Das Best-of-Bundesliga ohne Verein: Qualität ja, Vertrag nein
Noch ohne Verein: Lukas Grgic (l.) und Matthäus Taferner
Der prominenteste Neuzugang ist Tin Plavotic. Nach längeren Gesprächen mit dem Innenverteidiger entschied sich die Austria, den Vertrag mit dem 29-Jährigen nicht zu verlängern und stattdessen den Nigerianer Ibrahim Buhari zu verpflichten.
Neben Plavotic finden sich heuer ungewöhnlich viele etablierte Bundesliga-Spieler auf der Liste der Vereinslosen.
Von der WSG ist sogar das gesamte (gut spielende) Zentrum zu haben: Der bisherige Kapitän Valentino Müller, 27, und Dauerläufer Matthäus Taferner, 25.
Grgic mit Auslandsplänen
Ins Ausland tendiert Lukas Grgic, 30. Ein vorbereiteter Deal des Ex-Rapidlers scheiterte doch noch, am kurzfristigen Ausstieg eines Investors.
Aktuell gibt es Gespräche mit mehreren interessierten Vereinen.
Zurück bei der Familie in England, aber ebenfalls noch ohne Verein ist der 34-jährige Andreas Weimann.
Als Cupheld in Wolfsberg in Erinnerung bleiben wird Finaltorschütze Angelo Gattermayer. Vertrag wollte der WAC dem 24-jährigen Angreifer aber keinen mehr geben.
Nach neun Jahren Bundesliga und dem Aus in Altach ist Sandro Ingolitsch, 29, auf Vereinssuche. Der Bruder des Sturm-Trainers Fabio ist ebenso an der rechten Flanke gut aufgehoben wie (bisher bei der WSG) Lukas Sulzbacher, 26.
Rückkehr der Legionäre
Heimkommen könnten einige Legionäre. Thomas Murg, 31, hatte bei PAOK einen Millionenvertrag, aber am Ende in Saloniki keinen Auftrag.
Thomas Murg (r.) im Europacup
Andreas Kuen, 31, war zuletzt in Australien bei Melbourne.
Linksverteidiger Manuel Pfeifer, 26, erlebte in München den Absturz von 1860 mit. Nikola Dovedan kostete Nürnberg einst 2,5 Millionen, zuletzt stürmte der 32-Jährige für Iraklis.
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