. Doch zuvor sei ein Tiroler von einem Italiener und ein Italiener von einem Chinesen infiziert worden: "Weder die Chinesen, noch die Italiener, noch irgendjemand in Tirol hat das absichtlich gemacht."

  • vor 30 min

    "Es gibt keine Alternative"

    In Österreich gebe es derzeit rund 900 freie Beatmungsgeräte, sagt Kurz. Das seien vergleichsweise viele. "Wenn das Virus weiterhin wächst in Europa, kann das kein Gesundheitssystem in Europa stemmen", fügt er allerdings hinzu. Man versuche die Kapazitäten auszubauen, Beatmungsgeräte zu erwerben. Dass europäische Unternehmen ihre Produktion umstellen und sie selbst erzeugen, das brauche noch Zeit. Aber grundsätzlich: "Ohne Maßnahmen (...), wären wir schon in einer Situation wie Italien oder Spanien."

    "Ich würde gern eine Alternative anbieten, aber es gibt keine Alternative", sagt Kurz. Umso disziplinierter Gesellschaften bisher in der Corona-Krise zusammengehalten hätten, desto besser gehe es ihnen danach, sagt er mit einem Verweis auf die chinesische Großstadt Wuhan.

    Mit Blick auf Italien und Spanien wolle er aber nichts relativieren: "Wir werden auch in Österreich bald die Situation haben, dass jeder jemanden kennt, der an Corona gestorben ist."

    Was ist mit Ungarn, wo heute das Parlament entmachtet wurde? "Ich habe ehrlich gesagt jetzt nicht die Zeit, mich mit Ungarn auseinanderzusetzen." In Österreich verfolge man jedenfalls nicht den Plan "die Demokratie auszuhebeln", sagt Kurz. "Wir sind allesamt froh, in einer Demokratie zu leben." Die Regierung müsse auf Zeit Maßnahmen setzen, "damit wir das Leben, wie wir es lieben, bald wieder führen können".

  • vor 32 min

    Sechs weitere Tote in Tirol

    In Tirol sind im Laufe des Montag sechs weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Dies teilte das Land am Freitagabend in einer Aussendung mit. Damit stieg die Anzahl der Todesfälle auf 19. Die Verstorbenen waren zwischen 81 und 90 Jahre alt. Fünf der sechs Verstorbenen hatten Vorerkrankungen, bei einer 89-Jährigen waren keine besonderen Vorerkrankungen bekannt, hieß es. Die Todesfälle traten über das gesamte Bundesland verteilt auf. Bisher verzeichnete das Bundesland insgesamt 2.285 Corona-Fälle und damit um 31 mehr als am Vormittag. 387 davon waren allerdings schon wieder genesen.

  • vor 41 min

    Weil er Gefühle hat: Mexikanischer Präsident schüttelte Mutter von "El Chapo" die Hand

    Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat mit einem Handschlag mit der Mutter des früheren Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán für Aufsehen gesorgt. Sie sei eine 92 Jahre alte Frau und habe - unabhängig von der Identität ihres Sohnes - Respekt verdient, erklärte López Obrador am Montag vor Journalisten.

    Er war am Wochenende im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa - der Heimat von Guzmán - unterwegs gewesen. Am Rande seines Besuchs eines Straßenbaus wurde der Präsident am Sonntag dabei gefilmt, wie er auf ein Auto zuging und der Frau im Beifahrersitz die Hand schüttelte. „Ich habe deinen Brief bekommen“, hört man ihn sagen. Hintergrund ist das Gesuch der Frau, ihren Sohn im Gefängnis in den USA besuchen zu dürfen, wie López Obrador erklärte.

