Sport-News

14 Partien werden am Samstag im ÖFB-Cup ausgetragen. Nach dem Auftakt Freitag Abend sind heute vier Bundesligisten in Runde 1 im Einsatz.

Ein früherer Cupsieger fordert Lustenau – der Aufsteiger muss zum Kremser SC.

Das Spitzenteam aus der Ostliga hatte nach dem Abschied von Trainer Jochen Fallmann eine turbulente Vorbereitung: Philipp Zulechner übernahm, zog aber gleich weiter zu Zweitligist Voitsberg. Deswegen bekommt Stefan Maierhofer seine Chance als Cheftrainer beim Traditionsverein.

An Selbstvertrauen wird es in Krems sicher nicht mangeln.

Die Bundesligisten Sturm Graz, SV Ried, WAC, WSG Tirol und SCR Altach sind am Freitag zum Auftakt im ÖFB-Cup in die zweite Runde eingezogen. Die größte Mühe bekundeten die Altacher. Der Finalist der Vorsaison setzte sich in einer hart umkämpften Partie beim Regionalliga-Ost-Club SV Leobendorf mit 1:0 durch. Das Goldtor erzielte Yann Massombo in der 67. Minute nach einer Hereingabe von Neuzugang Niklas Niehoff. Patrick Greil hatte zuvor in der gefährlichen Zone den Ball erobert.

Die SV Ried hat sich beim Pflichtspieldebüt von Neo-Trainer Mario Despotovic keine Blöße gegeben. Der Halbfinalist der Vorsaison setzte sich am Freitag beim Drittligisten FC Dornbirn mit 5:1 durch. Evan Eghosa Aisowieren schnürte vor der Pause einen Doppelpack (31., 45.). Nach Dornbirns Anschlusstreffer schlugen auch noch die Neuzugänge Samuel Chukwudi (58.), Lukas Malicsek (72.) und Tobias Lund Jensen (93.) zu.

Sturm feierte einen 3:0-Sieg in Seekirchen am Wallersee. Schon am Dienstag geht es für die Grazer in der Champions League Qualifikation bei den Hearts weiter. Das Hinspiel gegen die Schotten hatte man am Dienstag klar mit 4:0 gewonnen.

Einen noch klareren Auftaktsieg landete die WSG Tirol. Die Wattener gewannen nach drei Toren von Nikolai Baden Frederiksen beim niederösterreichischen Landesligisten SC Wieselburg mit 6:0. Der Däne war in den Minuten 44, 52 und 71 erfolgreich. Dazu trugen sich Ademola Ola-Adebomi (23.), Jaden Mazou Bambara (61.) und Routinier Lukas Hinterseer (78.) in die Schützenliste ein.

Neuzugänge führen WAC zum Sieg

Der WAC gewann ebenfalls mit 5:1 bei einem Drittligisten in Vorarlberg, nämlich beim FC Lauterach. Neo-Stürmer Giacomo Vrioni gab mit zwei Toren (27., 80.) ebenso einen gelungenen Einstand wie Youngster Marco Schabauer, der schon vor der Pause in zweifacher Ausführung traf (31., 38.). Den vierten Treffer für das Team von Trainer Thomas Silberberger erzielte Rückkehrer Sankara Karamoko (75.). Lauterach hatte davor zum 1:3 verkürzt.

Ferrari hat seine Ambitionen beim Formel-1-Grand-Prix von Ungarn unterstrichen. Rekordweltmeister Lewis Hamilton fuhr am Freitagnachmittag im freien Training in Mogyorod bei Budapest vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc Bestzeit. Der Ungarn-Spezialist, mit acht Siegen am Hungaroring Rekordhalter, erhöhte damit auch den Druck auf WM-Leader Kimi Antonelli. 45 Punkte fehlen dem ersten Verfolger auf den Mercedes-Jungstar, der im Training nicht über Platz 13 hinauskam.

Allzu aussagekräftig sind die Zeiten wegen unterschiedlicher Benzinmengen zwar noch nicht. Ferrari darf sich im letzten Rennen vor der vierwöchigen Sommerpause aber Hoffnungen auf den dritten Saisonsieg machen. Die Streckencharakteristik mit ihren langsamen Kurven dürfte der „Scuderia“ entgegenkommen. Hamilton hat seinen bisher einzigen Ferrari-Sieg im Juni in Katalonien geholt, Leclerc gewann vor drei Wochen in Silverstone.

Mercedes mit Problemen

Auf dem Hungaroring verlor Leclerc 0,148 Sekunden auf seinen Teamkollegen und die Trainingsbestzeit. Dritter wurde Vorjahressieger und WM-Titelverteidiger Lando Norris im McLaren (+0,499). In der Auftakteinheit am Vormittag hatte noch der Monegasse Leclerc vor Red-Bull-Star Max Verstappen (+0,484 Sek.) und Hamilton (+0,543) die schnellste Runde gedreht. Antonelli hatte ausgesetzt, um dem dänischen Nachwuchsmann Frederik Vesti auf Position sieben obligatorische Fahrpraxis zu ermöglichen. Am Nachmittag lag er 1,964 Sekunden zurück.

Das Beste kommt zum Schluss. Zwei Mal in Serie müssen die 163 verbliebenen Fahrer der Tour de France am Freitag und Samstag nach Alpe d’Huez klettern. Während heute auf einem anderen Weg in den Wintersportort geradelt wird, ging es gestern über die legendären 21 Haarnadelkurven ins Ziel auf 1.850 Metern Höhe. Jede einzelne Serpentine trägt den Namen eines Siegers, im Dutch Corner in Kurve sieben ist eine Stimmung, wie sonst nur in einem Fußballstadion.

Tadej Pogacar zeigte einmal mehr, dass er kaum zu schlagen ist. Der Slowene attackierte auf den letzten Kilometern und holte sich erstmals den Sieg auf der prestigeträchtigsten Etappe. In der Gesamtwertung scheint ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen zu sein.

Mark van Bommel ist Belgiens neuer Nationaltrainer. Der 49-jährige Niederländer unterschrieb bei den „Roten Teufeln“ einen Vertrag bis zur EM 2028. Van Bommel beerbt bei den Belgiern den Franzosen Rudi Garcia, dessen Vertrag nach dem Aus im WM-Viertelfinale nicht mehr verlängert wurde.

Van Bommel bestritt für die Niederlande 79 Länderspiele, auf Clubebene war er für den FC Barcelona, Bayern München, Milan und die PSV Eindhoven im Einsatz. Als Cheftrainer arbeitete der frühere Mittelfeldspieler für Eindhoven, den VfL Wolfsburg sowie Royal Antwerpen. Seit Sommer 2024 war Van Bommel vereinslos.

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