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Chronik Österreich
03/25/2020

5.560 Fälle in Österreich, 150.000 mehr Arbeitslose, erster Häftling infiziert

Tag zehn der Ausgangsbeschränkungen in Österreich. Steigerung der Fälle zum Vortag um nur 14 Prozent. Weitere aktuelle Entwicklungen in unserem Ticker.

von Peter Temel, Josef Siffert, Kevin Kada, Elisabeth Hofer, Valerie Krb, Laura Schrettl

Zahlen: Aktueller Stand (25.03.2020, 15:00 Uhr): 5.560 Fälle; 32.407 Testungen; Todesfälle: 42; nach Bundesländern: Burgenland (89), Kärnten (161), Niederösterreich (750), Oberösterreich (915), Salzburg (516), Steiermark (627), Tirol (1.393), Vorarlberg (407), Wien (702)

  • In den USA haben sich die Parteien auf ein zwei Billionen Dollar schweres Konjunkturpaket geeinigt (mehr dazu)
  • Bisher war Afrika nicht im Fokus. Nun meldet die WHO die ersten tausend Fälle in 40 Ländern (mehr dazu hier)
  • Bezirk Horn (NÖ) meldete ersten Corona-Fall. Somit verbleiben nur der Bezirk Güssing und die Freistadt Rust (beide Bgld) als weiße Flecken auf der Landkarte (mehr dazu hier).
  • Dreiweitere Todesopfer in der Steiermark - insgesamt 42 Corona-Tote in Österreich
  • Auch der britische Thronfolger Prinz Charles wurde positiv auf das Virus getestet (mehr dazu)
  • Spanien meldet mehr Corona-Tote als China (mehr dazu)
  • Prämien für Supermarktmitarbeiter werden steuerfrei (mehr Infos)
  • SPÖ verschiebt Auszählung der Mitgliederbefragung (mehr dazu)
  • Pflegerin in Wien wird von Patienten mit Coronaverdacht mit Messer attackiert (zum Artikel)
  • Erster Häftling in Österreich infiziert (mehr dazu)

Interaktive Karte: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • Die AUA lässt ihre Flugzeuge drei Wochen länger auf dem Boden. Flugbetrieb bis 19. April eingestellt (mehr dazu)
  • Anschober: Testkapazitäten ausbauen. "Bei den Testungen legen wir in den nächsten zwei bis drei Wochen massiv zu" (mehr dazu)
  • Nach Ischgl-Fiasko folgen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft (mehr dazu)
  • Oberösterreich verschärft in acht Gemeinden seine Maßnahmen (mehr dazu)
  • Teilmobilmachung der Miliz ab 4. Mai (mehr dazu)
  • Die Ärztekammer rief um Hilfe: "Wir brauchen Millionen von Masken.“ Anschober reagierte (mehr Infos)
  • Immer mehr Krankenhäuser in Österreich melden infiziertes Gesundheitspersonal (mehr Infos)
  • Spitäler brauchen Schutzausrüstung: Heimische Produktion wird forciert (mehr Infos)
  • Köstinger wiederholt Aufruf zu außerordentlichem Zivildienst: Bislang 1400 fixe Zusagen von Zivildienern, die erneut Zivildienst leisten wollen (mehr dazu).
  • 22 Millionen Euro sollen in die Erforschung von Medikamenten und Impfstoffen investiert werden (mehr dazu)
  • Auch während der Osterferien bleiben einige Schulen offen (mehr dazu)
  • Seit Donnerstag fliegen die Austrian Airlines nur mehr, um österreichische Touristen, die nicht eigenständig zurückkommen, nach Österreich zu holen. Rund 3.500 Personen wurden bereits zurückgeholt. Über 30.000 Personen sind noch als Reisende im Ausland registriert. Außenminister Schallenberg ruft zu "höchster Eile“ auf (mehr dazu)
  • "Kurzarbeit statt Kündigung“ - nach diesem Motto will die Regierung Massenarbeitslosigkeit vermeiden. Doch die Regelung ist besonders für Klein- und Mittelbetriebe oft nicht die ideale Lösung - das AMS-Geld kommt zu spät (mehr Infos)
  • Weltweit 432.121 bestätigte Fälle; 108.619 Genesungen (Stand: 25.03.; 08:00 Uhr)
  • Südkorea: Neuinfektionen wieder leicht gestiegen - am Montag 76 neue Fälle (am So: 64)
  • Mehr als 1.000 Fälle in Türkei - 30 Todesopfer (mehr Infos)
  • Olympische Spiele werden verschoben (mehr dazu)
  • Italien fährt Leben weiter zurück: Nicht lebensnotwendige Produktion wird eingestellt (mehr Infos); weitere 743 Todesopfer, Zahl auf 6.820 gestiegen
  • Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel trotz zweitem negativem Test in Quarantäne (mehr dazu hier)
  • Kontaktverbot in Deutschland (mehr dazu hier)
  • Polen und Tschechien kassieren Hilfslieferungen für Italien ein (mehr dazu hier)
  • Indien verfügt weitgehende Ausgangssperre für eine Milliarde Menschen (mehr Infos)
  • Wie Russland seine Coronazahlen beschönigt (mehr dazu)
  • Die EU riegelt sich ab und schließt Außengrenzen für 30 Tage (mehr dazu)
  • USA entwickelt sich zu neuem globalen Hotspot (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 13 min

