Österreichs Abfahrtsteam steht fest: Marco Schwarz muss verzichten
Marco Schwarz
Marco Schwarz wird bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina nicht auf die Stelvio-Piste zurückkehren. Der Kärntner ist bei den Abfahrtstrainings in Bormio nicht dabei und bereitet sich stattdessen in der Heimat gezielt auf das Saisonhighlight vor. Die Anreise nach Italien ist erst für den 7. Februar vorgesehen. Weil Schwarz zwei Jahre kein Abfahrtsrennen bestritten hat, darf er bei Olympia in der Abfahrt auch nicht starten.
Seinen ersten Olympia-Auftritt hat Schwarz am 9. Februar in der Teamkombination. Danach zählt der Allrounder im Super-G und im Riesentorlauf, in dem er bereits Weltcupsiege feiern konnte, zum erweiterten Favoritenkreis. Zum Abschluss der Spiele ist auch ein Start im Slalom eingeplant.
Schlechte Erinnerungen an die Stelvio
Auf der Stelvio war Schwarz im Dezember 2023 bei seinem ersten Rennen auf der anspruchsvollen Abfahrt schwer gestürzt und hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen. In der laufenden Olympia-Saison gelang ihm jedoch die Rückkehr in die Weltspitze.
Unabhängig vom Verzicht von Schwarz ist Österreichs Abfahrts-Team fixiert. Raphael Haaser komplettiert das Quartett und reist wie Vincent Kriechmayr am Mittwoch an. Bereits am Dienstag beziehen Stefan Babinsky, Daniel Hemetsberger sowie Ersatzmann Lukas Feurstein ihr Quartier im Hotel Derby. Das erste Abfahrtstraining ist für Mittwoch angesetzt.
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