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Seit Amtsbeginn im Jänner 2023 bis zum WM-Finale 2026 hat Luis de la Fuente 49 Länderspiele Spaniens verantwortet. Verloren hat er davon: drei.

Und bei Europa- oder Weltmeisterschaften: kein einziges. Jetzt ist er Weltmeister. 

Seit dem 0:2 gegen Schottland in der EM-Qualifikation im März 2023 hat Spanien in Pflichtspielen nur noch das Finale der Nations League im vorigen Sommer gegen Portugal verloren – im Elfmeterschießen. Aus dem Spiel heraus ist Spanien mit de la Fuente an der Seitenlinie seit mehr als drei Jahren unbezwungen.

Das Rahmenprogramm beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien war am Sonntag besonders umfangreich. Schon vor dem Anpfiff haben Stars wie Post Malone, Robbie Williams und Nicole Scherzinger im Stadion in East Rutherford für Stimmung bei den Fans gesorgt. 

Umgeben von viel Feuerwerk und Tanz traten rund eineinhalb Stunden vor dem Spiel bei der Schlussfeier zunächst unter anderem Malone und der YouTuber IShowSpeed auf.

Kurz vor Spielbeginn gab es einen gemeinsamen Auftritt von Williams, Scherzinger und der Sängerin Laura Pausini, zudem sang Grammy-Gewinnerin Jennifer Hudson die US-Nationalhymne. Auch Schauspieler Tom Cruise betrat den Rasen und hielt eine kurze Ansprache: „Lasst uns - jetzt wo wir uns für ein finales Kapitel treffen - dieses Turnier feiern, das die Welt zusammengebracht hat.“

Aufgrund der Buh-Rufe gegen Präsident Donald Trump (der das Spiel hinter einer Glaswand mitverfolgte) wurde dessen Bild von den Video-Walls wieder heruntergenommen.

Star-Aufgebot in der Halbzeitshow

Mit großen Namen ging es dann auch in der Halbzeitpause weiter: Da traten noch die Pop-Ikonen Madonna und Shakira sowie der kanadische Superstar Justin Bieber auf. Auch die koreanische Boygroup BTS sorgte für Stimmung.

Mit zwei klaren Siegen meisterte Davis-Cup-Held Jurij Rodionov die Qualifikation in Kitzbühel. Und am Montag ist der 27-Jährige bereits wieder im Einsatz - und trifft dabei auf einen Landsmann. 

Gegner von Rodionov, der zum vierten Mal im Hauptbewerb des Generali Open steht, ist am Montag  der 20-jährige Joel Schwärzler, der mit einer Wild Card ausgestattet im Hauptbewerb steht. Die Partie folgt als dritte nach 11 Uhr. 

Zuvor hat aber noch der Salzburger Lukas Neumayer ein Heimspiel. In der zweiten Partie nach 11 Uhr trifft der Bresnik-Schützling auf den Deutschen Yannick Hanfmann, gegen den er erst im Vorjahr in der 1. Runde verlor. Hanfmann ist ein absoluter Kitzbühel-Spezialist, stand hier 2020 im Endspiel und erreichte obendrein zweimal das Halbfinale im Alpen-Mekka des Tennissports. 

Als Lionel Scaloni im Spätsommer 2018 die argentinische Nationalmannschaft nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden in Russland übernahm, sahen viele in ihm nur eine Übergangslösung. Scaloni hatte kaum Erfahrung als Cheftrainer, keinen großen Namen und keinen spektakulären taktischen Hintergrund. Der frühere Rechtsverteidiger war für viele nicht der Mann, der Argentinien aus der Krise führen sollte.

Heute darf er sich Weltmeister und Copa-America-Sieger nennen und erfolgreichster argentinischer Teamchef der jüngeren Vergangenheit.

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