    Supermärkte als Testballon

    Die heute präsentierte Maskenpflicht in Supermärkten fungiert für die Bundesregierung offenbar als Testballon für eine künftige Handelsöffnung. Man werde sich zunächst einmal anschauen, wie die Maskenpflicht in den Supermärkten funktionieren wird, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) soeben in der "ZiB2". Es sei jedoch "eine Maßnahme, die wir dann auf andere Geschäfte ausrollen können".

  • vor 16 min

    Weltbank verurteilt Exportbeschränkungen auf Medizingüter

    Die Weltbank ruft die G20-Staaten auf, keine neuen Exportbeschränkungen für wichtiges medizinisches Material, Lebensmittel oder andere Schlüsselprodukte zu erlassen. Stattdessen sollten Zölle auf derartige Güter gesenkt oder abgeschafft werden, erklärt die Weltbank.

  • vor 18 min

    Coronavirus in New York: "Härteste Wochen liegen noch vor uns"

    Früher als geplant ist die USNS Comfort im New Yorker Hafen eingetroffen. Dort, wo sonst Hochhaus-große Kreuzfahrtschiffe ankern, zieht jetzt das schwimmende Krankenhausschiff der US-Navy die Blicke der Schaulustigen auf sich.

    Zur Reportage:

  • vor 20 min

    US-Börsen weiterhin im Aufschwung

    Die vage Hoffnung auf medizinische Fortschritte in der Erkennung und Bekämpfung des neuartigen Coronavirus hat am Montag den US-Börsen Auftrieb gegeben. Der Erholungsschub aus der Vorwoche geht an der Wall Street damit weiter.

    Der Dow Jones gewann weitere 3,19 Prozent bzw. 690,70 Einheiten auf 22.327,48 Punkte, nachdem sich der weltbekannteste Börsenindex in der vergangenen Handelswoche mehr als zwölf Prozent erholt hatte und damit die beste Wochenperformance seit dem Jahr 1938 verbuchte. Beim S&P-500 gab es zum Wochenauftakt ein Plus in Höhe von 3,35 Prozent bzw. 85,18 Punkte auf 2.626,65 Einheiten zu sehen. Der Nasdaq Composite verbesserte sich um 3,62 Prozent oder 271,77 Punkte auf 7.774,15 Punkte.

    Die Krise mit weltweit steigenden Zahlen von Infektionen und Verstorbenen steht nach wie vor im Fokus und löst immer wieder sehr volatile Schwankungen aus. Aktuell stützten die Hoffnungen auf schnellere Massentests sowie umfangreiche Forschungen für einen Impfstoff gegen das neuartige Virus, hieß es am Markt.

  • vor 23 min

    Drei weitere Infizierte bei Wiener UN-Organisationen

    Bei den in Wien angesiedelten UN-Organisationen gibt es drei neue Fälle von Coronavirus-Infizierten. Dies gab der Informationsdienst der Vereinten Nationen in Wien (UNIS) am Montagabend bekannt. Die drei Mitarbeiter seien für die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) tätig. Damit gebe es insgesamt neun Coronavirus-Infizierte unter den im Vienna International Center (VIC) tätigen Personen.

