Sport-News

Der polnische Extremsportler Adam Borejko ist bei seinem Vorhaben, im Winter 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch den kältesten Teil Sibiriens zu fahren, gestorben

Er wurde auf halber Strecke in dem Ort Chandyga tot in seinem Hotel aufgefunden, wie der russische Katastrophenschutz in der ostsibirischen Republik Sacha (Jakutien) am Montag mitteilte. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.

Borejko war, wie aus seinem Blog auf Instagram hervorgeht, am 25. Jänner in der Hauptstadt Jakutsk gestartet. Dort herrschen derzeit etwa 35 Grad Frost. Ziel des Polen war das Dorf Oimjakon, das als einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde gilt. 

Im Jahr 1933 wurden dort 67,8 Grad Frost gemessen. In den ersten Februartagen dieses Jahres war es in Oimjakon nachts minus 39 Grad kalt. Die erbarmungslose Kälte im Osten Sibiriens zieht immer wieder Abenteurer an. Im Jänner 2022 wurde in Oimjakon ein Marathon mit internationaler Beteiligung veranstaltet.

Es hatte sich abgezeichnet: Championship-Klub Bristol City wollte Sturm-Star Tomi Horvat ursprünglich erst im Sommer ablösefrei auf die Insel holen. Nun verpflichtet der Verein von Trainer Gerhard Struber den slowenischen Zauberer von Sturm Graz schon jetzt. Die Steirer profitieren: Dadurch ist eine Ablöse fällig. Sturm verliert aber einen absoluten Leistungsträger mit dem man vier Titel holte.

Weg ist auch der Deutsche Tim Oermann, der nach Leverkusen zurückgeht. Der Leihvertrag des Innenverteidigers, der nicht immer überzeugen konnte, wurde in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst, Sturm erhält auch eine Ablöse.

Beide Transfers passierten auf den letzten Drücker. Sowohl in England, als auch in Deutschland schließt das Transferfenster am Montag. In Österreich ist dies erst am 6. Februar der Fall. Vor allem ein Stürmer sollte noch geholt werden.

Das italienische Biathlon-Team wird unmittelbar vor Start der Olympischen Winterspiele im eigenen Land von einem Dopingfall erschüttert. Rebecca Passler aus Antholz, wo ab Sonntag die olympischen Biathlon-Rennen stattfinden, wurde bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs positiv getestet. Laut Italiens Anti-Doping-Behörde seien bei ihr Spuren von Letrozol gefunden worden. Passler wird vorläufig suspendiert, von ihr gab es zunächst keine Reaktion.

Medikament gegen Krebs

Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Bereits seit 2008 ist der Wirkstoff im Leistungssport nicht mehr erlaubt und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

Die 24-jährige Passler startet seit Ende 2021 im Weltcup, ihre besten Karriereresultate sind zwei elfte Plätze.

Es geht doch nichts über eine gute Einstimmung. Und diese sollte nicht nur auf dem Tenniscourt passieren. Dort trifft das "KURIER Austria Davis Cup Team" am Freitag (6 Uhr MEZ, ORF 1) und Samstag (5 Uhr MEZ, ORF Sport Plus) in Tokio auf Japan. Wenn man schon dort ist, kann man sich auch mit der Kultur des Landes beschäftigen. 

Vorneweg: Es gab keine Verletzte. Denn Jurij Rodionov, Lukas Neumayer, Sebastian Ofner, Lucas Miedler und Alex Erler ergriffen die Schwerter. Kling eigentlich Besorgnis erregend genug. Das kann auch in die Hose (oder die Hakamas) gehen. 

Die Männer um Kapitän Jürgen Melzer absolvierten einen Samurai-Kurs und erlernten dabei das richtige Tragen des traditionellen Kimonos und Hakamas (Hosenrock), respektvolle Umgangsformen wie das Verbeugen und das Schwingen mit dem Katana (japanisches Langschwert), ehe es an teaminterne Kampfhandlungen ging. Natürlich stand wie immer der Spaß im Vordergrund. 

Der KURIER-Sport empfiehlt