    Auf die Frage, ob es vernünftig sei, in Zeiten der sozialen Distanz wegen der Corona-Pandemie einer Seniorin die Hand zu schütteln, antwortete er: Es nicht zu tun, wäre respektlos gewesen. „Ich bin kein Roboter, ich habe Gefühle.“

  • vor 43 min

    Kurz: Masken schützen "die Masse der Bevölkerung"

    "Die Experten haben immer gesagt, dass es nicht schützt, wenn man den Mund und die Nase bedeckt", sagt Kanzler Kurz in einer ZiB2-Spezial. Was man aber "von den Asiaten" gelernt habe: Wenn alle eine Maske tragen, sei der "Schutz für die Masse der Bevölkerung ein größerer". Ein "Tuch oder ein Schal" könne auch eine solche Maske sein, die Mund und Nase bedecke.

    "Der wichtigste Hinweis der Asiaten war: Wir machen in Europa einen großen Fehler, dass wir nicht auf Masken setzen", meint Kurz. Er verstehe ja, dass das etwas "Kulturfremdes" sei. Ihn hätten Asiaten mit Masken auch irritiert, wenn er diesen während seiner Jugend beim Laufen begegnet sei.

    Noch einmal stellt Kurz klar: Ab Mittwoch, teilweise ab Freitag, bei manchen Ketten eventuell erst später, werden vor den Supermärkten Masken verteilt - gratis. "Auch an anderen Orten" solle künftig auf Masken gesetzt werden, wenn man denn genügend auf dem Weltmarkt bekomme.

    Kurz meint: "Es ist wieder einmal eine Maßnahme die dann funktioniert, wenn alle mitmachen." Die einfachen "Mund-Nasen-Schutzbedeckungen" seien jedenfalls einfacher auf dem "Weltmarkt" zu bekommen als Schutzmasken für Spitäler.

  • vor 1 h

    Ostukraine: Erste Infektion im Kriegsgebiet

    Im Kriegsgebiet Luhansk im Osten der Ukraine haben die Behörden der Separatisten erstmals eine Infektion bestätigt. Der Patient sei in einem Krankenhaus isoliert worden, teilte der zuständige Arzt mit. Mehr als 200 Menschen befinden sich in dem Gebiet unter Beobachtung in medizinischen Einrichtungen.

    Die Ukraine, die selbst nach offiziellen Angaben bereits 480 mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Menschen hat, sperrte den Zugang zur Region komplett. Einreisen sind aber aus Russland möglich. Internationale Hilfsorganisationen befürchten bei einer Ausbreitung des Coronavirus in dem Kriegsgebiet eine humanitäre Katastrophe.

  • vor 1 h

    Mehr als 3.000 Tote in Frankreich

    In Frankreich ist die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten am Montag auf mehr als 3.000 angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 418 weitere Todesfälle verzeichnet, wie die Behörden am Montag mitteilten. Mehr als 5.000 Menschen befänden sich auf Intensivstationen, hieß es weiter. Insgesamt seien aktuell fast 21.000 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus. Rund 34 Prozent der schwer Erkrankten seien jünger als 60 Jahre, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Insgesamt zählt Frankreich 44.550 bestätigte Infektionen.

    "Bleiben Sie zu Hause, um Leben zu retten", mahnte er. Bisher habe es in Frankreich etwa 5.000 Intensivbetten gegeben, man erhöhe derzeit die Kapazitäten. "Wir streben 10.000 Betten an", sagte Salomon. Er geht davon aus, dass die Zahl der Menschen, die mit schweren Krankheitsverläufen in Kliniken kommen, gegen Ende der Woche sinkt.

  • vor 1 h

    Sechs weitere Tote in der Steiermark

    In der Steiermark sind sechs weitere Personen verstorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt gibt es somit in der Steiermark 30 Todesfälle, die mit dem neuen Virus in Zusammenhang stehen, informierte die Landessanitätsdirektion Steiermark am Montag. Bei den Betroffenen handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgänge 1930 und 1937) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, einen Mann (Jahrgang 1926) und eine Frau (Jahrgang 1939) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, einen Mann (Jahrgang 1936) aus der Landeshauptstadt Graz und einen Mann (Jahrgang 1950) aus dem Bezirk Deutschlandsberg.

  • vor 1 h

    Netanjahu negativ getestet

    Ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus ist bei dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu negativ ausgefallen, wie er auf Twitter mitteilt. Das Virus war zuvor bei einem seiner Berater nachgewiesen worden.