  • vor 57 min

    Italien will Maßnahmen bis Ostern verlängern

    Die italienische Regierung will die bis zum 3. April beschlossene Ausgangssperre und den Produktionsstopp bis Ostern verlängern. Dies teilte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montagabend mit.

    Aus Analysen des technisch-wissenschaftlichen Komitees sei hervorgegangen, dass die Eingrenzungsmaßnahmen "mindestens bis Ostern" verlängert werden sollten. "Die Regierung bewegt sich in diese Richtung", schrieb der Gesundheitsminister.

    Der Präsident von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut CSS, Franco Locatelli, betonte bei einer Pressekonferenz in Rom, die Bedingungen für eine Auflockerung der Ausgangssperre seien vorerst nicht vorhanden. Die Epidemiekurve in Italien nehme zwar nicht zu, man könne jedoch nicht von einem Ende der Seuche sprechen.

  • vor 1 h

    Bachmann-Preis findet doch statt

    Das Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 soll nun doch stattfinden - in einer digitalen Version.

    Mehr dazu hier:

  • vor 1 h

    "Ich vertraue Gott": Erstmals römischer Kardinal positiv

    Zum ersten Mal ist in Italien ein Kardinal positiv auf das Covid-19 getestet worden. Der römische Kardinal Angelo De Donatis, Generalvikar der Diözese Rom, infizierte sich mit dem Coronavirus. Nach einigen Symptomen unterzog er sich dem Test und wurde in die Poliklinik "Gemelli" eingeliefert, berichteten italienische Medien.

    Der Kardinal habe zwar Fieber, doch sein Zustand sei insgesamt gut. Seine engsten Mitarbeitern wurden unter Heimquarantäne gestellt. "Ich vertraue Gott und dem Gebet von Euch allen, Gläubigen der Kirche in Rom. Ich teile in dieser Stunde das Leid vieler Brüder und Schwestern", kommentierte der Kardinal seine Situation. Die Diözese Rom hat wegen der Coronavirus-Krise alle Kirchen bis zum 3. April geschlossen.

    Im Vatikan wurden bisher sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

  • vor 1 h

    USA: 150.000 bestätigte Infektionen und fast 3.000 Tote

    In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 150.000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus- weltweit die meisten. Bis Montagnachmittag gab es 153.000 Infektionen mit Sars-CoV-2, wie aus einer Übersicht der Universität Johns Hopkins hervorging. Mehr als 2.800 Menschen kamen ums Leben.

    Die Verbreitung der Coronavirus-Pandemie in den USA hat sich zuletzt dramatisch beschleunigt. Die Zahl der bekannten Infektionen etwa hatte erst am Freitag die Marke von 100.000 überschritten.

  • vor 2 h

    Schulen: Neubewertung am Montag

    Das Virus sei "verdammt ansteckend", sagt Kurz. Deshalb müsse man bei der Frage der Wieder-Öffnung "verdammt vorsichtig" sein.

    Thema Schule: Die Matura solle irgendwie durchgeführt werden, meint Kurz. Bildungsminister Heinz Faßmann arbeite an einem Plan. Zur Schulöffnung: "Wir können wahrscheinlich nächsten Montag vorsichtig bewerten, wie lange welche Maßnahme inkraft bleiben muss."

    Wann das alles zu Ende sei, will Hans Bürger vom ORF wissen: "Wirklich vorbei ist die Krise ab dem Zeitpunkt, wo es ein Medikament oder eine Impfung gibt", sagt Kurz.

  • vor 2 h

    Iran: Keine gedruckten Zeitungen mehr

    n dem von der Corona-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. "Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum angegebenen Datum (8. April) keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen", hieß es aus dem Innenministerium.

    Derzeit erscheinen etwa 65 Zeitungen und Zeitschriften im Land, einschließlich der bei den Iranern sehr beliebten Sportzeitungen. Der Iran leidet schon seit Februar unter der Corona-Krise. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher mehr als 40.000 Infektionen und 2.757 Covid-19-Tote registriert.

