Die vergebene Chance gegen England verfolgt Alexander Sørloth auch nach dem WM-Aus. Der norwegische Stürmer wird nach dem Viertelfinale in den sozialen Netzwerken massiv attackiert, seine Freundin machte nun sogar Morddrohungen öffentlich.
Die Szene ereignete sich in der 43. Minute: Norwegen lief einen Zwei-gegen-eins-Konter, Sørloth hatte Erling Haaland neben sich. Ein Querpass hätte den Superstar alleine vor dem Tor gebracht. Doch Sørloth entschied sich für den eigenen Abschluss und scheiterte an Englands John Stones.
Nur zwei Minuten später gelang England durch Jude Bellingham der Ausgleich. Der Ex-Dortmunder war auch in der Verlängerung zur Stelle und sorgte mit seinem zweiten Treffer für den 2:1-Sieg der „Three Lions“.
Sichtlich enttäuscht stellte sich Sørloth nach dem Spiel den Fragen der Journalisten. „Es ist hart. Es gibt Dinge, bei denen man sich wünscht, man hätte es besser gemacht“, sagte der 30-Jährige. Gleichzeitig betonte er: „Ich weiß aber auch, dass neue Chancen kommen werden.“