Drama auf der letzten Etappe: Brabec vergibt Dakar-Gesamtsieg

Luciano Benavides jubelt über seinen Sieg bei der Rallye Dakar
Der Honda-Pilot Ricky Brabec machte einen Navigationsfehler und verfehlte den Sieg um zwei Sekunden! Luciano Benavides gewann für KTM mit dem knappsten Abstand der Geschichte.

Luciano Benavides bescherte KTM mit dem knappsten Vorsprung der Geschichte bei der Rallye Dakar doch noch den dritten Motorrad-Gesamtsieg in den vergangenen vier Jahren. Der Argentinier profitierte am Samstag auf der letzten Etappe um Yanbu in Saudi-Arabien von einem Navigationsfehler des US-Amerikaners Ricky Brabec und triumphierte mit zwei Sekunden Vorsprung auf seinen Honda-Rivalen erstmals beim Wüsten-Klassiker. Sein Bruder Kevin hatte die Dakar 2021 und 2023 gewonnen.

Den Sieg vor Augen ...

Brabec machte sieben Kilometer vor Schluss den entscheidenden Fehler, kam nicht über Tagesrang zehn hinaus und verpasste seinen insgesamt dritten Gesamtsieg nach 2020 und 2024. Der 34-Jährige war mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf Benavides in das 105 km kurze Schlussteilstück gegangen. Gesamtdritter wurde mit Tosha Schareina ebenfalls ein Honda-Pilot.

Mateschitz erreichte das Ziel

Bei den Autos setzte sich der Favorit durch. Nasser Al-Attiyah (Dacia) aus Katar gewann zum sechsten Mal die wichtigste Rallye der Welt.   Der unter Mark Mustermann startendende Mark Mateschitz erreichte das Ziel mit etwas mehr als zehn Stunden Rückstand.

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