CORONAVIRUS: MARIAHILFER STRASSE

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Chronik Wien
03/26/2020

Coronavirus-Hotline: Mitarbeiter kritisiert Arbeitsbedingungen

Das Personal der Hotline werde allein gelassen, es gebe zu wenig Fachpersonal. Die Stadt Wien dementiert.

Zehntausende von Anrufen verzeichnet die Gesundheits-Hotline 1450 aktuell √∂sterreichweit t√§glich. Die Hotline gilt als erste Anlaufstelle in Sachen Corona. Zuletzt h√§uften sich dabei auch die Beschwerden √ľber stundenlange Wartezeiten und unzureichende Informationen. Was sich mittlerweile gebessert haben soll, wie der Standard berichtet. Demnach sei auch der Andrang gesunken. Waren es letzte Woche noch rund 21.000 Anrufe pro Tag, seien am Dienstag 3.600 Anrufe eingegangen.

Kaum Fachpersonal?

Im Standard wird nun eine dort t√§tige Telefonkraft zitiert, die Kritik an den Arbeitsbedingungen √§u√üerte. Man bekomme zu wenige Informationen und technischen Support. Ein Problem sei auch, dass sich die Kriterien, nach denen getestet wird, rasch √§ndern. Und: Die Personen, mit denen die Hotline unterst√ľtzt wird, seien gro√üteils Callcentermitarbeiter und Medizinstudenten, Medizinisches Fachpersonal gebe es kaum.

Was dann auch dazu f√ľhrt, dass man keine Ansprechperson vor Ort habe. Die Mitarbeiter werden - so die Kritik - alleine gelassen. Dabei wickelt die Hotline auch viele Deeskalationsgespr√§che ab. Im st√§dtischen Fonds Soziales Wien werden die Vorw√ľrfe jedenfalls zur√ľckgewiesen. So sei auch gen√ľgend Personal mit medizinischem Hintergrund vorhanden. 

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