  • vor 1 h

    Frist für Kündigungsanfechtung wird gehemmt

    Der Opposition ist Montagabend ein erster Gesetzesentwurf aus dem dritten Coronapaket zugewiesen worden, der am Freitag vom Nationalrat beschlossen werden soll. Auffälligste Änderung ist, dass im Bundesgleichbehandlungsgesetz die Frist zur Anfechtung von Kündigungen und Entlassungen gehemmt wird. Für wie lange soll per Verordnung festgelegt werden.

  • vor 2 h

    Härtefallfonds: 82.000 Anträge bisher

    Für den neu eingerichteten Härtefallfonds für Selbstständige, Ein-Personen-Unternehmen und Freischaffende sind bei der Wirtschaftskammer bis Montagabend (18.00 Uhr) rund 82.000 Anträge eingegangen, wie eine WKÖ-Sprecherin mitteilte. Davon seien 89 Prozent abgeschlossen. Seit Freitag, 17.00 Uhr, sind Anträge für Hilfen aus dem Fonds möglich. Diese werden von der Wirtschaftskammer abgewickelt.

    Am Montag zu Mittag waren bereits 70.000 Anträge eingelangt. Im ersten Schritt erhalten die Betroffenen der Coronavirus-Krise in der Regel 1.000 Euro Soforthilfe. Bis Montagmittag seien bereits 50 Mio. Euro angewiesen worden, hatte die WKÖ-Sprecherin mitgeteilt. Diese sollten nach einem Banktag, also am Dienstag, auf den Konten der Antragsteller sein.

  • vor 2 h

    Bolsonaro warnt: Coronavirus gefährdet Demokratie

    Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro sorgt sich um die Demokratie. Sie könnte in Gefahr sein, wenn es durch die Corona-Krise zu sozialen Unruhen komme, sagte der Rechtspopulist am Montag. Bolsonaro nannte auch jene brasilianischen Gouverneure "Job-Vernichter", die sich bisher für einen "Lockdown" entschieden haben. "Wenn sich die Situation zu einem Chaos entwickelt, mit Massenarbeitslosigkeit und Hunger, dann werden manche diese Notlage nutzen, um sich Macht zu sichern und sie später nicht mehr hergeben."

  • vor 2 h

    Ärzte ohne Grenzen fordert: Was gegen Corona hilft, soll nicht patentiert werden dürfen

    Pharmaunternehmen sollten aus Sicht der Organisation Ärzte ohne Grenzen auf Patente für Medikamente, Impfstoffe und Tests gegen das neuartige Coronavirus verzichten. "Es wäre Wahnsinn, wenn in einer solchen Situation Monopole die Verfügbarkeit dieser wichtigen Medikamente aus Profitgründen einschränkten", sagte Marco Alves von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland am Montag.

  • vor 2 h

    Achte Tote in Salzburg

    Die Zahl der Covid-19-Todesfälle hat sich am Montag von bisher sieben auf nunmehr acht erhöht. Eine 84-jährige Frau ist heute im Uniklinikum Salzburg verstorben. Im Bundesland Salzburg wurden 900 Personen positiv auf das Virus getestet, 853 davon halten sich derzeit im Bundesland auf.

  • vor 2 h

    Auch dritter Test bei Kanzlerin Merkel negativ

    Auch beim dritten Test von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin mit. Er ergänzte: "Die deutsche Bundeskanzlerin wird auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen."

  • vor 2 h

    Polen: Wahl könnte doch verschoben werden

    Nun also doch: Polens Präsident Andrzej Duda hat eine Verschiebung der für den 10. Mai geplanten Präsidentenwahl ins Gespräch gebracht. Dies müsse in Erwägung gezogen werden, wenn Gesundheit und Sicherheit nicht gewährleistet werden könnten, sagt Duda. Bisher gibt es 1984 bestätigte Infektionen in Polen. 26 Menschen sind an Covid-19 gestorben.