  • vor 2 h

    Kurz zu Ischgl: Niemand habe jemanden absichtlich angesteckt

    Im Tiroler Skiort Ischgl infizierten sich viele Menschen mit dem Coronavirus. "Ja natürlich hat das stattgefunden", sagt Kurz. Doch zuvor sei ein Tiroler von einem Italiener und ein Italiener von einem Chinesen infiziert worden: "Weder die Chinesen, noch die Italiener, noch irgendjemand in Tirol hat das absichtlich gemacht."

  • vor 2 h

    "Es gibt keine Alternative"

    In Österreich gebe es derzeit rund 900 freie Beatmungsgeräte, sagt Kurz. Das seien vergleichsweise viele. "Wenn das Virus weiterhin wächst in Europa, kann das kein Gesundheitssystem in Europa stemmen", fügt er allerdings hinzu. Man versuche die Kapazitäten auszubauen, Beatmungsgeräte zu erwerben. Dass europäische Unternehmen ihre Produktion umstellen und sie selbst erzeugen, das brauche noch Zeit. Aber grundsätzlich: "Ohne Maßnahmen (...), wären wir schon in einer Situation wie Italien oder Spanien."

    "Ich würde gern eine Alternative anbieten, aber es gibt keine Alternative", sagt Kurz. Umso disziplinierter Gesellschaften bisher in der Corona-Krise zusammengehalten hätten, desto besser gehe es ihnen danach, sagt er mit einem Verweis auf die chinesische Großstadt Wuhan.

    Mit Blick auf Italien und Spanien wolle er aber nichts relativieren: "Wir werden auch in Österreich bald die Situation haben, dass jeder jemanden kennt, der an Corona gestorben ist."

    Was ist mit Ungarn, wo heute das Parlament entmachtet wurde? "Ich habe ehrlich gesagt jetzt nicht die Zeit, mich mit Ungarn auseinanderzusetzen." In Österreich verfolge man jedenfalls nicht den Plan "die Demokratie auszuhebeln", sagt Kurz. "Wir sind allesamt froh, in einer Demokratie zu leben." Die Regierung müsse auf Zeit Maßnahmen setzen, "damit wir das Leben, wie wir es lieben, bald wieder führen können".

  • vor 2 h

    Sechs weitere Tote in Tirol

    In Tirol sind im Laufe des Montag sechs weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Dies teilte das Land am Freitagabend in einer Aussendung mit. Damit stieg die Anzahl der Todesfälle auf 19. Die Verstorbenen waren zwischen 81 und 90 Jahre alt. Fünf der sechs Verstorbenen hatten Vorerkrankungen, bei einer 89-Jährigen waren keine besonderen Vorerkrankungen bekannt, hieß es. Die Todesfälle traten über das gesamte Bundesland verteilt auf. Bisher verzeichnete das Bundesland insgesamt 2.285 Corona-Fälle und damit um 31 mehr als am Vormittag. 387 davon waren allerdings schon wieder genesen.

  • vor 2 h

    Weil er Gefühle hat: Mexikanischer Präsident schüttelte Mutter von "El Chapo" die Hand

    Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat mit einem Handschlag mit der Mutter des früheren Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán für Aufsehen gesorgt. Sie sei eine 92 Jahre alte Frau und habe - unabhängig von der Identität ihres Sohnes - Respekt verdient, erklärte López Obrador am Montag vor Journalisten.

    Er war am Wochenende im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa - der Heimat von Guzmán - unterwegs gewesen. Am Rande seines Besuchs eines Straßenbaus wurde der Präsident am Sonntag dabei gefilmt, wie er auf ein Auto zuging und der Frau im Beifahrersitz die Hand schüttelte. „Ich habe deinen Brief bekommen“, hört man ihn sagen. Hintergrund ist das Gesuch der Frau, ihren Sohn im Gefängnis in den USA besuchen zu dürfen, wie López Obrador erklärte.

    Auf die Frage, ob es vernünftig sei, in Zeiten der sozialen Distanz wegen der Corona-Pandemie einer Seniorin die Hand zu schütteln, antwortete er: Es nicht zu tun, wäre respektlos gewesen. „Ich bin kein Roboter, ich habe Gefühle.“

  • vor 2 h

    Kurz: Masken schützen "die Masse der Bevölkerung"

    "Die Experten haben immer gesagt, dass es nicht schützt, wenn man den Mund und die Nase bedeckt", sagt Kanzler Kurz in einer ZiB2-Spezial. Was man aber "von den Asiaten" gelernt habe: Wenn alle eine Maske tragen, sei der "Schutz für die Masse der Bevölkerung ein größerer". Ein "Tuch oder ein Schal" könne auch eine solche Maske sein, die Mund und Nase bedecke.

    "Der wichtigste Hinweis der Asiaten war: Wir machen in Europa einen großen Fehler, dass wir nicht auf Masken setzen", meint Kurz. Er verstehe ja, dass das etwas "Kulturfremdes" sei. Ihn hätten Asiaten mit Masken auch irritiert, wenn er diesen während seiner Jugend beim Laufen begegnet sei.

    Noch einmal stellt Kurz klar: Ab Mittwoch, teilweise ab Freitag, bei manchen Ketten eventuell erst später, werden vor den Supermärkten Masken verteilt - gratis. "Auch an anderen Orten" solle künftig auf Masken gesetzt werden, wenn man denn genügend auf dem Weltmarkt bekomme.

    Kurz meint: "Es ist wieder einmal eine Maßnahme die dann funktioniert, wenn alle mitmachen." Die einfachen "Mund-Nasen-Schutzbedeckungen" seien jedenfalls einfacher auf dem "Weltmarkt" zu bekommen als Schutzmasken für Spitäler.

  • vor 2 h

    Ostukraine: Erste Infektion im Kriegsgebiet

    Im Kriegsgebiet Luhansk im Osten der Ukraine haben die Behörden der Separatisten erstmals eine Infektion bestätigt. Der Patient sei in einem Krankenhaus isoliert worden, teilte der zuständige Arzt mit. Mehr als 200 Menschen befinden sich in dem Gebiet unter Beobachtung in medizinischen Einrichtungen.

    Die Ukraine, die selbst nach offiziellen Angaben bereits 480 mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Menschen hat, sperrte den Zugang zur Region komplett. Einreisen sind aber aus Russland möglich. Internationale Hilfsorganisationen befürchten bei einer Ausbreitung des Coronavirus in dem Kriegsgebiet eine humanitäre Katastrophe.

  • vor 2 h

    Mehr als 3.000 Tote in Frankreich

    In Frankreich ist die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten am Montag auf mehr als 3.000 angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 418 weitere Todesfälle verzeichnet, wie die Behörden am Montag mitteilten. Mehr als 5.000 Menschen befänden sich auf Intensivstationen, hieß es weiter. Insgesamt seien aktuell fast 21.000 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus. Rund 34 Prozent der schwer Erkrankten seien jünger als 60 Jahre, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Insgesamt zählt Frankreich 44.550 bestätigte Infektionen.

    "Bleiben Sie zu Hause, um Leben zu retten", mahnte er. Bisher habe es in Frankreich etwa 5.000 Intensivbetten gegeben, man erhöhe derzeit die Kapazitäten. "Wir streben 10.000 Betten an", sagte Salomon. Er geht davon aus, dass die Zahl der Menschen, die mit schweren Krankheitsverläufen in Kliniken kommen, gegen Ende der Woche sinkt.

  • vor 3 h

    Sechs weitere Tote in der Steiermark

    In der Steiermark sind sechs weitere Personen verstorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt gibt es somit in der Steiermark 30 Todesfälle, die mit dem neuen Virus in Zusammenhang stehen, informierte die Landessanitätsdirektion Steiermark am Montag. Bei den Betroffenen handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgänge 1930 und 1937) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, einen Mann (Jahrgang 1926) und eine Frau (Jahrgang 1939) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, einen Mann (Jahrgang 1936) aus der Landeshauptstadt Graz und einen Mann (Jahrgang 1950) aus dem Bezirk Deutschlandsberg.

  • vor 3 h

    Netanjahu negativ getestet

    Ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus ist bei dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu negativ ausgefallen, wie er auf Twitter mitteilt. Das Virus war zuvor bei einem seiner Berater nachgewiesen worden.